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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
BMUB-Exportinitiative: Win-Win-Situation für Ökologie und Ökonomie

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Windenergie in Ostwestfalen-Lippe legt weiter kräftig zu

Umwelt
BAuA veröffentlicht REACH-Fragebogenkatalog
Rat einigt sich auf Position zur Novelle der EU-Emissionshandelsrichtlinie
Heizwertklausel fällt zum 1. Juni 2017: Bund/Länder erarbeiten Vollzugshilfe
Bundestag stimmt Novelle der Gewerbeabfallverordnung zu
Bundestag beschließt Änderungen zum Verpackungsgesetz
Abfall"paket" der EU: Mehr Recycling, weniger Deponierung
Leitlinien über die Verbringung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten
Klimaschutzplan 2050: Fortschreibung und Umsetzungsbegleitung starten jetzt
CO2-Ausstoß 2016 leicht gestiegen: Klimaziel von minus 40 Prozent gefährdet
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
NEMoG: Bundestag berät über bundesweite Wälzung der Übertragungsnetzentgelte
EU-Energielabel: Rückkehr zu Kategorien A bis G
BAFA: Antrag auf Besondere Ausgleichsregelung frühzeitig stellen
Energieanlagen: Marktstammdatenregister startet am 1. Juli 2017
Bundesrat will PV-Mieterstrom
BMWi-Bericht: Ab 2030 soll Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung sinken
AG Energiebilanzen: Energieverbrauch 2016 leicht gestiegen, Rekord beim Stromexport
Parallele Nutzung von Speichern für Strommarkt und Netzbetrieb senkt Kosten
Studie vergleicht Kosten: Sektorkopplung mit Power-to-Gas günstiger als Vollelektrifizierung
EU-Ziel für Erneuerbare in greifbarer Nähe - Schweden am besten
Lithium-Ionen-Großspeicher: Leitfaden zu den Rahmenanforderungen
BINE-Infodienst: Frische Luft ohne maschinelle Lüftung
BINE-Infodienst: Mehr Energie für Bewegung, weniger für Reibung
Quick.RKR: Excel-Tool sorgt für schnelle Transparenz über Ressourcenkosten
Konfliktmineralien: Sorgfaltspflicht gilt in der EU ab 2021
Editorial

BMUB-Exportinitiative: Win-Win-Situation für Ökologie und Ökonomie

Mit dem Ende 2015 in Paris beschlossenen Übereinkommen zum globalen Klimaschutz, das am 4. November 2016 in Kraft trat, soll die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden. 135 Mitgliedstaaten haben inzwischen dargelegt, mit welchen eigenen Beiträgen (NDC) sie dazu beitragen wollen.

Der Anteil Deutschlands an den globalen Treibhausgasemissionen lag 2016 bei 2,2 Prozent. Damit ist klar: Den Kampf gegen den Klimawandel kann Deutschland nicht allein gewinnen. Entscheidend ist, dass sich die gesamte Staatengemeinschaft zu Maßnahmen verpflichtet. Darüber hinaus müssen noch stärker als bisher die Möglichkeiten wahrgenommen werden, verfügbare Technologien und das notwendige Know-how in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Einsatz zu bringen. So können umwelt- und wirtschaftspolitische Ziele in Einklang gebracht werden.

Deutschland hat einen Spitzenplatz am Weltmarkt für Green Economy. Mit einer Exportquote von knapp 40 Prozent und einem weltweiten Marktanteil im Bereich „grüner“ Produkte, Verfahren und Dienstleistungen von 14 Prozent sind die deutschen Unternehmen wettbewerbsfähig und richten sich zunehmend international aus. Sie erwirtschaften Gewinne, schaffen Arbeitsplätze und tragen dazu bei, weltweit Umweltbelastungen zu reduzieren und Umweltstandards zu erhöhen.

Die Wertschätzung im Ausland für Umwelttechnologien „Made in Germany“ in konkrete Geschäftsabschlüsse umzumünzen ist aber ein weiter Weg mit vielen Herausforderungen: Wie sehen die konkreten Rahmenbedingungen aus? Wer sind die richtigen Partner in Deutschland und im Zielmarkt? Wer kann mich auf dem Weg unterstützen?

Hier setzt die im Jahr 2016 gestartete „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) an und erweitert die Aktivitäten der Bundesregierung damit um einen wichtigen Baustein. Ziel der Initiative ist es nicht, Unternehmen unmittelbar und individuell bei der Erschließung von Absatzmärkten zu unterstützen; denn dies geschieht bereits durch Exportförderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Durch die Förderung von Projekten in Partnerländern möchte das BMUB vielmehr durch die Verbreitung von Umweltwissen, und -bewusstsein einen Beitrag zum Aufbau nachhaltiger Umweltinfrastrukturen leisten. Das Wissen und die Informationen über Bedarfe und wirtschaftliche wie politische Rahmenbedingungen in den Zielmärkten werden aufgearbeitet. Dadurch entstehen für Unternehmen nutzbare Kontakte und Netzwerke. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind diese Informationen und Kontakte für einen Markteintritt essenziell.

Deshalb hat sich auch der DIHK im letzten Jahr über seine Service GmbH und gemeinsam mit acht deutschen Auslandshandelskammern (AHK) an der Umsetzung der Initiative beteiligt - und zieht ein positives Fazit. Zunächst haben die AHKs in Chile, Ecuador, Südafrika, Kenia, der Türkei, Saudi-Arabien, in Indonesien und auf den Philippinen in den Bereichen der lokalen Abfall- und Wasserwirtschaft auf der Basis zahlreicher Experteninterviews Rahmenanalysen durchgeführt. Gemeinsam mit politischen Entscheidern, Unternehmen, Wissenschaftlern und weiteren lokalen Interessensvertretern sowie ausgewählten deutschen Experten wurden die Ergebnisse anschließend in mehrtägigen Workshops diskutiert. Ziel war dabei auch, Ideen zu entwickeln, wie auch die deutsche Wirtschaft in Zukunft zu einer umweltfreundlichen Entwicklung der Sektoren in den Partnerländern beitragen kann. Die Projekte sind selbstverständlich keine „Closed Shops“. Umweltfirmen mit Interesse an den genannten Zielmärkten haben die Möglichkeit, von den Informationen und dem aufgebauten Netzwerk zu profitieren.

Und es geht weiter! Die Initiative soll bis mindestens Ende 2020 fortgeführt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus der Pilotphase 2016, werden sich die AHKs auch in den kommenden Jahren mit Unterstützung der DIHK Service GmbH mit Projektideen an neuen Standorten einbringen.

(Autor: Stefan Kohlwes, DIHK)

Exportinitiative Umwelttechnologien

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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Windenergie in Ostwestfalen-Lippe legt weiter kräftig zu

Das jährliche Windenergiekataster der Bezirksregierung Detmold weist einen kräftigen Zuwachs bei der Windenergie in Ostwestfalen-Lippe aus – sowohl bei der Zahl der Anlagen als auch bei der installierten Leistung. Die Gesamtzahl stieg um zehn Prozent auf 1.030 (2015: 937).  Die Gesamtleistung nahm um 20 Prozent zu: von 1.318 auf 1.575 Megawatt (plus 257). Die Steigerung beim Zubau der Anlagen sowie der installierten Leistung ist damit in etwa so deutlich wie zuletzt im Jahr 2002 (plus 17 Prozent).

(Quelle Bezirksregierung Detmold)

Pressemeldung
Bild: Windenergie in Ostwestfalen-Lippe legt weiter kräftig zu
(Bild: IHK Lippe)

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Umwelt

BAuA veröffentlicht REACH-Fragebogenkatalog

Bis zum 31. Mai 2018 müssen vorregistrierte Stoffe, die in der EU in einem Mengenband von 1 bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder in die EU importiert werden, von den Herstellern und Importeuren bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden.

Um die vorwiegend mittelständischen Unternehmen in der dritten Registrierungsphase zu unterstützen, hat der REACH-Helpdesk bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Rahmen einer Veranstaltungsreihe "REACH 2018 - Jetzt erfolgreich registrieren!" gemeinsam mit einigen IHKs häufig gestellte Fragen aus der Praxis gesammelt und veröffentlicht.

(Quelle BAuA)

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Bild: BAuA veröffentlicht REACH-Fragebogenkatalog
(Bild: Chemie Baden-Württemberg)

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Rat einigt sich auf Position zur Novelle der EU-Emissionshandelsrichtlinie

Der Umweltrat hat zu der von der EU-Kommission vorgelegten Novelle der EU-Emissionshandelsrichtlinie (ETS) eine Einigung erzielt - mit Licht und Schatten. Nun beginnen die Trilogverhandlungen. Die Mehrheit der deutschen Bundesländer hat die Bundesregierung gebeten, sich für Nachbesserungen beim Industrie-Cap, die Vermeidung des sektorübergreifenden Korrekturfaktors und eine vollständige Strompreiskompensation einzusetzen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Rat einigt sich auf Position zur Novelle der EU-Emissionshandelsrichtlinie
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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Heizwertklausel fällt zum 1. Juni 2017: Bund/Länder erarbeiten Vollzugshilfe

Mit dem Ende März 2017 veröffentlichten "Gesetz zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes" wird der sogenannte "Heizwert" zum 1. Juni 2017 gestrichen.

Damit entfällt die heizwertbezogene Vermutung der Gleichrangigkeit von energetischer und stofflicher Verwertung. Künftig müssen die Vorgaben der Abfallhierarchie von den Abfallerzeugern und Besitzern unmittelbar eingehalten werden. Die ökologische Gleichwertigkeit nachrangiger Maßnahmen muss somit einzeln dargelegt und ggf. nachgewiesen werden.

Eine Bund-/Länderarbeitsgruppe wird eine Vollzugshilfe zur Umsetzung der neuen Regelung erarbeiten.

(Quelle DIHK)

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Bundestag stimmt Novelle der Gewerbeabfallverordnung zu

Der Deutsche Bundestag hat am 30. März 2017 den Änderungen zur Novelle der Gewerbeabfallverordnung zugestimmt. Die Novelle tritt vier Monate nach der Verkündung in Kraft.

(Quelle DIHK)

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Bild: Bundestag stimmt Novelle der Gewerbeabfallverordnung zu
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel.de)

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Bundestag beschließt Änderungen zum Verpackungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat Ende März Änderungen zum Entwurf eines Verpackungsgesetzes beschlossen. Die Vorschläge des Bundesrats sind weder vom Deutschen Bundestag noch von der Bundesregierung übernommen wurden. Nun entscheidet der einspruchsberechtigte Bundesrat am 12. Mai 2017 erneut über den Gesetzentwurf. Er kann den Bundestags-Änderungen als Ganzes zustimmen oder ablehnen bzw. den Vermittlungsausschuss einberufen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Bundestag beschließt Änderungen zum Verpackungsgesetz
(Bild: Stefan Rajewski / Fotolia)

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Abfall"paket" der EU: Mehr Recycling, weniger Deponierung

Im Rahmen des europäischen Kreislaufwirtschaftspakets hat das Europäische Parlament mehreren Legislativvorschläge zum Thema Abfall zugestimmt. Über die geplanten Regelungen zur Abfallrichtlinie, zur Verpackungsrichtlinie und zur Deponierichtlinie muss sich das Parlament nun noch mit dem Rat einigen.

(Quelle DIHK)

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Leitlinien über die Verbringung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten

Alle EU-Mitgliedstaaten haben sich auf Leitlinien für die Verbringung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten und von gebrauchten Elektro- und Elektronikgeräten geeinigt. Sie gelten seit 3. April 2017. Sie sind nicht rechtsverbindlich.

(Quelle DIHK)

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Bild: Leitlinien über die Verbringung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten
(Bild: IHK Lippe)

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Klimaschutzplan 2050: Fortschreibung und Umsetzungsbegleitung starten jetzt

Der Klimaschutzplan 2050 (KSP) ist verabschiedet, jetzt beginnt die Umsetzung. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in fünf Sektor- bzw. Zwischenzielen, u. a. für Industrie und Energiewirtschaft. Insgesamt sollen die C02-Emissonen um 55 Prozent bis 2030 gegenüber 1900 reduziert werden. Dazu werden Meilensteine und Maßnahmen bis auf das Jahr 2030 ausgerichtet. In einem jährlichen Umsetzungsdialog, dem "Aktionsbündnis 2050", soll Bilanz gezogen sowie Lücken definiert und geschlossen werden. Die erste Fortschreibung des KSP soll bis Ende 2019 erfolgen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Klimaschutzplan 2050: Fortschreibung und Umsetzungsbegleitung starten jetzt
(Bild: monde / Fotolia)

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CO2-Ausstoß 2016 leicht gestiegen: Klimaziel von minus 40 Prozent gefährdet

Im vergangenen Jahr wurden nach einer Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen 906 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Ein Plus von vier Millionen Tonnen. Das Klimaziel von minus 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 sei nur noch erreichbar, wenn die Emissionen um jährlich 40 Millionen Tonnen sinken würden. Derzeit stehe Deutschland bei 27,6 Prozent.

(Quelle DIHK)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

NEMoG: Bundestag berät über bundesweite Wälzung der Übertragungsnetzentgelte

Die Bundesregierung hat dem Bundestag den Entwurf für ein Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) zugeleitet. Einer der Hauptstreitpunkte ist die Frage, ob die Entgelte für die Übertragungsnetze bundesweit gewälzt werden. 

Die IHK Lippe unterstützt diese Forderung der Mehrheit der Bundesländer. Der Kreis Lippe liegt im Netzgebiet von Tennet. Hiesige Unternehmen und Verbraucher zahlen derzeit über ihre Netzentgelte vergleichsweise hohe Beiträge für das Übertragungsnetz.

(Quelle DIHK, IHK Lippe)

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Bild: NEMoG: Bundestag berät über bundesweite Wälzung der Übertragungsnetzentgelte
(Bild: MarianVejcik / iStock)

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EU-Energielabel: Rückkehr zu Kategorien A bis G

Das Europäische Parlament und der Rat haben sich im März auf eine Überarbeitung der Energieeffizienz-Kennzeichnungsverordnung für Haushaltsgeräte geeinigt. Die bisherigen Energielabels von A+++ bis D werden ab Januar 2019 schrittweise durch die ursprünglichen Energieklassen von A bis G ersetzt.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Energielabel: Rückkehr zu Kategorien A bis G
"Auslaufmodell" (Bild: Gunnar Assmy / Fotolia)

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BAFA: Antrag auf Besondere Ausgleichsregelung frühzeitig stellen

Die Frist für Anträge im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) endet am 30. Juni 2017. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) empfiehlt interessierten Unternehmen, alle an der Antragstellung Beteiligten frühzeitig einzubinden. Unternehmen, die dem nachkommen, können

  • bei Antragseingang bis 15. Mai 2017 nach einer Vollständigkeitsprüfung eine qualifizierte Eingangsbestätigung sowie
  • bei Antragstellung bis 31. Mai 2017 zur planerischen Sicherheit vor der Bescheiderteilung eine positive Vorabinformation

erhalten.

(Quelle DIHK)

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Energieanlagen: Marktstammdatenregister startet am 1. Juli 2017

Zum 1. Juli 2017 nimmt das "Marktstammdatenregister" seinen technischen Betrieb als Online-Datenbank auf. Das für jedermann zugängliche Register erfasst sämtliche Erzeugungsanlagen in Deutschland - sowohl Strom als auch Gas und deren Betreiber. Verantwortlich für das Register ist die Bundesnetzagentur. Das Anlagenregister für Erneuerbare Energien Anlagen, die ab August 2014 in Betrieb gegangen sind, sowie das Photovoltaik-Meldeportal, bei dem Betreiber ihre Solaranlagen melden müssen, werden in das neue Register integriert.

Die fristgerechte Registrierung von EEG- und geförderten KWK-Anlagen ist Voraussetzung für die Gewährung von Prämien, Zuschlägen und Vergütungen.

(Quelle DIHK)

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Bundesrat will PV-Mieterstrom

In einer Entschließung fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, von der im EEG 2017 angelegten Verordnungsermächtigung für PV-Mieterstrommodelle Gebrauch zu machen oder das Erneuerbare Energien Gesetz entsprechend zu ändern, um Mieterstrom dem Eigenverbrauch wirtschaftlich gleichzustellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seinerseits hat ein Eckpunktepapier zu Mieterstrom veröffentlicht.

Mieterstrom könnte nach Auffassung der Länder einen Beitrag zur Akzeptanz der Energiewende leisten, da Mieter sich finanziell an der Energiewende beteiligen können. Dadurch könnten auch neue Geschäftsmodelle entstehen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Bundesrat will PV-Mieterstrom
(Bild: IHK Lippe)

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BMWi-Bericht: Ab 2030 soll Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung sinken

Auf Grundlage des Impulspapieres "Strom 2030" hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nun den Ergebnisbericht zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) veröffentlicht.

Hauptfazit: Brennstoffbetriebene KWK-Anlagen hätten bis 2030 eine Zukunft, weil sie fossile Erzeugung ohne KWK ersetzten. Bis 2050 werde ihre Bedeutung aber sukzessive zurückgehen. Da nur mit erneuerbar erzeugten "Treibstoffen" betriebene Anlagen treibhausgasneutral seien, gebe es langfristig nur einen sehr begrenzten Anwendungsbereich für die KWK-Technologie.

Der DIHK findet die Sichtweise des BMWi zu eng. Die Bedeutung von KWK in der Industrie würde verkannt.

(Quelle DIHK)

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AG Energiebilanzen: Energieverbrauch 2016 leicht gestiegen, Rekord beim Stromexport

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2016 erneut leicht angestiegen, aber schwächer als der CO2-Ausstoß. Das lag nach Aussagen der AG Energiebilanzen vor allem an der kühleren Witterung gegenüber 2015, dem Schalttag und dem Wirtschaftswachstum.

Nach 2015 hat auch das Jahr 2016 mit einem Überschuss von 53,7 TWh einen Rekord beim Stromaustausch mit den Nachbarländern gebracht. 2016 wurden 80,7 TWh exportiert, 27 TWh flossen nach Deutschland.

(Quelle AG Energiebilanzen)

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Bild: AG Energiebilanzen: Energieverbrauch 2016 leicht gestiegen, Rekord beim Stromexport
Der Energieverbrauch in Deutschland lag 2016 bei 13.383 Petajoule (PJ) (Bild: AGEB)

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Parallele Nutzung von Speichern für Strommarkt und Netzbetrieb senkt Kosten

Die Mehrfachnutzung von Speichern und anderen Flexibilitätstechnologien kann die Kosten der Energiewende deutlich senken und Netzausbau vermeiden. Das ist das Ergebnis der Netzflexstudie der Deutschen Energie-Agentur (dena). Derzeit behindern aber die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen den optimalen Einsatz.

(Quelle dena)

Weitere Informationen
Bild: Parallele Nutzung von Speichern für Strommarkt und Netzbetrieb senkt Kosten
(Bild: dena)

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Studie vergleicht Kosten: Sektorkopplung mit Power-to-Gas günstiger als Vollelektrifizierung

Das Beratungsunternehmen enervis hat in einer Studie untersucht, wie die Ziele von 80-95 Prozent weniger Treibhausgasen kostengünstig zu erreichen sind. 71 Prozent CO2-Minderung bis 2050 sind im derzeitigen System möglich. Eine 95-Prozent-CO2-Reduktion ist deutlich teurer. Für das Gesamtsystem ist es bis 2050 kostengünstiger, Power-to-Gas ins System zu integrieren (863 Mrd. Euro), statt die Erneuerbaren-Kapazität für eine Vollelektrifizierung zu erhöhen (1008 Mrd. Euro).

(Quelle DIHK)

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EU-Ziel für Erneuerbare in greifbarer Nähe - Schweden am besten

Die EU hat für 2020 festgelegt: 20 Prozent des Endenergieverbrauchs sollen durch erneuerbare Energien gedeckt werden. 2015 erreichte die Union nach Angaben von Eurostat 16,7 Prozent (+0,7 Prozentpunkte). Deutschland erreichte mit einer Steigerung von 0,8 Prozentpunkten einen Anteil von 14,6 Prozent und muss bis 2020 18 Prozent schaffen.

Insgesamt elf Länder haben bereits ihr nationales Ziel für 2020 erreicht. Spitzenreiter ist Schweden mit 53,9 Prozent vor Finnland mit 39,3 und Lettland mit 37,6 Prozent. Schlusslichter sind Luxemburg und Malta mit 5 Prozent sowie die Niederlande mit 5,8 Prozent. Die Niederlande und Frankreich sind am weitesten von ihren Zielen entfernt.

Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 27 Prozent wachsen, allerdings ohne nationale Zielvorgaben.

(Quelle DIHK)

Übersicht (Eurostat)
Bild: EU-Ziel für Erneuerbare in greifbarer Nähe - Schweden am besten
(Bild: Eurostat)

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Lithium-Ionen-Großspeicher: Leitfaden zu den Rahmenanforderungen

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) hat einen Leitfaden für Lithium-Ionen-Großspeicher veröffentlicht. Der Leitfaden sorgt für Transparenz und gibt einen Überblick über die zu beachtenden Projektschritte. Er bildet den aktuellen Stand der Technik ab. Ziel ist, über die Rahmenbedingungen des gesamten Lebenszyklus eines Großspeichers – von Projektentwicklung, Planung, Bau, Errichtung und Betrieb bis zum Rückbau - zu informieren. Das soll die Durchführung von Großspeicherprojekten erleichtern.

(Quelle BVES)

Leitfaden

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BINE-Infodienst: Frische Luft ohne maschinelle Lüftung

Nichtwohngebäude kontrolliert aber natürlich zu belüften, spart Primärenergie und erfordert geringere Investitions- und Betriebskosten als eine mechanische Lüftungsanlage. Wissenschaftler der Hochschule Stuttgart haben ein Lüftungskonzept entwickelt, das für ein gutes Innenraumklima sorgt und Strom für den Betrieb der Lüftungsanlage spart. Das Konzept ist unter anderem in einem Büroneubau erprobt worden.

(Quelle FIZ-Karlsruhe)

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BINE-Infodienst: Mehr Energie für Bewegung, weniger für Reibung

Autos werden sparsamer, Antriebe effizienter und ihre Komponenten verschleißen weniger. Möglich machen das neu entwickelte Beschichtungen, Mikrostrukturen und Schmierstoffe, die die Reibung in Motoren und Getrieben stark reduzieren. Das haben die Projekte PEGASUS-I und PEGASUS-II gezeigt. Bei Automobilen sei, so zeigt eine Studie, bis 2022 durch Reibungsreduzierung eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 18 Prozent erreichbar.

(Quelle FIZ-Karlsruhe)

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Quick.RKR: Excel-Tool sorgt für schnelle Transparenz über Ressourcenkosten

Die Ressourcenkostenrechnung "RKR" der Effizienz-Agentur NRW (EFA) ist ein erfolgreiches Beratungsinstrument für produzierende mittelständische Unternehmen, mit dem eine verursachergerechte Zuordnung der Kosten von Ressourcenverlusten möglich wird. Mit der "Quick.RKR" hat die EFA eine Variante für den schnelleren Zugang zur Kalkulation von Ressourcenkosten in Unternehmen entwickelt.

(Quelle EFA NRW)

Pressemeldung
Bild: Quick.RKR: Excel-Tool sorgt für schnelle Transparenz über Ressourcenkosten

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Konfliktmineralien: Sorgfaltspflicht gilt in der EU ab 2021

Mitte März hat das Europäische Parlament Vorschriften zur Begrenzung des Handels mit den Konfliktmineralien Zinn, Wolfram, Tantal und Gold beschlossen. Ab 21. Januar 2021 soll dazu eine Sorgfaltspflicht greifen. Laut Kommission wird die Verordnung rund 880.000 Unternehmen betreffen, die meisten davon kleine Betriebe und Mittelständler. Die Mitgliedstaaten müssen dafür sorgen, die Einhaltung der Sorgfaltspflichten zu kontrollieren.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Konfliktmineralien: Sorgfaltspflicht gilt in der EU ab 2021
(Bild: africa / Fotolia)

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen