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Newsletter Aus- und Weiterbildung 01/2016

Guten Tag,

 

mit unserem ersten Newsletter in 2016 möchten wir Sie über interessante Neuigkeiten aus der Aus- und Weiterbildung informieren.

Ausbildung heißt mehr als Blaumann und Berufsschule. Fremdsprachen oder fremdsprachige Fachausdrücke sind Alltag; in der Ausbildung und danach. Ein Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung will spielerisch Lust auf Fremdsprachen machen und winkt mit tollen Preisen.

Für alle, die sprachtechnisch noch weiter gehen möchten, bietet das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW im Herbst 2016 wieder ein 4-wöchiges Stipendium in Japan an.  

In Deutschland lohnt sich eine Ausbildung allemal: das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) resümiert aus der jährlichen Auswertung der Ausbildungsvergütungen weiterhin gute Verdienstmöglichkeiten für Azubis.

Ein Hinweis in eigener Sache: Die bundesweite Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern bietet ab sofort Unternehmen die Möglichkeit, neben Ausbildungsstellen auch Praktikumsplätze online anzubieten. Keine Zeit? Immer unterwegs? Kein Problem! Die Lehrstellenbörse gibt es auch als benutzerfreundliche App.

 

 

 


Inhalte dieser Ausgabe:

Bundeswettbewerb "TEAM Beruf"
Nicht nur zur Kirschblütenzeit: Stipendium in Japan für Nachwuchskräfte
Weiterhin günstige Verdienstentwicklung für Auszubildende
Jetzt auch Praktikumsplätze kostenlos in der IHK-Lehrstellenbörse veröffentlichen

Bundeswettbewerb "TEAM Beruf"

Ausbildung heißt mehr als Blaumann und Berufsschule. Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen können Berufsstarter ihr Sprachtalent beweisen. Ob auf Englisch, Spanisch oder Chinesisch: In der Kategorie „TEAM Beruf“ produzieren Auszubildende und Berufsschüler gemeinsam Videos oder Hörspiele über ihren Arbeitsalltag. Gefragt sind Organisationsgeschick, Teamfähigkeit und gute Ideen. Der Wettbewerb stärkt die kreativen Fähigkeiten der Jugendlichen und ihre Teamfähigkeit. Das kommt letztlich auch den beteiligten Unternehmen und Berufsschulen zugute. Bis zum 28. Februar 2016 können sich interessierte junge Leute anmelden.

Gefördert vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung schreibt das Talentförderzentrum Bildung & Begabung diesen Wettbewerb aus. Die ausführiche Ausschreibung und Anmeldung finden Sie auf der Homepage.

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Nicht nur zur Kirschblütenzeit: Stipendium in Japan für Nachwuchskräfte

Nachwuchskräften mit Interesse an Japan bietet das Studienwerk für Deutsch-Japanischen Kulturaustausch in NRW e.V. in Zusammenarbeit mit dem Studienfonds Düsseldorf – Japan erste Einblicke in die japanische Kultur und Wirtschaft.

Im Rahmen eines vierwöchigen Stipendienprogramms lernen die Teilnehmer Japan, seine Lebensweise und Arbeitswelt kennen. Der Japanaufenthalt schließt eine Studienreise durch verschiedene japanische Städte – auch abseits der üblichen „Touristen-Pfade“ – und ein Kurz-Praktikum in Tokyo ein. In zahlreichen Terminen kommen die Stipendiaten mit jungen Japanern und Gesprächspartnern u.a. aus Wirtschaft, Politik und Kultur in Kontakt. Während eines zweitägigen Vorbereitungsseminars erfolgt bereits vorab in Deutschland eine inhaltliche sowie sprachliche Vorbereitung auf das Programm.

Die aktive Mitarbeit und Teilnahme an allen Programmpunkten, Mithilfe bei der Suche nach dem eigenen Praktikumsplatz, die Erstellung eines ausführlichen Berichts und die Beteiligung an einem Evaluierungsseminar werden vorausgesetzt. Ein anschließendes Engagement für die deutsch-japanischen Beziehungen und das Alumni-Netzwerk des Programms werden erwartet.

 

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Weiterhin günstige Verdienstentwicklung für Auszubildende

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2015 im vierten Jahr in Folge deutlich gestiegen. 832 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden durchschnittlich in Westdeutschland. Das bedeutet ein Plus von 3,7 % gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 4,3 % auf durchschnittlich 769 € im Monat. Der Abstand zum westlichen Tarifniveau hat sich im Osten dadurch aber nicht verändert: Es wurden wie im Vorjahr 92 % der westlichen Vergütungshöhe erreicht. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2015 bei 826 € pro Monat (+ 3,9 %).

Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2015. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 180 Berufe in West- und 149 Berufe in Ostdeutschland. Auf diese Berufe entfielen 89 % aller Ausbildungsverhältnisse. Das BIBB führt die Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen seit 1976 jährlich zum Stichtag 1. Oktober durch.

Zwischen den Ausbildungsberufen bestehen erhebliche Unterschiede in der Vergütungshöhe. Besonders hoch lagen 2015 die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den Berufen des Bauhauptgewerbes - zum Beispiel Maurer/Maurerin - in Westdeutschland: Sie betrugen durchschnittlich 1.057 € im Monat. In Ostdeutschland fielen die Vergütungen in den Berufen des Bauhauptgewerbes mit durchschnittlich 861 € niedriger aus. Sehr hohe tarifliche Vergütungsdurchschnitte wurden auch in den Berufen Mechatroniker/Mechatronikerin (West: 998 €, Ost: 976 €), Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen (West und Ost: 986 €) und Medientechnologe/Medientechnologin Druck (West und Ost: 943 €) erreicht.

Eher niedrig waren die tariflichen Vergütungsdurchschnitte 2015 zum Beispiel in den Berufen Friseur/Friseurin (West: 494 €, Ost: 269 €), Florist/Floristin (West: 587 €, Ost: 422 €), Bäcker/Bäckerin (West und Ost: 600 €) sowie Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin (West und Ost: 627 €).

Aufgrund der guten Wirtschaftslage in Deutschland, vor allem aber wegen der wachsenden Schwierigkeiten vieler Betriebe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, wurden die tariflichen Ausbildungsvergütungen in den letzten Jahren deutlich angehoben. Seit 2012 bewegen sich die jährlichen Steigerungsraten im Gesamtdurchschnitt zwischen 3,7 % und 4,6 % in Westdeutschland und zwischen 4,1 % und 5,0 % in Ostdeutschland.

In Ausbildungsberufen mit großem Bewerbermangel - zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie und der Reinigungsbranche - waren 2015 teilweise überdurchschnittliche Erhöhungen zu beobachten. Dies traf in West- und Ostdeutschland beispielsweise auf den Beruf "Bäcker/Bäckerin" mit einem Plus von jeweils 5,3 % zu. Auch in den Berufen "Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau" und "Koch/Köchin" wurden die Vergütungen mit 4,3 % im Westen und 5,3 % im Osten deutlich erhöht. Ein beträchtlicher Anstieg war im Beruf "Fachkraft für Systemgastronomie" mit 7,7 % (West) beziehungsweise 9,3 % (Ost) zu verzeichnen. Dagegen fiel der Zuwachs im Beruf "Gebäudereiniger/-in" in Westdeutschland mit 2,4 % eher schwach aus, während die Vergütungen in Ostdeutschland mit 4,7 % leicht überdurchschnittlich zunahmen.

Auch zwischen den Ausbildungsbereichen gibt es in West- und Ostdeutschland nach wie vor deutliche Unterschiede. Überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen wurden 2015 im Bereich der Industrie- und Handelskammern (West: 901 €, Ost: 826 €) und im Öffentlichen Dienst (West: 880 €, Ost: 879 €) erreicht. Unter dem Gesamtdurchschnitt lagen dagegen die Vergütungen in der Landwirtschaft (West: 723 €, Ost: 625 €), bei den freien Berufen (West: 738 €, Ost: 720 €) sowie im Handwerk (West: 697 €, Ost: 600 €).

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse sowie die Möglichkeit zum Download von vier Schaubildern finden Sie im Beitrag "Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2015: Weiterhin günstige Entwicklung für Auszubildende in West- und Ostdeutschland" im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/ausbildungsverguetungen-2015

Eine Gesamtübersicht über die für 2015 ermittelten Vergütungsdurchschnitte in den erfassten Berufen ist abrufbar unter www.bibb.de/ausbildungsverguetung

 

Quelle: bibb

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Bild: Weiterhin günstige Verdienstentwicklung für Auszubildende
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Jetzt auch Praktikumsplätze kostenlos in der IHK-Lehrstellenbörse veröffentlichen

In der gemeinsamen Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern können Unternehmen ab sofort auch ihre Praktikumsplätze komfortabel und effizient online anbieten. Damit stellt die Börse eine weitere Funktion zur Verfügung, die Jugendliche und Betriebe gleichermaßen bei der Suche unterstützt. Das neue Angebot ist kostenlos, genau wie die sonstige Nutzung der Lehrstellenbörse. Die Einstellung der Praktikumsplätze erfolgt nach Berufsgruppen, die die IHK den Betrieben im Vorfeld jeweils zuordnet. Folgende Praktikumsplätze stehen dabei zur Verfügung:

    Banken und Versicherungen

    Bergbau und Baugewerbe

    Büro

    Dienstleistungen

    Druck-, Werbe- und Medienbranche

    Elektrotechnik

    Fahrzeugtechnik und Automobilindustrie

    Glas, Keramik, Schmuck - Herstellung und Verarbeitung

    Handel

    Holzverarbeitung

    Hotels und Gaststättengewerbe

    IT-Branche

    Labor, Chemie, Physik, Biologie

    Leder, Textil und Bekleidung

    Metallverarbeitung und -Technik

    Nahrungs- und Genussmittelherstellung

    Verkehrs- und Transportgewerbe

    Logistik

 

Sofern eine passende Ausbildungsberechtigung vorliegt, können Unternehmen unter dem Menüpunkt "Neues Praktikumsangebot einstellen" Praktika erfassen. Die Praktikumsdauer ist frei wählbar. Und wie beim Ausbildungsplatzangebot können Dateien beigefügt und der Praktikumsinhalt in einem Freitext weiter spezifiziert werden.

Ein Praktikum ist eine sehr gute Gelegenheit, jungen Menschen die Vorteile einer dualen Ausbildung im Betrieb zu demonstrieren und einander kennenzulernen.

 

Auch unterwegs: die App zur IHK-Lehrstellenbörse

 

Die IHK-Lehrstellenbörse gibt es auch als App für Mobilgeräte. Damit wird die Lehrstellensuche noch leichter. Die App richtet sich an Nutzer, die eine Lehrstelle oder weitere Informationen zu den IHK-Ausbildungsberufen suchen. Sie ist technisch eng mit der Lehrstellenbörse im Internet verknüpft und greift umfangreich auf deren Angebote und Inhalte zu. Die App ist kostenlos bei iTunes (iOS) und Google Play Store (Android) erhältlich.

Interessierte Unternehmen, die ihre offenen Praktikumsplätze in der zentralen IHK-Lehrstellenbörse einstellen möchten, melden sich bitte bei Martin Raithel, 05231 760137, raithel@detmold.ihk.de .

Bild: Jetzt auch Praktikumsplätze kostenlos in der IHK-Lehrstellenbörse veröffentlichen
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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen