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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
EU-Energiepolitik: Mehr Mut im Entscheidungsjahr 2018 gefragt

Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL
BNetzA lehnt SuedLink-Alternative ab: Lippe nicht mehr tangiert
REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!
Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren

Umwelt
Umweltrecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel
Informationen zum Umgang mit Verpackungen in Europa
DIHK-Faktenpapier: Saubere Luft bis 2020
UBA: Schadstoffbelastung ist 2017 gesunken
Bundespreis Ecodesign 2018 ausgeschrieben
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energierecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel
BNetzA: Hinweispapier zu Verstößen gegen Meldepflichten bei EEG-Anlagen
EnergieInnovationsPreis.NRW: Bis 15. April 2018 bewerben
STEP up! geht in die fünfte Ausschreibungsrunde
ÜNB: Analyse zur Leistungsbilanz für deutsches Stromsystem
Vergleich netzoptimierender Maßnahmen
Studie: E-Mobilität macht Netzausbau oder intelligentes Laden erforderlich
Wind auf See: Branche rechnet mit Geboten von 0 Cent
Wind an Land: Rekordzubau im Jahr 2017
IRENA-Studie: Erneuerbare immer wettbewerbsfähiger
BDEW: Diskussionspapier zum künftigen Investitionsrahmen für erneuerbare Energien
Neue Energiespeicher-Roadmap des Fraunhofer ISI
EU-Parlament: Position zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz
NRW-Veranstaltung "E-Mobilität in Unternehmen und Gewerbe"

Arbeitsschutz
Mit der App Lücken im Sicherheitskonzept von Maschinen aufdecken
BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

EU-Energiepolitik: Mehr Mut im Entscheidungsjahr 2018 gefragt

Die Energiepolitik der Europäischen Union steht in diesem Jahr vor bedeutenden Richtungsentscheidungen. Nachdem die Europäische Kommission im November 2016 ein Bündel an Reformvorschlägen auf den Tisch gelegt hat, werden nun die Regierungen im Rat und das Europäische Parlament als Gesetzgeber über dieses sogenannte "Winterpaket" entscheiden. Kompromisse müssen noch vor der nächsten Europawahl im Mai 2019 ausgehandelt werden.

Der DIHK unterstützt die Stoßrichtung der Richtlinien- und Verordnungsvorschläge. Sie bieten Deutschland die einmalige Chance, die Energiewende innerhalb eines europäischen Rahmens kosteneffizienter umzusetzen.

Denn einerseits soll der Binnenmarkt für Energie gestärkt werden, u. a. durch die Integration der erneuerbaren Energien (EE) in den Markt und den Abbau von Marktverzerrungen. Andererseits sollen auch die Endkunden stärker als bisher in den Markt eingebunden und ihre Rechte ausgeweitet werden, damit sie ihren wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende tatsächlich erbringen können.   

In den bald beginnenden Verhandlungen zwischen den europäischen Gesetzgebern darf dieser Fokus auf Markt und Kunden nicht verloren gehen. Dass dies alles andere als ausgemacht ist, belegen die Ergebnisse des Energieministerrats von Ende Dezember 2017.

So konnten sich die Vertreter der 28 Mitgliedsstaaten nicht darauf einigen, einen bedeutenden Rahmen für nationale Kapazitätsmechanismen zu schaffen. Hier sollte das Europäische Parlament mit ambitionierteren Vorschlägen dagegenhalten.

Nur als „ultima ratio“ nach einer vollumfänglichen Ertüchtigung des Strommarktes sollten Kapazitätsmechanismen genehmigungsfähig sein. Und das nur solange sie tatsächlich gebraucht werden. Bei der Beurteilung der Versorgungssicherheit muss zudem unbedingt die Verfügbarkeit ausländischer Kapazitäten berücksichtigt werden. Auch hiergegen sträubten sich die Minister.

Kapazitätsmechanismen ohne Begrenzungen können den Umbau unseres Energiesystems verlangsamen und verteuern – zum Nachteil der Verbraucher. Dies betrifft insbesondere marktweite Mechanismen, die anders als Reserven nicht außerhalb des eigentlichen Strommarktes wirken. 

Die stärkere Einbeziehung der Nachfrageseite und EE-Erzeuger in den Strommarkt scheint ebenfalls keine Priorität des Rats zu sein. Die von der Kommission vorgeschlagene Öffnung der Regelenergiemärkte für EE-Anlagen und Unternehmen wurde gestutzt. Gleiches gilt für das Recht für Kunden, Verträge mit Aggregatoren zu schließen, ohne dabei auf die Zustimmung des Energieversorgers angewiesen zu sein. Ziel der neuen Spielregeln für den Strommarkt muss es sein, Markteintrittshürden zu senken und Flexibilitätspotenziale auszuschöpfen. Genau hierzu tragen Aggregatoren bei.

Darüber hinaus erscheint auch die Position zur Eigenerzeugung verbesserungsbedürftig. So würden die aktuell vereinbarten Regeln Eigenerzeuger zu Stromlieferanten machen, die weitreichenden bürokratischen Pflichten unterliegen. Der Anreiz für Endkunden, ihren Strom auf nachhaltige Weise selbst zu produzieren, würde dadurch geschwächt. Erfreulich ist, dass die Europaabgeordneten dies anders sehen und ambitioniertere Regeln für die Eigenerzeugung fordern.

Positiv ist ebenfalls, dass die Einigung im Rat es Deutschland ermöglichen würde, die Aufteilung der deutschen Strompreiszone zu vermeiden. Das Parlament sollte das Prinzip unterstützen, dass auf eine Spaltung verzichtet werden darf, solange genügend Übertragungskapazität für den grenzüberschreitenden Stromhandel zur Verfügung gestellt wird. Die Auswirkungen des bis zum Jahr 2025 angestrebten Zielniveaus sollte jedoch vor der endgültigen Einigung einer vollumfänglichen Folgenabschätzung unterzogen werden.

Abschließend ist zu hoffen, dass sich Rat und Parlament bei der Energieeffizienz auf einen Kompromiss einigen, der Wachstum befördert und nicht bremst. Um genau dies sicherzustellen, muss den Staaten bei der Erreichung der ambitionierten Ziele ein gewisser Handlungsspielraum gewährt werden. Maßnahmen müssen über ihre gesamte Wirkungsdauer auf das Einsparziel angerechnet werden, ganz egal wann sie beschlossen wurden. Nur so bleibt der Anreiz bestehen, langfristig wirkende Instrumente überhaupt einzuführen.

(Autor: Julian Schorpp, DIHK)


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Aktuelles und Veranstaltungen aus OWL

BNetzA lehnt SuedLink-Alternative ab: Lippe nicht mehr tangiert

Die vom Land Thüringen in die Bundesfachplanung eingebrachte Trassenalternative für die Höchstspannungsleitung SuedLink ist nach einer Prüfung von der Bundesnetzagentur (BNetzA) abgelehnt worden. Damit wird im weiteren Verfahren die von Tennet und Transnet BW präferierte Führung des SuedLinks über Thüringen weiterverfolgt.

Die Trassenalternative hätte dazu geführt, dass ein Teil der SuedLink-Trasse durch Lippe verlaufen wäre. Mit der Entscheidung der BNetzA wird Lippe nun vom Trassenverlauf nicht berührt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BNetzA lehnt SuedLink-Alternative ab: Lippe nicht mehr tangiert
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!

Termin: 13. März 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 6. März 2018

Importieren oder produzieren Sie Produkte, Geräte oder Bauteile? Kennen Sie die Anforderungen der europäischen Chemikalienverordnung REACH an "Erzeugnisse"? Wissen Sie, ob die einzelnen Bestandteile Ihrer Erzeugnisse gefährliche Stoffe der "Kandidatenliste" enthalten?

Folgende Punkte greifen wir in unserer Veranstaltung auf:

  • Rechtlicher Rahmen und Pflichten für Hersteller und Importeure
  • Konzern oder Internet-Einzelhändler: Macht das EU-Stoffrecht Unterschiede?
  • Auswirkungen in der betrieblichen Praxis
  • Praktisches Vorgehen von der Produkt- und Stoffbetrachtung bis zur Kommunikation in der Lieferkette
  • Analytik: Was ist erforderlich, machbar, bezahlbar?

Informationen und Anmeldung
Bild: REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!
(Bilder: ECHA)

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Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren

Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
Termin:
18. April 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr

Elektroaltgerätegesetz: Wie gelingt die Umstellung auf den offenen Anwendungsbereich?
Termin:
19. April 2018, 14:00 Uhr

Bild: Veranstaltungsankündigungen: Jetzt schon Termine notieren
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

Umweltrecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel sind eine Reihe von Anpassungen im Umweltrecht erfolgt. In einer Übersicht hat der DIHK die wesentlichen Änderungen und Fristen bei

  • EU-Klimarecht,
  • Verkehr / Luftqualität,
  • Chemikalienrecht,
  • Hochwasserschutz,
  • Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider sowie
  • Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung

zusammengefasst.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Umweltrecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel
(Bild: Haramis Kalfar / Fotolia)

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Informationen zum Umgang mit Verpackungen in Europa

Die AHK Frankreich hat eine Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen der Verpackungsrücknahme und -entsorgung in wichtigen europäischen Ländern erstellt.

(AHK Frankreich)

Weitere Informationen
Bild: Informationen zum Umgang mit Verpackungen in Europa
(Bild: Tanja Bagusat / Fotolia)

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DIHK-Faktenpapier: Saubere Luft bis 2020

In vielen deutschen Städten werden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Es drohen Fahrverbote. Das hätte erhebliche Auswirkungen für die Wirtschaft. Bund, Länder und Kommunen suchen nach Lösungen. Der DIHK zeigt in seinem "Faktenpapier Saubere Luft bis 2020" Lösungsmöglichkeiten auf, wie mit einer nachhaltigen Verbesserung von Verkehr und Mobilität in Städten Fahrverbote vermieden werden können.

(Quelle DIHK)

Faktenpapier
Bild: DIHK-Faktenpapier: Saubere Luft bis 2020
(Bild: DIHK)

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UBA: Schadstoffbelastung ist 2017 gesunken

Laut Umweltbundesamt (UBA) hat sich die Luftqualität in Städten um durchschnittlich 5 Prozent verbessert. Damit sanken die Werte deutlich stärker, als dies in den Prognosen vieler Luftreinhaltpläne vorhergesagt wurde. Den Rückgang führt das UBA unter anderem auf die Maßnahmen zur Emissionsminderung des Verkehrs in vielen Städten zurück.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: UBA: Schadstoffbelastung ist 2017 gesunken
(Bild: UBA)

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Bundespreis Ecodesign 2018 ausgeschrieben

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) haben zum siebten Mal den Wettbewerb um den Bundespreis Ecodesign ausgelobt. Gesucht werden Produkte, Dienstleistungen und Konzepte, die durch ihre ökologische und gestalterische Qualität überzeugen und einen umweltbewussten Konsum fördern. Unternehmen aller Branchen und Größen, Designerinnen und Designer sowie Studierende können sich bis zum 9. April 2018 online bewerben.

(Quelle Bundespreis Ecodesign)

Weitere Informationen
Bild: Bundespreis Ecodesign 2018 ausgeschrieben

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2016 suchten über 35.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 790 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energierecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel sind eine Reihe von Anpassungen im Energierecht erfolgt. In einer Übersicht hat der DIHK die wesentlichen Änderungen und Fristen bei

  • Register- und Meldepflichten,
  • Umlagen auf den Strompreis,
  • Energie- und Stromsteuer,
  • Gas- / Wärmemarkt und
  • EU-Energierecht

zusammengefasst.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Energierecht: Übersicht über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel
(Bild: Stefan Rajewski / Fotolia)

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BNetzA: Hinweispapier zu Verstößen gegen Meldepflichten bei EEG-Anlagen

Anlagenbetreiber, die gegen ihre EEG-Meldepflichten verstoßen, erhalten eine reduzierte EEG-Förderung bzw. die Förderung fällt sogar vollständig weg. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) stellt in einem Hinweispapier dar, wie sie Pflichtverstöße nach § 52 Absatz 3 EEG 2017 bewertet.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BNetzA: Hinweispapier zu Verstößen gegen Meldepflichten bei EEG-Anlagen
(Bild: hs-creator / Fotolia)

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EnergieInnovationsPreis.NRW: Bis 15. April 2018 bewerben

Zum zweiten Mal vergibt die EnergieAgentur.NRW den "EnergieInnovationsPreis.NRW" für herausragende Beispiele der Energieeffizienzsteigerung in Unternehmen. Der Preis ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert.

Unternehmen aus NRW, die zwischen 2015 und 2017 eine Energieeffizienzmaßnahme in den Kategorien "Abwärmenutzung" bzw. "Wärme, Kälte, Mobilität und Strom" erfolgreich umgesetzt haben, können sich bis zum 15. April 2018 bewerben.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Weitere Informationen
Bild: EnergieInnovationsPreis.NRW: Bis 15. April 2018 bewerben

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STEP up! geht in die fünfte Ausschreibungsrunde

Vom 1. März bis zum 31. Mai 2018 können Unternehmen aller Branchen Stromeffizienzmaßnahmen beim wettbewerblichen Förderprogramm „STEP up!“ (StromEffizienzPotenziale nutzen!) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einreichen und bis zu 30 Prozent Förderung erhalten.

Neben der offenen Ausschreibung (technologie- und sektoroffen) gibt es eine geschlossene Ausschreibung zum Thema Wasser- und Abwassertechnik.

(Quelle BMWi)

Weitere Informationen
Bild: STEP up! geht in die fünfte Ausschreibungsrunde
(Bild: BMWi)

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ÜNB: Analyse zur Leistungsbilanz für deutsches Stromsystem

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben einen Bericht über die Leistungsbilanz des deutschen Stromsystems veröffentlicht. Demnach gibt es unter den getroffenen Annahmen für 2018 und 2019 ausreichend gesicherte Leistung, für 2020 ist ein Minus von 0,5 Gigawatt prognostiziert. Im Extremfall könnte sich Deutschland nicht mehr vollständig selbst mit Strom versorgen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: ÜNB: Analyse zur Leistungsbilanz für deutsches Stromsystem
(Bild: Moebius / Fotolia)

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Vergleich netzoptimierender Maßnahmen

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) hat den vierten und abschließenden Bericht des Projektes "Merit Order Netz-Ausbau 2030" vorgelegt. Ziel des Projektes war es, einen wesentlichen Beitrag für eine vorausschauende Netzplanung zu liefern.

Im Projekt konnten Indikationen für Einsatzreihenfolgen netzoptimierender Maßnahmen im Verteil- und Übertragungsnetz entwickelt werden. Je nach Verteilnetzstruktur sind teils deutlich abweichende netzoptimale Maßnahmen erforderlich.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen

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Studie: E-Mobilität macht Netzausbau oder intelligentes Laden erforderlich

Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman warnt in der Studie "Der E-Mobilitäts-Blackout" vor Stromausfällen ab 2030, wenn weder Netzausbaumaßnahmen noch eine intelligente Ladesteuerung im Niederspannungsnetz umgesetzt werden.

Um die Stromversorgung per Netzausbau auch in Zukunft sicherzustellen, wären bis zu 11 Milliarden Euro an Investitionen notwendig. Deutlich günstiger wäre die Option, flächendeckend eine intelligente Ladesteuerung einzuführen, insbesondere um die Ladelasten im Ortsnetz zeitlich besser zu verteilen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Studie: E-Mobilität macht Netzausbau oder intelligentes Laden erforderlich
(Bild: Oliver Wyman)

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Wind auf See: Branche rechnet mit Geboten von 0 Cent

Die deutschen Ausschreibungen für Wind auf See hatten im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt: Drei der vier Gebote hatten mit 0 Cent/kWh den Zuschlag erhalten. Die Branche erwartet, dass auch in der nächsten Runde zum 1. April mit Geboten von 0 Cent zu rechnen ist. Problem: Wer erhält den Zuschlag, wenn das Volumen der Gebote mit 0 Cent die ausgeschriebene Menge übersteigt? Das ist rechtlich nicht geklärt.

Der Boom und Ausbau bei Offshore-Windparks geht derweil weiter.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Wind auf See: Branche rechnet mit Geboten von 0 Cent
(Bild: Siemens)

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Wind an Land: Rekordzubau im Jahr 2017

Das Jahr 2017 ist mit einem Rekordzubau von Windrädern an Land geendet: Rund 1.800 Anlagen mit insgesamt 5.333 MW wurden neu installiert. Für das laufende Jahr erwarten die Branchenverbände einen Neubau von rund 3.500 MW. Ende 2017 waren insgesamt 28.675 Windräder an Land am Netz.

Da insgesamt 387 Anlagen mit 467 MW abgebaut wurden, lag der Nettozubau bei 4.866 MW. Die Gesamtleistung aller Onshore-Anlagen belief sich Ende 2017 auf 50.777 MW. Den relativ und absolut stärksten Zubau gab es in Niedersachsen, gefolgt von NRW.

(Quelle Deutsche Windguard)

Pressemeldung
Bild: Wind an Land: Rekordzubau im Jahr 2017
(Grafik: Deutsche Windguard)

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IRENA-Studie: Erneuerbare immer wettbewerbsfähiger

Die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen bis 2020 Strom weltweit konkurrenzfähig erzeugen können. Das heißt, erneuerbar erzeugter Strom kostet dann maximal so viel wie aus neuen fossilen Kraftwerken. In vielen Fällen auch darunter. Der Trend zur Kostensenkung werde sich fortsetzen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: IRENA-Studie: Erneuerbare immer wettbewerbsfähiger
(Bild: Fotolia / Gina Sanders)

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BDEW: Diskussionspapier zum künftigen Investitionsrahmen für erneuerbare Energien

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat ein Diskussionspapier für den Ausbau erneuerbarer Energien vorgelegt. Der Investitionsrahmen soll auf drei Säulen basieren: 

  • Finanzierung im Markt
  • Ausschreibung und Direktvermarktung
  • Marktteilnahme von flexiblen Letztverbrauchern und Prosumern

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BDEW: Diskussionspapier zum künftigen Investitionsrahmen für erneuerbare Energien
(Bild: BDEW)

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Neue Energiespeicher-Roadmap des Fraunhofer ISI

Das Fraunhofer ISI hat eine aktualisierte Roadmap zu Batterietechnologien herausgegeben. Die gute Nachricht: Die Preise von Lithium-Ionen Batterien werden um mehr als 30 Prozent fallen. Die gravimetrische Energiedichte kann um ein Drittel gesteigert werden. Die schlechte Nachricht: In Europa kann die Nachfrage nicht durch eigene Produkte gedeckt werden.

Die Roadmap enthält:

  • Aktuelle „Meta-Marktanalysen“ zur globalen Nachfrage und Produktion von Lithium-Ionen-Batterien bis 2030
  • Anforderungen und Entwicklungsparameter für Hochenergie-Batterien bis 2030
  • 35 detaillierte FuE-Steckbriefe

(Quelle Fraunhofer ISI)

Weitere Informationen
Bild: Neue Energiespeicher-Roadmap des Fraunhofer ISI
(Bild: Fraunhofer ISI)

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EU-Parlament: Position zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Das Europäische Parlament hat sich Mitte Januar zu den Reformvorschlägen der EU-Kommission zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie und zur Energieeffizienz-Richtlinie positioniert. Bis Mitte des Jahres will die bulgarische Ratspräsidentschaft eine Einigung zwischen Rat und Parlament erzielen.

Aus Sicht des DIHK geht die Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie in die richtige Richtung. Bei der Energieeffizienz-Richtlinie fällt die Bilanz des DIHK weniger positiv aus.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: EU-Parlament: Position zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz
(Bild: Hemera)

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NRW-Veranstaltung "E-Mobilität in Unternehmen und Gewerbe"

Termin: 6. März 2018, 14:00 bis 20:00 Uhr
Ort: VillaMedia, Viehhofstraße 125, Wuppertal
Veranstalter: Landesverband Erneuerbare Energien NRW in Kooperation mit IHK NRW und EnergieAgentur.NRW
Zielgruppe: KMU, Gewerbetreibende
Anmeldung: bis 6. März 2018

Drohende Fahrverbote sind aktuell das Thema Nr. 1 für Autofahrer im ganzen Land. Während der Veranstaltung können Sie E-Mobile testen und erhalten Antworten auf Fragen wie:

  • Mit welchen Fahrzeugen komme ich bei drohenden Fahrverboten noch in die Innenstädte? 
  • Welcher Fuhrpark eignet sich für meinen Betrieb? 
  • Wie gestalte und nutze ich eine effiziente Ladeinfrastruktur?  
  • Wie kann ich Eigenstromerzeugung und Mobilität verknüpfen?  
  • Welche Förderungsmittel stehen zur Verfügung?

Weitere Informationen und Anmeldung
Bild: NRW-Veranstaltung "E-Mobilität in Unternehmen und Gewerbe"
(Bild: LEE)

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Arbeitsschutz

Mit der App Lücken im Sicherheitskonzept von Maschinen aufdecken

Laut dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) wird im Schnitt ein Drittel aller Schutzeinrichtungen an industriell genutzten Maschinen regelmäßig manupuliert. Ursache der Manipulation ist meist ein unzureichendes Schutzkonzept. Das IFA bietet über eine kostenfreie App die Evaluierung des Schutzkonzepts hinsichtlich vorhandener Manipulationsanreize. Die Evaluation kann in allen Lebensphasen - von der Konstruktion bis zum Betrieb - stattfinden.

(Quelle IFA)

Weitere Informationen
Bild: Mit der App Lücken im Sicherheitskonzept von Maschinen aufdecken
(Bild: IFA)

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BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen

Hohe körperliche Anforderungen, hohe Arbeitsintensität und lange Arbeitszeiten bei geringem Handlungsspielraum kennzeichnen die Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen. Der Krankenstand nimmt mit 6 Prozent gegenüber 4 Prozent aller BKK-Versicherten 2015 einen Spitzenplatz ein.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die Fakten zur Belastungssituation von Beschäftigten im Logistikgewerbe im neuen Faktenblatt "Liefern, lagern und befördern - Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen" zusammengefasst.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen
(Bild: BAuA)

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) informiert regelmäßig über neue und geänderte bzw. gestrichene Regelungen und Empfehlungen zum Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Im Januar 2018 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinische bzw. Technische Regel veröffentlicht:

  • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte
  • TRGS 903 Biologische Grenzwerte (BGW)

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Prsident:
Ernst-Michael Hasse

Hauptgeschftsfhrer:
Axel Martens

Aufsichtsbehrde:
Zustndige Aufsichtsbehrde ist gem. 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister fr Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen