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Newsletter Innovation

Guten Tag,

wir wünschen Ihnen eine friedvolle und besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

In unserem Newsletter "Innovation" informieren wir einmal im Monat aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Aktuelles aus OWL
- Termine / Veranstaltungen in OWL
- Aus Wissenschaft und Forschung
- Studien
- Innovationspolitik und Technologierecht
- Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Unternehmensstrategie, Innovation und Produktentwicklung, Produktion) sowie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Aktuelles aus OWL
Digital Innovation Lab, Lemgo: Platz für Querdenker
Neue it's OWL-Broschüre: Arbeiten in der digitalen Welt
Autonomes Fahren – und dann?

Termine und Veranstaltungen in OWL
Digitale Kundenerfahrung: Augmented und Virtual Reality als Werkzeuge für das Marketing

Aus Wissenschaft und Forschung
Hardwarebasierte Sicherheit: Sicherer Datentransfer mit Enigtix
Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Studien
Studie: Startups und Mittelstand können gemeinsam ihre Innovationskraft stärken
Erstmals Rückgang der Drittmittel an deutschen Hochschulen
MINT-Berufe: Arbeitskräftelücke erreicht neuen Rekordwert

Innovationspolitik und Technologierecht
Umfrage: Was braucht NRW als Industrie- und Innovationsstandort?
acatech: Wie die Automobillogistik zum Vorreiter der Industrie 4.0 werden kann

Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen
Stichtag 15. Januar 2018: In Lemgo Ideen in "Industrie 4.0-Testumgebungen" umsetzen
Neue INVEST-Datenbank matcht Start-ups mit Unternehmen und Investoren
Neue Ausschreibungen
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
Aktuelles aus OWL

Digital Innovation Lab, Lemgo: Platz für Querdenker

Innovationen der Arbeitswelt partizipativ gestalten, das ist die Vision der Wissenschaftler in Lemgo. Von abstrakten Ideen wie einem Papier-Prototyp bis zur konkreten Technologieentwicklung, Mitarbeiter oder Kunden sollen in die Entwicklung von Ideen und Prozessen der Arbeit von morgen interaktiv stärker eingebunden werden. Ein neues Zukunftslabor am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT), das "Digital Innovation Lab", soll sie dabei unterstützen.

Das Labor bietet einen Ort zum Kreativsein und Experimentieren. Dabei geht es um die Entwicklung konkreter Lösungen und die Vermittlung von Methodenkompetenz im Innovationsprozess, z.B. zu Design Thinking und Creative Problem Solving.

(Quelle: inIT, Hochschule OWL)

Pressemeldung
Bild: Digital Innovation Lab, Lemgo: Platz für Querdenker
Auch die Studierenden lernen hier neue Arbeits- und Forschungsmethoden kennen (Bild: CIIT)

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Neue it's OWL-Broschüre: Arbeiten in der digitalen Welt

Die Digitalisierung führt zu einem grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt. In den zwei Modellprojekten Arbeit 4.0 und Bildungsmotor haben Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters gemeinsam neue Ansätze für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Qualifizierung von Fachkräften entwickelt. Die Ergebnisse und Empfehlungen wurden in einer neuen Broschüre veröffentlicht.

(Quelle it's OWL)

Broschüre
Bild: Neue it's OWL-Broschüre: Arbeiten in der digitalen Welt
(Bild: it's OWL)

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Autonomes Fahren – und dann?

Rote Ampeln, Staus und andere Verkehrsverzögerungen – so sieht der Alltag derzeit für viele Autofahrer aus. Doch in Zukunft könnte sich das ändern, denn das autonome Fahren ist auf dem Vormarsch: Der "StreetScooter" der deutschen Post soll 2018 testweise mit einer Roboterwagen-Technologie ausgestattet werden. Bosch plant mit Daimler, 2018 selbstfahrende Taxis zu testen.

Was passiert also, wenn autonomes Fahren Normalität geworden ist? Wissenschaftler der Universität Paderborn entwickeln und erforschen für diese Zukunftsvision kooperative autonome Fahrassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme.

(Quelle Universität Paderborn)

Pressemeldung
Bild: Autonomes Fahren – und dann?
Wenn Fahrzeuge miteinander kommunizieren, können sie ihre Wege abstimmen und so z. B. Stau vermeiden (Bild: Universität Paderborn)

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Termine und Veranstaltungen in OWL

Digitale Kundenerfahrung: Augmented und Virtual Reality als Werkzeuge für das Marketing

Termin: 9. Januar 2017, 16:00 bis 18:15 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Str. 1 - 3, Bielefeld
Veranstalter: InnoZent OWL e.V., IHKs in OWL, Hochschule Hamm-Lippstadt und weitere
Zielgruppe: Geschäftsführer und Marketingverantwortliche
Anmeldung: bis 8. Januar 2018

Kundenerfahrungen spielen für das Marketing eine zentrale Rolle - auch im B2B-Bereich. Dabei werden zunehmend Instrumente der erweiterten Realität (Augmented Reality / AR) und der simulierten Realität (Virtual Reality / VR) für das Marketing eingesetzt, vor allem bei komplexen und "schwierigen" Produkten. Sie können zudem das bisherige Geschäftsmodell erweitern.

Wir zeigen Ihnen mögliche Anwendungsfelder und diskutieren Praxisbeispiele und geben die Möglichkeit, eine virtuelle Anwendung der Fa. Miele live zu erleben.

Programm und Anmeldung
Bild: Digitale Kundenerfahrung: Augmented und Virtual Reality als Werkzeuge für das Marketing
(Bild: Sergey Nivens / Fotolia)

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Aus Wissenschaft und Forschung

Hardwarebasierte Sicherheit: Sicherer Datentransfer mit Enigtix

Forscher der Westfälischen Hochschule haben ein Gerät für den sicheren Datentransfer entwickelt. Ziel ist ein plattformübergreifender Ansatz für ein sicheres Bring-Your-Own-Device-System (BYOD), mit dem der unternehmensweit sichere Cloud-Zugriff sowie sicheres Internet-Banking und Payment über mobile Endgeräte möglich ist.

Das Gerät kombiniert softwarebasierte Sicherheit mit hardwarebasierter Verschlüsselung: In Enigtix ist eine digitale Identität physikalisch fest verschlüsselt, die nicht kopiert oder verändert werden kann. Hinzu kommt eine zweite Authentifizierung, z.B. über einen digitalen Fingerabdruck auf dem Smartphone des Nutzers, Gesichtserkennung oder einen Iris-Scan.

(Quelle idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Hardwarebasierte Sicherheit: Sicherer Datentransfer mit Enigtix
v.l.n.r.: Philip Ridder, Jeroen Schäfer und Prof. Dr. Udo Jorczyk haben Enigtix zum Prototypen entwickelt (Bild: WH/BL)

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Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren.

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher eine neue Werkstoffklasse für solche Beschichtungen entwickelt, dieer sowohl transparent als auch abriebfest ist: "Fluoropor"“, ein fluorierter Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Der neue Werkstoff zeichnet sich durch eine hohe chemische und thermische Stabilität aus.

(Quelle idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen
„Fluoropor“ als Beschichtung auf einer Kupfer-Dünnschicht: Auf der beschichteten Oberfläche perlen Wasser und Öl ab (Bild: Bastian E. Rapp, KIT)

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Studien

Studie: Startups und Mittelstand können gemeinsam ihre Innovationskraft stärken

Die Zusammenarbeit von Startups und Mittelständlern verspricht Vorteile für beide Seiten und trägt darüber hinaus zur Sicherung der Innovationskraft in Deutschland bei. Das zeigt die Studie "Kooperationen zwischen Startups und Mittelstand: Learn. Match. Partner." des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) in Kooperation mit Spielfeld Digital Hub. Die Studie beschreibt, wie Startups und Mittelständler zusammenfinden können, welche Herausforderungen es gibt und welche Kollaborationsmodelle für beide Seiten besonders geeignet sind.

(Quelle idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Studie: Startups und Mittelstand können gemeinsam ihre Innovationskraft stärken
(Bild: HIIG)

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Erstmals Rückgang der Drittmittel an deutschen Hochschulen

Erstmals seit 20 Jahren sind die Finanzmittel von Unternehmen für Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen zurückgegangen. Das stellt der Stifterverband in einer im November veröffentlichten Analyse fest. Legten die Drittmittel von Unternehmen seit 1995 im Durchschnitt rund fünf Prozent jährlich zu, gingen sie aktuell um knapp zwei Prozent zurück.

Um die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft wieder zu festigen, müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden.

(Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

Weitere Informationen
Bild: Erstmals Rückgang der Drittmittel an deutschen Hochschulen
(Bild: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft)

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MINT-Berufe: Arbeitskräftelücke erreicht neuen Rekordwert

Laut einer vom Institut der deutschen Wirtschaf Köln (iw Köln) Mitte November veröffentlichten Erhebung hat die Arbeitskräftelücke einen neuen Allzeit-Höchststand erreicht und lag Ende September 2017 bei 290.900 Personen, knapp 43 Prozent höher als im Vorjahr. 

Das iw Köln stellt in seiner Untersuchung die regionalen Unterschiede bei der Versorgung mit MINT-Fachkräften dar und gibt Unternehmen, Schulen und Hochschulen Empfehlungen für Maßnahmen gegen den MINT-Fachkräftemangel.

(Quele iw Köln)

Weitere Informationen
Bild: MINT-Berufe: Arbeitskräftelücke erreicht neuen Rekordwert
(Bild: iw Köln)

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Innovationspolitik und Technologierecht

Umfrage: Was braucht NRW als Industrie- und Innovationsstandort?

In den Augen der deutschen Industrie schneidet der Standort NRW nur durchschnittlich ab. Das ist das Ergebnis der NRW-Auswertung einer bundesweiten Umfrage der Industrie- und Handelskammern vom Juni 2017. Insgesamt gaben landesweit 237 Industrieunternehmen ihre Einschätzung zur Wettbewerbsfähigkeit, zu den Investitions- und Innovationsbedingungen in Deutschland und dem jeweiligen Bundesland ab.

Die bedeutendsten Standortnachteile sind laut der befragten Unternehmen die Komplexität des Steuerrechts, aufwändige Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Höhe der Energiekosten sowie die zu geringe Effizienz der Behörden und die mangelnde Breitbandversorgung. IHK NRW leitet aus diesem Ergebnis eine Reihe von Handlungsempfehlungen ab.

(Quelle IHK NRW)

Weitere Informationen
Bild: Umfrage: Was braucht NRW als Industrie- und Innovationsstandort?
(Bild: IHK NRW)

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acatech: Wie die Automobillogistik zum Vorreiter der Industrie 4.0 werden kann

Wie lassen sich Technologien und Prozesse der Industrie 4.0 schneller etablieren? Diese Frage beantwortet die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in ihrer Position "Kollaboration als Schlüssel zum erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen" am Beispiel der Automobillogistik. acatech fordert darin u.a. ein von der öffentlichen Hand angeschobenes "Forum für Innovation und Kollaboration".

(Quelle acatech)

Weitere Informationen
Bild: acatech: Wie die Automobillogistik zum Vorreiter der Industrie 4.0 werden kann
(Bild: acatech)

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Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen

Stichtag 15. Januar 2018: In Lemgo Ideen in "Industrie 4.0-Testumgebungen" umsetzen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können im Förderprgramm "Industrie 4.0-Testumgebungen" digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und vernetzte Geschäftsmodelle als Pilotanwendung in einer Industrie 4.0-Testumgebung unter realistischen Bedingungen testen. In OWL ist das gemeinsam mit der SmartFactory OWL in Lemgo möglich.

Bis zum 15. Januar 2018 können interessierte KMU ihre Projektskizze beim Projektträger DLR einreichen. Dazu bietet die SmartFactory OWL Unterstützung an.

(Quelle BMWi)

Weitere Informationen
Bild: Stichtag 15. Januar 2018: In Lemgo Ideen in "Industrie 4.0-Testumgebungen" umsetzen
(Bild: Marian Vejcik / iStock)

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Neue INVEST-Datenbank matcht Start-ups mit Unternehmen und Investoren

Mit dem Förderprogramm "INVEST – Zuschuss für Wagniskapital" unterstützt das BMWi Investitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Private Investoren, die junge innovative Unternehmen unterstützen, erhalten bei INVEST einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme.

Start-ups, die vom BAFA ihre Innovativität und Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, können sich in einer neuen Datenbank auf der INVEST-Seite des BMWi listen lassen. Interessierte Investoren erhalten einen guten Überblick über förderfähige Unternehmen.

(Quelle: BMWi)

Weitere Informationen
Bild: Neue INVEST-Datenbank matcht Start-ups mit Unternehmen und Investoren
(Bild: B. Wylezich / Fotolia)

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Neue Ausschreibungen

Einmal pro Monat stellen wir im Internet eine Übersicht über aktuelle Ausschreibungen zuammen. Die Übersicht wird vom DIHK zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

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Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet

Einmal pro Monat bieten wir im Internet eine Übersicht über neue Veröffentlichungen und interessante Internetseiten. Die Übersicht wird vom DIHK zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen