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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Veranstaltungen
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Die Reform der EU-Gasrichtlinie schadet dem Energiemarkt in Europa

Aktuelles aus OWL
IHK-Rechner: Kosten für Wasser- und Abwasser schnell vergleichen

Veranstaltungen
Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?

Umwelt
Landeswassergesetz soll novelliert werden: Haben Sie Anregungen?
RoHS-Richtlinie: Verlängerung von Ausnahmen für Blei
Gesucht: Innovative Projektideen für den Klimaschutzwettbewerb "EnergieSystemWandel.NRW"
BDI-Studie zu Klimapfaden für Deutschland: 80 Prozent CO2-Reduktion volkswirtschaftlich verkraftbar
Klimafolgenmonitoring: Winter in NRW werden kürzer, wärmer und nasser
Klimabilanz Deutschland 2017: Emissionen gehen leicht zurück
IEA: Weltweite CO2-Emissionen sind 2017 wieder gestiegen
Bestimmung der Fahrzeugemissionen: EU-Kommission will Berechnungsmethode ergänzen
REACH: Ende der Registrierungsfrist naht
DIHK-Merkblatt zu alternativen Antrieben für gewerbliche Fahrzeuge
Ladesäulenkarte: Wo kann ich mein Elektroauto aufladen?
Erlass aufgehoben: Keine Veröffentlichung von Antragsunterlagen im Internet
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energiesteuerrichtlinie: Bis 4. Juni an EU-Konsultation beteiligen
OLG zur Eigenkapitalverzinsung für Netzbetreiber: Steigen die Netzentgelte?
Clearingstelle: Arbeitsausgabe des KWKG veröffentlicht
Bundesrat setzt sich für KWK-Eigenversorgung ein
Monitoring Energie 2018: Beteiligungspflicht prüfen
Kohlekraftwerke in Sicherheitsbereitschaft noch ohne Einsatz
Erneuerbare Energien: EU-Kommission aktualisiert Folgenabschätzung
Stromgestehungskosten in Deutschland: Photovoltaik und Onshore-Wind am günstigsten
Metastudie: Dezentrale Energiewende braucht Netzausbau

Arbeitsschutz
Arbeitsschutzmanagement: ISO 45001 veröffentlicht
Persönliche Schutzausrüstungen: Neue Verordnung gilt ab 21. April 2018
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Die Reform der EU-Gasrichtlinie schadet dem Energiemarkt in Europa

Der Paukenschlag aus Brüssel ertönte im November letzten Jahres. Die EU-Kommission erklärte, die Anwendung der Binnenmarktregeln auf Pipelines ausweiten zu wollen, die Erdgas in die EU transportieren. Importleitungen aus Drittstaaten wären dann denselben Regeln unterworfen wie Erdgasleitungen innerhalb des europäischen Binnenmarktes. Beispielsweise müssten Betreiber es interessierten Lieferanten erlauben, die Infrastruktur zu nutzen (Netzzugang Dritter). Auch die Regeln zur Entgeltregulierung, eigentumsrechtlichen Entflechtung und Transparenz müssten eingehalten werden. Der Industrieausschuss des Europaparlaments hat sich dem inzwischen mehrheitlich angeschlossen. Der Rat der Europäischen Union, als Legislativvertretung der Mitgliedsstaaten, hat sich noch nicht positioniert.

Die Kommission führt an, mit ihrem Vorschlag eine allgemeine Regelungslücke schließen zu wollen. Es geht aber sicher auch darum, auf den politisch kontroversen Bau der Pipeline Nord Stream 2 Einfluss zu nehmen. Kurz zuvor war die Kommission mit dem Vorhaben gescheitert, auf Grundlage einer umstrittenen juristischen Begründung ein Mandat zur Verhandlung mit Russland über die Regulierung von Nord Stream 2 zu erhalten. Auch im aktuellen Fall der Änderung der Gasrichtlinie wird die Vereinbarkeit mit geltendem Recht selbst innerhalb der europäischen Institutionen bezweifelt. Der juristische Dienst des Rats kommt jedenfalls in einem Gutachten zu dem Schluss, dass die geografische Ausweitung des Anwendungsgebietes der Richtlinie nicht mit internationalem Recht vereinbar ist und Teile des Vorschlags allgemeinen EU-Rechtsprinzipien wie der einheitlichen Anwendung widersprechen. 

Jenseits der Politisierung von Investitionen in die europäische Gasversorgung könnten sich die Vorschläge von EU-Kommission und -Parlament zur Ausdehnung der EU-Kompetenz als Bumerang erweisen, die Europa grundsätzlich für Investitionen in gewerbliche Pipeline-Projekte unattraktiv machen. In Staaten außerhalb der Union sind es meist Exportmonopolisten oder zumindest stark marktbeherrschende (Staats-)Unternehmen, die das Gas nach Europa liefern. Diese grundsätzlich mit Unbundling-Vorgaben zu belegen, würde entweder zu einer Reihe von schwer kalkulierbaren Ausnahmen führen müssen oder zu einem sinkenden Interesse an mehr Gasimporten nach Europa. Genau dies und daraus erwachsende Versorgungsprobleme für Wirtschaft und private Haushalte befürchten auch europäische Verbände und Unternehmen, die den Kommissionsvorschlag kritisch beurteilten.

Dabei überdeckt die aktuell noch sehr komfortable Versorgungssituation, dass die in der EU rasch sinkende Gasproduktion den Importbedarf weiter ansteigen lässt, um die Nachfrage von Unternehmen und privaten Haushalten zu decken. In den nächsten 20 Jahren ist mit einem Rückgang der heimischen Produktion um rund 50 Prozent zu rechnen. Diese Entwicklung wird durch weitere zu erwartende Produktionsrückgänge in den Niederlanden beschleunigt, wo für das Groningen-Feld aufgrund vermehrt auftretender Erdbeben mit weiteren Produktionsbeschränkungen zu rechnen ist. Nennenswerte neue Förderstätten, die mit Fracking-Technologie operieren, sind aktuell in vielen EU-Ländern keine Option.

Die entstehende Lücke wird in diesem Zeitraum nicht durch sinkende Verbräuche zu kompensieren sein. Jahrelang war Konsens unter Experten, dass der Gasbedarf bis 2030 signifikant sinkt. Inzwischen erscheinen diese Prognosen überholt. So tragen die europaweit ins Rollen kommende Reduzierung der Kohleverstromung, das Wiedererstarken der europäischen Industrie und die robuste private Nachfrage nach Heizenergie die Verbräuche von Erdgas wieder nach oben.

Mehr Importe werden also notwendig sein und sind nur durch eine funktionsfähige und weiter auszubauende Infrastruktur zu gewährleisten. Dazu können bestehende und weitere geplante LNG-Terminals ihren Beitrag leisten und Europas Wirtschaft vom dynamischen Weltmarkt für Flüssigerdgas profitieren lassen. Angesichts der benötigten Mengen und der erheblichen Preisvolatilität von LNG ist eine Ergänzung um einzelne Pipeline-Projekte dennoch ratsam, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht durch steigende Preise oder fehlende Versorgung zu gefährden.

Nicht zuletzt ist der Versuch der EU-Kommission, über eine EU-Richtlinie ein spezifisches Infrastrukturprojekt aus politischen Gründen aufzuhalten, aus ordnungspolitischer Sicht kritisch zu beurteilen. Dies gilt besonders im Lichte der fehlenden Folgenabschätzung. Aus Sicht der Wirtschaft ist es ratsamer, die energiepolitischen Anstrengungen der EU auf die weitere Vertiefung des Gasbinnenmarktes zu konzentrieren, die in den letzten zehn Jahren weit vorangeschritten ist. Dieser Markt ist der Ort, wo der Wettbewerb zwischen den Lieferanten zu gewährleisten ist und damit eine günstige sowie sichere Gasversorgung für die Unternehmen sichergestellt werden sollte. Die angekündigte Reform des Gasmarkts im Jahr 2020 bietet die entsprechende Gelegenheit hierfür.

(Autoren: Till Bullmann und Julian Schorpp, DIHK)


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Aktuelles aus OWL

IHK-Rechner: Kosten für Wasser- und Abwasser schnell vergleichen

Die IHK Lippe hat bei den 16 lippischen Kommunen die aktuellen Gebühren für Wasser und Abwasser erhoben und verglichen. Insgesamt sind die Preise für Wasser und Abwasser im Schnitt aller lippischen Kommunen leicht gestiegen.

Die Daten sind in einen Online-Rechner eingeflossen, mit dem alle Unternehmen, aber auch die Bürger, schnell und einfach ermitteln können, wie viel mehr oder weniger Geld sie 2018 für die gleiche Leistung in einer anderen lippischen Kommune bezahlen müssten.

Der Rechner hebt die teuerste und die günstigste Kommune hervor und stellt die Ergebnisse grafisch dar – auch im Vergleich der letzten sechs Jahre.

Online-Rechner, Grafiken und Tabellen
Bild: IHK-Rechner: Kosten für Wasser- und Abwasser schnell vergleichen
Anhand der Verbräuche eines Beispielbetriebes aus der Oberflächenveredelung wird offensichtlich, wie groß die Unterschiede bei den Gebühren ausfallen

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Veranstaltungen

Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel

Termin: 18. April 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 11. April 2018

Die Kälte- und Klimatechnik steht vor großen Herausforderungen: Klimaschutz und Energieeffizienz, Gesundheitsschutz und Kosteneffizienz passen nicht immer perfekt zusammen.

Referenten aus der Praxis diskutieren mit Ihnen über die Umsetzung der 42. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz, die energetische Inspektion von Kälte- und Klimaanlagen, über Verfügbarkeit und Kosten von Kältemitteln und ihre Alternativen sowie über öffentliche Fördermittel.

Programm und Anmeldung
Bild: Kälteanlagen und 42. BImSchV / Energetische Inspektion / Kältemittel
(Bild: Holger Meite / Fotolia)

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Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?

Termin: 19. April 2018, 14:00 bis 16:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Straße 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 12. April 2018

Mit dem neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) ergeben sich weitreichende Änderungen für die Hersteller und Importeure. Fast alle elektrischen Geräten fallen ab Mitte August unter das ElektroG.

Mit dem Übergang in das neue ElektroG ändern sich die Gerätekategorien. Auch können Produkte mit elektrischer Funktion, die z. B. aktuell als Möbel oder Bekleidung gelten und daher nicht als Elektrogerät eingestuft werden, künftig registrierungspflichtig werden. Registriert sich der Hersteller nicht oder nicht korrekt darf er die "Elektrogeräte" nicht in Verkehr bringen. Es drohen Abmahnungen und hohe Bußgelder.

Programm und Anmeldung
Bild: Umwelt aktuell: Neues vom Elektrogerätegesetz - Welche Auswirkungen haben die aktuellen Änderungen?
(Bild: IHK Lippe)

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Umwelt

Landeswassergesetz soll novelliert werden: Haben Sie Anregungen?

Die Landesregierung plant, das Landeswassergesetz (LWG) zu novellieren. Bis Ende des Jahres 2018 soll ein Referentenentwurf zur Änderung des LWG erarbeitet werden.

Dazu sammeln die IHKs in NRW bis zum 30. April 2018 Informationen zu den Auswirkungen des derzeitig gültigen LWG auf die Unternehmen sowie Hinweise zu Änderungsbedarfen.

Rückmeldungen erbeten an Matthias Carl
Bild: Landeswassergesetz soll novelliert werden: Haben Sie Anregungen?
(Bild: Thomas Pieruschek / aboutpixel.de)

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RoHS-Richtlinie: Verlängerung von Ausnahmen für Blei

Die EU-Kommission hat Anfang März vier delegierte Richtlinien zur RoHS-Richtlinie vorgelegt, die mit gewissen Einschränkungen weiterhin die Verwendung von Blei als Legierungselement in Stahl, Aluminium und Kupfer sowie in hochschmelzenden Loten erlaubt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: RoHS-Richtlinie: Verlängerung von Ausnahmen für Blei
(Bild: trevorimages / iStock)

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Gesucht: Innovative Projektideen für den Klimaschutzwettbewerb "EnergieSystemWandel.NRW"

Die Landesregierung ruft bis zum 12. Juli 2018 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu auf, sich mit ihren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Verringerung von CO2-Emissionen am Wettbewerb "EnergieSystemWandel.NRW" zu beteiligen und um Zuschüsse zu bewerben.

(Quelle LeitmarktAgentur.NRW)

Weitere Informationen
Bild: Gesucht: Innovative Projektideen für den Klimaschutzwettbewerb "EnergieSystemWandel.NRW"
(Bild: LeitmarktAgentur.NRW)

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BDI-Studie zu Klimapfaden für Deutschland: 80 Prozent CO2-Reduktion volkswirtschaftlich verkraftbar

Deutschland will seine Treibhausgasemissionen (THG) bis 2050 um 80 bis 95 Prozent senken. Geht das?

Gemeinsam mit der Wirtschaft ist eine umfassende Studie entstanden, die untersucht, ob und wie die hohen Klimaziele kosteneffizient und wirtschafts- sowie gesellschaftsverträglich erreicht werden können.

(Quelle BDI)

Weitere Informationen
Bild: BDI-Studie zu Klimapfaden für Deutschland: 80 Prozent CO2-Reduktion volkswirtschaftlich verkraftbar
(Bild: BDI)

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Klimafolgenmonitoring: Winter in NRW werden kürzer, wärmer und nasser

Der anthropogene Klimawandel hat in Nordrhein-Westfalen den Winter am stärksten verändert. Die jährlichen Niederschläge sind seit 1881 um rund 100 mm gestiegen, die Jahresdurchschnittstemperatur um 1,6 Grad Celsius.

60 mm mehr Niederschläge fallen dabei allein in den drei Monaten des meteorologischen Winters. Der Temperaturanstieg beträgt 1,8 Grad Celsius. Die vegetationsbezogene Winterperiode hat sich um 33 Tage verkürzt.

Das sind Teilergebnisse des aktuellen Klimafolgenmonitorings NRW mit vier neuen Indikatoren zu den Jahreszeiten.

(Quelle LANUV NRW)

Klimafolgenmonitoring NRW
Bild: Klimafolgenmonitoring: Winter in NRW werden kürzer, wärmer und nasser
(Bild: josepina / aboutpixel.de)

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Klimabilanz Deutschland 2017: Emissionen gehen leicht zurück

In Deutschland wurden 2017 insgesamt 904,7 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 4,7 Millionen Tonnen weniger als 2016. Das zeigt die erste Prognose-Berechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Während die Emissionen im Energiebereich deutlich zurückgingen, stiegen sie im Verkehrssektor sowie in der Industrie an.

Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Emissionen bis zum Jahr 2017 um 27,7 Prozent gesenkt. Das für 2020 vereinbarte Klimaziel von 40 Prozent soll so schnell wie möglich erreicht werden. Bis 2030 müssen die Emissionen um mindestens 55 Prozent gesenkt werden.

(Quelle UBA)

Pressemitteilung
Bild: Klimabilanz Deutschland 2017: Emissionen gehen leicht zurück
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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IEA: Weltweite CO2-Emissionen sind 2017 wieder gestiegen

Die globalen energiespezifischen CO2-Emissionen sind nach dreijähriger Konstanz erstmals wieder in 2017 gegenüber 2016 um 1,5 Prozent gestiegen und erreichten ein historisches Niveau von 32,5 Gigatonnen. Dies zeigen die von der Internationalen Energieagentur (IEA) im März 2018 veröffentlichten Zahlen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: IEA: Weltweite CO2-Emissionen sind 2017 wieder gestiegen
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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Bestimmung der Fahrzeugemissionen: EU-Kommission will Berechnungsmethode ergänzen

Die EU-Kommission beabsichtigt, die Berechnungsmethode des CO2-Emissionswerts im Rahmen des NEFZ/WLTP-Testzyklus (Verfahren für Verbrauchs- und Abgastests) zu ergänzen. Damit will sie den derzeitigen regulatorischen Übergang der Testverfahren von NEFZ zu WLTP vereinfachen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Bestimmung der Fahrzeugemissionen: EU-Kommission will Berechnungsmethode ergänzen
(Bild: Frank Zunker / aboutpixel.de)

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REACH: Ende der Registrierungsfrist naht

Die letzte Registrierungsfrist für chemische Stoffe im Rahmen der REACH-Verordnung endet am 31. Mai 2018. Betroffen sind Stoffe in der Größenordnung von einer bis zu 100 Tonnen pro Jahr. Bisher sind nur knapp 75 Prozent der ursprünglich erwarteten 25.000 Stoffe registriert worden. Daher ist damit zu rechnen, dass viele kleinvolumige Substanzen ab 1. Juni 2018 nicht mehr verfügbar sein werden.

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bietet Unternehmen, die noch Fragen zur Stoffregistrierung haben, am 19. April 2018 die Möglichkeit zur Teilnahme an einem  Webinar.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: REACH: Ende der Registrierungsfrist naht
(Bild: Monika Wisniewska / Fotolia)

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DIHK-Merkblatt zu alternativen Antrieben für gewerbliche Fahrzeuge

Das DIHK-Merkblatt bietet einen kurzen Überblick über verschiedene insbesondere alternative Antriebsarten. Behandelt werden auch die Fragen zu Eintauschprämien und Verbotsrisiken für neue Dieselfahrzeuge sowie aktuelle Fördermöglichkeiten, u.a. im Rahmen des "Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020".

(Quelle DIHK)

Merkblatt
Bild: DIHK-Merkblatt zu alternativen Antrieben für gewerbliche Fahrzeuge
(Bild: m-imagephotography / iStock)

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Ladesäulenkarte: Wo kann ich mein Elektroauto aufladen?

Nordrhein-Westfalen möchte Vorreiter bei der Elektromobilität werden. Ein Viertel der bundesweit zugelassenen Elektrofahrzeuge sollen hierzulande fahren und ein Großteil der relevanten Komponenten im Land produziert werden. Maßgeblich für den Ausbau der E-Mobilität ist die Ladeinfrastruktur.

Einige Normal- und Schnell-Ladesäulen gibt es schon: Wo diese stehen, zeigt die Karte des Kompetenzzentrums ElektroMobilität NRW.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Ladesäulenkarte NRW
Bild: Ladesäulenkarte: Wo kann ich mein Elektroauto aufladen?
(Bild: Kompetenzzentrum ElektroMobilität NRW)

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Erlass aufgehoben: Keine Veröffentlichung von Antragsunterlagen im Internet

Die Landesregierung hat im Zuge des "Entfesselungspakets I" den Erlass zur Veröffentlichungspflicht von immissionsschutzrechtlichen Antragsunterlagen im Internet aufgehoben.

Durch den Erlass waren die Behörden im Rahmen öffentlicher Genehmigungsverfahren dazu verpflichtet, die ausgelegten Antragsunterlagen für jedermann zugänglich im Internet zu veröffentlichen. Die Wirtschaft befürchtet hier einen Abfluss von Firmen-Knowhow und erhebliche Wettbewerbsnachteile. Auch die Gefahr von Sabotageakten bis hin zu terroristischen Anschlägen sowie von Cyberkriminalität kann bei einer Veröffentlichung von Anlagendaten im Internet steigen.

(Quelle MWIDE NRW)

Pressemitteilung

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energiesteuerrichtlinie: Bis 4. Juni an EU-Konsultation beteiligen

Die Europäische Kommission will die Energiesteuerrichtlinie refomieren und hat die Stakeholder zu einer öffentlichen Konsultation eingeladen. Beiträge können bis zum 4. Juni 2018 eingereicht werden.

Die Kommission bittet um eine Bewertung z.B. der Steuerermäßigungen für energieintensive Unternehmen, Befreiungstatbestände und differenzierte nationale Steuersätze.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Energiesteuerrichtlinie: Bis 4. Juni an EU-Konsultation beteiligen
(Bild: MarianVejcik / iStock)

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OLG zur Eigenkapitalverzinsung für Netzbetreiber: Steigen die Netzentgelte?

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die von der Bundesnetzagentur festgelegten Eigenkapitalzinssätze für Netzbetreiber gekippt, da diese zu niedrig seien. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat nun die Möglichkeit, die Sätze für den Strom- und Gasnetzbetrieb neu festzulegen oder Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen. Werden die Eigenkapitalzinssätze erhöht, steigen auch die Netzentgelte.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: OLG zur Eigenkapitalverzinsung für Netzbetreiber: Steigen die Netzentgelte?
(Bild: Reinhold Föger)

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Clearingstelle: Arbeitsausgabe des KWKG veröffentlicht

Die Clearingstelle EEG/KWKG hat eine nichtamtliche Arbeitsausgabe des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) veröffentlicht, das intern und extern verlinkt und damit sehr anwenderfreundlich ist.

(Quelle Clearingstelle EEG/KWKG)

Weitere Informationen
Bild: Clearingstelle: Arbeitsausgabe des KWKG veröffentlicht
(Bild: Stefan Rajewski / Fotolia)

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Bundesrat setzt sich für KWK-Eigenversorgung ein

Der Bundesrat hat die Bundesregierung aufgefordert, rasch für Rechtssicherheit für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur Eigenversorgung zu sorgen. Die Betreiber solcher Anlagen müssen seit dem Ablauf der beihilferechtlichen Genehmigung zum Jahreswechsel die volle EEG-Umlage bezahlen.

(Quelle DIHK)

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Monitoring Energie 2018: Beteiligungspflicht prüfen

Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt erheben noch bis zum 27. April 2018 die Daten zum Monitoring 2018 in den Bereichen Elektrizität und Gas. Folgende in Deutschland tätige Unternehmen sind zur Beteiligung verpflichtet:

  • Stromerzeuger und Stromspeicherbetreiber (Anlagenleistung mind. 10 MW)
  • Netzbetreiber Strom/Gas
  • Messstellenbetreiber Strom(Gas
  • Stromlieferanten
  • Untertagegasspeicherbetreiber
  • Gashändler und Gaslieferanten

(Quelle DIHK)

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Kohlekraftwerke in Sicherheitsbereitschaft noch ohne Einsatz

Die in der Sicherheitsbereitschaft nach § 13 EnWG befindlichen Braunkohlekraftwerke wurden bislang noch nie angefordert. Das hat die Bundesregierung in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/915) mitgeteilt. Die dafür von den Übertragungsnetzbetreibern anvisierten Kosten betrugen 2017 85 Mio. Euro und werden für 2018 auf 149 Mio. geschätzt.

(Quelle DIHK)

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Bild: Kohlekraftwerke in Sicherheitsbereitschaft noch ohne Einsatz
(Bild: Moebius / Fotolia)

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Erneuerbare Energien: EU-Kommission aktualisiert Folgenabschätzung

In einer kurzen, informellen Analyse (sog. non paper) zeigt die Brüsseler Behörde, wie sich die starke Kostendegression bei den erneuerbaren Energien (EE) im vergangenen Jahrzehnt auf die ursprüngliche Folgenabschätzung zur Reform der EE-Richtlinie auswirkt.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Erneuerbare Energien: EU-Kommission aktualisiert Folgenabschätzung
(Bild: Butch / Fotolia)

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Stromgestehungskosten in Deutschland: Photovoltaik und Onshore-Wind am günstigsten

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die vierte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2035.

(Quelle Fraunhofer ISE)

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Bild: Stromgestehungskosten in Deutschland: Photovoltaik und Onshore-Wind am günstigsten
Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien und konventionelle Kraftwerke an Standorten in Deutschland im Jahr 2018 (Grafik: Fraunhofer ISE)

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Metastudie: Dezentrale Energiewende braucht Netzausbau

Der im Netzausbauplan 2030 vorgesehene Ausbau der Stromübertragungsnetze ist auch bei einer dezentralen Stromerzeugung erforderlich - selbst dann, wenn alle Speicher und Flexibilitätsoptionen zur Verfügung stehen. Das ist das Ergebnis einer vom Öko-Institut durchgeführten Meta-Studie.

(Quelle DIHK)

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Bild: Metastudie: Dezentrale Energiewende braucht Netzausbau
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Arbeitsschutz

Arbeitsschutzmanagement: ISO 45001 veröffentlicht

Die erste internationale Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme (ISO 45001) ist im März 2018 von der International Standard Organisation (ISO) veröffentlicht worden. Sie löst den bisher in vielen Unternehmen angewandten britischen Standard OHSAS 18001 ab. Gegenüber der BS OHSAS 18001 ergeben sich zahlreiche strukturelle und inhaltliche Änderungen. Die Umstellung auf die neue Norm muss bis zum 12. März 2021 erfolgt sein.

(Quellen GUTcert, TÜV)

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Persönliche Schutzausrüstungen: Neue Verordnung gilt ab 21. April 2018

Die europäische Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen (PSA) ist nach einer Vorlaufzeit von zwei Jahren ab dem 21. April 2018 verbindlich anzuwenden. Sie ersetzt die bisherige PSA-Richtlinie 89/686/EWG. Es gelten Übergangsbestimmungen für das Inverkehrbringen von PSA-Produkten nach "altem" Recht.

Durch die neue Verordnung werden einige PSA-Produkte erstmals der höchsten Risiko-Kategorie III zugeordnet. Nicht nur die Hersteller, sondern auch die Arbeitgeber müssen hierdurch neue Anforderungen erfüllen. Die PSA-Verordnung nimmt zudem Importeure und Händler stärker in die Pflicht.

(Quelle DGUV)

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Bild: Persönliche Schutzausrüstungen: Neue Verordnung gilt ab 21. April 2018

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im März und April 2018 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinische bzw. Technische Regel veröffentlicht:

  • TRBS 1201 Teil 3 Instandsetzung an Geräten, Schutzsystemen, Sicherheits-, Kontroll- und Regelvorrichtungen im Sinne der Richtlinie 2014/34/EU
  • TRGS 201 Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
  • TRGS 420 Verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) für die Ermittlung und Beurteilung der inhalativen Exposition
  • TRGS 725 Gefährliche explosionsfähige Atmosphäre - Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen im Rahmen von Explosionsschutzmaßnahmen

(Quelle BAuA)

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Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen