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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Ein Blick in die Wahlprogramme: Die energiepolitischen Pläne der Parteien

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis
Arbeitskreis Energie OWL: Energiedatenerfassung, Lichtkonzept, dezentrale Antriebe
Umwelt aktuell: Die neue Gewerbeabfallverordnung
Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken

Umwelt
Veröffentlichung sensibler Daten von Industrieanlagen im Internet aufgehoben
Hochwasserschutzgesetz II verschärft Anforderungen in Risikogebieten
Auf ElektroG-II-Änderungen in 2018 vorbereiten
Großfeuerungsanlagen: BVT-Schlussfolgerungen verabschiedet
EU-Luftqualitäts-Richtlinie: Fahrplan zum Fitness-Check
Umweltfreundliche Alternative zum verbotenen Hartverchromen mit Chrom(VI)
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
KfW: Zuschüsse für Investitionen in effiziente Abwärmenutzung
Neuer Leitfaden zur Abwärmenutzung in Unternehmen
Überraschende Ergebnisse: Langfrist- und Klimaszenarien für die Energieversorgung
Übertragungsnetzentgelte werden bundesweit gewälzt: Lippische Unternehmen profitieren
Netzausbau: Thüringen schlägt Trassenverlauf von SuedLink durch Lippe vor
Konsultation zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2030
Positionspapier des DIHK-Vorstands: EEG anders finanzieren
IW-Studie: Unsichere Rahmensetzung bremst energieintensive Unternehmen
Preisrutsch bei Wind an Land
Mieterstromgesetz verabschiedet, Auswirkungen auf Rechtsnachfolge für Eigenerzeugungsbestandsanlagen
Effizienz-Netzwerke: Unternehmen sind mit den Ergebnissen zufrieden
Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2017: Jetzt bewerben
Förderung für Kälte- und Klimaanlagen jetzt online berechnen
Präzisere Wetter- und Leistungsprognosen können Netz stabilisieren
BINE-Projektinfo: Sonnenstrom auch nachts lieferbar

Arbeitsschutz
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Ein Blick in die Wahlprogramme: Die energiepolitischen Pläne der Parteien

Die Energiewende hat den Bundestag schon in der zu Ende gehenden Legislaturperiode kontinuierlich beschäftigt. Gleich drei Mal hat das Parlament das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) überarbeitet, außerdem ein Strommarktgesetz und ein Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet, heftig um den Stromnetzausbau gerungen und zum Schluss auch noch die Verteilung der Kosten für das Übertragungsnetz geändert. Alles klar also und Kurs auf die Energieziele 2050? Mitnichten.

Die nächsten Knackpunkte der Energiewende sind bereits vorgezeichnet:

  • Wer trägt welchen Anteil an den weiter steigenden Energiewende-Kosten?
  • Wird die Politik einen Termin für den Ausstieg aus der Braunkohle bestimmen?
  • Welchen Beitrag leisten Wärme und Mobilität zur Energiewende, wie kann also Strom vermehrt zum Heizen bzw. Autofahren genutzt werden?

EEG quo vadis?

Ein Schwerpunkt der letzten Jahre lag darin, die Fördersysteme für erneuerbare Energien zu verbessern. CDU/CSU und SPD sehen durch die eingeführten Ausschreibungen Erfolge in ihren Wahlprogrammen: Die Kosten für den Zubau von Wind- und PV-Anlagen seien zuletzt deutlich gesunken. Mit 0,44 Cent/kWh für Wind auf See, 4,28 für Wind an Land und 5,66 für PV-Anlagen ist dem auch nicht zu widersprechen. Die FDP sieht trotzdem noch großen Spielraum, die Energiewende technologieoffen und wettbewerblich auszugestalten und fordert die Abschaffung der Ökostrom-Förderung. Die Grünen hingegen möchten das EEG von den Ausbaukorridoren für Wind, Sonne und Biomasse entfesseln, um bis 2030 den gesamten Strombedarf in Deutschland aus Erneuerbaren decken zu können. Zudem sollen die zwanzig schmutzigsten Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.

Wohin mit den Kosten?

Wenn sich die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien verbessern, hält es der DIHK für möglich, die EEG-Förderung für Neuanlagen bis Ende 2021 auslaufen zu lassen. Alle Parteien haben aber erkannt, dass es trotz deutlich gesunkener Fördersätze für neue EEG-Anlagen keine kurzfristige Entlastung der Stromkunden gibt. Das verhindern die Finanzierungszusagen für den Bestand und der steigende Aufwand für Netzbetrieb und -ausbau. Viel Energie wird daher darauf verwendet werden, die Kosten der Energiewende zu verlagern: Die Linken fordern, die Entlastungsregelungen für energieintensive Industrien abzuschaffen, um auf deren Kosten die Privatverbraucher zu entlasten. CDU/CSU betonen demgegenüber, wie wichtig die Bezahlbarkeit der Energiewende auch für gewerbliche Verbraucher ist, um international wettbewerbsfähig und auch Vorbild sein zu können. Grüne und FDP setzen auf die Senkung der Stromsteuer. Die Grünen wollen im Gegenzug aber einen CO2-Zuschlag einführen. Der DIHK hat für eine schnelle Entlastung der Stromkunden einen pragmatischen Vorschlag vorgelegt: Die EEG-Umlage kann durch einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt in Höhe des Stromsteueraufkommens sofort um rund 30 Prozent gesenkt werden.

Alles auf die Sektorenkopplung?

Bislang beschränkte sich die Energiewende vor allem auf die Stromerzeugung. In den Bereichen Wärme und Mobilität hat sich im Vergleich dazu wenig getan. Das soll sich mit Hilfe der sogenannten „Sektorenkopplung“ ändern, die in keinem Wahlprogramm fehlt. Mit Ausnahme der FDP verweisen alle Parteien vor allem auf politisch gesetzte Anreize für eine Verwendung von Strom zum Heizen und für die Elektromobilität. Auch dafür würde die Senkung der hohen staatlichen Abgaben auf Strom nach Einschätzung des DIHK einen Beitrag leisten. Denn dann würde mehr Wettbewerb über Energieträger und Technologien hinweg eine möglichst kosteneffiziente Energiewende erleichtern.

(Autor: Dr. Sebastian Bolay, DIHK)


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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis

Termin: 28. September 2017, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 21. September 2017

Mit Inkrafttreten der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (Classification, Labelling and Packaging) wurde europaweit ein neues System für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen eingeführt. Die Neuregelung hat zu zahlreichen Änderungen auch in anderen Rechtsbereichen geführt, z.B. im Anlagen- oder Abfallrecht.

In der betrieblichen Umsetzung gibt es viele Fragen. Diskutieren Sie diese mit unseren Experten.

Programm und Anmeldung
Bild: Umwelt aktuell: Das neue Stoffrecht in der betrieblichen Praxis
(Bild: maggie / aboutpixel.de)

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Arbeitskreis Energie OWL: Energiedatenerfassung, Lichtkonzept, dezentrale Antriebe

Termin: 5. Oktober 2017, 14:00 bis 17:15 Uhr
Ort: 
Rietbergwerke GmbH & Co KG, Bahnhofstr. 55, Rietberg
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 29. September 2017 (Teilnehmerzahl begrenzt)

Ist LED-Beleuchtung in einem Betrieb mit herausfordernden industriellen Produktionsbedingungen möglich und sinnvoll? Was bringt's am Ende? Die Rietbergwerke haben mit ihrem neuen Lichtkonzept erhebliche Energieeinsparungen erzielt und die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert. Darüber hinaus werden die Energiedatenerfassung und die Effizienzpotenziale dezentraler Lösungen zur Antriebsautomatisierung vorgestellt.

Der Arbeitskreis Energie OWL der beiden Industrie- und Handelskammern in OWL ist ein Angebot an Energieverantwortliche in Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Neue interessierte Mitglieder sind jederzeit willkommen.

Anmeldung und Programm
Bild: Arbeitskreis Energie OWL: Energiedatenerfassung, Lichtkonzept, dezentrale Antriebe
(Bild: demarco / Fotolia)

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Umwelt aktuell: Die neue Gewerbeabfallverordnung

Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 5. Oktober 2017

Seit dem 1. August 2017 ist die neue Gewerbeabfallverordnung in Kraft. Wesentliche Inhalte sind Verpflichtungen von Abfallerzeugern und -besitzern zur ausgeweiteten Getrennthaltung und zum Recycling von Gewerbeabfällen sowie von Bau- und Abbruchabfällen, zur Vorbehandlung und Aufbereitung von Abfallgemischen sowie neue Dokumentationspflichten.

Informieren Sie sich über die wesentlichen Neuerungen und kommen Sie mit Behördenvertretern und anderen Abfallerzeugern ins Gespräch.

Anmeldung

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Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken

Preisverleihung Energie-Scouts OWL und Energieforum OWL 2017
Termin: 21. November 2017, 10:30 bis 17:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Anmeldung
Bild: Weitere Veranstaltungen im Herbst: Jetzt schon vormerken
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

Veröffentlichung sensibler Daten von Industrieanlagen im Internet aufgehoben

Seit 2015 mussten in Nordrhein-Westfalen Unterlagen zur Genehmigung von Industrieanlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht nur öffentlich ausgelegt, sondern auch frei verfügbar im Internet veröffentlich werden.

Detaillierte Genehmigungsunterlagen aus umweltrechtlichen Verfahren, die Prozesse, Anlagen, Produkte und detaillierte Standortangaben zeigen, sind aus Sicht der Betreiber sensible und sicherheitsrelevante Dokumente. Deswegen wird der Erlass zur Veröffentlichungspflicht von Antragsunterlagen immissionsschutzrechtlicher Verfahren im Internet wieder aufgehoben.

(Quelle MLNV NRW)

Pressemeldung
Bild: Veröffentlichung sensibler Daten von Industrieanlagen im Internet aufgehoben
(Bild: Nmedia / Fotolia)

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Hochwasserschutzgesetz II verschärft Anforderungen in Risikogebieten

Das Hochwasserschutzgesetz II ist Anfang Juli im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Die wesentlichen Inhalte werden am 5. Januar 2018 in Kraft treten. Neben Regelungen zur Beschleunigung von Hochwasserschutzanlagen erweitert das Gesetz auch die Anforderungen an Bauleitplanung und das Bauen in Überschwemmungs- (HQ100) und Risikogebieten (HQ200). So ist in HQ100-Gebieten das Lagern wassergefährdender Stoffe außerhalb von Anlagen künftig untersagt. Das Errichten von Heizölverbraucheranlagen wird in beiden Bereichen deutlich erschwert. Auf bestehende Anlagen kommen ggf. Nachrüstpflichten zu.

(Quelle DIHK)

Informationen über weitere Anforderungen
Bild: Hochwasserschutzgesetz II verschärft Anforderungen in Risikogebieten
(Bild: josepina / aboutpixel)

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Auf ElektroG-II-Änderungen in 2018 vorbereiten

Am 15. August 2018 tritt mit Artikel 3 des "Gesetz zur Neuordnung des Rechts über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten" ein neuer gesetzlicher Anwendungsbereich in Kraft. Die bis dahin noch geltenden 10 Gerätekategorien werden dann in nur noch 6 Gerätekategorien mit einem offenen Anwendungsbereich überführt. So können z.B. Möbel und Bekleidung mit elektrischen Funktionen registrierungspflichtig werden.

Hersteller und Bevollmächtigte sollten sich z.B. bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register frühzeitig über die neuen bzw. geänderten Anforderungen informieren.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Auf ElektroG-II-Änderungen in 2018 vorbereiten
(Bild: IHK Lippe)

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Großfeuerungsanlagen: BVT-Schlussfolgerungen verabschiedet

Die BVT-Schlussfolgerungen zu Großfeuerungsanlagen wurden am Ende Juli von der EU-Kommission verabschiedet. Die Durchführungsverordnung beschreibt die besten verfügbaren Techniken (BVT) zur Emissionsminderung in Industrieanlagen einer Branche. Die Mitgliedstaaten müssen danach sicherstellen, dass Großfeuerungsanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 MW oder mehr vier Jahre nach Veröffentlichung der Schlussfolgerungen die festgeschriebenen Bandbreiten von Emissionsgrenzwerten einhalten.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Großfeuerungsanlagen: BVT-Schlussfolgerungen verabschiedet
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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EU-Luftqualitäts-Richtlinie: Fahrplan zum Fitness-Check

Der Fitness-Check soll klären, ob die EU-Luftqualitäts-Richtlinie (2008/50/EG) und die sogenannte 4. Tochterrichtlinie (2004/107/EG) ihre Ziele zur Verbesserung der Umgebungsluft erreichen und ihre Regelungen dazu effektiv, effizient, kohärent und relevant sind.

In dem Fahrplan skizziert die EU-Kommission ihr Vorgehen: Unter anderem plant sie eine 12-wöchige öffentliche Konsultation, Stakeholder-Treffen und Veranstaltungen. Das Verfahren soll im 4. Quartal 2019 abgeschlossen werden.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen

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Umweltfreundliche Alternative zum verbotenen Hartverchromen mit Chrom(VI)

Ab September 2017 ist der Einsatz von Korrosions- und Verschleißschutz-Beschichtungen auf Basis von Chrom(VI) in der EU nur noch unter strengen Auflagen erlaubt. Insbesondere Hersteller von stark beanspruchten Bauteilen aus Metall sind hiervon betroffen.

Ein niederländischer Hersteller von großen Hydraulikzylindern beschichtet seine Komponenten als weltweit erstes Unternehmen mit dem EHLA-Verfahren. Das Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen, das das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt hat, erlaubt in der neuen Anlage Prozessgeschwindigkeiten von bis zu 500 Meter pro Minute. Zudem konnten die Schichtdicke und die Rauheit gegenüber bisherigen Verfahren des Laserauftragschweißens massiv reduziert werden.

(Quelle idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Umweltfreundliche Alternative zum verbotenen Hartverchromen mit Chrom(VI)
Bis zu zehn Meter lange Kolbenstangen werden in der EHLA-Anlage beschichtet (Bild: Fraunhofer ILT, Aachen / Hornet Laser Cladding B.V., Lexmond, NL)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

KfW: Zuschüsse für Investitionen in effiziente Abwärmenutzung

Bis zu 40 Prozent Zuschuss auf die Mehrkosten für Investitionen in die Vermeidung und Nutzung von Abwärme erhalten Unternehmen jeder Größe sowie Freiberufler. Das macht ein neues Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau möglich.

(Quelle DIHK, KfW)

Weitere Informationen
Bild: KfW: Zuschüsse für Investitionen in effiziente Abwärmenutzung
(Bild: B. Wylezich / Fotolia)

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Neuer Leitfaden zur Abwärmenutzung in Unternehmen

Wie das Abwärmepotenzial von Unternehmen gewinnbringend und umweltschonend genutzt werden kann, zeigt ein neuer Leitfaden der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Er verweist auf bestehende gute Praxisbeispiele und ausführliche Publikationen und zeigt wichtige Wegpunkte in der konkreten Planung und Umsetzung auf.

(Quelle Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)

Leitfaden
Bild: Neuer Leitfaden zur Abwärmenutzung in Unternehmen
(Bild: Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)

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Überraschende Ergebnisse: Langfrist- und Klimaszenarien für die Energieversorgung

Wie gelingt die Transformation zu einem weitgehend treibhausgasneutralen Energiesystem? Mit dieser Frage beschäftigen sich zwei wissenschaftliche Analysen, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegeben hat. Die resultierende Studie soll "eine wichtige Orientierungshilfe für die Diskussion um die Weiterentwicklung der Energiewende" sein. Erste - eilweise überraschende - Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

(Quelle BMWi, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Überraschende Ergebnisse: Langfrist- und Klimaszenarien für die Energieversorgung
(Bild: BMWi)

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Übertragungsnetzentgelte werden bundesweit gewälzt: Lippische Unternehmen profitieren

Das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) ist beschlossen worden. Kernpunkt ist die bundesweite Wälzung der Netzentgelte zur Finanzierung der Stromübertragungsnetze und deren Betrieb. Dadurch werden die Übertragungsnetzentgelte für lippische Unternehmen bis 2023 schrittweise abgesenkt. Das Gesetz sieht zudem ein Einfrieren der vermiedenen Netzentgelte für steuerbare Erzeugungsanlagen vor.

(Quelle DIHK)

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Bild: Übertragungsnetzentgelte werden bundesweit gewälzt: Lippische Unternehmen profitieren
(Bild: MarianVejcik / iStock)

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Netzausbau: Thüringen schlägt Trassenverlauf von SuedLink durch Lippe vor

Der Prozess der Bundesfachplanung für die HGÜ-Trassen SuedLink und SuedOstLink schreitet voran. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat entlang der von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) vorgeschlagenen Trassenabschnitte öffentliche Antragskonferenzen durchgeführt. Das Land Thüringen hat für Suedlink einen räumlichen Alternativvorschlag über NRW und Hessen eingebracht. Die ÜNB müssen nun eine Grobprüfung vornehmen, ob der Vorschlag von der BNetzA im Verfahren weiterverfolgt werden soll.

(Quelle BNetzA)

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Bild: Netzausbau: Thüringen schlägt Trassenverlauf von SuedLink durch Lippe vor
Möglicher Trassenverlauf durch Lippe (Bild: BNetzA)

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Konsultation zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2030

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihre Prüfungsergebnisse zu den zweiten Entwürfen des Netzentwicklungsplans Strom (NEP) und des Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) mit dem Zieljahr 2030 zur Konsultation veröffentlicht. Stellungnahmen können bis zum 16. Oktober eingereicht werden.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Konsultation zum Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2030
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Positionspapier des DIHK-Vorstands: EEG anders finanzieren

Der drastische Anstieg der EEG-Umlage in den vergangenen Jahren belastet zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Deutschland. In seinem Vorstandsbeschluss aus dem Sommer 2017 drängt der DIHK auf Sofortmaßnahmen zur Senkung der EEG-Umlage. Der DIHK-Vorstand spricht sich dafür aus, Teile der EEG-Umlage aus Haushaltsmitteln zu finanzieren. In dem Papier werden vor allem drei Maßnahmen diskutiert:

  • eine Finanzierung der EEG-Kosten durch Steuern,
  • eine Verlagerung von Kosten in einen Streckungsfonds und
  • eine Einbeziehung des Energieverbrauchs in den Sektoren Wärme und Verkehr in die EEG-Umlage.

(Quelle DIHK)

Positionspapier
Bild: Positionspapier des DIHK-Vorstands: EEG anders finanzieren
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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IW-Studie: Unsichere Rahmensetzung bremst energieintensive Unternehmen

In einer Kurzanalyse beschreibt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) für das produzierende Gewerbe in Deutschland die Folgen hoher Energiepreisbestandteile und zur Disposition stehender Entlastungstatbestände. Für stromkostenintensive Unternehmen zeigt sich eine anhaltende Investitionsschwäche, die laut Autoren auch auf die energiepolitische Rahmensetzung zurückzuführen sei.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: IW-Studie: Unsichere Rahmensetzung bremst energieintensive Unternehmen
(Bild: Reinhold Föger / Fotolia)

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Preisrutsch bei Wind an Land

Die Ausschreibungen haben erneut zu einem deutlichen Rückgang der Förderkosten für erneuerbare Energien geführt: In der zweiten Ausschreibungsrunde sank die mengengewichtete durchschnittliche Vergütung von Windanlagen an Land von 5,71 auf 4,28 Cent/kWh. Das niedrigste Gebot lag bei 3,5 Cent/kWh. Damit liegt Wind wieder deutlich vor Photovoltaik. Großer Gewinner waren wiederum Bürgerenergieanlagen. 

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Preisrutsch bei Wind an Land
(Foto IHK Lippe)

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Mieterstromgesetz verabschiedet, Auswirkungen auf Rechtsnachfolge für Eigenerzeugungsbestandsanlagen

Künftig wird auch sog. Mieterstrom nach dem EEG gefördert, wenn es sich um Strom aus Photovoltaikanlagen (PV) handelt, die nicht größer als 100 kW sind. Das hat der Bundestag mit der Verabschiedung des Mieterstromgesetzes beschlossen. Es ändert das EEG entsprechend. Gleichzeitig erfolgt eine Änderung der Rechtsnachfolgeregelung für Eigenerzeugungsbestandsanlagen im EEG.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Mieterstromgesetz verabschiedet, Auswirkungen auf Rechtsnachfolge für Eigenerzeugungsbestandsanlagen
(Bild: IHK Lippe)

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Effizienz-Netzwerke: Unternehmen sind mit den Ergebnissen zufrieden

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke hat die Ergebnisse einer Umfrage bei teilnehmenden Unternehmen und Netzwerkträgern veröffentlicht. Es zeigt sich erneut, dass teilnehmende Unternehmen die Mitarbeit in Effizienz-Netzwerken überaus positiv bewerten und das Instrument weitempfehlen würden.

Die IHK Lippe ist Partner der bestehenden Lernenden Energieeffizienz-Netzwerke OWL (LEEN) sowie des Netzwerks REGINEE OWL.

(Quelle DIHK)

Ergebnisse
Bild: Effizienz-Netzwerke: Unternehmen sind mit den Ergebnissen zufrieden

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Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2017: Jetzt bewerben

Bis zum 26. Oktober 2017 können Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen Bewerbungen für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2017 einreichen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeichnet damit wieder herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus.

(Quelle DERA)

Weitere Informationen
Bild: Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2017: Jetzt bewerben
(Bild: BMWi)

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Förderung für Kälte- und Klimaanlagen jetzt online berechnen

Das Bundesumweltministerium fördert die Neuerrichtung, Voll- und Teilsanierung von Kälte- und Klimaanlagen sowie die Errichtung von Kälte- und Wärmespeichern. Zur Vereinfachung der Antragstellung stellt das Ministerium einen Online-Förderrechner zur Verfügung, mit dem die Förderbeträge schneller vorab ermittelt werden können.

(Quelle Nationale Klimaschutzinitiative)

Weitere Informationen
Bild: Förderung für Kälte- und Klimaanlagen jetzt online berechnen
(Bild: Christopher Meder / Fotolia)

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Präzisere Wetter- und Leistungsprognosen können Netz stabilisieren

Stromangebot und -nachfrage müssen sich im Netz stets die Waage halten. Die Übertragungsnetzbetreiber sind angesichts wachsender volatiler Strommengen aus erneuerbaren Energien auf möglichst exakte Wetterprognosen angewiesen. Bei kurzfristigen Windvorhersagen weichen aber die erwarteten von den tatsächlich eingespeisten Strommengen aus Windenergieanlagen oft um mehr als 70 Prozent ab.

Das Fraunhofer IWES hat im Forschungsprojekt EWeLiNE mit dem Deutschen Wetterdienst neue mathematische Modelle entwickelt. Sie ermöglichen deutlich bessere Vorhersagen für Windenergie- und Photovoltaikanlagen als herkömmliche Verfahren. Die in der Praxis getesteten Modelle geben z.B. für einzelne Stunden Auskunft darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Strommengen an bestimmten Einspeisepunkten zur Verfügung stehen. So werden verlässlichere Prognosen für jedes einzelne der vielen hundert Umspannwerke möglich.

(Quelle Energiedialog.NRW)

Weitere Informationen
Bild: Präzisere Wetter- und Leistungsprognosen können Netz stabilisieren
Bis zu 20 verschiedene Warnungen und Prognosen werden angezeigt, hier die generelle Einspeisung von erneuerbaren Energien (links) sowie für Photovoltaik- und Windeinspeisung (Bild: Fraunhofer IWES)

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BINE-Projektinfo: Sonnenstrom auch nachts lieferbar

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben gemeinsam mit einem Industriepartner ein Latentwärmespeichersystem auf Nitratsalzbasis entwickelt. In Kombination mit einer Kaskade sensibler Speicher soll er die Stromproduktion solarthermischer Kraftwerke nachts und in strahlungsarmen Zeiten aufrechterhalten. Das Speichersystem kann auch für konventionelle Dampfkraftwerke und industrielle Prozesse genutzt werden.

(Quelle FIZ-Karlsruhe)

BINE-Projektinfo 11/2017
Bild: BINE-Projektinfo: Sonnenstrom auch nachts lieferbar
(Bild: BINE Informationsdienst)

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Arbeitsschutz

Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im August 2017 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRLV Lärm Teil Allgemeines
  • TRLV Lärm Teil 1: Beurteilung der Gefährdung durch Lärm
  • TRLV Lärm Teil 2: Messung von Lärm
  • TRLV Lärm Teil 3: Lärmschutzmaßnahmen
  • TRGS 903 Biologische Grenzwerte (BGW)

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen