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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Energiewende: Die Dauerbaustelle der deutschen Politik

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Umwelt aktuell: Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)
Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis
Umwelt aktuell: Die neue Gewerbeabfallverordnung
Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken

Umwelt
IHK-Merkblatt zur 42. BImSchV: Neue Prüfpflichten für Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider
LAWA-Handlungsempfehlungen: Verschlechterungsverbot auch für chemischen Zustand anwenden
POP-Abfall-ÜberwachungsV in Kraft
Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung veröffentlicht
EU veröffentlicht Leitlinien zu CSR-Berichten gemäß Richtlinie 2014/95/EU
Praxisleitfaden "Schritt für Schritt zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement"
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Heizen mit Brennstoffzellen: Ab sofort auch Zuschüsse für Nichtwohngebäude
Energieverbrauchskennzeichnung - Neuerungen treten in Kraft
Studie: Energiekosten der deutschen Industrie weiter deutlich sinkend
Studie zu Auswirkungen eines CO2-Mindestpreises im Stromsektor
Viele neue Windräder auf See
SMARD - Interaktive Plattform erklärt den Strommarkt
Neue Broschüre: Eigenversorgung mit Strom in Gewerbe und Industrie
VDI ZRE-Studie bewertet Ressourceneffizienz von Kühlschmierstoffen
BINE: Heizungsanlagen mit präziseren Klimadatensätzen optimal steuern
BINE: Nachtstrom aus dem Solarkraftwerk

Arbeitsschutz
Broschüre: Arbeitsschutz im Hochsommer
Repräsentativerhebung zu Arbeit und mentaler Gesundheit
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Energiewende: Die Dauerbaustelle der deutschen Politik

Die Energiewende hat den Bundestag schon in der zu Ende gehenden Legislaturperiode kontinuierlich beschäftigt. Gleich drei Mal hat das Parlament das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) überarbeitet, außerdem ein Strommarktgesetz und ein Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet, heftig um den Stromnetzausbau gerungen und zum Schluss auch noch die Verteilung der Kosten für das Übertragungsnetz geändert.

Herausforderungen für die neue Legislaturperiode

Allerdings ist damit längst nicht alles geklärt. Die nächsten Knackpunkte der Energiewende sind bereits vorgezeichnet: Wer trägt welchen Anteil an den weiter steigenden Energiewende-Kosten? Wird die Politik einen Termin für den Ausstieg aus der Braunkohle bestimmen? Welchen Beitrag leisten Wärme und Mobilität zur Energiewende, wie kann also Strom vermehrt zum Heizen bzw. Autofahren genutzt werden?

Ausgereiftes EEG?

Ein Schwerpunkt der letzten Jahre lag darin, die Fördersysteme für erneuerbare Energien zu verbessern. CDU/CSU und SPD sehen Erfolge in ihren Wahlprogrammen: Die Kosten für den Zubau von Wind- und PV-Anlagen seien zuletzt deutlich gesunken. Die FDP sieht hier hingegen noch großen Spielraum, die Energiewende technologieoffen und wettbewerblich auszugestalten. Sie fordert die Abschaffung der Ökostrom-Förderung. Die Grünen hingegen möchten das EEG von den Ausbaukorridoren für Wind, Sonne und Biomasse entfesseln, um bis 2030 den gesamten Strombedarf in Deutschland aus Erneuerbaren decken zu können. Wenn sich die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien verbessern, hält es der DIHK für möglich, die EEG-Förderung für Neuanlagen bis Ende 2021 auslaufen zu lassen.

Kosten senken und fair verteilen?

Alle Parteien haben erkannt, dass es trotz deutlich gesunkener Fördersätze für neue EEG-Anlagen keine kurzfristige Entlastung der Stromkunden gibt. Das verhindern die Finanzierungszusagen für den Bestand und der steigende Aufwand für Netzbetrieb und -ausbau. Viel Energie wird daher darauf verwendet werden, die Kosten der Energiewende zu verlagern: Die Linken fordern, die Entlastungsregelungen für energieintensive Industrien abzuschaffen, um auf Kosten der Wirtschaft die Privatverbraucher zu entlasten. CDU/CSU betonen demgegenüber, wie wichtig die Bezahlbarkeit der Energiewende auch für gewerbliche Verbraucher ist, um international wettbewerbsfähig und auch Vorbild sein zu können. Grüne und FDP setzen auf die Senkung der Stromsteuer. Die Grünen wollen im Gegenzug aber einen CO2-Zuschlag einführen.

Der DIHK hat für eine schnelle Entlastung der Stromkunden einen pragmatischen Vorschlag vorgelegt: Die EEG-Umlage kann durch einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt in Höhe des Stromsteueraufkommens um rund 30 Prozent gesenkt werden.

Ausweg Sektorenkopplung?

Bislang beschränkte sich die Energiewende vor allem auf die Stromerzeugung. In den Bereichen Wärme und Mobilität hat sich im Vergleich dazu wenig getan. Das soll sich mit Hilfe der sogenannten „Sektorenkopplung“ ändern, die 2017 in keinem Wahlprogramm fehlt. Mit Ausnahme der FDP verweisen alle Parteien vor allem auf politisch gesetzte Anreize für eine Verwendung von Strom zum Heizen und für die Elektromobilität. Auch dafür würde die Senkung der hohen staatlichen Abgaben auf Strom nach Einschätzung des DIHK einen Beitrag leisten. Denn dann würde mehr Wettbewerb über Energieträger und Technologien hinweg eine möglichst kosteneffiziente Energiewende erleichtern.

(Autoren: Dr. Sebastian Bolay, Jakob Flechtner, beide DIHK)


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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Umwelt aktuell: Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

Termin: 29. August 2017, 15:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 23. August 2017

Am 1. August 2017 ist die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) in Kraft getreten. Sie vereinheitlicht die bisherigen länderspezifischen Regelungen. Mehrere Millionen Anlagen sind von den Vorgaben betroffen, davon 1,3 Millionen größere Anlagen mit Prüfpflicht.

Informieren Sie sich über die wesentlichen Neuerungen und Anforderungen der AwSV.

Anmeldung

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Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis

Termin: 28. September 2017, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 21. September 2017

Mit Inkrafttreten der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (Classification, Labelling and Packaging) wurde europaweit ein neues System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen eingeführt. Die Neuregelung hat zu zahlreichen Änderungen auch in anderen Rechtsbereichen geführt, z.B. im Anlagen- oder Abfallrecht.

In der betrieblichen Umsetzung gibt es viele Fragen. Diskutieren Sie diese mit unseren Experten.

Programm und Anmeldung
Bild: Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis
(Bild: maggie / aboutpixel.de)

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Umwelt aktuell: Die neue Gewerbeabfallverordnung

Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 5. Oktober 2017

Seit dem 1. August 2017 ist die neue Gewerbeabfallverordnung in Kraft. Wesentliche Inhalte sind Verpflichtungen von Abfallerzeugern und -besitzern zur ausgeweiteten Getrennthaltung und zum Recycling von Gewerbeabfällen sowie von Bau- und Abbruchabfällen, zur Vorbehandlung und Aufbereitung von Abfallgemischen sowie neue Dokumentationspflichten.

Informieren Sie sich über die wesentlichen Neuerungen und kommen Sie mit Behördenvertretern und anderen Abfallerzeugern ins Gespräch.

Anmeldung

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Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken

Arbeitskreis Energie OWL: Energiedatenerfassung und neues Lichtkonzept
Termin:
5. Oktober 2017, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Rietbergwerke, Rietberg

Preisverleihung Energie-Scouts OWL und Energieforum OWL 2017
Termin: 21. November 2017, 10:30 bis 17:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Anmeldung
Bild: Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

IHK-Merkblatt zur 42. BImSchV: Neue Prüfpflichten für Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider

Die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider (42. BImSchV) tritt am 20. August 2017 in Kraft. Damit werden Anforderungen an Aufbau, Betrieb und Überwachung für über 30.000 Anlagen in Deutschland erstmals umfassend rechtlich festgelegt. Ein neues IHK-Merkblatt fasst die wichtigsten Pflichten für Anlagenbetreiber zusammen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen und Merkblatt
Bild: IHK-Merkblatt zur 42. BImSchV: Neue Prüfpflichten für Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider
(Bild: Holger Meite / Fotolia)

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LAWA-Handlungsempfehlungen: Verschlechterungsverbot auch für chemischen Zustand anwenden

Die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) hat im März Handlungsempfehlungen zur Anwendung des Verschlechterungsverbotes beschlossen. Dabei soll das Verschlechterungsverbot auch für den chemischen Zustand angewandt werden.

Die Auffassung, dass ein Vorhaben bereits dann eine Verschlechterung darstellt, wenn eine andere als die durch ein neues Vorhaben beeinflusste Umweltqualitätsnorm (UQN) überschritten sei, stößt auf deutliche Kritik der Wirtschaft. So wird in Deutschland ein Großteil der Gewässer-UQN (bspw. Quecksilber) überschritten. Durch die Auslegung könnten zahlreiche Vorhaben als Verschlechterung bewertet werden, obwohl sie keinen Beitrag zur überschrittenen UQN liefern.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: LAWA-Handlungsempfehlungen: Verschlechterungsverbot auch für chemischen Zustand anwenden
(Bild: iStockphoto / thinkstockphotos)

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POP-Abfall-ÜberwachungsV in Kraft

Die "Verordnung zur Überwachung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organischen Schadstoffen und zur Änderung der Abfallverzeichnis-Verordnung" wurde am 24. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. In Artikel 1 ist die "Verordnung über die Getrenntsammlung und Überwachung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organischen Schadstoffen (POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung – POP-Abfall-ÜberwV)" enthalten. Artikel 2 ändert die Abfallverzeichnis-Verordnung.

Die Verordnung ist seit 1. August in Kraft.

(Quelle: DIHK)

Weitere Informationen

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Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung veröffentlicht

Das Gesetz zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung ist am 28. Juli im Bundesgesetzblatt verkündet worden und in Kraft getreten. Mit dem Gesetzesentwurf setzt die Bundesrepublik die UVP-Richtlinie um und passt zahlreiche Regelungen an die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes an.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung veröffentlicht
(Bild: Sven Brentrup / aboutpixel.de)

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EU veröffentlicht Leitlinien zu CSR-Berichten gemäß Richtlinie 2014/95/EU

Die EU-Kommission hat die "Leitlinien für die Berichterstattung über nichtfinanzielle Informationen" gemäß der Richtlinie 2014/95/EU in deutscher Sprache veröffentlicht.

(Quelle: GUTCert)

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Praxisleitfaden "Schritt für Schritt zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement"

Die wesentlichen Umweltauswirkungen von Unternehmen entstehen oftmals nicht am Standort selbst, sondern in den teils weit verzweigten Lieferketten. Unternehmen befassen sich daher verstärkt mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen in ihrer Lieferkette. Ein neuer Praxisleitfaden bietet Hilfestellungen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen.

(Quelle Umweltbundesamt)

Weitere Informationen
Bild: Praxisleitfaden "Schritt für Schritt zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement"
(Bild: BMUB)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Heizen mit Brennstoffzellen: Ab sofort auch Zuschüsse für Nichtwohngebäude

Wer Brennstoffzellen-Heizungen in Nichtwohngebäuden einsetzt, bekommt seit dem 3. Juli 2017 eine Förderung vom Staat. Kleine und mittlere Unternehmen können den Einbau in bestehende oder neue Nichtwohngebäude mit bis zu 28.200 Euro bezuschussen lassen.

(Quelle KfW)

Weitere Informationen
Bild: Heizen mit Brennstoffzellen: Ab sofort auch Zuschüsse für Nichtwohngebäude
(Bild: iStockphoto / thinkstock)

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Energieverbrauchskennzeichnung - Neuerungen treten in Kraft

Die Richtlinie 2010/30/EU zur Energieverbrauchskennzeichnung ist Anfang August 2017 durch die Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (Energielabel-Verordnung (EU) 2017/1369) abgelöst worden. Die "Plusklassen" verschwinden zukünftig. Die Buchstaben A bis G decken wieder alle zulässigen Energieeffizienzklassen ab.

Produktspezifische Verordnungen bleiben so lange in Kraft, bis sie durch einen neuen delegierten Rechtsakt ersetzt werden. Dennoch führt das Inkrafttreten der neuen Rahmenverordnung für Hersteller, Händler und Importeure bereits seit 1. August zu einer Reihe von Änderungen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Energieverbrauchskennzeichnung - Neuerungen treten in Kraft
Gehört der Vergangenheit an (Gunnar Assmy / Fotolia)

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Studie: Energiekosten der deutschen Industrie weiter deutlich sinkend

Die Belastung der deutschen Industrie mit Energiekosten hat trotz der gestiegenen EEG-Umlage und uneinheitlicher Preistrends für Brennstoffe im März 2017 ein neues Mehrjahrestief erreicht. Gegenüber März 2016 fiel der Energiekosten-Index (EKI) um 11,3 Prozent. Das war der niedrigste Stand seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2010. Das hat die jüngste Auswertung des Öko-Instituts und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ergeben.

(Quelle idw online)

Weitere Informationen
Bild: Studie: Energiekosten der deutschen Industrie weiter deutlich sinkend
Energiekostenindex für die Industrie (Bild: Öko-Institut e.V.)

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Studie zu Auswirkungen eines CO2-Mindestpreises im Stromsektor

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) schlägt eine nationale CO2-Steuer auf Strom vor, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung im Stromsektor zu erreichen. Grundlage ist eine Studie, die Energy Brainpool im Auftrag des BEE erstellt hat. Das Instrument sei demnach sowohl klimaeffizient als auch wirtschaftlich tragbar.

(Quelle BEE)

Weitere Informationen

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Viele neue Windräder auf See

Waren zum Jahresanfang noch knapp über vier Gigawatt (GW) Windräder auf See installiert, stieg die installierte Leistung im ersten Halbjahr auf 4.749 Megawatt (MW). Insgesamt wurden 108 Windräder mit einer installierten Leistung von 626 MW zugebaut. Derzeit drehen sich 1.055 Anlagen in Nord- und Ostsee. Bis 2020 sollen nach dem Ziel der Bundesregierung 6,5 GW am Netz sein. Voraussichtlich wird das mit 7,7 GW aber überboten.
Die Windparks in Nord- und Ostsee lieferten im ersten Halbjahr knapp 8,5 Terawattstunden Strom und damit rund 70 Prozent der Jahresstrommenge 2016. Von einem neuen Erzeugungsrekord ist daher auszugehen.

(Quelle DIHK)

Bild: Viele neue Windräder auf See
(Bild: Siemens)

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SMARD - Interaktive Plattform erklärt den Strommarkt

Strommarktdaten in Echtzeit, Hintergründe zum Großhandel, zur Erzeugung und zum Verbrauch - all dies ist jetzt auf einer neuen Internetplattform "SMARD" der Bundesnetzagentur (BNetzA) zu finden. Darüber hinaus zeigen Marktgebiets- und Kraftwerkskarten die deutsche Erzeugungslandschaft mit Geo- und Leistungsdaten.

Die Nutzer können aus dem umfangreichen Datenbestand eigene Grafiken zusammenstellen, Analysen fahren und allgemeinverständliche Informationen zu Stromthemen finden.

(Quelle Bundesnetzagentur)

SMARD-Plattform
Bild: SMARD - Interaktive Plattform erklärt den Strommarkt
(Bild: BNetzA)

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Neue Broschüre: Eigenversorgung mit Strom in Gewerbe und Industrie

Eine neue Broschüre der EnergieAgentur.NRW gibt Unternehmen einen Überblick über die Vorteile und Möglichkeiten der Nutzung von selbst erzeugtem Strom. Ob sich eine Eigenversorgungsanlage für Unternehmen lohnt, hängt vorrangig vom individuellen Strompreis, der zeitlichen Verteilung des Stromverbrauchs und des Wärmebedarfs ab. Die gängigsten Technologien hierzu sind die Photovoltaik und die Kraft-Wärme-Kopplung, aber auch Windenergie und Wasserkraft können in Einzelfällen interessant sein. Die Broschüre zeigt die ausschlaggebenden Faktoren auf und illustriert anhand von Projektbeispielen die Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit von Eigenversorgungsanlagen.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Broschüre
Bild: Neue Broschüre: Eigenversorgung mit Strom in Gewerbe und Industrie
(Bild: EnergieAgentur.NRW)

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VDI ZRE-Studie bewertet Ressourceneffizienz von Kühlschmierstoffen

In der Metallverarbeitung haben Kühlschmierstoffe (KSS) eine hohe Bedeutung. Sie steigern die Produktivität und die Wirtschaftlichkeit der Prozesse. In rund 90 Prozent der Bearbeitungsprozesse werden wassermischbare Kühlschmierstoffe eingesetzt. Sie werden auf Basis von Mineralölen oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Welche Alternative sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht geeigneter ist, untersucht die Studie "Ökologische und ökonomische Bewertung des Ressourcenaufwands – Wassermischbare Kühlschmierstoffe".

(Quelle VDI ZRE)

Studie
Bild: VDI ZRE-Studie bewertet Ressourceneffizienz von Kühlschmierstoffen
(Bild: VDI ZRE)

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BINE: Heizungsanlagen mit präziseren Klimadatensätzen optimal steuern

Mithilfe von Testreferenzjahren lässt sich in der Planungsphase das thermische Verhalten von Gebäuden bezogen auf einen bestimmten Standort bewerten. Der Deutsche Wetterdienst hat dafür im Rahmen eines Forschungsprojekts die Datenbasis verbessert, aktualisiert und Phänomene wie städtische Wärmeinseln und Höhenlagen direkt integriert. Für jeden Quadratkilometer des Bundesgebiets liegen jetzt solche Datensätze vor. Damit lassen sich Heizungsanlagen effizienter steuern.

(Quelle: FIZ Karlsruhe)

Aktuelles aus der Forschung

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BINE: Nachtstrom aus dem Solarkraftwerk

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben gemeinsam mit einem Industriepartner einen Latentwärmespeicher auf Nitratsalzbasis weiterentwickelt. In Kombination mit einer Kaskade sensibler Speicher soll er die Stromproduktion solarthermischer Kraftwerke nachts und in strahlungsarmen Zeiten aufrechterhalten. Dafür entwickelten die Wissenschaftler ein Speichersystem, welches darüber hinaus auch für konventionelle Dampfkraftwerke und industrielle Prozesse genutzt werden kann.

(Quelle: FIZ Karlsruhe)

BINE-Projektinfo 11/2017
Bild: BINE: Nachtstrom aus dem Solarkraftwerk
(Bild: FIZ Karlsruhe)

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Arbeitsschutz

Broschüre: Arbeitsschutz im Hochsommer

Besondere Wetterextreme erfordern besondere Schutzmaßnahmen. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW hat dazu einen kurzen Leitfaden veröffentlicht.

(Quelle MAIS NRW)

Weitere Informationen
Bild: Broschüre: Arbeitsschutz im Hochsommer
(Bild: MAIS NRW)

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Repräsentativerhebung zu Arbeit und mentaler Gesundheit

Mentale Gesundheit ist mehr, als nicht krank zu sein. Nach neuerer Auffassung bedeutet sie, dass Beschäftigte keine psychischen Störungen haben, sich zudem wohl fühlen sowie arbeitsfähig sind.

Wie hängt die mentale Gesundheit mit der täglichen Arbeit zusammen? Dieser Frage ist eine groß angelegte BAuA-Studie nachgegangen. Dabei zeichnen sich Faktoren wie Führungsqualität oder Arbeitsplatzsicherheit ab, die das Wohlbefinden fördern oder beeinträchtigen können.

(Quelle BAuA)

Zusammenfassung

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im Juli 2017 wurde folgende neu gefasste bzw. geänderte Arbeitsmedizinische bzw. Technische Regel veröffentlicht:

  •  ASR V3 Gefährdungsbeurteilung

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen