Grundlagen des Warenursprungs- und Präferenzrechts

Veranstaltungsdetails

Die Europäische Gemeinschaft hat mit über 200 Ländern Abkommen über die Gewährung von Zollvorteilen, sog. Präferenzabkommen, geschlossen. Dazu zählen die EFTA-Länder, zahlreiche Mittelmeeranrainerstaaten, Mexiko, Chile, Südafrika, Südkorea sowie 176 Entwicklungsländer. Diese Abkommen sehen dabei teilweise gegenseitige Zollbegünstigungen vor, wirken aber oft auch nur bei der Wareneinfuhr in die EU.

Die Gewährung dieser Präferenzen bei der Einfuhr im Bestimmungsland hängt von der Vorlage eines Präferenznachweises ab. Dieses können die Warenverkehrsbescheinigungen EUR. 1 und EUR-MED, bzw. die entsprechende Ursprungserklärung auf der Rechnung, die Warenverkehrsbescheinigung A.TR. sowie das Ursprungszeugnis Form A sein. Auf die Einhaltung der richtigen Ursprungsregeln kommt es an! Präferenznachweise können bei der Ausfuhr erst erstellt werden, wenn die Ursprungsregeln nachweislich erfüllt sind. Die Regeln sind größtenteils kompliziert, Fehlerquellen vorprogrammiert! Aber auch bei der Beantragung eines Ursprungszeugnisses sind die im Zollkodex vorgegebenen Ursprungsregeln zu prüfen.

Mit diesem Grundlagenkurs sind Sie in der Lage, Präferenzen sicher und zielgenau zu ermitteln.

 

Seminarinhalte:

 

- Einführung in das Ursprungs- und Präferenzrecht der EU
- Abgrenzung präferentieller / nichtpräferentieller Ursprung
- Das Ursprungszeugnis
- Ursprungsregeln und deren Umsetzung
- Ausstellungsvoraussetzungen
- Die Präferenzabkommen im Überblick
- Unterschied einseitige / zweiseitige Abkommen
- Ursprungsregeln und Ursprungskalkulation
- Ursprungsnachweise beantragen bzw. selbst abgeben
- EUR. 1 / EUR-MED / Ursprungserklärung auf Rechnung
- Lieferantenerklärungen
- Funktion und Formen
- Anforderung beim Lieferanten, (Über)Prüfung
- Abgabe an Kunden in Deutschland / der EU
- Chancen durch Kumulierung
- Bilaterale Kumulation

Termine, Veranstaltungsorte und Referenten

Weitere Informationen

  1. Zielgruppe
    Fachkräfte aus Export, Vertrieb, Zoll, die bisher keine oder wenig Kenntnis in diesem Bereich haben
  2. Zielsetzung
    Teilnahmebescheinigung