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Newsletter Aus- und Weiterbildung 01/17

Guten Tag,

die Rekrutierung von Auszubildenden gestaltet sich immer schwieriger. Wie soll man sich als Kleinbetrieb gegen Branchenriesen behaupten und positionieren?  Das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB) zeigt in seinem Forum für AusbilderInnen (foraus), wie kleine Unternehmen durch effektive Lernbausteine ihre individuellen Prozesse für Azubis attraktiv nutzen können.

Am 27.04. findet in diesem Jahr der bundesweite Girl's und Boys'-Day statt. Viele Unternehmen öffnen ihre Türen und bieten interessierten Jungen und Mädchen ihre Ausbildungsberufe zum Schnuppern an.

In das "Land des Lächelns" führt junge Berufstätige und Auszubildende das Deutsch-Japanische Austauschprogramm 2017. Im November haben Interessierte die Möglichkeit, bei einem zweiwöchigem Besuchsprogramm die Arbeits- und Lebenswelt Japans kennenzulernen.

 

 

 


Inhalte dieser Ausgabe:

Ausbilden im Kleinbetrieb für den kaufmännischen Bereich
Girls'Day – ein Zukunftstag für Mädchen
Boys' Day - Warum ein Jungen-Zukunftstag?
Deutsch-Japanisches Austauschprogramm 2017

Ausbilden im Kleinbetrieb für den kaufmännischen Bereich

Warum sollte sich ein junger Mensch für eine Ausbildung in einem kleinen Unternehmen entscheiden?  Eine Schlüsselantwort darauf ist, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen mit Ausbildungsqualität überzeugen können, indem sie die Vorteile, die eine Ausbildung in einem kleinen Unternehmen bietet, nutzen.

Doch wie kann eine hohe Ausbildungsqualität gewährleistet werden bei nebenberuflichen Ausbildern, die gleichzeitig mitten im Tagesgeschäft stehen und häufig (mit)verantwortlich sind für die erfolgreiche Realisierung notwendiger Arbeitsprozesse?

Natürlich sollte Zeit in die Ausbildung investiert werden. Es sollte darüber nachgedacht werden, wie vielleicht auch in hektischen Betriebsphasen Auszubildende effektiv ins Betriebsgeschehen integriert werden können und einen festen Ansprechpartner haben. Ein wesentliches Instrument ist deshalb die Ausbildungsplanung.

Ziel dieses Lernbausteins ist es, kleine Unternehmen, die kaufmännische Berufe ausbilden, mit wichtigen Informationen und praktischen Tipps dabei zu unterstützen, die Ausbildung zu planen, zu organisieren und durchzuführen.

Alle Informationen und die Lernbausteine dazu finden Sie auf der Homepage: www.foraus.de

Quelle: www.foraus.de

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Bild: Ausbilden im Kleinbetrieb für den kaufmännischen Bereich
© foraus.de

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Girls'Day – ein Zukunftstag für Mädchen

Am Girls'Day öffnen Unternehmen und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik. Der nächste Girls'Day findet am 27. April 2017 statt.

Der Girls'Day lohnt sich – für alle!

Der Girls'Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2016 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, etwa 9.600 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf unserer Website eingetragen.

Potenziale nutzen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Der Girls'Day bietet deshalb allen Chancen für die Zukunft!

Ein spannender Tag mit positiven Auswirkungen

Am Girls'Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam – sie sollen dieser gut ausgebildeten Generation junger Frauen neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Viele junge Frauen haben durch den Girls'Day eine Ausbildung oder einen Studiengang in ihrem Traumberuf gefunden. Und: Evaluationsergebnisse bestätigen, dass der Girls'Day positiven Einfluss auf das Image von technischen Berufen bei den Teilnehmerinnen hat.

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Boys' Day - Warum ein Jungen-Zukunftstag?

Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind.

Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Um Jungen eine Gelegenheit zu geben, auch diese Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day.

Neben der Berufserkundung können die Schüler am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Seit 2011 haben fast 194.000 Jungen an mehr als 31.000 Boys’Day-Angeboten teilgenommen.

Woher hat der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag seinen Namen?

Der Name für den Jungen-Zukunftstag wurde in Anlehnung an den Mädchen-Zukunftstag gewählt. Dieser wurde im Jahr 2001 anhand einer kleinen Umfrage unter 10 – 15-jährigen Mädchen in Schulklassen und Mädchen-Treffs gewählt. Girls'Day war der eindeutige Favorit. Entsprechend wurde für den Jungen-Zukunftstag 2010 der Name Boys'Day beschlossen.

Der bundesweite Aktionstag soll aber auch in der deutschen Sprache sein Ziel ausdrücken und transportieren. Deshalb lautet der vollständige Name Boys'Day – Jungen-Zukunftstag.

Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag ist eine Aktion von Neue Wege für Jungs

Neue Wege für Jungs ist ein Bundesweites Netzwerk und Fachportal zur Berufswahl und Lebensplanung von Jungen. Es unterstützt Initiativen, die Angebote zur Erweiterung der Berufswahl, zur Auseinandersetzung mit Rollenbildern und zum Ausbau sozialer Kompetenzen für Jungen organisieren. Das Fachportal www.neue-wege-fuer-jungs.de richtet sich an Lehrkräfte, soziale Fachkräfte, Berufsberatende, Personal-, Bildungs- und Ausbildungsverantwortliche. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.

Hier geht's zum Boys' Day

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Deutsch-Japanisches Austauschprogramm 2017

Während des intensiven zweiwöchigen Besuchsprogramms im Partnerland bietet sich den bis zu 23 jungen Berufstätigen und Auszubildenden die Chance, die Lebens- und Arbeitswelt des Gastlandes sowie seine Kultur und Geschichte kennen zu lernen. Zwei bis drei Tage davon findet ein spezielles, branchenspezifisches Besuchprogramm statt, währenddessen die Teilnehmenden das Arbeitsleben ihrer eigenen Berufssparte kennen lernen können. Der Reise geht ein dreitägiges Vorbereitungsseminar im JDZB voran. Es wird auf deutscher Seite seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring Thüringen e.V. veranstaltet.
Thema 2017 ist „Chancen und Verantwortung von jungen Menschen in der veränderten Arbeitswelt“ mit den Unterthemen „Gute Arbeit von Frauen und Männern: Work-Life-Balance und Karriereplanung“ sowie „Tradierung von handwerklichen Kompetenzen: Kultureller und historischer Vergleich im produzierenden Gewerbe“. Finanziert wird das Austauschprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) und aus Mitteln des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft u. Technologie (MEXT) mit einer Eigenbeteiligung von € 700,00.

Termine für 2017: Vorbereitungsseminar in Berlin: 6.-8. Oktober 2017,Besuchsprogramm in Japan: 14.-28. November 2017, Japanische Delegation in Deutschland: 1.-14. August 2017

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2017

Die Ausschreibung, Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

Hier geht's zur Homepage des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen