Abrechnungen der NRW-Soforthilfe

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Anträge für Corona-Soforthilfe nicht mehr möglich!
Damit Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige schnell an die dringend benötigte finanzielle Unterstützung kommen, war eine Antragsstellung auf NRW-Soforthilfe 2020 bis zum 31.05.2020 möglich.
Nähere Informationen wie es nach der Antragsstellung weitergeht und wie bei Problemen zu verfahren ist, finden Sie unter wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020
Was passiert am Ende des Bewilligungszeitraums?
Am Ende des Bewilligungszeitraums werden alle Soforthilfeempfänger angeschrieben und gebeten, zu überprüfen, ob eine Überkompensation vorgelegen hat. Der Nachweis der Verwendung der Soforthilfe erfolgt unter Zuhilfenahme eines Vordrucks, den alle Zuschussempfänger in einem gesonderten Schreiben (inkl. Ausfüll-Anleitung) rechtzeitig erhalten. Dazugehörige Unterlagen sind 10 Jahre lang aufzubewahren.
Eine Überkompensation entsteht dann, wenn der Antragsteller mehr Zuwendungen erhält, als sein tatsächlich eingetretener Schaden – also insbesondere der durch die Corona-Krise eingetretene Umsatzausfall abzüglich eventuell eingesparter Kosten (z.B. Mietminderung) ist. Eine Überkompensation ist nach der dreimonatigen Förderphase zurückzuerstatten. ​Hilfestellung bei der Berechnung einer Überkompensation bietet ein Vordruck, den alle Zuschussempfänger in einem gesonderten Schreiben (inkl. Ausfüll-Anleitung) rechtzeitig erhalten.
Was kommt nach der Soforthilfe?
Bund und Länder arbeiten an einem Nachfolgeprogramm der Soforthilfe und die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020).

NRW-Soforthilfe: Abrechnungen

Soforthilfe_Abrechnungen
Erste Informationen
  • NRW-Hotline: 0211-7956 4995
  • Die Abrechnungsschreiben werden ab Mittwoch (01.07.2020) verschickt. Die Mails gehen nicht an alle Antragssteller gleichzeitig raus, sondern werden nach Datum der Antragsstellung versandt.
  • Die Frist zur Rückmeldung über das Rückmeldeformular im E-Mail-Link endet für alle Antragsteller am 30. September 2020.
  • Rückzahlung(en) bis zum 31.12.2020 an die jeweilige Bezirksregierungen.
  • Bitte reagieren Sie nur auf offizielle E-Mails des MWIDE unter noreply@soforthilfe-corona.nrw.de
Wieso? Weshalb?
Wer die NRW-Soforthilfe in Anspruch genommen hat, ist verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zurückzuzahlen, der über den tatsächlichen Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum hinausging. Dazu erhalten alle Soforthilfeempfängerinnen und –empfänger ab Anfang Juli eine E-Mail, in der sie über das weitere Vorgehen informiert werden und darüber, wie sie ihren Liquiditätsengpass ermitteln sollen. Bitte beachten Sie, dass Sie entsprechend Ihres Antragsdatums angeschrieben werden und nicht alle Empfängerinnen und Empfänger gleichzeitig kontaktiert werden.
Woher weiß ich, dass die E-Mail und der Link zur Abrechnung nicht von Betrügern stammt?
  • Bitte prüfen Sie zunächst die korrekte Mailadresse, die noreply@soforthilfe-corona.nrw.de lauten muss.
  • Die E-Mail-Adresse enthält nur einen PDF-Anhang (Ermittlung des Liquditätsengpasses – NRW-Soforthilfe 2020.pdf).
  • Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob darüber hinaus folgende Merkmale enthalten sind: Den Zugang zu Ihrem Rückmeldeformular (erreichbar per mit der Mail übersendetem LINK) erhalten Sie nur mit der im Antrag angegebenen Postleitzahl. Ihre Daten wurden bereits auf Basis unserer Datenbank im Rückmeldeformular vorausgefüllt. Die Daten können Sie mit dem PDF Ihres Antrags, das Sie im Antragsverfahren von uns per Mail erhalten haben, vergleichen. Zusätzlich enthält der QR-Code im Rückmeldeformular Ihre persönlichen Rückmeldedaten – Sie können ihn für Ihr Online-Banking nutzen.