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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Veranstaltungen
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Diesel-Day in Leipzig: eine Frage der Verhältnismäßigkeit

Aktuelles aus OWL
Energie-Scouts OWL 2018 erfolgreich gestartet - Auszeichnung durch KlimaExpo.NRW
Energie-Scouts aus OWL räumen DENEFF-Nachwuchspreise ab
OWL liefert 27 Prozent des Windstroms in NRW
WindCORES: Deutschlands erster Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage

Veranstaltungen
REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!
Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?

Umwelt
Urteil des BVerwG: Diesel-Verkehrsverbote ausnahmsweise möglich
REACH-Registrierungsfrist endet am 31. Mai 2018: Tipps zum kostengünstigen Registrieren
REACH: ECHA bietet Unternehmen besondere Registrierungshilfen an
REACH-Verordnung: EU-Kommission präsentiert Ergebnisse der zweiten Überprüfung
REACH: Acht weitere SVHC-Stoffe auf der Kandidatenliste
REACH: ECHA fordert Zulassungspflicht für sieben weitere Stoffe
Mögliche Beschränkungen von Mikroplastik: ECHA bittet um Hinweise
Handle nachhaltig und rede darüber! Wegweiser für KMU veröffentlicht
Förderwettbewerb: Innovative Projektideen in der Energie- und Umweltwirtschaft gesucht
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
BAFA: Zuschüsse für E-Lastenräder und Wärmerückgewinnung aus Abwasser
DIHK: Neues Merkblatt zum Marktstammdatenregister
EU: Konsultationen zu Ökodesign- und Energieeffizienzanforderungen
Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinientext liegt vor
EU hat Energieeinsparziele für 2020 noch nicht erreicht
dena: Vorschläge zur Weiterentwicklung der Netzentgelte
Strombinnenmarkt: EU-Parlament stärkt Vorschläge der Kommission
Sicherheit der Stromversorgung weiter hoch
Deutschland erneut mit deutlichem Stromhandelsüberschuss
Photovoltaik billiger als Wind
Studie: Kosten von 1 Euro je Liter für synthetische Kraftstoffe bis 2050 möglich
BP Energy Outlook: Trotz Boom bei Erneuerbaren dominieren Öl und Gas in 2040
OECD-Studie zu Energiesteuern im internationalen Vergleich

Arbeitsschutz
Sichere Maschinenbedienung via Tablet und Smartphone
Editorial

Diesel-Day in Leipzig: eine Frage der Verhältnismäßigkeit

Am 27. Februar 2018 schauten nicht nur Unternehmen mit sorgenvollem Blick nach Leipzig. Das Bundesverwaltungsgericht verkündete das Urteil zur Zulässigkeit von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Immerhin drei Viertel aller gewerblich genutzten Kraftwagen werden durch Dieselmotoren angetrieben. Mit der Entscheidung stand für nicht wenige Unternehmen also einiges auf dem Spiel.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte über Urteile der Verwaltungsgerichte Düsseldorf und Stuttgart zu entscheiden. Beide hatten festgestellt, dass Verkehrsverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge rechtlich möglich und in diesen Städten auch notwendig seien. Angestoßen hatte die Verfahren ein Verband, der die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte für Stickstoffoxide durch Fahrverbote über die Gerichte durchsetzen will.

Nun hat das Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich klargestellt: Diesel-Verkehrsverbote in Städten sind in Form einer Umweltzone oder eines Streckenfahrverbots rechtlich möglich. Bei der Verkündung der Entscheidung legte der Vorsitzende Richter an dieser Stelle eine tragende Pause ein, um seine Worte wirken zu lassen.

Nach dem "ja" folgte ein ebenso deutliches "aber": Fahrverbote sind schwerwiegende Eingriffe in Eigentum und Berufsausübung. Daher kommen sie nur dann in Betracht, wenn sie die einzige geeignete Maßnahme darstellen, um die Luftreinhaltungsziele schnellstmöglich einzuhalten. Auch wenn dies der Fall ist, müssen sie ihrerseits verhältnismäßig sein. Zu prüfen sind eine „phasenweise Einführung“ (z. B. zuerst Euro 4) sowie entsprechende Übergangsbestimmungen. In Stuttgart können Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mit der Abgasklasse 5 nicht vor dem 1. September 2019 erlassen werden. Zudem müssen wichtige Ausnahmen enthalten sein. Dazu erwähnten die Richter Ausnahmen für Handwerker, was große Teile des Wirtschaftsverkehrs, der auf den Transport von Waren und Werkzeugen angewiesen ist, einschließen dürfte.

Wie genau diese Voraussetzungen des "einzig geeigneten Mittels" und der Verhältnismäßigkeit letztlich auszugestalten sind, werden wohl erst die Urteilsbegründung und mögliche weitere Verfahren vor Verwaltungsgerichten klären. Bis Ostern könnte hier also Geduld gefragt sein. Pressemeldung und mündliche Urteilsbegründung errichten jedoch bereits deutlich höhere Hürden für die Zulässigkeit von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge als die Urteile der Vorinstanzen. Fest steht: Die Städte müssen erst alle anderen geeigneten Alternativen zur schnellstmöglichen Luftreinhaltung ausschöpfen, bevor sie Fahrverbote als letztes Mittel einführen können.

Reutlingen und Hamburg haben im Jahr 2017 bereits aufgezeigt, wie Fortschritte bei der Luftqualität selbst in Städten gelingen können, die zu den Top 10 der am stärksten belasteten Straßenabschnitte gehören. Reutlingen hat dazu einen ambitionierten Masterplan für nachhaltige Mobilität aufgestellt. In Hamburg können mögliche Fahrverbote auf zwei Straßenabschnitte beschränkt werden, zu denen Umfahrungsmöglichkeiten ausgeschildert werden. Beide Städte haben dabei noch nicht einmal die erst Ende 2017 angelaufenen Maßnahmen der Bundesregierung und Automobilindustrie eingeplant, die weitere Maßnahmen für nachhaltige Mobilität in Städten sowie Nachbesserungen an Diesel-Pkw vorsehen.

Nach Berechnungen des DIHK werden im Jahr 2020 zwei Drittel der Städte in Deutschland die Grenzwerte für Stickstoffoxide unterschreiten, die im Jahr 2016 noch überhöhte Belastungen aufwiesen. Wenn auch die übrigen Städte den Beispielen von Reutlingen und Hamburg folgen, können die vor dem Urteil befürchteten schweren Konsequenzen für viele Unternehmen endgültig abgewendet werden.

(Autor: Moritz Hundhausen, DIHK)


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Aktuelles aus OWL

Energie-Scouts OWL 2018 erfolgreich gestartet - Auszeichnung durch KlimaExpo.NRW

Am 8. Februar 2018 haben die Industrie- und Handelskammern Lippe zu Detmold (IHK Lippe) und Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK Ostwestfalen) sowie die drei Wirtschaftsjunioren-Organisationen in Ostwestfalen-Lippe in Detmold den Startschuss für die fünfte Runde der „Energie-Scouts OWL“ gegeben. 148 Auszubildende aus 34 teilnehmenden Unternehmen werden bis Ende August als "Energie-Scouts" ihren Betrieb in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz "auf den Kopf stellen". Die Azubis haben am 12. bzw. 21. Februar an Workshops teilgenommen und haben nun ihre Projekte gestartet.

In den bisherigen vier Projektdurchläufen konnten die Teams allein beim Strom über 1.000.000 Euro bzw. über 2.300 Tonnen CO2 einsparen. Für diesen positiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz sind die Initiatoren mit den "Energie-Scouts OWL" als "Qualifiziertes Projekt" der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet worden.

(Quelle IHK Lippe)

Pressemeldung
Bild: Energie-Scouts OWL 2018 erfolgreich gestartet - Auszeichnung durch KlimaExpo.NRW
Freuten sich über die Auszeichnung als Teil der KlimaExpo.NRW (Bild: KlimaExpo.NRW)

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Energie-Scouts aus OWL räumen DENEFF-Nachwuchspreise ab

Das 2017er-Energie-Scout-Team von Diebold Nixdorf ist im Februar 2018 in Berlin mit dem PERPETUUM 2018 Energieeffizienz Nachwuchspreis der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) ausgezeichnet worden. Das Team hatte im OWL-Wettbewerb den dritten Platz belegt. Es überzeugte die DENEFF-Jury mit ihrem Projekt zum Austausch von 224 alte Schaltern für große elektrische Leistungen gegen energieeffiziente Fehlerstrom-Schutzschalter. Dadurch spart das Unternehmen jährlich fast 200.000 kWh Strom.

Die Gewinner des Energie-Scout-Wettbewerbs OWL 2017, das Azubi-Team von Kraftverkehr Nagel aus Borgholzhausen, konnte sich mit dem Projekt "Reduzierung des Kältestromverbrauchs" den zweiten Platz sichern.

(Quelle DENEFF)

Bild: Energie-Scouts aus OWL räumen DENEFF-Nachwuchspreise ab
Die Energie-Scouts von der Diebold Nixdorf AG aus Paderborn gewinnen den PERPETEUUM Energieeffizienz Nachwuchspreis 2018 (Foto: Britta Pedersen)

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OWL liefert 27 Prozent des Windstroms in NRW

In Ostwestfalen-Lippe steht mehr als ein Viertel (26 Prozent) aller Windenergieanlagen (WEA) ganz Nordrhein-Westfalens. Sie stellen 27 Prozent der in NRW installierten Gesamtleistung bereit. Das geht aus dem aktuellen Windenergiekataster der Bezirksregierung Detmold hervor. Demnach gab es zum 1. Januar 953 Windräder mit einer Leistung von 1.456 Megawatt in der Region.

(Quelle Bezirksregierung Detmold)

Pressemeldung
Bild: OWL liefert 27 Prozent des Windstroms in NRW
(Foto: IHK Lippe)

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WindCORES: Deutschlands erster Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage

Rechnen mit neuer Energie: Der Software Innovation Campus Paderborn (SICP) der Universität Paderborn, WestfalenWind IT, das Netzwerk InnoZent OWL e.V., die Innofactory GmbH und die dtm group haben gemeinsam das zum Patent angemeldete Konzept "WindCORES" entwickelt. Es kombiniert Windenergieanlagen und herkömmliche Leistungsangebote von Rechenzentren. In Lichtenau ist Ende Februar Deutschlands erster Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage in Betrieb gegangen. Der Rechenknoten kann so deutlich günstiger mit Energie versorgt werden als ein herkömmliches Rechenzentrum.

(Quelle Universität Paderborn)

Pressemeldung
Bild: WindCORES: Deutschlands erster Rechenknoten und Datenspeicher in einer Windenergieanlage
Blick auf den Windenergie-Park in Lichtenau (Foto: Julia Negri, SICP)

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Veranstaltungen

REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!

Termin: 13. März 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 6. März 2018

Importieren oder produzieren Sie Produkte, Geräte oder Bauteile? Kennen Sie die Anforderungen der europäischen Chemikalienverordnung REACH an "Erzeugnisse"? Wissen Sie, ob die einzelnen Bestandteile Ihrer Erzeugnisse gefährliche Stoffe der "Kandidatenliste" enthalten?

Folgende Punkte greifen wir in unserer Veranstaltung auf:

  • Rechtlicher Rahmen und Pflichten für Hersteller und Importeure
  • Konzern oder Internet-Einzelhändler: Macht das EU-Stoffrecht Unterschiede?
  • Auswirkungen in der betrieblichen Praxis
  • Praktisches Vorgehen von der Produkt- und Stoffbetrachtung bis zur Kommunikation in der Lieferkette
  • Analytik: Was ist erforderlich, machbar, bezahlbar?

Informationen und Anmeldung
Bild: REACH und Erzeugnisse: Was ist in meinen Produkten drin? Anforderungen an Produzenten, Importeure und Händler!
(Bilder: ECHA)

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Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel

Termin: 18. April 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 11. April 2018

Die Kälte- und Klimatechnik steht vor großen Herausforderungen: Klimaschutz und Energieeffizienz, Gesundheitsschutz und Kosteneffizienz passen nicht immer perfekt zusammen.

Referenten aus der Praxis diskutieren mit Ihnen über die Umsetzung der 42. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz, die energetische Inspektion von Kälte- und Klimaanlagen, über Verfügbarkeit und Kosten von Kältemitteln und ihre Alternativen sowie über öffentliche Fördermittel.

Programm und Anmeldung
Bild: Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
(Bild: Holger Meite / Fotolia)

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Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?

Termin: 19. April 2018, 14:00 bis 16:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 12. April 2018

Mit dem neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) ergeben sich weitreichende Änderungen für die Hersteller und Importeure. Fast alle elektrischen Geräten fallen ab Mitte August unter das ElektroG.

Mit dem Übergang in das neue ElektroG ändern sich die Gerätekategorien. Auch können Produkte mit elektrischer Funktion, die z. B. aktuell als Möbel oder Bekleidung gelten und daher nicht als Elektrogerät eingestuft werden, künftig registrierungspflichtig werden. Registriert sich der Hersteller nicht oder nicht korrekt darf er die "Elektrogeräte" nicht in Verkehr bringen. Es drohen Abmahnungen und hohe Bußgelder.

Programm und Anmeldung
Bild: Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?
(Bild: IHK Lippe)

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Umwelt

Urteil des BVerwG: Diesel-Verkehrsverbote ausnahmsweise möglich

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat entschieden, dass Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge nach deutschem Recht grundsätzlich möglich sind. Allerdings kommen entsprechende Verkehrsverbote nur in Betracht, sofern keine geeigneten Alternativen bestehen, um Luftreinhalteziele in Städten schnellstmöglich zu erreichen. Auch bedürfen sie einer verhältnismäßigen Ausgestaltung - etwa durch Ausnahmen für die Wirtschaft.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Urteil des BVerwG: Diesel-Verkehrsverbote ausnahmsweise möglich
(Bild: Sandor Jackal / Fotolia)

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REACH-Registrierungsfrist endet am 31. Mai 2018: Tipps zum kostengünstigen Registrieren

Am 31. Mai 2018 endet die dritte Registrierungsfrist unter dem europäischen Chemikalienrecht REACH. Bis dahin müssen Stoffe mit einem Herstellungs- bzw. Importvolumen zwischen 1 und 100 Tonnen jährlich bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert werden. "Unregistrierte" Stoffe dürfen dann ab dem 1. Juni 2018 nicht mehr vermarktet werden.

Wahrscheinlich werden einige Stoffe aus Kostengründen nicht registriert. Damit könnten nach dem 31. Mai 2018 relevante Stoffe nicht mehr auf dem Markt zur Verfügung stehen. Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk hat für betroffene Unternehmen die wesentlichen Tipps zusammengestellt, um jetzt selbst kostengünstig und effizient registrieren zu können.

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: REACH-Registrierungsfrist endet am 31. Mai 2018: Tipps zum kostengünstigen Registrieren
(Bild: G. Light / Fotolia)

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REACH: ECHA bietet Unternehmen besondere Registrierungshilfen an

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hält für Unternehmen, die außergewöhnliche Umstände gelten machen können, Hilfestellungen zur Registrierung im Rahmen der REACH-Verordnung bereit. Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der fristgerechten Registrierung (u.a. Verzögerungen im Rahmen der vollständigen Dossiererstellung) sollten sich frühestmöglich, spätestens jedoch bis zum 24. Mai 2018 an die ECHA wenden.

(Quelle ECHA)

Weitere Informationen
Bild: REACH: ECHA bietet Unternehmen besondere Registrierungshilfen an
(Bild: nyul / Fotolia)

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REACH-Verordnung: EU-Kommission präsentiert Ergebnisse der zweiten Überprüfung

In ihrer zweiten Überprüfung der REACH-Verordnung stellt die EU-Kommission fest, dass die Verordnung zu einer sicheren Chemikalienverwendung im Unionsgebiet beigetragen habe. Auch reduziere die REACH-Verordnung stetig die Herstellung und Verwendung gefährlicher Stoffe in der EU. Trotzdem gelänge die Zielerreichung langsamer als ursprünglich erwartet, u.a. bedingt durch fehlende Angaben in den Registrierungsdossiers. Die EU-Kommission plant deshalb eine Reihe konkreter Maßnahmen zur vereinfachten Umsetzung von REACH.

(Quelle DIHK)

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Bild: REACH-Verordnung: EU-Kommission präsentiert Ergebnisse der zweiten Überprüfung
(Bild: Zol / Fotolia)

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REACH: Acht weitere SVHC-Stoffe auf der Kandidatenliste

Die ECHA hat acht weitere Stoffe mit besonders gefährlichen Eigenschaften (SVHC), darunter Bisphenol A, auf die Kandidatenliste aufgenommen. Damit enthält die Kandidatenliste nun 181 Stoffe.

(Quelle ECHA)

Weitere Informationen
Bild: REACH: Acht weitere SVHC-Stoffe auf der Kandidatenliste
(Bild: ChemieBW)

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REACH: ECHA fordert Zulassungspflicht für sieben weitere Stoffe

Die ECHA hat Anfang Februar von der EU-Kommission die Aufnahme von sieben besonders besorgniserregenden Stoffen in Anhang XIV der REACH-Verordnung empfohlen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Chemikalien zur Herstellung von Kunststoffen sowie von Reinigungs- und Lösungsmitteln.

(Quelle ECHA)

Weitere Informationen
Bild: REACH: ECHA fordert Zulassungspflicht für sieben weitere Stoffe
(Bild: Monika Wisniewska / fotolia)

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Mögliche Beschränkungen von Mikroplastik: ECHA bittet um Hinweise

Die EU-Kommission erwägt, die Verwendung von Mikroplastik rechtlich einzuschränken. Vor diesem Hintergrund bittet die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) betroffene Unternehmen um Hinweise zum bewussten Zusatz von Mikroplastikpartikeln in Produkten. Die Konsultation dient zunächst dem Zweck einer verbesserten Informationslage und endet am 11. Mai 2018.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen

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Handle nachhaltig und rede darüber! Wegweiser für KMU veröffentlicht

Gesellschaftliche Erwartungen und gestiegene gesetzliche Vorgaben machen mittlerweile in allen Branchen Nachhaltigkeitsaktivitäten verstärkt notwendig. Große Unternehmen können es sich leisten, dazu umfangreiche personelle und finanzielle Ressourcen bereit zu stellen. Doch in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen diese oft, um strategische Maßnahmen wie etwa zum nachhaltigen Einkauf oder aber zur Förderung des Betriebsklimas umzusetzen.

Ein neuer Wegweiser beschreibt erfolgreiche Maßnahmen aus der Praxis.

(Quelle idw-online)

Wegweiser
Bild: Handle nachhaltig und rede darüber! Wegweiser für KMU veröffentlicht
(Bild: Öko-Institut)

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Förderwettbewerb: Innovative Projektideen in der Energie- und Umweltwirtschaft gesucht

Die Landesregierung ruft bis zum 17. Mai 2018 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf, FuE-Projekte in der zweiten Runde des Wettbewerbs "EnergieUmweltwirtschaft.NRW" einzureichen. Schwerpunktthemen sind "Nachhaltige Energieumwandlung, Energietransport und Energiespeicherung", "Rohstoff-, Material- und Energieeffizienz" sowie "Umwelttechnologien".

(Quelle LeitmarktAgentur.NRW)

Weitere Informationen
Bild: Förderwettbewerb: Innovative Projektideen in der Energie- und Umweltwirtschaft gesucht
(Bild: LeitmarktAgentur.NRW)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

BAFA: Zuschüsse für E-Lastenräder und Wärmerückgewinnung aus Abwasser

Die Bundesregierung fördert Investitionen von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Hochschulen in ausgewählte innovative klimaschonende Technologien, um deren Marktdurchdringung zu unterstützen. Der Zuschuss ist je nach Technologie auf Höchstbeträge bzw. maximal 30 bzw. 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten begrenzt. Aktuell werden folgende fünf Technologien gefördert:

  • Kleinstwasserkraftanlagen
  • Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion
  • Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden
  • Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden
  • E-Schwerlastfahrräder

(Quelle BAFA)

Weitere Informationen
Bild: BAFA: Zuschüsse für E-Lastenräder und Wärmerückgewinnung aus Abwasser
(Bild: B. Wylezich / Fotolia)

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DIHK: Neues Merkblatt zum Marktstammdatenregister

Im März 2017 ist die Markstammdatenregisterverordnung in Kraft getreten. Auf dieser Grundlage baut die Bundesnetzagentur das Marktstammdatenregister (MaStR) auf. Das MaStR löst das Anlagenregister und das PV-Meldeportal ab und bündelt viele energiewirtschaftliche Meldepflichten im Strom- und Gasbereich. Das neue "Marktstammdatenregister" startet mit "Verspätung" nun am 4 Dezember 2018.

Zu dieser komplexen Thematik hat der DIHK ein Merkblatt mit wichtigen Fragen und Antworten zusammengestellt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: DIHK: Neues Merkblatt zum Marktstammdatenregister
(Bild: IHK Lippe)

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EU: Konsultationen zu Ökodesign- und Energieeffizienzanforderungen

Die EU-Kommission hat einen öffentlichen Konsultationsprozess zum Ökodesign und zur Energieverbrauchskennzeichnung von Kühlgeräten, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Fernsehgeräten, Computern und Lampen gestartet. Der Konsultationszeitraum endet am 7. Mai 2018.

In einer weiteren Konsultation geht es um Ökodesign-Anforderungen für den Stromverbrauch im Standby-, Netzwerk-Standby- und Aus-Zustand von elektrischen und elektronischen Haushalts- und Bürogeräten. Eingaben können bis 24. Mai 2018 gemacht werden.

(Quelle DIHK)

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Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinientext liegt vor

Die zwischen Rat und Parlament vereinbarten Änderungen der aktuell geltenden Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sind veröffentlicht worden. Die neue Richtlinie regelt z.B. die neue Elektro-Ladesäulenpflicht für Nichtwohn- und Wohngebäude, langfristige Renovierungsstrategien und Umsetzungsfahrpläne, die automatische Temperaturregelung in neuen Gebäuden und weitere Anforderungen an die Gebäudeautomatisierung sowie die Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes.

Die Richtlinie muss innerhalb von 20 Monaten nach Inkrafttreten in nationales Recht umgesetzt werden.

(Quelle DIHK)

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Bild: Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinientext liegt vor
(Bild: electriceye / Fotolia)

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EU hat Energieeinsparziele für 2020 noch nicht erreicht

Laut Eurostat lag der Primärenergieverbrauch der EU mit 1.543 Millionen Tonnen Rohöleinheiten im Jahr 2016 vier Prozent über den Zielwerten für das Jahr 2020. Auch beim Endenergieverbrauch verfehlt die EU den Zielwert noch. Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu senken.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU hat Energieeinsparziele für 2020 noch nicht erreicht
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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dena: Vorschläge zur Weiterentwicklung der Netzentgelte

In einer Arbeitsgruppe von Netzbetreibern und energieintensiven Industrieunternehmen hat die Deutsche Energieagentur (dena) zwölf konkrete Vorschläge für die künftige Ausgestaltung von der Netzentgeltstruktur vorgelegt. Zielsetzung ist das Anreizen eines netzdienlichen Verbrauchsverhaltens.

(Quelle DIHK)

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Bild: dena: Vorschläge zur Weiterentwicklung der Netzentgelte
(Bild: dena)

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Strombinnenmarkt: EU-Parlament stärkt Vorschläge der Kommission

Der Industrieausschuss des Europaparlaments hat mit großer Mehrheit seine Position zur Reform des europäischen Strombinnenmarkts für die Verhandlung mit den Mitgliedsstaaten verabschiedet. Die Regierungen hatten sich im Rat bereits geeinigt. Wesentliche Punkte sind:

  • Reformierter Strommarkt als Garant für Versorgungssicherheit
  • Emissionslimits und Sonderregelungen für Reserven
  • Konfiguration der Gebotszonen
  • Abbau der Privilegien für erneuerbare Energien
  • Auslaufen regulierter Preise

Die Verhandlungen sollen in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

(Quelle DIHK)

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Bild: Strombinnenmarkt: EU-Parlament stärkt Vorschläge der Kommission
(Bild: Hemera)

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Sicherheit der Stromversorgung weiter hoch

Die Übertragungsnetzbetreiber von Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Österreich und der Schweiz haben ihren gemeinsamen Bericht über die Stromversorgungssicherheit vorgelegt. Ergebnis: Das derzeit hohe Niveau der Versorgungssicherheit bleibt in den kommenden Jahren erhalten.

(Quelle BMWi)

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Bild: Sicherheit der Stromversorgung weiter hoch
(Bild: Moebius / Fotolia)

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Deutschland erneut mit deutlichem Stromhandelsüberschuss

Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, wurden im vergangenen Jahr 52 TWh mehr Strom exportiert als importiert. Das Handelsplus lag bei 1,8 Mrd. Euro. Während Strom für 2,84 Mrd. ins Ausland verkauft wurde, mussten für den Import 1,03 Mrd. Euro berappt werden. Exportüberschuss und Handelsplus liegen damit leicht über dem Vorjahr.

(Quelle DIHK)

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Bild: Deutschland erneut mit deutlichem Stromhandelsüberschuss
(Bild: Hardy / Fotolia)

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Photovoltaik billiger als Wind

Große Photovoltaikanlagen (PV) sind in Deutschland mittlerweile günstiger als Windräder. Das ist das zentrale Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunden für Wind an Land und PV. Während PV-Anlagen einen durchschnittlichen mengengewichteten Zuschlagswert von 4,33 Cent/kWh erreichen, kommt Wind auf 4,73 Cent/kWh.

(Quelle BNetzA)

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(Bild: nt / Fotolia)

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Studie: Kosten von 1 Euro je Liter für synthetische Kraftstoffe bis 2050 möglich

Die Produktionskosten für synthetische Kraftstoffe können einer Studie von Frontier Economics für Agora Verkehrswende zufolge bis 2050 auf 10 Cent je kWh (rd. 1 Euro/Liter) sinken. Voraussetzungen für einen Kostenrückgang bei der Produktion von E-Fuels sind günstige erneuerbare Energien und eine Kostendegression für Elektrolyseure und die CO2-Gewinnung aus der Luft.

(Quelle Agora Verkehrswende)

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Bild: Studie: Kosten von 1 Euro je Liter für synthetische Kraftstoffe bis 2050 möglich
(Bild: Agora Verkehrswende)

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BP Energy Outlook: Trotz Boom bei Erneuerbaren dominieren Öl und Gas in 2040

Die weltweite Nachfrage nach Energie soll laut aktuellem BP Energy Outlook bis 2040 um ein Drittel steigen. Unter den Energieträgern wachsen die Erneuerbaren am schnellsten. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach Erdgas stark und für Erdöl leicht ansteigen. Entsprechend wird auch ein leichter Zuwachs bei den CO2-Emissionen erwartet.

(Quelle BP)

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Bild: BP Energy Outlook: Trotz Boom bei Erneuerbaren dominieren Öl und Gas in 2040
(Bild: BP)

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OECD-Studie zu Energiesteuern im internationalen Vergleich

Laut einer OECD-Studie hat sich die Besteuerung des Energieverbrauchs in den 42 OECD- und G20-Mitgliedsländern zwischen 2012 und 2015 strukturell nur wenig geändert. Externe Folgewirkungen des Energieverbrauchs werden hiernach bei der Besteuerung nur unzureichend berücksichtigt.

Während etwa die Vereinigten Staaten so gut wie gar keine Steuern auf den Verbrauch von Kohle-, Gas- oder Ölprodukten erheben, liegt die steuerliche Belastung in der Schweiz bei rund 125 Euro pro verbrauchter Tonne CO2. Deutschland nimmt mit knapp 50 Euro einen Platz im Mittelfeld ein.

(Quelle DIHK)

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Bild: OECD-Studie zu Energiesteuern im internationalen Vergleich
(Bild: MH / Fotolia)

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Arbeitsschutz

Sichere Maschinenbedienung via Tablet und Smartphone

Smartphones oder Tablets werden verstärkt zur Bedienung und Steuerung von Maschinen eingesetzt. Mit einfachen Apps ist das im industriellen Umfeld aber nicht möglich. "Fernsteuerungen" müssen hier zahlreiche Anforderungen erfüllen, um als sicher zu gelten.

Wie das gelingen kann, hat das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in einer Konzeptstudie untersucht. Das Demonstrationsmodell steht interessierten Maschinenherstellern und -betreibern für eigene Praxisanwendungen zur Verfügung.

(Quelle DGUV)

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Bild: Sichere Maschinenbedienung via Tablet und Smartphone
Die IFA-Rahmenkonstruktion kann beliebige Tablets aufnehmen und erzeugt die sicherheitsrelevanten Daten selbst (Bild: DGUV)

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen