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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Abfallaufkommen aus Haushalten in Lippe leicht gestiegen

Umwelt
Gesetz zur CSR-Richtlinien-Umsetzung verkündet: Neue Berichtspflicht greift
Wasserrecht: AwSV im Bundesgesetzblatt veröffentlicht
LAGA: Mitteilungen zur Umsetzung des ElektroG
Sachkundepflicht für Umgang mit F-Gasen erweitert
TA Lärm: Bundesrat lehnt höhere Immissionsrichtwerte in der Nacht ab
Zuschüsse: Förderwettbewerb "EnergieUmweltwirtschaft.NRW" gestartet
UBA: Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch höher als gedacht
Bundesnetzagentur veröffentlicht Karte mit Ladesäulen
Emissionshandel: Geringer Rückgang der Emissionen in Deutschland
Spannende Ergebnisse: Umweltbewusstsein in Deutschland 2016
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energie- und Stromsteuer-Transparenzverordnung: Erfassungsportal online
Besondere Ausgleichsregelung: Antragsportal ist freigeschaltet
Fusion von EnEV und EEWärmeG erst in nächster Legislatur
Bundesrat positioniert sich zum "Winterpaket" der EU
DIHK-Stellungnahme zur KWK-Ausschreibungsverordnung
Bundeskabinett verabschiedet Mieterstromgesetz
Auch bei negativen Preisen sind viele Kraftwerke am Netz
Weltweit über 2.000 GW erneuerbare Energien installiert
Faktenpapier Energiespeicher aktualisiert
Größte künstliche Sonne der Welt scheint in Jülich
Speichern mit Steinen: Mehr als nur heiße Luft
BINE-Infodienst: Gebäude mit Salzhydraten klimatisieren
Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Abfallaufkommen aus Haushalten in Lippe leicht gestiegen

2016 wurde in den lippischen Haushalten eine Abfallmenge von ca. 153.300 Tonnen erfasst (+2.650 t). Das entspricht 437,0 kg pro Einwohner (+0,6 kg/E). Lippe liegt damit unter den Durchschnittswerten des Landes (2015: 466 kg/E) bzw. des Bundes (2015: 454 kg/E). Die Vewertungsquote ist in Lippe mit 73 Prozent deutlich höher als im Land (55 Prozent) und im Bund (59 Prozent). Darüber hinaus wurden in den beauftragten Entsorgungsunternehmen 15.300 t Gewerbeabfälle, Sortierreste, Krankenhausabfälle sowie Bau- und Abbruchabfälle beseitigt.

(Quelle Kreis Lippe)

Bild: Abfallaufkommen aus Haushalten in Lippe leicht gestiegen
(Bild: Kreis Lippe)

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Umwelt

Gesetz zur CSR-Richtlinien-Umsetzung verkündet: Neue Berichtspflicht greift

Ab dem Geschäftsjahr 2017 sind etwa 550 Unternehmen in Deutschland (insgesamt 6.000 in der EU) zur "nicht finanziellen Berichterstattung" verpflichtet. Das sieht das im April veröffentlichte CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz vor.

Große kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen, die eine Bilanzsumme von 20 Mio. Euro oder Umsatzerlöse von 40 Mio. Euro und zugleich die Zahl von 500 Arbeitnehmern überschreiten, müssen rückwirkend ab 1. Januar 2017 Daten zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption bereitstellen.

(Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung)

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Bild: Gesetz zur CSR-Richtlinien-Umsetzung verkündet: Neue Berichtspflicht greift
(Bild: udra / Fotolia)

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Wasserrecht: AwSV im Bundesgesetzblatt veröffentlicht

Die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die AwSV vereinheitlicht bundesweit die stoff- und anlagenbezogenen Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Sie tritt am 1. August 2017 in Kraft und löst die verschiedenen Landesverordnungen und auch die Verwaltungsvorschrift des Bundes zur Einstufung wassergefährdender Stoffe ab. Die AwSV wird die Anforderungen für mehrere Millionen Anlagen in Deutschland verändern.

(Quelle DIHK)

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Bild: Wasserrecht: AwSV im Bundesgesetzblatt veröffentlicht
(Bild: iStockphoto / thinkstockphotos)

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LAGA: Mitteilungen zur Umsetzung des ElektroG

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat die LAGA-Mitteilung 31 A "Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes" veröffentlicht. Sie dient der Konkretisierung und Erläuterung der Regelungen des ElektroG mit dem Ziel eines bundesweit einheitlichen Vollzugs. Die Mitteilung ist nicht rechtsverbindlich.

Als Entwurf liegt die LAGA-Mitteilung 31 B "Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes - Technische Anforderungen an die Behandlung und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten" vor.

(Quelle DIHK)

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Bild: LAGA: Mitteilungen zur Umsetzung des ElektroG
(Bild: Eisenhans / Fotolia)

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Sachkundepflicht für Umgang mit F-Gasen erweitert

Mitte Februar ist die Anpassung der Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaV) an die europäischen F-Gase-Verordnung in Kraft getreten. Die bisherige Sachkundepflicht für Tätigkeiten an Klima-, Kälteanlagen, Wärmepumpen und Hochspannungsschaltanlagen wird ab dem 1. Juli 2017 auch für Tätigkeiten an Kühlaggregaten in Kühlkraftfahrzeugen sowie elektrischen (d. h. auch Niederspannungs-) Schaltanlagen mit F-Gasen verbindlich. Das Umweltbundesamt informiert Unternehmen mit einem Merkblatt.

(Quelle DIHK)

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TA Lärm: Bundesrat lehnt höhere Immissionsrichtwerte in der Nacht ab

Der Bundesrat ist den Vorschlägen der Bundesregierung zur Änderung der TA Lärm nur teilweise gefolgt. Die in der neuen Gebietskategorie "urbanes Gebiet" zulässigen Immissionsrichtwerte am Tage sollen auf 63 dB(A) und damit um 3 dB(A) über denen von Mischgebieten gehoben werden. Eine entsprechende Erhöhung auch in der Nacht lehnten die Länder dagegen ab.

Die Anpassung der Immissionsrichtwerte am Tage kann sich auf Unternehmen in den neuen urbanen Gebieten positiv auswirken.

(Quelle DIHK)

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Zuschüsse: Förderwettbewerb "EnergieUmweltwirtschaft.NRW" gestartet

Die Landesregierung fördert im Leitmarktwettbewerb "EnergieUmweltwirtschaft.NRW" innovative Projektideen, neue technologische Verfahren, Dienstleistungen, klimaschützende, umweltschonende Produkte sowie zukunftsfähige Geschäftsmodelle in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologien. Dafür stehen 40 Millionen Euro bereit. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen können sich bis zum 27. Juli 2017 am Wettbewerb beteiligen.

(Quelle MKULNV NRW)

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Bild: Zuschüsse: Förderwettbewerb "EnergieUmweltwirtschaft.NRW" gestartet
(Bild: iStockphoto / thinkstock)

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UBA: Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch höher als gedacht

Diesel-PKW überschreiten die Euro-Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NOx) auf der Straße noch deutlich stärker als angenommen. Ging man für das Jahr 2016 bislang von 575 mg NOx/km aus, liegt nun die Diesel-Pkw-Flotte in Deutschland bei durchschnittlich 767 mg NOx/km. Das ergaben neue Berechnungen für das Umweltbundesamt (UBA). Für die Neubewertung wurden erstmals auch für den betriebswarmen Motor Messungen bei allen in Deutschland typischen Außentemperaturen berücksichtigt. Hohe NOx-Emissionen treten vor allem an kalten Tagen auf. Am "schmutzigsten" sind unter Berücksichtigung dieses Temperatureffektes Euro-5-Diesel-PKW.

(Quelle UBA)

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Bild: UBA: Stickoxid-Belastung durch Diesel-Pkw noch höher als gedacht
Durchschnittliche reale Abgasemissionen von Diesel-PKW im Vergleich zu den Grenzwerten (Bild: HBEFA 3.3)

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Bundesnetzagentur veröffentlicht Karte mit Ladesäulen

Die Bundesnetzagentur hat eine Deutschland-Karte mit den Normal- und Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge veröffentlicht. Die Karte umfasst aktuell 1.600 Stationen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Davon entfallen etwa 128 auf Schnellladepunkte. Die Übersichtskarte bildet den Standort der jeweiligen Ladepunkte mit Adresse sowie die vorhandenen Stecker und Ladeleistungen ab.

(Quelle Bundesnetzagentur)

Karte mit Ladesäulen
Bild: Bundesnetzagentur veröffentlicht Karte mit Ladesäulen
(Bild: m-imagephotography / iStock)

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Emissionshandel: Geringer Rückgang der Emissionen in Deutschland

Im Jahr 2016 emittierten die rund 1.900 stationären Anlagen im Emissionshandel 453 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente. Das sind nur 0,6 Prozent weniger als 2015. Deutschland schneidet damit deutlich schlechter ab als der Durchschnitt der EU-Länder. Gründe sind die gute Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Einmaleffekte in anderen EU-Staaten.

(Quelle UBA)

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Bild: Emissionshandel: Geringer Rückgang der Emissionen in Deutschland
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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Spannende Ergebnisse: Umweltbewusstsein in Deutschland 2016

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz werden von den Deutschen als Teil der Lösung für große ökonomische und soziale Herausforderungen angesehen. Die Mehrheit ist der Meinung, dass sie selbst mehr zum Umweltschutz beitragen könnte. Besonders kritisch sehen sie aber das Engagement der Industrie. Das Verhältnis zum Auto und zur Mobilität scheint sich zu verändern. Das sind Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie, einer repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA).

(Quelle UBA)

Weitere Informationen
Bild: Spannende Ergebnisse: Umweltbewusstsein in Deutschland 2016
(Bild: UBA)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energie- und Stromsteuer-Transparenzverordnung: Erfassungsportal online

Die Zollverwaltung hat am 1. Mai 2017 das Portal zur elektronischen Erfassung der Pflichtangaben nach der EnSTransV in Betrieb genommen. Es ermöglicht den Unternehmen, die energie- bzw. stromsteuerrechtliche Begünstigungen in Anspruch nehmen, ihren Verpflichtungen über eine Internetanwendung nachzukommen. Die Nutzung der Plattform wird ab 2018 verbindlich. Die Zollverwaltung hat zudem begleitende Informationen zur Nutzung des Portals erstellt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Energie- und Stromsteuer-Transparenzverordnung: Erfassungsportal online
(Bild: MH / Fotolia)

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Besondere Ausgleichsregelung: Antragsportal ist freigeschaltet

Die Frist zur Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung nach § 63 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) endet am 30. Juni 2017 (materielle Ausschlussfrist). Das Online-Antragsformular sowie weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des BAFA veröffentlicht. Der Bescheidversand erfolgt zum Jahresende.

(Quelle DIHK)

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Fusion von EnEV und EEWärmeG erst in nächster Legislatur

Das Gebäudeenergiegesetz wird vor der Bundestagswahl nicht mehr beschlossen. Gründe für das Scheitern der Verhandlungen waren Forderungen der Unionsfraktionen nach einer Festschreibung der EnEV 2016-Vorgaben als Niedrigstenergiestandard und ein Dissens über die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand.

Um die EU-Vorgaben rechtzeitig umzusetzen, müssen in der nächsten Legislaturperiode nun die Standards für die öffentliche Hand gemeinsam mit den Standards für Neubauvorhaben von privaten Wohn- und Nichtwohngebäuden zügig eingeführt werden.

(Quelle DIHK)

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Bild: Fusion von EnEV und EEWärmeG erst in nächster Legislatur
(Bild: Hemera)

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Bundesrat positioniert sich zum "Winterpaket" der EU

Der Bundesrat begrüßt, dass die EU-Klimaschutzziele 2030 gegenüber 2020 angehoben werden. Um das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen, fordert er die Kommission auf, mit dem Winterpaket weitreichendere Zielmarken festzulegen. Darüber hinaus stellt er in seiner Position einige weitere Forderungen.

(Quelle DIHK)

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DIHK-Stellungnahme zur KWK-Ausschreibungsverordnung

Im Zuge der Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) soll die Förderung von KWK-Systemen im Segment 1 bis 50 Megawatt künftig auf Ausschreibungen umgestellt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium hat in einem Verordnungsentwurf Vorgaben zum Ausschreibungsdesign formuliert und kurzfristig zur Diskussion gestellt. Der DIHK bewertet die Einführung von Ausschreibungen grundsätzlich als richtigen Schritt, sieht aber in seiner Stellungnahme an einigen Stellen Nachbesserungsbedarf.

(Quelle DIHK)

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Bundeskabinett verabschiedet Mieterstromgesetz

Ende April hat das Bundeskabinett den Entwurf des Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verabschiedet. Demnach sollen PV-Anlagen eine Förderung bekommen, wenn der Strom an Mieter im selben Gebäude geliefert und die volle EEG-Umlage für diesen Strom bezahlt wird. Dadurch sollen auch Mieter an der Energiewende partizipieren können.

Der DIHK lehnt eine Förderung von Mieterstrommodellen in dieser Form ab.

(Quelle DIHK)

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Auch bei negativen Preisen sind viele Kraftwerke am Netz

Negative Preise führen nicht zur vollständigen Abregelung konventioneller Kraftwerke. Das geht aus dem Bericht der Bundesnetzagentur zur Mindesterzeugung vor. Gründe sind die technische Inflexibilität, Wärmelieferverpflichtungen, Vorhaltung von Systemdienstleistungen, vermiedene Netzentgelte oder Eigenversorgungsvorteile.

(Quelle DIHK)

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Bild: Auch bei negativen Preisen sind viele Kraftwerke am Netz
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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Weltweit über 2.000 GW erneuerbare Energien installiert

Im vergangenen Jahr stieg die installierte Leistung erneuerbarer Energien um 160 Gigawatt (GW) an und übersprang erstmals die Marke von 2.000 GW. Das hat die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) mitgeteilt. Mit 1.242 GW entfällt nach wie vor mehr als die Hälfte der installierten Kapazität auf Wasserkraft. Auf Platz zwei folgt die Windkraft mit 466 GW (+ 50 GW 2016). Photovoltaik erreicht mit 296 GW den dritten Platz (+71 GW 2016). Nach Ländern steht China mit großem Abstand an der Spitze:

  1. China: 545 GW
  2. USA: 215 GW
  3. Brasilien: 122 GW
  4. Deutschland: 105 GW

(Quelle DIHK)

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Faktenpapier Energiespeicher aktualisiert

Welche Speichertechnologien gibt es? Wo können sie sinnvoll eingesetzt werden? Welche rechtlichen Stolperfallen gibt es? Diese und ähnliche Fragen beantwortet das überarbeitete Faktenpapier Energiespeicher. Die Veröffentlichung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesverbands Energiespeicher (BVES) enthält zentrale Infos über den veränderten Rechtsrahmen und Geschäftsmodelle sowie Forderungen rund um faire Rahmenbedingungen und einen diskriminierungsfreien Marktzugang.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Faktenpapier Energiespeicher aktualisiert
(Bild: DIHK)

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Größte künstliche Sonne der Welt scheint in Jülich

Sonnenlicht auf Knopfdruck: Die weltweit größte Kunstsonne soll den Forschern im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) bei der Herstellung solarer Brennstoffe helfen. Die Hochleistungsstrahler der Laboranlage "Synlight" können Strahlen erzeugen, die 10.000-mal so stark sind wie das natürlich einfallende Sonnenlicht auf der Erde. Im Fokus der Lampen wird es bis zu 3.000 Grad Celsius heiß. Damit soll nach neuen Herstellungsverfahren für solare Treibstoffe wie Wasserstoff gesucht werden.

(Quelle DLR)

Weitere Informationen
Bild: Größte künstliche Sonne der Welt scheint in Jülich
Inspektion (Bild: DLR)

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Speichern mit Steinen: Mehr als nur heiße Luft

Als heiße Luft lässt sich grüner Strom in Steinen speichern, die bei Bedarf die Wärme wieder an einen Generator abgeben. Dazu wird überschüssige Windenergie in Wärme umgewandelt, die in eine mit einem Isoliermantel geschützte Steinschüttung geleitet wird. Die Steine erhitzen sich auf Temperaturen von über 600 Grad Celsius. Besteht Bedarf an der gespeicherten Energie, wird ein Luftstrom über die Steine geleitet und erhitzt, um damit einen Dampfkreis zu betreiben. Somit entsteht erneut Strom.

Die Technologie ist preiswert und skalierbar und soll künftig effiziente und kostengünstige Stromspeicher ermöglichen. Die großtechnische Demonstrationsanlage in Hamburg kann Windstrom über einen Zeitraum von mehreren Stunden bis zu einem Tag speichern.

(Quelle idw online)

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Bild: Speichern mit Steinen: Mehr als nur heiße Luft
Mit Windstrom erhitzen die Forscher einen Berg Steine, bis er glüht (Bild: Siemens)

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BINE-Infodienst: Gebäude mit Salzhydraten klimatisieren

In vielen Bürogebäuden ist die Versorgung mit Kälte im Sommer genauso wichtig, wie die Heizung im Winter. Forscher haben Salzhydrate entwickelt, die sich als Speichermaterial in Kühldecken und zentralen Kältespeichern eignen. Der besondere Vorteil: Durch einen Phasenwechsel speichern sie Kälte mit hoher Energiedichte und auf dem für die Klimatisierung benötigten Temperaturniveau. Dadurch lässt sich die benötigte Kälte sehr effizient bereitstellen.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

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Bild: BINE-Infodienst: Gebäude mit Salzhydraten klimatisieren
Labormuster der mesoverkapselten Salzhydrate (Bild: ZAE-Bayern)

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen