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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

wir wünschen Ihnen eine friedvolle und besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

In unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
"Drei, Fünf, Sieben, Neun, Null?"

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!
Energieeffizienz in der Industrie

Umwelt
Bundesregierung präsentiert "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020"
EU-Kommission stellt neue CO2-Normen für Pkws vor
EU-Emissionshandel: Die Details der Einigung zwischen Rat und Parlament
Studie: Emissionen würden durch CO2-Steuer ab 20 Euro/t deutlich sinken
Nachhaltigkeitsberichte: Standards der Global Reporting Initiative (GRI) in deutsch
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Fünfte Ausschreibungsrunde: Mit "STEP up!" in Energieeffizienz investieren
Neues DIHK-Merkblatt "Kundenanlage und geschlossenes Verteilnetz"
Eigenversorgung: Volle EEG-Umlage bei "jungen" KWK-Anlagen ab 1. Januar 2018?
6. Deutscher Kältepreis ausgelobt
Energieatlas: Alles über Standorte Erneuerbarer Energien in NRW
Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg vorn, NRW auf Platz 10
Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt veröffentlichen Monitoringbericht 2017
Brüssel genehmigt Mieterstromgesetz
dena-Studie: EEG-Umlagebetrag erreicht 2020 Höhepunkt
BNetzA: Preisrutsch bei Wind-Ausschreibungen geht weiter
Lohnt sich der Weiterbetrieb von Energieanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung?
Regionalnachweisregister für Grünstrom kommt erst 2019
Wissenschaftsakademien: Sektorübergreifende Lösungen für die Energiewende erforderlich
World Energy Outlook 2017: Die Energiewelt im Umbruch
Studie: Synthetische Kraftstoffe für Energiewende im Verkehr notwendig
EU und Energieeffizienz: Industrieausschuss für höhere und verbindlichere Ziele
Erneuerbare Energien-Richtlinie: Ausschuss legt Verhandlungsposition fest
BINE-Themeninfo: Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Bestandsgebäude
Kurzanalyse: Produkte ressourceneffizient gestalten

Arbeitsschutz
BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen von Führungskräften
BAuA-Broschüre informiert über Arbeitszeitmodelle
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

"Drei, Fünf, Sieben, Neun, Null?"

Klimaschutz und Energiewende waren bei den Sondierungen für eine Koalition von CDU/CSU, FDP und Grünen ein prominentes Thema. Einig waren sich die Verhandlungspartner, das Klimaabkommen von Paris und die nationalen Klimaschutzziele nicht infrage zu stellen. Was das für die nationale Klimapolitik konkret bedeutet, war umstritten. Muss die Stromerzeugung aus Kohle, vor allem aus Braunkohle, beschleunigt heruntergefahren werden? Oder kann und soll Deutschland darauf vertrauen, dass sich in der kommenden Phase des EU-Emissionshandels kohlenstoffarme Energieträger durchsetzen und zur Erreichung der Klimaschutzziele, wenn auch ein paar Jahre später, beitragen?

„Die Handlungslücke zur Erreichung des Klimaschutzziels 2020 beträgt nach derzeitigen Schätzungen zwischen 32 und 66 Millionen Tonnen CO2. Diese Lücke wird bis zur Hälfte durch die Reduzierung der Kohleverstromung geschlossen. Zur Wahrung der Versorgungssicherheit wird die Kohleverstromung damit bis zum Jahr 2020 um höchstens 3 bis 5 Gigawatt reduziert.“ So der Konsens zwischen CDU/CSU und FDP. Die Grünen sehen die Lücke bei 90 bis 120 Millionen Tonnen CO2, so dass „die Kohleverstromung bis zum Jahr 2020 um 8 bis 10 Gigawatt zu reduzieren ist.“ Zwar waren sich die Jamaikaner nicht über die Größe der Lücke einig. Verständigen konnten sie sich jedoch darauf, mindestens die Hälfte der Lücke durch die kurzfristige Herausnahme von Kohlekraftwerken zu schließen. Gestützt durch eine Bewertung des Bundeswirtschaftsministeriums standen dann 7 Gigawatt, gerüchteweise sogar bis zu 9 Gigawatt, als möglicher Kompromiss im Raum.

Die Sondierungen sind gescheitert. Also erst einmal alles zurück auf Los. Oder doch nicht? Was sollte die Politik mit Blick auf den Wirtschaftsstandort auf jeden Fall beachten, wenn sie weiter über Anpassungsmaßnahmen im Kraftwerksbestand nachdenkt?

Erstens: Die Versorgungssicherheit der Wirtschaft am Standort Deutschland darf nicht gefährdet werden. Wann das Risiko zu groß ist, wird – erwartungsgemäß – von Branche zu Branche unterschiedlich gesehen. Die Energiewirtschaft sieht die Grenze bei 5 Gigawatt und auch nur für Kraftwerke „nördlich der Mainlinie“. Bis 2023, wenn die Kernkraftwerke nicht mehr produzieren, sei der heute vorhandene Überschuss an gesicherter Leistung vollständig abgebaut. Einer Jahreshöchstlast von 81,8 GW stünden dann noch 73 bis 75 GW gesicherte Leistung gegenüber.

Zweitens: Die Stromkosten für die Unternehmen sollten sinken, nicht weiter steigen. Wenn Kraftwerke vorzeitig vom Netz gehen sollen, wird dies nicht ohne Entschädigung für die Anlagenbetreiber gehen. Auch wenn man hier via Auktion die Kosten drücken kann, ein dreistelliger Millionenbetrag pro Gigawatt dürfte fällig werden. Die bereits beschlossene 2,7 GW umfassende Sicherheitsbereitschaft kostet über sechs Jahre insgesamt rund 1,4 Mrd. Euro. Wie stark sich preissteigernd auswirkt, dass weniger Erzeugungsanlagen am Markt sind, lässt sich schwer prognostizieren. Doch selbst eine kleine Steigerung von 0,1 Cent/kWh kostet Wirtschaft und private Haushalte bereits 500 Millionen Euro pro Jahr.

Drittens: Deutschland sollte seine „elektrischen Nachbarn“ nicht wieder wie 2011 vor vollendete Tatsachen stellen. Die Stilllegung von Kraftwerken im größeren Umfang ist keine rein nationale Frage mehr, sondern wirkt sich auf die Versorgungssicherheit der Anrainerstaaten im Strombinnenmarkt aus. Frankreich, Belgien und Polen waren in den letzten beiden Jahren zeitweise auf Lieferungen aus Deutschland angewiesen, um Kraftwerksausfälle zu kompensieren. Umgekehrt kalkuliert auch Deutschland bei der ab 2023 zu erwartenden zeitweiligen Unterdeckung ganz selbstverständlich mit nachbarlicher Berechenbarkeit im grenzüberschreitenden Stromaustausch.

Viertens: Klimaschutzmaßnahmen sollten auch zu Klimaeffekten führen, nicht nur zu einer Optimierung der nationalen CO2-Bilanz. Das BMWi weist darauf hin, dass täglich rund 300 GWh über die Grenzen gehandelt werden, also die Strommenge aus umgerechnet 12 Kernkraftwerken oder 34 Kohlemeilern exportiert oder eben auch importiert werden kann. Da lohnt es sich, genauer zu betrachten, mit welcher „Art“ Strom wegfallende Erzeugungsmengen aus deutschen, nach dem Stand der Technik betriebenen Kohlekraftwerken ersetzen werden.

Daneben spielen eine Reihe anderer Faktoren eine wichtige Rolle: Was geschieht in den Braunkohleregionen, wenn Kraftwerke stillgelegt werden? Wie kann man in welchem Zeitraum regionale Wirtschaftsstrukturen so umgestalten, dass die betroffenen Gebiete nicht abgehängt werden?

All das wird auch in der Wirtschaft intensiv diskutiert – mit unterschiedlichen Gewichtungen der Argumente und unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Ein Indiz dafür, dass es sich lohnt, Eingriffe in die nationale Stromerzeugung sehr sorgfältig zu analysieren. Vielleicht wissen wir am Ende der Diskussion dann auch besser, welche Zahl die richtige ist: drei, fünf, sieben, neun oder null.

(Autor: Dr. Hermann Hüwels (DIHK)


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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!

Energie-Scouts OWL: Warum es sich lohnt, mitzumachen!
Termin: 11. Dezember 2017, 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld
Zielgruppe: Energiebeauftragte und Ausbildungsleiter/innen interessierter Unternehmen

Anmeldefrist für das Projekt 2018: 1. Februar 2018

Auftaktveranstaltung: Start der Energie-Scouts OWL 2018
Termin:
8. Februar 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Zielgruppe:
Azubis und ihre Betreuer/innen
Ort:
IHK Lippe zu Detmold

Workshop-Veranstaltung (gleicher Inhalt)
Termin:
12. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Bielefeld
Termin: 21. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Detmold
Zielgruppe: Azubis und ihre Betreuer/innen

Alle Informationen zu den Energie-Scouts OWL 2018
Bild: Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!

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Energieeffizienz in der Industrie

Termin: 19. Dezember 2017, 11:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Ravensberger Spinnerei, Ravensberger Park 1, Bielefeld
Veranstalter: DENEFF, EnergieAgentur.NRW
Anmeldung bis 12. Dezember 2017, Teilnahme kostenpflichtig

Welche Innovationen werden den Energieeffizienzmarkt 2018 aufmischen? Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Energieeffizienz und wie betrifft Sie das? Was ändert sich z. B. bei Fördermitteln und Effizienzanforderungen? Welche Projekterfahrungen haben Anwender und Kunden gemacht?

Programm und Anmeldung

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Umwelt

Bundesregierung präsentiert "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020"

Die Bundesregierung hat ein "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020" angekündigt. Darin soll auf Basis bestehender Förderprogramme insgesamt eine Milliarde Euro für die Schadstoffminderung in Städten ausgegeben werden. Ein Schwerpunkt der Fördermaßnahmen liegt im Bereich kommunaler Projekte. Auch die Förderung der Elektromobilität im städtischen Wirtschaftsverkehr soll intensiviert werden.

(Quelle DIHK)

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EU-Kommission stellt neue CO2-Normen für Pkws vor

Das zweite Mobilitätspaket der EU-Kommission beinhaltet unter anderem eine Gesetzesinitiative, die den CO2-Ausstoß von Pkws und leichten Nutzfahrzeugen für die Jahre nach 2021 deutlich begrenzen soll. Die EU-Kommission schlägt vor, den CO2-Ausstoß der Neuwagenflotten bis 2025 im Vergleich zu 2021 um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent zu senken. Das neue WLTP-Messsystem wird ab 2021 verwendet. Überschreitungen sollen mit Geldstrafen je verkauftem Fahrzeug und Gramm über Grenzwert sanktioniert werden.

(Quelle DIHK)

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EU-Emissionshandel: Die Details der Einigung zwischen Rat und Parlament

Der Rat und das Europäische Parlament haben sich im November auf die Reform des Europäischen Emissionshandels für die vierte Handelsperiode (2021 - 2030) geeinigt. Die informelle Vereinbarung der Verhandlungsteams beider Institutionen muss formell bestätigt werden, bevor die Reform in Kraft treten kann.

Die vereinbarten Änderungen zielen darauf ab, das Preissignal durch eine Verknappung der Zertifikate zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhalten und Innovationen und Modernisierungen in Unternehmen zu fördern. Der DIHK hat die Einzelheiten zusammengefasst und bewertet.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Emissionshandel: Die Details der Einigung zwischen Rat und Parlament
(Bild: iStockphoto / thinkstock)

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Studie: Emissionen würden durch CO2-Steuer ab 20 Euro/t deutlich sinken

Im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) hat "Energy Brainpool" simuliert, wie eine CO2-Steuer im deutschen Strommarkt wirken würde. Ergebnis: Schon ein Mindestpreis von 20 EUR/t CO2 würde die Emissionen in Deutschland deutlich senken. Die Kehrseite: Emissionen würden ins europäische Ausland verlagert, Deutschland würde zum Nettostromimporteur und die Großhandelsstrompreise würden mindestens um ein Viertel steigen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Studie: Emissionen würden durch CO2-Steuer ab 20 Euro/t deutlich sinken
(Bild: BEE)

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Nachhaltigkeitsberichte: Standards der Global Reporting Initiative (GRI) in deutsch

Die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) zur Nachhaltigkeitsberichterstattung liegen nun in deutscher Sprache zum Download vor. Viele Unternehmen orientieren sich an diesen Standards, um Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen.

(Quelle GUTcert)

GRI-Standards
Bild: Nachhaltigkeitsberichte: Standards der Global Reporting Initiative (GRI) in deutsch
(Bild: udra11 / Fotolia)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Fünfte Ausschreibungsrunde: Mit "STEP up!" in Energieeffizienz investieren

Die fünfte Ausschreibungsrunde des Förderwettbewerbs "STEP up!" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist gestartet. Neben einer offenen Ausschreibung für alle denkbaren Investitionen in Energieeffizienz stehen in der geschlossenen Ausschreibung Effizienzmaßnahmen in der Wasser- und Abwassertechnik im Fokus.

Bis zum 1. März 2018 können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich wirtschaftlich tätiger kommunaler Betriebe, bei STEP up! ihre Projektanträge zur Durchführung von Stromeffizienzmaßnamen stellen und bis zu 30 Prozent Förderung auf die Investitionsmehrkosten erhalten.

(Quelle VDI/VDE Innovation + Technik GmbH)

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Bild: Fünfte Ausschreibungsrunde: Mit "STEP up!" in Energieeffizienz investieren
(Bild: c / Fotolia)

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Neues DIHK-Merkblatt "Kundenanlage und geschlossenes Verteilnetz"

Wer schon immer mal wissen wollte, wann ein betriebliches Energieversorgungsnetz eine Kundenanlage und wann ein geschlossenes Verteilnetz im Sinne des Energiewirtschaftsgesetzes ist, wird im neuen DIHK-Merkblatt fündig. Für beide gelten unterschiedliche Pflichten.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Neues DIHK-Merkblatt "Kundenanlage und geschlossenes Verteilnetz"
(Bild: DIHK)

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Eigenversorgung: Volle EEG-Umlage bei "jungen" KWK-Anlagen ab 1. Januar 2018?

KWK-Anlagen zur Eigenversorgung, die nach dem 1. August 2014 ans Netz gegangen sind, mussten für den selbst verbrauchten Strom bisher 40 Prozent EEG-Umlage zahlen.

Ab dem 1. Januar könnte (ggf. vorübergehend) die volle Umlage fällig werden, weil die Kommission die bestehende Regelung so nicht verlängern wird. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) wird die Regelung mit der Kommission neu verhandeln. Dazu bittet das BMWi bis Jahresende um Rückmeldungen vor allem aus Unternehmen, die "junge" Anlagen mit einer Leistung über 1 Megawatt betreiben.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Eigenversorgung: Volle EEG-Umlage bei "jungen" KWK-Anlagen ab 1. Januar 2018?
(Bild: Reinhold Föger / Fotolia)

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6. Deutscher Kältepreis ausgelobt

Unternehmen können sich bis zum 31. Januar 2018 mit ihren emissionsarmen Lösungen um den "Deutschen Kältepreis 2018" bewerben. Der Preis prämiert Projekte in den drei Kategorien

  • Kälte- oder klimatechnische Innovationen,
  • Energieeffiziente Kälte- und Klimaanlagen mit indirekter Kühlung sowie
  • Intelligentes Monitoring von Kälte- und Klimaanlagen.

Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 52.500 Euro ausgestattet, die aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finanziert werden.

(Quelle NKI)

Information und Bewerbung
Bild: 6. Deutscher Kältepreis ausgelobt
(Bild: NKI)

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Energieatlas: Alles über Standorte Erneuerbarer Energien in NRW

Der Energieatlas Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt Planern und interessierten Kreisen umfangreiche und detaillierte Informationen zu Erneuerbaren Energien und ihren Standorten in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Neben Auswertungen zum aktuellen Bestand werden Daten und Grundlagen zur Unterstützung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien vorgehalten.

(Quelle LANUV NRW)

Weitere Informationen
Bild: Energieatlas: Alles über Standorte Erneuerbarer Energien in NRW
Interaktiver Kartenausschnitt: Wo sich in Lippe die Windräder drehen ...

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Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg vorn, NRW auf Platz 10

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind im Bereich der Erneuerbaren Energien die führenden Bundesländer. Das ist das Ergebnis des aktuellen Bundesländervergleichs, den die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum fünften Mal hat erstellen lassen. Die Analyse bewertet auf Basis von 59 Indikatoren detailliert die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim damit verbundenen wirtschaftlich-technischen Wandel.

Nordrhein-Westfalen ist diesmal auf Platz 10 gelandet - nach Platz 14 in 2014.

(Quelle AEE)

Weitere Informationen und Auswertung für NRW
Bild: Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg vorn, NRW auf Platz 10
Gesamtranking und Indikatorengruppen (Bild: AEE)

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Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt veröffentlichen Monitoringbericht 2017

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt haben ihren Monitoringbericht 2017 zu den energiewirtschaftlichen Daten in Deutschland vorgelegt. Viele der aggregierten Informationen werden in anschaulicher Form grafisch dargestellt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt veröffentlichen Monitoringbericht 2017
(Bild: BNetzA)

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Brüssel genehmigt Mieterstromgesetz

Brüssel hat grünes Licht für das "Mieterstromgesetz" gegeben. Damit darf die vor der Sommerpause vom Bundestag beschlossene Förderung ausbezahlt werden.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen

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dena-Studie: EEG-Umlagebetrag erreicht 2020 Höhepunkt

Die Deutsche Energieagentur (dena) hat eine Studie zur alternativen Finanzierung der EEG-Umlage veröffentlicht. Demnach wird der EEG-Umlagebetrag im Jahr 2020 mit einem Volumen von 27,4 Mrd. Euro ihren Höhepunkt erreicht haben. Drei Optionen wurden in der Studie untersucht: Eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt, eine Umlage auf die Anschlussleistung sowie eine CO2-Abgabe auf fossile Energieträger.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: dena-Studie: EEG-Umlagebetrag erreicht 2020 Höhepunkt
(Bild: dena)

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BNetzA: Preisrutsch bei Wind-Ausschreibungen geht weiter

Auch in der dritten Ausschreibungsrunde für Wind an Land sind die Förderkosten mit einem mengengewichteten durchschnittlichen Zuschlagswert von 3,82 Cent/kWh weiter gesunken. Bürgerenergiegesellschaften erhielten 98 Prozent aller Zuschläge. Das hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) bekannt gegeben. Für die Ausschreibungen in 2018 hat die BNetzA den Gebotshöchstwert auf 6,3 Cent/kWh festgesetzt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BNetzA: Preisrutsch bei Wind-Ausschreibungen geht weiter
(Bild: IHK Lippe)

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Lohnt sich der Weiterbetrieb von Energieanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung?

Zwei aktuelle Studien kommen zum selben Ergebnis: Ob sich der Weiterbetrieb von Energieanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung ab 2021 wirtschaftlich rechnet, steht und fällt mit der Entwicklung des Strompreises. Unterschiede bestehen bei den verschiedenen Anlagetypen: Gute Perspektiven haben demnach vor allem Photovoltaik-Anlagen und Wasserkraftwerke, schwieriger wird es für Wind- und Biomasseanlagen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Lohnt sich der Weiterbetrieb von Energieanlagen nach Auslaufen der EEG-Förderung?
Auch nach Förderung wirtschaftlich? (Bild: IHK Lippe)

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Regionalnachweisregister für Grünstrom kommt erst 2019

Mit der Novelle des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) im Jahr 2016 wurden sog. Regionalnachweise etabliert. Mit diesen Zertifikaten kann ein Anlagenbetreiber nachweisen, dass sein erneuerbarer Strom aus der Region stammt. Das Umweltbundesamt, das für die Ausstellung der Herkunftsnachweise für Ökostrom und den Aufbau eines Registers zuständig ist, hat mitgeteilt, dass sich der Start des Registers bis zum Januar 2019 verzögert.

In einer Studie zur Regionalen Grünstromkennzeichnung in Deutschland bietet das UBA einen Marktüberblick über existierende regionale Grünstromprodukte und analysiert die Funktionsweisen und Prozesse solcher Produkte in der derzeitigen Stromwirtschaft.

(Quelle DIHK)

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Wissenschaftsakademien: Sektorübergreifende Lösungen für die Energiewende erforderlich

Zu viele fossile Energieträger, zu wenig Fortschritte: Deutschland wird seine Klimaziele deutlich verfehlen, wenn es weitergeht wie bisher. Nur durch einen klaren Kurswechsel zu mehr Sektorkopplung lassen sich die Ziele langfristig erreichen, stellt das Akademienprojekt "Energiesysteme der Zukunft" (ESYS) fest. In der Stellungnahme "Sektorkopplung – Optionen für die nächste Phase der Energiewende" fordern acatech, Leopoldina und Akademienunion, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr stärker zu verknüpfen und mehr Erneuerbare in das System zu integrieren. Als zentrales Steuerungselement sprechen sie sich für einen einheitlichen CO2-Preis aus.

(Quelle acatech)

Weitere Informationen
Bild: Wissenschaftsakademien: Sektorübergreifende Lösungen für die Energiewende erforderlich
Phasen der Energiewende (Grafik: acatech/Leopoldina/Akademieunion)

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World Energy Outlook 2017: Die Energiewelt im Umbruch

Vier große Trends werden das globale Energiesystem verändern, davon geht die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem World Energy Outlook 2017 aus:

  • saubere Energietechnologien kommen immer schneller zum Einsatz und werden immer kostengünstiger,
  • die Energiewelt wird immer elektrischer,
  • China wandelt sich zu einer stärker dienstleistungsorientierten Wirtschaft und baut auf einen saubereren Energiemix sowie
  • die USA werden durch die fortschreitende Erschließung unkonventioneller Gas- und Ölvorkommen zu einem Netto-Exporteur.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: World Energy Outlook 2017: Die Energiewelt im Umbruch
Veränderung des Primärenergieverbrauchs bis 2040 (Grafik IEA)

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Studie: Synthetische Kraftstoffe für Energiewende im Verkehr notwendig

Eine Studie der Deutschen Energieagentur (dena) kommt zum Ergebnis, dass für die Erreichung eines fast treibhausgasneutralen Verkehrssektors 2050 synthetische Kraftstoffe eine zentrale Bedeutung haben werden. Selbst wenn sich batterieelektrische Fahrzeuge in der Masse stark durchsetzten, würden in Europa 70 Prozent des Energiebedarfs im Verkehr über "E-Fuels" gedeckt, so die Studie.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Studie: Synthetische Kraftstoffe für Energiewende im Verkehr notwendig
(Bild: dena)

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EU und Energieeffizienz: Industrieausschuss für höhere und verbindlichere Ziele

Der Industrie- und Energieausschuss des Europäischen Parlaments (ITRE) fordert ein verbindliches EU-Energieeffizienzziel von 40 Prozent für das Jahr 2030. Zudem sollen bisher bestehende Flexibilitäten, wie die Anrechnung älterer Maßnahmen, eingeschränkt werden, um das Einsparziel zu verschärfen. Dies könnte auch die deutsche Regierung zu neuen Maßnahmen zwingen. Der DIHK steht vielen Punkten der Position des Ausschusses kritisch gegenüber.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: EU und Energieeffizienz: Industrieausschuss für höhere und verbindlichere Ziele
(Bild: Tanja Bagusat / Fotolia)

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Erneuerbare Energien-Richtlinie: Ausschuss legt Verhandlungsposition fest

Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat Ende November seine Position zur Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie verabschiedet. Die Abgeordneten fordern, dass bis 2030 35 Prozent des Endenergieverbrauchs in der EU durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. Jeder Mitgliedstaat soll sich zudem selbst ein nationales und dann ebenfalls verbindliches Ziel setzen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Erneuerbare Energien-Richtlinie: Ausschuss legt Verhandlungsposition fest
(Bild: Fotolia / Gina Sanders)

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BINE-Themeninfo: Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Bestandsgebäude

Heutzutage ist es technisch ohne weiteres möglich, Gebäude mit extrem geringem Energiebedarf zu bauen. Doch kann es gelingen, den Gebäudebestand in großem Maßstab auf diese planerisch, bautechnisch und immobilienwirtschaftlich anspruchsvollen Energieniveaus zu bringen? Und ist das wirtschaftlich sinnvoll?

Die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude hängt stark von der eingenommenen Perspektive, der Betrachtungsweise und der Berechnungsmethode ab. Anhand immobilienwirtschaftlicher Studien, verschiedener Analysen aus der Forschung und konkreter Beispiele wird gezeigt, dass energieoptimiertes Bauen und Sanieren ganzheitlich betrachtet ökonomisch vorteilhaft sein kann.

(Quelle: FIZ Karlsruhe)

BINE-Themeninfo III/2017
Bild: BINE-Themeninfo: Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Bestandsgebäude
(Bild: FIZ Karlsruhe)

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Kurzanalyse: Produkte ressourceneffizient gestalten

Welche Ressourceneffizienz-Strategien gibt es in der Produktentwicklung? Und wie können kleine und mittlere Unternehmen ihre Produktentwicklung vorausschauend und ressourcenbewusst ausrichten? Antworten liefert die neue Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Maßnahmen in der Produktentwicklung“ der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE).

Die Broschüre gibt einen Überblick über Ressourceneffizienz-Strategien und konkrete Maßnahmen, wie eine fertigungs-, demontage-, nutzungs- oder recyclinggerechte Produktentwicklung umgesetzt werden kann. Dazu werden verschiedene Methoden beschrieben. Praxisbeispiele zeigen umweltgerechte Produktentwürfe, die im Hinblick auf den gesamten Lebensweg ressourceneffizient gestaltet wurden.

(Quelle VDI ZRE)

Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Maßnahmen in der Produktentwicklung“
Bild: Kurzanalyse: Produkte ressourceneffizient gestalten
(Bild: VDI ZRE)

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Arbeitsschutz

BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen von Führungskräften

Führungskräfte haben deutlich höhere Arbeitsanforderungen als Beschäftigte ohne Führungsverantwortung. Zugleich haben sie höheren Einfluss auf die Arbeitsmenge bzw. die Planung von Arbeitsabläufen. Trotz dieser Möglichkeiten gehen die erhöhten Anforderungen auch bei Führungskräften oft mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen einher. Das zeigt die Detailanalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst die Ergebnisse in einem Faktenblatt zusammen.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen von Führungskräften
(Bild: BAuA)

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BAuA-Broschüre informiert über Arbeitszeitmodelle

Durch digitale Techniken lassen sich Arbeitszeit und -ort zunehmend flexibilisieren. Doch bei der Wahl des passenden Arbeitszeitmodells stehen Unternehmen vor der Herausforderung, sowohl den Bedürfnissen der Beschäftigten als auch der eigenen Wettbewerbsfähigkeit gerecht zu werden.

In der Broschüre baua: Praxis "Flexible Arbeitszeitmodelle. Überblick und Umsetzung" stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) insgesamt 16 verschiedene Arbeitszeitmodelle vor und zeigt die damit verbundenen Chancen und Risiken auf.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: BAuA-Broschüre informiert über Arbeitszeitmodelle
(Bild: BAuA)

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im Dezember 2017 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte
  • TRGS 903 Biologische Grenzwerte (BGW)

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen