IHK Detmold - Logo Ausgabe vom 05.01.2018
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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

wir wünschen für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg.

In unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
Energie- und Stromsteuer schnell berechnen: Berechnungstool und Merkblatt der IHK Lippe
Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!
Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren

Umwelt
Stiftung ear: Kabel und Steckdosen fallen weiterhin nicht unter das ElektroG
Bundesrat stimmt Anpassung der Trinkwasserverordnung zu
Bundesregierung veröffentlicht Förderrichtlinien für umweltfreundliche Mobilität
acatech: Strategien und Wege für eine klimafreundliche Mobilität
Umweltwirtschaftsbericht 2017: NRW bundesweit führend
UBA-Publikation: Die Umweltwirtschaft in Deutschland
UBA-Marktstudie: Grüne Produkte in Deutschland 2017
BINE-Infodienst: Damit das Öl im Motor bleibt
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energie- und Stromsteuer: Spitzenausgleich wird auch 2018 in voller Höhe gewährt
Kommission genehmigt Eigenerzeugungsregelungen für EEG-Anlagen
Frist zur Erneuerung, Erweiterung oder Ersetzung einer Eigenerzeugungsanlage ist zum Jahresende ausgelaufen
Bundesnetzagentur veröffentlicht Hinweise zum Mieterstromzuschlag
Bundesnetzagentur veröffentlicht Auswertung "EEG in Zahlen 2016"
Studie: Offshore-Wind liefert 8.700 Stunden Strom im Jahr
Ergebnisse der ersten Ausschreibung für KWK-Anlagen
Energieeffizienz in Gebäuden: Rat und Parlament einigen sich auf Reform
Kosten für Netzstabilisierung 2017 so hoch wie nie
Optionen zur Optimierung der Stromnetze
Anteil der Steinkohle am deutschen Energiemix sinkt deutlich
Aktives Energiemanagement in der Produktion: Neues MES-Modul spart Kosten mit flexiblen Energietarifen
1.000 Freikarten für die E-world 2018

Arbeitsschutz
WHO-Leitlinie: Sicher mit Nanomaterialien arbeiten
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

Energie- und Stromsteuer schnell berechnen: Berechnungstool und Merkblatt der IHK Lippe

Wie können Unternehmen mögliche Ermäßigungen und Entlastungen bei der Energie- und Stromsteuer berechnen? Hierbei hilft das Excel-Tool der IHK Lippe, das bundesweit von vielen Unternehmen verwendet wird. Welche Möglichkeiten der Energie- und Stromsteuerrückerstattung die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes nutzen können, erklärt das ebenfalls aktualisierte IHK-Merkblatt.

Seit Anfang 2018 steht das aktualisierte Excel-Tool mit den Tabellenblättern für die Antragsjahre 2017/2018 zur Verfügung. Insbesondere Unternehmen des produzierenden Gewerbes können mit dem Tool einfach und schnell ihre Erstattungs- und Entlastungsansprüche berechnen. Die neue Version berücksichtigt die Absenkung des Rentenversicherungsbeitrages in 2018 sowie Änderungen der Paragraphen 51, 53 und 53a des Energiesteuergesetzes.

(Quelle IHK Lippe)

Weitere Informationen
Bild: Energie- und Stromsteuer schnell berechnen: Berechnungstool und Merkblatt der IHK Lippe
(Bild: MH / Fotolia)

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Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!

Ihre Auszubildenden entdecken im Team Schwachstellen bei Energie- und Ressourceneffizienz und ergreifen wirksame Maßnahmen.

  • Durch das erfolgreiche Effizienzprojekt spart Ihr Unternehmen bares Geld. So konnten die beteiligten Unternehmen im letzten Durchlauf 450.000 Euro einsparen!
  • Ihre Beschäftigten erleben, dass sich der persönliche Einsatz für mehr Effizienz lohnt.
  • Sie können Ausbildungsinhalte und ausbildungsübergreifende Themen mit betrieblichen Bedarfen sinnvoll in einem Projekt verbinden.

Anmeldefrist für das Projekt 2018: 1. Februar 2018

Auftaktveranstaltung: Start der Energie-Scouts OWL 2018
Termin:
8. Februar 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Zielgruppe:
Azubis und ihre Betreuer/innen
Ort:
IHK Lippe zu Detmold

Workshop-Veranstaltung (gleicher Inhalt)
Termin:
12. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Bielefeld
Termin: 21. Februar 2018, 13:00 bis 17:00 Uhr, Detmold
Zielgruppe: Azubis und ihre Betreuer/innen

Alle Informationen zu den Energie-Scouts OWL 2018
Bild: Projekt Energie-Scouts OWL 2018: Jetzt mitmachen!

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Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren

Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
Termin:
18. April 2018, nachmittags

Elektroaltgerätegesetz: Wie gelingt die Umstellung auf den offenen Anwendungsbereich?
Termin:
19. April 2018, nachmittags

Bild: Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

Stiftung ear: Kabel und Steckdosen fallen weiterhin nicht unter das ElektroG

Auch mit Einführung des offenen Anwendungsbereiches im Elektroaltgerätegesetz (ElektroG) im Jahr 2018 ändert sich bei der Einordnung von einfachen Kabeln und Steckdosen nichts. Das hat die Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (ear) jetzt klargestellt.

Einfache Verlängerungskabel, Standard USB-Kabel, einfache "Schuko"-Steckdosen und Lichtschalter ohne Zusatzfunktionen (wie z. B. Status-LED oder Signalverstärkung) unterliegen in Deutschland auch weiterhin nicht dem ElektroG und sind somit bei der Stiftung ear nicht registrierungspflichtig.

In anderen Nationalstaaten könnten Kabel allerdings unter die nationale Umsetzung der WEEE-Richtlinie und damit unter die Registrierungspflicht fallen.

(Quelle Stiftung ear)


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Bundesrat stimmt Anpassung der Trinkwasserverordnung zu

Der Bundesrat hat Mitte Dezember der Anpassung der Trinkwasserverordnung zugestimmt. Neben zahlreichen Klarstellungen und Aktualisierungen enthält sie im Kern die Anpassung der Überwachung des Trinkwassers durch Wasserversorger an europäische Vorgaben. Für kleinere Wasserversorgungsanlagen sieht die Verordnung Erleichterungen vor. Für die regelmäßige Untersuchung von Großanlagen zur Trinkwassererwärmung auf Legionellen ergeben sich geringfügige Änderungen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Bundesrat stimmt Anpassung der Trinkwasserverordnung zu
(Bild: iStockphoto / thinkstockphotos)

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Bundesregierung veröffentlicht Förderrichtlinien für umweltfreundliche Mobilität

Die Bundesregierung bezuschusst im Rahmen ihres Sofortprogramms "Saubere Luft 2017-2020" die Anschaffung schadstoffarmer Fahrzeugflotten, die Umstellung auf alternative Antriebe, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität sowie Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben im gesamten Umfeld der Elektromobilität. Dazu wurden Mitte Dezember neue Förderrichtlinien verabschiedet.

(Quellen BMVI, BMUB)

Weitere Informationen
Bild: Bundesregierung veröffentlicht Förderrichtlinien für umweltfreundliche Mobilität

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acatech: Strategien und Wege für eine klimafreundliche Mobilität

Wie sieht die künftige Mobilität aus? Wie stark wirken sich frühere Mobilitäts- und Infrastrukturentscheidungen aus? Wie können künftig Abhängigkeiten einmal eingeschlagener Pfade vermieden werden?

Das acatech-Pprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat Pfadabhängigkeiten in der Energiewende am Beispiel Mobilität analysiert und beschreibt, welche Strategien politischen Akteuren helfen können, schon heute sinnvolle Entscheidungen für das Energiesystem der Zukunft zu treffen.

(Quelle acatech)

 

 

Weitere Informationen
Bild: acatech: Strategien und Wege für eine klimafreundliche Mobilität
(Bild: acatech)

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Umweltwirtschaftsbericht 2017: NRW bundesweit führend

Der im Auftrag des NRW-Umweltministeriums von der Prognos AG erstellte Umweltwirtschaftsbericht analysiert die wirtschaftliche Entwicklung, die regionalen Schwerpunkte sowie die Exportstärke und Innovationskraft der Querschnittsbranche. Die neuen Zahlen, Daten und Fakten aus dem aktuellen Bericht zeigen: Nordrhein-Westfalen ist bundesweit größter Anbieter für umweltwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen.

(Quelle MULNV NRW)

Weitere Informationen
Bild: Umweltwirtschaftsbericht 2017: NRW bundesweit führend
(Bild: MULNV NRW)

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UBA-Publikation: Die Umweltwirtschaft in Deutschland

Welche Bedeutung haben Güter, die für Umweltschutzzwecke eingesetzt werden können, für die deutsche Wirtschaft? Wie steht Deutschland als Exporteur von Umweltschutzgütern international da? Und wie haben sich die einzelnen Branchen in den letzten Jahren entwickelt? Das Hintergrundpapier des Umweltbundesamts liefert Daten für die Jahre 2002 bis 2015.

(Quelle Umweltbundesamt)

Publikation
Bild: UBA-Publikation: Die Umweltwirtschaft in Deutschland
(Bild: Umweltbundesamt)

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UBA-Marktstudie: Grüne Produkte in Deutschland 2017

Die dritte Studie des Umweltbundesamtes zur Marktbeobachtung nachhaltigen Konsums in Deutschland betrachtet die Marktentwicklung ausgewählter grüner Produkte in den drei zentralen Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Das UBA betrachtet erstmals die Marktentwicklungen verschiedener Umweltlabel und stellt den neuen Indikator "Marktanteil von Produkten mit staatlichen Umweltzeichen" vor.

(Quelle Umweltbundesamt)

Weitere Informationen
Bild: UBA-Marktstudie: Grüne Produkte in Deutschland 2017
(Bild: Umweltbundesamt)

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BINE-Infodienst: Damit das Öl im Motor bleibt

Für moderne, höher verdichtende Motoren haben Forscher neue, effektive Abscheidesysteme entwickelt, mit denen die strengeren Emissionsgrenzwerte für Ölnebel unterschritten werden. Das neue BINE-Projektinfo "Damit das Öl im Motor bleibt" stellt das neu entwickelte Verfahren und weitere Systeme vor, die in industriellen Produktionsprozessen, Druckluftanlagen oder der spanenden Werkstoffbearbeitung Partikel, Öl- oder Kühlschmierstofftröpfchen wirksam abscheiden können.

(FIZ Karlsruhe)

 

 

BINE-Projektinfo 16/2017
Bild: BINE-Infodienst: Damit das Öl im Motor bleibt
(Bild: FIZ Karlsruhe)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energie- und Stromsteuer: Spitzenausgleich wird auch 2018 in voller Höhe gewährt

Unternehmen des produzierenden Gewerbes können auch 2018 den sogenannten Spitzenausgleich bei der Strom- und der Energiesteuer in voller Höhe erhalten. Das Bundeskabinett hat Mitte Dezember bestätigt, dass die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes im Gesamtdurchschnitt den für das Jahr 2016 notwendigen Zielwert für eine Reduzierung ihrer Energieintensität erreicht haben.

(Quelle DIHK)

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Kommission genehmigt Eigenerzeugungsregelungen für EEG-Anlagen

Anders als bei KWK-Anlagen zur Eigenversorgung hat die Kommission kurz vor Auslaufen der Altregelung am 31. Dezember 2017 einige Regelungen zur Eigenerzeugung aus dem EEG 2017 beihilferechtlich genehmigt. Wichtigste Entscheidung: Es bleibt bei Bestandsanlagen - also Anlagen, die bereits vor dem ersten 1. August 2014 zur Eigenerzeugung genutzt wurden -  bei der Freistellung von der EEG-Umlage, solange sie nicht modernisiert wurden.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Kommission genehmigt Eigenerzeugungsregelungen für EEG-Anlagen
(Bild: IHK Lippe)

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Frist zur Erneuerung, Erweiterung oder Ersetzung einer Eigenerzeugungsanlage ist zum Jahresende ausgelaufen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat in einem Hinweispapier darauf hingewiesen, dass die Ersetzung, Erneuerung oder Erweiterung einer Eigenerzeugungsanlage nur bis zum Jahresende ohne Verlust der Freistellung von der EEG-Umlage möglich ist. Die neue Anlage muss vor dem 1. Januar 2018 die Funktion der Bestandsanlage tatsächlich, vollständig und dauerhaft übernommen haben.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Frist zur Erneuerung, Erweiterung oder Ersetzung einer Eigenerzeugungsanlage ist zum Jahresende ausgelaufen
(Bild: BNetzA)

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Bundesnetzagentur veröffentlicht Hinweise zum Mieterstromzuschlag

Die Bundesnetzagentur hat Hinweise zu den Grundzügen der Mieterstom-Förderung nach dem EEG aus Sicht des geförderten Anlagenbetreibers veröffentlicht.

Mieterstrom-Modelle sind Vermarktungsmodelle für Strom, der vor Ort z.B. mit einer Solaranlage ohne Nutzung des Netzes der allgemeinen Versorgung geliefert und im Gebäude verbraucht wird. Das EEG 2017 sieht eine direkte Förderung in Form eines „Mieterstromzuschlags“ für bestimmte „Mieterstrom-Modelle“ vor, die in den Hinweisen näher erläutert werden.

(Quelle DIHK)

Weitere Hinweise
Bild: Bundesnetzagentur veröffentlicht Hinweise zum Mieterstromzuschlag
(Bild: BNetzA)

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Bundesnetzagentur veröffentlicht Auswertung "EEG in Zahlen 2016"

Die Bundesnetzagentur hat mit dem Bericht "EEG in Zahlen" für das Jahr 2016 einen umfassenden Überblick über die Kernaspekte der erneuerbaren Energien in Deutschland herausgegeben. Der Bericht enthält erstmals auch Statistiken zu den Ausschreibungen und zur EEG-Umlage für selbstverbrauchten Strom.

(Quelle BNetzA)

Weitere Informationen
Bild: Bundesnetzagentur veröffentlicht Auswertung "EEG in Zahlen 2016"
Entwicklung der Zahlungen nach dem EEG in Mio. Euro (Bild: BNetzA)

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Studie: Offshore-Wind liefert 8.700 Stunden Strom im Jahr

Nach neuen Analysen können Windkraftanlagen auf See zu beinahe jeder der 8.760 Stunden eines Jahres Strom liefern. Zudem erfolgt die Erzeugung gleichmäßiger als in der Vergangenheit gedacht. Dadurch stellt Offshore-Windstrom weniger Flexibilitätsanforderungen an das Gesamtsystem als etwa Wind an Land. Das hat eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) ergeben.

(Quelle DIHK)

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Bild: Studie: Offshore-Wind liefert 8.700 Stunden Strom im Jahr
(Bild: Fraunhofer IWES)

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Ergebnisse der ersten Ausschreibung für KWK-Anlagen

Die Bundesnetzagentur hat im Dezember die Zuschläge der ersten Ausschreibung für KWK-Anlagen erteilt. Sieben Gebote mit einer Leistung von 82 Megawatt waren erfolgreich. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 4,05 ct/kWh.

(Quelle BNetzA)

Weitere Informationen
Bild: Ergebnisse der ersten Ausschreibung für KWK-Anlagen
(Bild: Photodisc)

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Energieeffizienz in Gebäuden: Rat und Parlament einigen sich auf Reform

Die EU-Gesetzgeber haben sich Mitte Dezember auf die Reform der Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden geeinigt. Die von der EU-Kommission ursprünglich vorgesehene, sehr weitgehende Ladesäulenpflicht wird nur in reduziertem Umfang umgesetzt werden müssen. Rat und Parlament konnten sich u.a. auf die Rahmenbedingungen einer langfristigen Renovierungsstrategie, Dokumentationspflichten, die Wartung von Heizungs- und Klimaanlagen sowie den Ausbau der Gebäudeautomatisierung einigen.

Die Umsetzungsfrist für die Mitgliedsstaaten beträgt 20 Monate. Der DIHK hat eine erste Einschätzung zu den Auswirkungen der Reform abgegeben.

(Quelle DIHK)

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Bild: Energieeffizienz in Gebäuden: Rat und Parlament einigen sich auf Reform
(Bild: electriceye / Fotolia)

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Kosten für Netzstabilisierung 2017 so hoch wie nie

Allein in der Regelzone von Tennet, dem am stärksten von Netzengpässen betroffenen Übertragungsbetreiber, belaufen sich die Kosten zur Netzsstabilisierung auf mehr als eine Milliarde Euro - so viel wie bei allen Netzbetreibern zusammen im bisherigen Rekordjahr 2015 und über 200 Millionen Euro mehr als 2016. Hintergrund sind die weiter nicht ausreichenden Kapazitäten im Übertragungsnetz. 2017 war zudem anders als 2016 ein windreiches Jahr.

(Quelle DIHK)

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Bild: Kosten für Netzstabilisierung 2017 so hoch wie nie
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Optionen zur Optimierung der Stromnetze

Der Ausbau der Übertragungsnetze kommt nur langsam voran, gleichzeitig geht der Ausbau der Erneuerbaren weiter. Damit wird der Umfang erforderlicher Maßnahmen (Redispatch, Einspeisemanagement) ansteigen. Das treibt die Netzentgelte nach oben und stellt die einheitliche deutsche Strompreiszone in Frage. Der Thinktank Agora Energiewende hat in einem Impulspapier verschiedene Maßnahmen zur Diskussion gestellt, um kurzfristig eine höhere Auslastung des Netzes zu erreichen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Optionen zur Optimierung der Stromnetze
(Bild: Agora Energiewende)

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Anteil der Steinkohle am deutschen Energiemix sinkt deutlich

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hat die vorläufigen Zahlen zum deutschen Energiemix 2017 vorgelegt: Großer Gewinner ist vor allem die Windenergie, Verlierer Nummer eins ist die Kohle.

Der Primärenergieverbrauch Deutschlands wird aufgrund der guten Konjunktur leicht von 13.420 auf 13.525 Petajoule steigen (+0,8 Prozent). Trotz des Anstiegs werden die CO2-Emissionen aufgrund des gestiegenen Anteils erneuerbarer Energien nicht zulegen.

(Quelle AG Energiebilanzen)

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Bild: Anteil der Steinkohle am deutschen Energiemix sinkt deutlich
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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Aktives Energiemanagement in der Produktion: Neues MES-Modul spart Kosten mit flexiblen Energietarifen

Wie können insbesondere Unternehmen mit energieintensiver Produktion künftig die Potenziale flexibler Energietarife aktiv nutzen, ohne die Produktionsabläufe zu stören?

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat dazu mit Partnerunternehmen ein energieorientiertes "Manufacturing Execution System" (eMES) entwickelt, das Unternehmen dabei hilft, Sparpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Dafür prognostiziert es die Energieverbräuche geplanter Produktionsprozesse und stellt dem Produktionsplaner ein aktives Energielastmanagement zur Verfügung. So lässt sich die Bearbeitung in kostengünstigere Zeitpunkte verlagern, ohne die Termintreue zu gefährden. 

Erste Tests auf Basis realer Daten eines Ziegelherstellers ergaben eine Senkung der Energiekosten um zehn Prozent.

(Quelle Fraunhofer IPT)

Pressemitteilung

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1.000 Freikarten für die E-world 2018

Die Leitmesse der Energiewirtschaft, die E-world energy & water, findet vom 6. bis 8. Februar 2018 in der Messe Essen statt. Fokusthema in diesem Jahr: Smart Cities.

IHK-Mitglieder können online auf ein Freikartenkontingent von 1.000 Tageseintritskarten zugreifen. Der Aktionscode lautet "IHKEW18".

Eingabe des Aktionscodes
Bild: 1.000 Freikarten für die E-world 2018

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Arbeitsschutz

WHO-Leitlinie: Sicher mit Nanomaterialien arbeiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine internationale Leitlinie veröffentlicht, um Beschäftigte vor möglichen Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz durch hergestellte Nanomaterialien (manufactured nanomaterials) zu schützen. Sie richtet sich an Regierungen und Experten in den mehr als 180 Mitgliedsstaaten der WHO und enthält Empfehlungen zur Gefährdungsbeurteilung sowie zu geeigneten Arbeitsschutzmaßnahmen beim Umgang mit hergestellten Nanomaterialien.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: WHO-Leitlinie: Sicher mit Nanomaterialien arbeiten
(Bild: WHO)

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im Dezember 2017 wurde folgende neu gefasste bzw. geänderte Arbeitsmedizinische bzw. Technische Regel veröffentlicht:

  • TRBA 260 - Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in der Veterinärmedizin und bei vergleichbaren Tätigkeiten

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen