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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Umwelt- und Energiepolitik: Perspektive Jamaika

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Kreis Lippe: Masterplan 100 Prozent Klimaschutz ist fertig
Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Die Termine stehen
Energie-Scouts OWL 2017: Projekte, Preisverleihung und Ausstellung
Energieforum OWL 2017: Flexibilisierung, Effizienz und Digitalisierung
Energierecht: Wichtige Änderungen und Fristen

Umwelt
BAuA: Neue Poster zu Gefahren- und Sicherheitshinweisen nach GHS
Weniger klimaschädliche Emissionen in NRW
BMUB-Vollzugshilfen zur Abfallhierarchie veröffentlicht
Studie zur Steigerung des Lizenzierungsgrades von Verkaufsverpackungen
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
IHK-Rechner: Umlagen und Ermäßigungen schnell ermitteln
Umlagen auf Strompreis für 2018 bekannt gegeben
Wettbewerb Ressouce.NRW: Innovative ressourceneffiziente Investitionen gesucht
BGH: Urteil zu Kenndaten aus Energieausweisen in Immobilienanzeigen
Bedarf an Netzstabilisierungsmaßnahmen im ersten Quartal 2017 gestiegen
Energierechtliche Meldepflichten: Start des Marktstammdatenregisters verzögert sich weiter
Monitoring Energiewende: Kritischer Zwischenbericht der Expertenkommission
Monopolkommission veröffentlicht Gutachten zum Energiesektor
dena: Zwischenfazit der Leitstudie zur Integrierten Energiewende
dena: Elektrifizierung bedeutet starken Anstieg der Jahreshöchstlast
Schneller Kohleausstieg verfassungsrechtlich möglich?
Strombinnenmarkt: Estland legt erste Kompromissvorschläge vor
EU-Klimapolitik: Rat verabschiedet 2030-Ziele für Transport, Landwirtschaft und Gebäude
Konsultation zu Szenarien für den nächsten zehnjährigen EU-Netzentwicklungsplan eröffnet
Europaparlament für Elektroladesäulen-Pflicht
Internationale Energieagentur: Report zur Entwicklung der Energieeffizienz
IEA: Photovoltaik-Installationen treiben erneuerbare Energien zu neuen Rekorden
Auktion: Solarförderung unter 5 Cent/kWh
Anteil des Industriestroms gestiegen
Innovatives Sonnenhauskonzept: 20 Prozent mehr Ertrag bei 35 Prozent geringeren Kosten
Energy-Management-Leadership-Award ausgeschrieben
Können Kühlschränke das Stromnetz stabilisieren?

Arbeitsschutz
Liste der Berufskrankheiten erweitert
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Umwelt- und Energiepolitik: Perspektive Jamaika

Mehr als einen Monat nach der Bundestagswahl sind die Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen in vollem Gange. Deutschland könnte zum ersten Mal von einer „Jamaika-Koalition“ regiert werden. Doch zuvor müssen auch im Bereich der Umwelt- und Energiepolitik viele Steine aus dem Weg geräumt werden.

  • Wird die Kohleverstromung zurückgefahren? Der Ausstieg aus der Kohleverstromung war eine prominente Forderung der Grünen im Wahlkampf. Die 20 „schmutzigsten“ Kraftwerke sollen sofort abgeschaltet werden. Für die verbleibenden soll ein verbindlicher Ausstiegspfad festgelegt werden. Für die FDP sind staatliche Eingriffe in den Markt außerhalb des Emissionshandels dagegen tabu. Die Union hat einen Fahrplan für den Kohleausstieg zumindest nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Mit der Einrichtung der sogenannten Sicherheitsbereitschaft für ältere Braunkohlekraftwerke wurde in der vergangenen Legislaturperiode bereits ein Instrument etabliert, das der Stromkunde über die Netzentgelte teuer finanziert. Ein möglicher Kompromiss?
  • Ausstieg aus dem EEG? Eine Kernforderung der FDP ist, das „Dauersubventionssystem“ EEG zu beenden. Die Grünen wiederum wollen 100 Prozent erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030. Da passt ein Ende der EEG-Förderung für neue Windräder und Solaranlagen nicht ins Bild. Stattdessen soll die Förderung über eine Erhöhung der Ausbaukorridore sogar ausgeweitet werden. Droht auch hier ein Kompromiss zulasten der Stromkunden?
  • Wird eine nationale CO2-Bepreisung eingeführt? Diese kann beim Einstieg in den Ausstieg aus der EEG-Förderung helfen, da Strom an der Börse teurer würde und EE-Anlagen mehr Geld aus dem Stromverkauf erlösen könnten. Diese Forderung steht nur im Wahlprogramm der Grünen. Die FDP will den EU-Emissionshandel auf Wärme- und Verkehr ausweiten, während sich die Union an dieser Stelle nicht festlegt. Gleichwohl bekennen sich alle Parteien grundsätzlich zu den Energiewende- und Klimaschutzzielen. Das hat auch die erste Runde der Sondierungsgespräche ergeben. Ist eine nationale CO2-Bepreisung dafür die richtige Maßnahme?
  • Welche Impulse bei der Energiewende im Wärmemarkt? Auf das Bekenntnis zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung konnten sich die Sondierer schnell einigen. Wie in der letzten Wahlperiode auch, mag man daran allerdings erst glauben, wenn der Bundesrat seine Zustimmung gegeben hat. Im Spannungsfeld zwischen mehr Wohnungsbau und Klimaschutz werden Konflikte um die Energiestandards für neue Gebäude wohl nicht ausbleiben. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat derweilen angekündigt, sogar die aktuellen Anforderungen aussetzen zu wollen, um dringend benötigten preiswerten Wohnraum zu schaffen. Wie kann das zusammengehen?
  • Gelingt es, die hohen Energiewendekosten einzufangen? Alle an den Koalitionsverhandlungen beteiligten Parteien bewerten die Stromkosten als zu hoch. Die FDP setzt auf die Senkung der Stromsteuer. So auch die Grünen, allerdings nur als Ausgleich für eine stärkere CO2-Bepreisung. Möglichkeiten zur Entlastung gibt es in jedem Fall genug. In der Diskussion steht z. B. eine Querfinanzierung der EEG-Umlage aus dem Haushalt.
  • Wie weiter mit dem Diesel? Die Förderung der Verkehrswende - elektrisch und digital - ist unter den Parteien wenig strittig. Die Frage der Zukunft der Verbrennungsmotoren und insbesondere des Diesels könnte Jamaika dagegen entzweien. Die Grünen halten den Ausstieg aus der Verbrennertechnologie bis 2030 und Diesel-Fahrverbote per Blauer Plakette für erforderlich. Union und FDP sprechen sich dagegen für den Diesel als Brückentechnologie und explizit gegen Fahrverbote aus. Sollten die Parteien keinen Kompromiss finden, könnten bald schon Gerichte der Politik die Entscheidung über die unpopuläre Maßnahme Fahrverbot abnehmen.

Jamaika selbst taugt übrigens energiepolitisch nicht als Vorbild. Hier erzeugt man 93 Prozent des Stroms aus Erdöl. Zurück zur Sondierung in Deutschland: Aus Sicht des DIHK kommt es bei allen energie – und umweltpolitischen Projekten darauf an, die Auswirkungen denkbarer Maßnahmen auf die im globalen Wettbewerb stehenden Unternehmen im Vorfeld gründlich zu analysieren. Gerade im Stromsektor haben neue Abgaben und Umlagen, auch wenn sie andere ersetzen, je nach Unternehmenstyp und Branche sehr unterschiedliche, nicht immer klar ersichtliche Auswirkungen. Wenn die Politik hier Rat braucht, steht die IHK-Organisation gerne zur Verfügung. Devise sollte sein, den Preis für Strom auf breiter Front zu senken.

(Autoren: Dr. Sebastian Bolay, Jakob Flechtner, Till Bullmann, Hauke Dierks (DIHK)


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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Kreis Lippe: Masterplan 100 Prozent Klimaschutz ist fertig

Ziel des Masterplans 100 Prozent Klimaschutz ist es, den Energiebedarf in Lippe gegenüber 1990 bis zum Jahr 2050 zu halbieren. Außerdem soll der Ausstoß von Treibhausgasen um 95 Prozent gemindert werden. Mit verschiedenen Konzepten in sechs verschiedenen Handlungsfeldern und gemeinsam mit Kommunen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft will der Kreis die Vorgaben erreichen.

(Quelle Kreis Lippe)

Weitere Informationen
Bild: Kreis Lippe: Masterplan 100 Prozent Klimaschutz ist fertig
(Bild: Kreis Lippe)

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Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Die Termine stehen

Energie-Scouts OWL: Warum es sich lohnt, mitzumachen!
Termin: 11. Dezember 2017, 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
Zielgruppe: Energiebeauftragte und Ausbildungsleiter/innen interessierter Unternehmen

Anmeldefrist für das Projekt 2018: 1. Februar 2018

Auftaktveranstaltung: Start der Energie-Scouts OWL 2018
Termin:
8. Februar 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Zielgruppe:
Azubis und ihre Betreuer/innen
Ort:
IHK Lippe zu Detmold

Workshop-Veranstaltung (gleicher Inhalt)
Termin:
12. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Bielefeld
Termin: 21. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Detmold
Zielgruppe: Azubis und ihre Betreuer/innen

Alle Informationen zu den Energie-Scouts OWL 2018
Bild: Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Die Termine stehen

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Energie-Scouts OWL 2017: Projekte, Preisverleihung und Ausstellung

Termin: 21. November 2017, 10:00 bis 13:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 14. November 2017

32 Auszubildendenteams haben sich in diesem Jahr am Wettbewerb der Energie-Scouts OWL beteiligt. Die eingereichten Projekte umfassen wieder ein weites Spektrum an spannenden Maßnahmen zu den Themen Energie- und Ressourceneffizienz: Von Beleuchtung, Druckluft und Antrieben über Materialeinsparung bei Produktion und Verpackung bis hin zu überzeugenden Mobilitätslösungen.

Alle Projekte lernen Sie in der Posterausstellung kennen - interessant auch für Teams und Unternehmen, die nächstes Jahr das erste Mal dabei sind.

Direkt im Anschluss laden wir zum Energieforum OWL 2017 ein.

Programm und Anmeldung
Bild: Energie-Scouts OWL 2017: Projekte, Preisverleihung und Ausstellung

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Energieforum OWL 2017: Flexibilisierung, Effizienz und Digitalisierung

Termin: 21. November 2017, 13:30 bis 17:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 14. November 2017

Die Erneuerbaren Energien spielen eine wachsende Rolle in der Stromerzeugung in Deutschland. Aufgrund der Volatilität der Erzeugung kommt es zu erheblichen Schwankungen bei der Erzeugung - und bei den Preisen. Eine Option ist, das Unternehmen den Verbrauch bestimmter Anlagen dem Angebot anpassen. Oder Überschussenergie abnehmen und in andere Energieformen umwandeln.

Lohnt sich die Flexibilisierung für das eigene Unternehmen? Welche Rolle kann die Elektromobilität spielen? Verhilft die Digitalisierung zu Effizienzgewinnen? Gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen bieten wir in diesem Jahr wieder ein spannendes und praxisnahes Programm.

Programm und Anmeldung
Bild: Energieforum OWL 2017: Flexibilisierung, Effizienz und Digitalisierung
(Bild: IHK Ostwestfalen)

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Energierecht: Wichtige Änderungen und Fristen

Termin: 30. November 2017, 13:00 bis 16:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 23. November 2017

Zahlreiche Änderungen im Energierecht sorgen für zunehmende Unsicherheit bei den Unternehmen. So sind z. B. viele energierechtliche Privilegierungen an Fristen und bestimmte Meldepflichten gebunden. Eva Schreiner und Annerieke Walter, Rechtsanwältinnen in der Energierechtskanzlei Ritter Gent Collegen aus Hannover informieren über aktuelle Änderungen im Energierecht und berichten aus der energierechtlichen Beratungspraxis.

Programm und Anmeldung
Bild: Energierecht: Wichtige Änderungen und Fristen
(Bild: Hemera)

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Umwelt

BAuA: Neue Poster zu Gefahren- und Sicherheitshinweisen nach GHS

Das neue Poster GHS 2 im DIN A 1 Format informiert über den Wortlaut der Gefahrenhinweise (H-Sätze), Sicherheitshinweise (P-Sätze) und ergänzenden Gefahrenmerkmale und Kennzeichnungselemente (EUH-Sätze), wie in der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) genannt. Auch das Poster GHS 1 ist aktualisiert worden.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: BAuA: Neue Poster zu Gefahren- und Sicherheitshinweisen nach GHS
(Bild: BAuA)

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Weniger klimaschädliche Emissionen in NRW

2015 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 285,4 Mio. t klimaschädliche Gase (CO2-Äquivalent) emittiert, 43 Millionen Tonnen weniger als 2005. Das verdeutlicht die aktuelle Bilanzierung, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im Treibhausgas-Inventar veröffentlicht hat.

(Quelle LANUV)

Weitere Informationen
Bild: Weniger klimaschädliche Emissionen in NRW
(Bild: LANUV)

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BMUB-Vollzugshilfen zur Abfallhierarchie veröffentlicht

Die Länderarbeitsgemeinschaft Abfall hat zwei Leitfäden zur Anwendung der Abfallhierarchie des KrWG und zur Verwertung von gefährlichen Abfällen verabschiedet.

(Quelle BMUB)

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Bild: BMUB-Vollzugshilfen zur Abfallhierarchie veröffentlicht
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel.de)

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Studie zur Steigerung des Lizenzierungsgrades von Verkaufsverpackungen

Die neue "Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister" hat das Kurzgutachten "Ansatzpunkte zur Steigerung des Beteiligungsgrades von Verkaufsverpackungen privater Endverbraucher - Aktualisierung 2016" veröffentlicht. Der "Nichtbeteiligungsgrad" an den dualen Systemen beträgt demnach insgesamt rund 2,3 Mio t jährlich.

(Quelle DIHK)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

IHK-Rechner: Umlagen und Ermäßigungen schnell ermitteln

Die Übertragungsnetzbetreiber haben die Umlagen auf den Strompreis für das Jahr 2018 bekannt gegeben. Die IHK hat auf dieser Basis den Strompreisumlagen-Rechner der IHK Lippe aktualisiert.

Mit dem Strompreis-Umlagen-Rechner der IHK Lippe lassen sich die Belastungen durch die verschiedenen Umlagen und Aufschläge schnell und einfach berechnen.

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können gleichzeitig prüfen, ob sich der Aufwand für einen Antrag auf Ermäßigung z.B. der EEG-Umlage oder der anderen Umlagen auf den Strompreis überhaupt lohnt.

(Quelle IHK)

Strompreisumlagen-Rechner (IHK)
Bild: IHK-Rechner: Umlagen und Ermäßigungen schnell ermitteln
(Bild: Christopher Meder / Fotolia)

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Umlagen auf Strompreis für 2018 bekannt gegeben

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben die EEG-Umlage und die sonstigen Umlagen auf den Strompreis für 2018 bekanntgegeben. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte sinkt die EEG-Umlage - und zwar von 6,88 auf 6,792 Cent/kWh.

Auch die KWK- und die §19-Umlage sinken leicht, während die Offshore-Haftungsanlage und Umlage für die abschaltbaren Lasten ansteigen. In Summe ist bei den Umlagen damit für das kommende Jahr ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Umlagen auf Strompreis für 2018 bekannt gegeben
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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Wettbewerb Ressouce.NRW: Innovative ressourceneffiziente Investitionen gesucht

Bis zum 2. März 2018 läuft die dritte Einreichungsrunde zum Wettbewerb"Ressource.NRW – Innovative ressourceneffiziente Investitionen". Das Land NRW fördert damit die erstmalige großtechnische Realisierung material- und energiesparender Lösungen und Recyclingmaßnahmen kleiner und mittelständischer produzierender Unternehmen. Zuschüsse zwischen 40 und 60 Prozent sind möglich. Insgesamt stehen 15 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

(Quelle efa NRW)

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Bild: Wettbewerb Ressouce.NRW: Innovative ressourceneffiziente Investitionen gesucht

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BGH: Urteil zu Kenndaten aus Energieausweisen in Immobilienanzeigen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Immobilienmakler Angaben zu den wesentlichen Daten aus Energieausweisen in kommerziellen Anzeigen nicht vorenthalten dürfen.

(Quelle BGH)

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Bild: BGH: Urteil zu Kenndaten aus Energieausweisen in Immobilienanzeigen
(Bild: Sandor Jackal / Fotolia)

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Bedarf an Netzstabilisierungsmaßnahmen im ersten Quartal 2017 gestiegen

Wie die Bundesnetzagentur (BNetzA) bekannt gab, ist der Bedarf an Redispatch-Maßnahmen im Jahresvergleich angestiegen. Insbesondere wurde die Netzreserve deutlich häufiger eingesetzt. Maßnahmen zum Einspeisemanagement bei erneuerbaren Energien blieben etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber beliefen sich die Kosten zur Stabilisierung des Stromnetzes auf 328 Mio. Euro.

(Quelle DIHK)

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Bild: Bedarf an Netzstabilisierungsmaßnahmen im ersten Quartal 2017 gestiegen
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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Energierechtliche Meldepflichten: Start des Marktstammdatenregisters verzögert sich weiter

Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass sich der Start des Marktstammdatenregisters bis Sommer 2018 verzögert. Der genaue Starttermin soll am 1. Februar 2018 veröffentlicht werden. Einige Meldepflichten wie für Strom- und Gaslieferanten sind derzeit ausgesetzt. Die Meldungen sollen dann nach Start des Registers nachgeholt werden.

(Quelle DIHK)

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Monitoring Energiewende: Kritischer Zwischenbericht der Expertenkommission

Die Expertenkommission für den Monitoring-Prozess zur Energiewende hat einen Kurzkommentar zu Stand und wichtigen Handlungsfeldern der Energiewende veröffentlicht. Danach werden vier von sechs wesentlichen Energiewendezielen voraussichtlich verfehlt. Die Kommission empfiehlt, die Energiewendeziele mit einem 2030-Horizont neu zu definieren.

(Quelle DIHK)

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Bild: Monitoring Energiewende: Kritischer Zwischenbericht der Expertenkommission
(Bild: Sven Brentrup / aboutpixel.de)

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Monopolkommission veröffentlicht Gutachten zum Energiesektor

Die Monopolkommission hat sich den Energiesektor unter Wettbewerbsgesichtspunkten angeschaut und ihre Analyse in einem Gutachten mit dem Titel "Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden" veröffentlicht. Zudem macht sie Vorschläge zur Weiterentwicklung der Energiewende. Demnach sollen Erneuerbare Energien-Anlagen ein Einspeiseentgelt bezahlen, der Emissionshandel auf weitere Sektoren ausgedehnt und die Förderung erneuerbarer Energien langfristig abgeschafft werden.

(Quelle DIHK)

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dena: Zwischenfazit der Leitstudie zur Integrierten Energiewende

Welche Weichen müssen gestellt werden, damit sich die Energiewende erfolgreich weiterentwickelt? Drei mögliche Zukunftsszenarien hat die Deutsche Energieagentur (dena) dazu gemeinsam mit Partnern in der Leitstudie "Integrierte Energiewende" untersucht. Das Zwischenfazit: In zwei der drei Szenarien kann Deutschland seine CO2-Emissionen bis 2050 um bis zu 90 Prozent reduzieren – und damit seine Klimaschutzziele erreichen. Die meisten Vorteile bietet allerdings das Szenario, das hohe Standards, Technologieoffenheit und praktikable Umsetzung verbindet. Eine Gebäudestudie kommt zu einem ähnlichen Ergebnis.

(Quelle dena)

Weitere Informationen
Bild: dena: Zwischenfazit der Leitstudie zur Integrierten Energiewende
(Bild: dena)

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dena: Elektrifizierung bedeutet starken Anstieg der Jahreshöchstlast

Eine starke Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Verkehr bedeutet nach Untersuchungen der Deutschen Energieagentur (dena) fast eine Verdoppelung der gesicherten Leistung, um die Jahreshöchstlast decken zu können. Die Höchstlast soll von derzeit gut 80 GW auf bis zu 150 GW steigen. Das geht aus dem Zwischenfazit der "Leitstudie integrierte Energiewende" hervor. Der Strombedarf soll auf 923 TWh und damit um mehr als ein Drittel steigen. 

(Quelle DIHK)

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Bild: dena: Elektrifizierung bedeutet starken Anstieg der Jahreshöchstlast
(Bild: Moebius / Fotolia)

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Schneller Kohleausstieg verfassungsrechtlich möglich?

Im Zuge der Sondierungen um ein Jamaika-Bündnis kommt das Thema Kohleausstieg wieder auf die Tagesordnung. Eine Studie der Kanzlei Becker Büttner Held (BBH) im Auftrag der Denkfabrik Agora Energiewende kommt zum Schluss: Ein schneller Kohleausstieg ist verfassungsrechtlich möglich, wenn bestimmte Sonderfälle mitbedacht werden. Deutliche Kritik an dieser Meinung kommt vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Schneller Kohleausstieg verfassungsrechtlich möglich?
(Bild: Peter Saeckel / Fotolia)

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Strombinnenmarkt: Estland legt erste Kompromissvorschläge vor

Die estnische Ratspräsidentschaft hat im September erste Kompromissvorschläge für die Reform des EU-Strombinnenmarktes an die Regierungen der 28 Mitgliedsstaaten versandt. Erklärtes Ziel der Ratspräsidentschaft ist es, Mitte Dezember 2017 eine Verhandlungsposition zu verabschieden. Im Frühjahr 2018 könnten dann die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament beginnen.

Der DIHK hat die Kompromissvorschläge analysiert und kommentiert.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Strombinnenmarkt: Estland legt erste Kompromissvorschläge vor
(Bild: nyul / Fotolia)

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EU-Klimapolitik: Rat verabschiedet 2030-Ziele für Transport, Landwirtschaft und Gebäude

Die Umweltminister haben sich Mitte Oktober 2017 auf die Klimaziele für die Nicht-ETS-Sektoren für den Zeitraum 2021-2030 geeinigt. Anders als das Europaparlament haben sich die Regierungen gegen eine Verschärfung der Ziele ausgesprochen und den Kommissionsvorschlag in seinen Grundlinien beibehalten. Die Umweltminister haben einstimmig beschlossen, die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Methode zur Berechnung der jährlichen Emissionsbudgets der einzelnen Mitgliedsstaaten in der sogenannten Lastenteilung-Verordnung ("effort sharing") beizubehalten.

(Quelle DIHK)

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Konsultation zu Szenarien für den nächsten zehnjährigen EU-Netzentwicklungsplan eröffnet

Die beiden Europäischen Netzwerke der Übertragungsnetzbetreiber Strom haben einen gemeinsamen Entwurf für Szenarien zur Entwicklung des europäischen Energiesystems erarbeitet. Er dient als Grundlage für die Erarbeitung des nächsten zehnjährigen Netzentwicklungsplans 2018. Er enthält drei umfassende Szenarien, wie auf unterschiedlichen Wegen bis 2040 ein emissionsarmes Energiesystem für Europa erreicht werden kann.

Bis zum 30. November sammeln die Netzbetreiber Vorschläge für Übertragungs- und Speicherprojekte zur Aufnahme in den nächsten zehnjährigen Netzentwicklungsplan.

(Quelle DIHK)

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Bild: Konsultation zu Szenarien für den nächsten zehnjährigen EU-Netzentwicklungsplan eröffnet
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Europaparlament für Elektroladesäulen-Pflicht

Die Abgeordneten des Industrieausschusses haben Mitte Oktober 2017 ihre Verhandlungsposition für die Reform der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verabschiedet.

Die Abgeordneten fordern die Installation von mindestens einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge in neuen und umfassend zu renovierenden Nichtwohngebäuden mit mehr als 10 Parkplätzen. Weitere Vorschläge zielen z.B. für 2050 auf einen "höchst energieeffizienten und dekarbonisierten" Gebäudebestand, Dokumentationspflichten von technischen Gebäudesystemen sowie Wartungspflichten für Klimaanlagen, Heizungsanlagen und Gebäudeautomatisierung ab.

Der DIHK hat die Vorschläge bewertet.

(Quelle DIHK)

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Bild: Europaparlament für Elektroladesäulen-Pflicht
(Bild: m-imagephotography / iStock)

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Internationale Energieagentur: Report zur Entwicklung der Energieeffizienz

Neben dem Erneuerbare-Energien-Report hat die Internationale Energieagentur (IEA) auch ihren Effizienzreport aktualisiert. Der Bericht führt die weltweiten Entwicklungen zusammen und betrachtet bspw. volkswirtschaftliche und sektorale Energieverbräuche, nationalstaatliche Initiativen oder Investitionen in Effizienztechnologien.

(Quelle DIHK)

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IEA: Photovoltaik-Installationen treiben erneuerbare Energien zu neuen Rekorden

Erneuerbare Energien insgesamt waren 2016 für zwei Drittel (165 GW) aller neuen Stromerzeugungskapazitäten verantwortlich. Laut dem aktuellen Erneuerbare Energien-Report der Internationalen Energieagentur (IEA) trägt den Löwenanteil daran allein China: Die Hälfte aller 2016 weltweit hinzugekommenen PV-Installationen (rund 74 Gigawatt - GW) stehen demnach im Reich der Mitte. Dieses enorme Wachstum führte sogar dazu, dass PV erstmals weltweit schneller wuchs als alle anderen Stromquellen.  

(Quelle DIHK)

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Bild: IEA: Photovoltaik-Installationen treiben erneuerbare Energien zu neuen Rekorden
(Bild: Bianca Barth / BSW-Solar)

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Auktion: Solarförderung unter 5 Cent/kWh

Die achte Ausschreibungsrunde für Photovoltaik in Deutschland hat zu einem weiteren Preisrutsch geführt: Nach 5,66 Cent/kWh in der vorherigen Runde fiel das Ausschreibungsergebnis auf den mengengewichteten Durchschnittswert von 4,91 Cent/kWh.

(Quelle DIHK)

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Bild: Auktion: Solarförderung unter 5 Cent/kWh
(Bild: viviamo / iStock)

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Anteil des Industriestroms gestiegen

Die Industrie hat 2016 mehr Strom erzeugt als im Vorjahr: Von 50 TWh kletterte der Wert auf 54 TWh, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Industriekraftwerke kommen damit auf einen Anteil an der Stromversorgung in Deutschland von 11,2 Prozent. Wie das Amt weiter mitteilte, ist der Anteil seit 2006 um 2,6 Prozentpunkte gestiegen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Anteil des Industriestroms gestiegen
(Bild: iStockphoto)

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Innovatives Sonnenhauskonzept: 20 Prozent mehr Ertrag bei 35 Prozent geringeren Kosten

Das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) hat ein innovatives Sonnenhauskonzept an einem Testgebäude in Hannover erfolgreich erprobt. Im Durchschnitt konnten über 40 Prozent des Raumwärmebedarfs direkt durch eine sogenannte "solarthermische Bauteilaktivierung" gedeckt werden, die besonders im Winter eine Erhöhung des solarthermischen Ertrags um rund 20 Prozent gegenüber einem klassischen Sonnenhaus erlaubt.

Das neue Konzept ist nach Berechnungen des Projektpartners bis zu 35 Prozent günstiger als bisherige Sonnenhäuser. Die vollständige Wärmeversorgung des Gebäudes kommt mit weniger als 8 kWh Strom pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche aus.

(Quelle ISFH)

Weitere Informationen
Bild: Innovatives Sonnenhauskonzept: 20 Prozent mehr Ertrag bei 35 Prozent geringeren Kosten
Einbau der Bauteilaktivierung in der Decke Keller/Erdgeschoss im Prototyphaus (Bild: ISFH)

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Energy-Management-Leadership-Award ausgeschrieben

Unternehmen und Organisationen können sich mit ihren Erfahrungen bei der Umsetzung von Energiemanagementstrategien durch ISO 50001 bewerben. Die Gewinner werden beim Clean Energy Ministerial (CEM9) in Schweden geehrt. Die Bewerbungsfrist läuft bis 24. Januar 2018.

(Quelle: Energieministerium Schweden)

Homepage Clean Energy Ministerial

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Können Kühlschränke das Stromnetz stabilisieren?

Kühlschränke, die genau dann Strom verbrauchen, wenn Wind und Sonne elektrische Energie im Übermaß bereitstellen und während Flauten ihre Kühltemperatur ohne Energiezufuhr halten, würden das Netz erheblich entlasten. Wie ein solches Speichersystem funktionieren könnte und wie sich Kosten und Nutzen einer solchen Lastverschiebung verhalten, erforschen Wissenschaftler des ZAE Bayern gemeinsam mit Industriepartnern. Bis zu 2 Gigawatt Last könnten in Deutschland verschoben werden, wenn jeder zweite Kühlschrank in ein Demand Side Management integriert wäre.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

Pressemeldung
Bild: Können Kühlschränke das Stromnetz stabilisieren?
Handelsübliche Kühlschränke erhalten zusätzliche Speicherkapazität durch Latentwärmespeicher an der Geräterückseite (Bild: ZAE Bayern)

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Arbeitsschutz

Liste der Berufskrankheiten erweitert

Die Liste der Berufskrankheiten ist um fünf anerkennungsfähige Erkrankungen erweitert worden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu ein Faltblatt veröffentlicht.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im Oktober 2017 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRGS 420 Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Ermittlung und Beurteilung der inhalativen Exposition 
  • TRGS 529 Tätigkeiten bei der Herstellung von Biogas
  • TRGS 561 Tätigkeiten mit krebserzeugenden Metallen und ihren Verbindungen 
  • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte
  • TRGS 910 Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen