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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
GreenTech "Made in Germany"

Aktuelles aus OWL
Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen: Innovatives CIP-Anlagenkonzept schont Ressourcen

Umwelt
Neues ElektroG: Ab 15. August 2018 fast alle elektrischen und elektronischen Geräte betroffen
Kreislaufwirtschaftspaket: EU-Parlament verabschiedet neue Regeln für die Abfallwirtschaft
Greentech-Atlas 2018: Wachstumsmarkt Umwelt und Ressourceneffizienz
LAGA: Neuer Bußgeldkatalog zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung
IT.NRW: Daten zur Abfallwirtschaft 2016
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Thermische Nachverbrennung: Entlastung nach § 51 Energiesteuergesetz nicht rechtmäßig?
Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte beschlossen
Zweite KWK-Ausschreibung gestartet
EU-Klimapolitik: Transport, Landwirtschaft und Gebäude müssen CO2-Emissionen deutlich senken
EU-Emissionshandel: CO2-Ausstoß in Deutschland im Jahr 2017 rückläufig
Besondere Ausgleichsregelung: BAFA veröffentlicht neues Hinweisblatt "Stromzähler"
EMS-Marktspiegel: Softwarelösungen für Energiecontrolling schnell finden
Mit Excel Verluste von Wärmeleitungen berechnen
Leitfaden: Synergien durch betriebsübergreifende Effizienzmaßnahmen
Leitfaden Photovoltaik überarbeitet
Studien zu Erneuerbaren Gasen: Hohes CO2-Minderungsziel macht Power-to-Gas notwendig
BINE-Projektinfo: Energieeffiziente Modellfabrik
BINE-Infodienst: Smart Grid zu günstigen Kosten
Smarte Transformatoren für das Stromnetz der Zukunft

Arbeitsschutz
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

GreenTech "Made in Germany"

Alle vier Jahre erstellt Roland Berger im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit dem GreenTech-Atlas eine umfangreiche Studie über Status Quo und Aussichten in den Branchen Umwelttechnik und Ressourceneffizienz. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat nun die 5. Auflage der Studie vorgestellt und gute Nachrichten für Unternehmen der entsprechenden Querschnittsbranchen übermittelt. Prognostiziert werden jährliche globale Wachstumsraten von 6,9 Prozent. Bis 2025 soll das Marktvolumen auf 5.902 Milliarden Euro anwachsen. Deutsche Unternehmen sind mit einem Weltmarktanteil von 14 Prozent stark aufgestellt. 

Neben den wirtschaftlichen Potenzialen sind mit den wachsenden Umwelttechnologie-Sektoren auch große ökologische und soziale Hoffnungen verbunden. Sie sollen ganz wesentlich dazu beitragen, dass die Grundbedürfnisse einer wachsenden Anzahl von Menschen, auch in schwächeren Volkswirtschaften, erfüllt werden, ohne die Basis für eine dauerhaft gute Lebensqualität zu zerstören. Die ambitionierten internationalen Klimaschutzziele und die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen – auch dies unterstreicht der GreenTech-Atlas deutlich – sind ohne innovative Lösungen und Dienstleistungen nicht zu erreichen.

Dass neue Technologien immer häufiger auch disruptiven Charakter haben, zeigt die Studie in einem umfangreichen Kapitel über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umweltwirtschaft. Digitale Systeme verändern den Markt in Bezug auf die Optimierung der eigenen Prozesse und die Kommunikation mit Kunden. Die positive Nachricht für den Umwelt- und Klimaschutz ist gleichzeitig ein Weckruf an die deutsche Umweltwirtschaft. Während z. B. Branchen der Energiespeicherung und -verteilung sowie Teile des Mobilitätssektors auf digitale Applikationen und Vernetzung aufbauen, stehen andere Branchen erst am Anfang des digitalen Wandels.

Auch der zunehmende Wettbewerb um internationale Aufträge ist eine Herausforderung, der sich deutsche Unternehmen stellen müssen. Die deutsche Umweltwirtschaft besteht zu 90 Prozent aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. Was an sich eine Stärke der deutschen Volkswirtschaft ist, kann im Wettbewerb um Aufträge eine Herausforderung sein. Denn immer häufiger werden nicht nur Technologien, sondern auch Infrastruktur und Service sowie oft auch die Finanzierung als "Paketlösung" nachgefragt.

Deshalb sind aus dem GreenTech-Atlas des BMU im Wesentlichen zwei Schlussfolgerungen zu ziehen. Zum einen müssen in den kommenden Jahren mit einer intelligenten Industrie- und Investitionspolitik die Rahmenbedingungen dafür gesetzt werden, dass die deutsche Umweltwirtschaft Vorreiter bleibt. Zum anderen ist es wichtig, dass die Bundesregierung deutsche Unternehmen zielorientiert mit Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung beim Eintritt in neue Märkte unterstützt.

Mit der Exportinitiative Umwelttechnologien hat das BMU seit 2016 ein auf die Umweltwirtschaft zugeschnittenes eigenes Förderinstrument etabliert, das sich auf Themen der öffentlichen Daseinsvorsorge fokussiert und damit eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Programmen des BMWi bietet.

Deutsche Auslandshandelskammern engagieren sich in Zusammenarbeit mit der DIHK Service GmbH seit 2016 und bis Ende 2019 mit fast 30 Projekten, in denen durch Wissens- und Technologietransfer Umweltrahmenbedingungen verbessert und Exportchancen für GreenTech „Made in Germany“ erhöht werden sollen.

Da insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern der Markteintritt oft mit Hürden verbunden ist, leisten die Förderprogramme einen wichtigen Beitrag, nachhaltige Technologien aus Deutschland international zu positionieren und den Umweltschutz vor Ort zu stärken.

Es liegt im gemeinsamen Interesse und in der Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Verbänden, dafür zu sorgen, dass auch die nächste Auflage des GreenTech-Atlas auf einen starken deutschen Umweltsektor blickt.

(Autoren: Katharina Dellbrügger, Stefan Kohlwes, DIHK)


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Aktuelles aus OWL

Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen: Innovatives CIP-Anlagenkonzept schont Ressourcen

Mithilfe eines innovativen CIP-Anlagenkonzepts und einer ausgeklügelten Sensorik hat der Mineralbrunnenbetrieb Staatlich Bad Meinberger den Verbrauch von Frisch- und Abwasser, Säure, Lauge und Energie teilweise deutlich senken können. Mit den umgesetzten Maßnahmen kann das Unternehmen z.B. jährlich etwa 4.500 Kubikmeter Frisch- und Abwasser einsparen sowie die Abwasserfrachten reduzieren.

Das Unternehmen hat insgesamt 515.800 Euro in die Reinigungstechnik investiert, das Land hat 200.000 Euro öffentliche Förderung beigesteuert. Das Unternehmen hat sich vorab durch die Finanzierungsberatung der Effizienz-Agentur NRW (efa NRW) beraten lassen.

(Quelle efa NRW)

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Bild: Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen: Innovatives CIP-Anlagenkonzept schont Ressourcen
(Bild: Staatlich Bad Meinberger)

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Umwelt

Neues ElektroG: Ab 15. August 2018 fast alle elektrischen und elektronischen Geräte betroffen

Ab 15. August 2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom neuen Elektroaltgerätegesetz (ElektroG) erfasst - sogar Bekleidung, Schuhe und Möbel mit elektrischen Funktionen. Betroffene Unternehmen müssen sich bis zum Stichtag bei der Stiftung ear registrieren lassen.

Bisherige Registrierungen von Geräten werden automatisch in die neuen sechs Gerätekategorien überführt. Die Überführung muss geprüft werden. Denn nicht registrierte oder in der falschen Gerätekategorie registrierte Geräte dürfen ab 15. August 2018 bzw. 1. Januar 2019 nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

(Quelle: UBA, BITKOM)

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Bild: Neues ElektroG: Ab 15. August 2018 fast alle elektrischen und elektronischen Geräte betroffen
(Bild: IHK Lippe)

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Kreislaufwirtschaftspaket: EU-Parlament verabschiedet neue Regeln für die Abfallwirtschaft

Das EU-Parlament hat Mitte April 2018 neuen Regeln für die Abfallwirtschaft zugestimmt. Das Kreislaufwirtschaftspaket enthält neue Vorgaben für die Abfallrahmenrichtlinie sowie für die Richtlinien über Verpackungen und Verpackungsabfälle, Abfalldeponien, Altfahrzeuge, (Alt-)Batterien und (Alt-)Akkumulatoren sowie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte.

Nach dem Inkrafttreten haben die EU-Mitgliedstaaten zwei Jahre Zeit, die Richtlinien in nationales Recht unzusetzen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Kreislaufwirtschaftspaket: EU-Parlament verabschiedet neue Regeln für die Abfallwirtschaft
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel)

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Greentech-Atlas 2018: Wachstumsmarkt Umwelt und Ressourceneffizienz

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat den "Greentech-Atlas 2018" veröffentlicht. Der Atlas stellt neben den politischen Entwicklungen vor allem die Marktsegmente, -anteile und -entwicklungen sowie Trends auf den sechs Leitmärkten

  • Energieeffizienz,
  • Umweltfreundliche Erzeugung Speicherung und Verteilung von Energie,
  • Kreislaufwirtschaft,
  • Nachhaltige Mobilität,
  • Nachhaltige Wasserwirtschaft sowie
  • Rohstoff- und Materialeffizienz

vor. Zum ersten Mal nimmt der GreenTech-Atlas die Rolle der Digitalisierung für die stark mittelständisch geprägte Branche in den Blick.

(Quelle BMU)

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Bild: Greentech-Atlas 2018: Wachstumsmarkt Umwelt und Ressourceneffizienz
(Bild: BMU)

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LAGA: Neuer Bußgeldkatalog zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) stellt im neuen "Bußgeldkatalog im Zusammenhang mit Verstößen bei der Abfallverbringung" die Obergrenzen für Bußgelder und die Vorschriften für Straftaten dar. Die LAGA beschreibt darin auch die Grundsätze für die Erhöhung oder Ermäßigung der Rahmensätze und konkretisiert an unterschiedlichen Fallbeispielen die Anwendungen der Regeln .

(Quelle DIHK)

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Bild: LAGA: Neuer Bußgeldkatalog zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung
(Bild: Fotolia / Kumbabali)

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IT.NRW: Daten zur Abfallwirtschaft 2016

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in seinem statischen Bericht "Daten zur Abfallwirtschaft 2016" umfassende Daten zum Abfallaufkommen in NRW veröffentlicht.

In den Tabellen werden z.B. Daten

  • zum Aufkommen bzw. zu den in Anlagen verarbeiteten Mengen aller nachweispflichtigen Abfälle sowie deren Herkunft, Verwertung oder Beseitigung,
  • zu den von der öffentlichen Müllabfuhr eingesammelten Siedlungsabfallmengen,
  • zur Erhebung über das Einsammeln und die Rücknahme von Verpackungen (Verkaufs-, Transport- und Umverpackungen) und
  • zum Input nach Anlagenart sowie kreisfreien Städten und Kreisen

dargestellt.

(Quelle IT.NRW)

Bericht "Daten zur Abfallwirtschaft 2016"
Bild: IT.NRW: Daten zur Abfallwirtschaft 2016
(Bild: IT.NRW)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Thermische Nachverbrennung: Entlastung nach § 51 Energiesteuergesetz nicht rechtmäßig?

Die Hauptzollämter prüfen derzeit die Rechtmäßigkeit bisher gewährter Steuerentlastungen für Anlagen zur thermischen Nachverbrennung nach § 51 Abs. 1 Nr. 2 EnergieStG. Sie beziehen sich dabei auf zwei Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH: Urteile C-426/12 und C 529/14).

(Quelle DIHK)

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Bild: Thermische Nachverbrennung: Entlastung nach § 51 Energiesteuergesetz nicht rechtmäßig?
(Bild: Sandor Jackal / Fotolia)

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Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte beschlossen

Das Bundeskabinett hat Ende April die Verordnung zur Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte beschlossen. Damit startet die Einführung der bundesweiten Wälzung zum 1. Januar 2019 und wird bis 2023 vollständig umgesetzt. Die vier Übertragungsnetzbetreiber werden im Oktober 2018 ihre Netzentgelte erstmalig für das Jahr 2019 auf Basis der neuen Regelungen veröffentlichen. 2019 werden dann 20 Prozent der Kosten bundesweit gewälzt, 2023 dann alle Kosten.

(Quelle DIHK)

Verordnung
Bild: Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte beschlossen
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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Zweite KWK-Ausschreibung gestartet

Die Bundesnetzagentur hat im April die zweite Ausschreibungsrunde für neue KWK-Anlagen über insgesamt 118 MW Leistung gestartet. Für neue KWK-Anlagen mit einer Leistung von 1 bis 50 MW werden bis 1. Juni 2018 Angebote gesammelt. 25 MW sind dabei für innovative KWK-Systeme reserviert, die erneuerbare Energien integrieren.

(Quelle DIHK)

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EU-Klimapolitik: Transport, Landwirtschaft und Gebäude müssen CO2-Emissionen deutlich senken

Die kurz vor der Veröffentlichung stehende "Lastenteilungsverordnung" legt fest, dass die Sektoren Transport, Landwirtschaft, Gebäude und Abfälle ihre Treibhausgasemissionen in Europa bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zu 2005 senken müssen. 

Jeder Mitgliedsstaat erhält nach 2020 jährliche Emissionsbudgets. Sie sollen die Erreichung eines verbindlichen nationalen Treibhausgasminderungsziels sicherstellen. Deutschlands soll bis 2030 eine Minderung von 38 Prozent erreichen.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Klimapolitik: Transport, Landwirtschaft und Gebäude müssen CO2-Emissionen deutlich senken
(Bild: Hemera)

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EU-Emissionshandel: CO2-Ausstoß in Deutschland im Jahr 2017 rückläufig

Die vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten deutschen Treibhausgasemissionen sind 2017 um 3,4 Prozent gesunken. Das wird aus den vorläufigen Daten zum Emissionshandel 2017 ersichtlich, die die EU-Kommission Anfang März veröffentlicht hat. Deutschland hat dies vor allem einem Emissionsrückgang im Energiesektor von 5,4 Prozent zu verdanken. Auf EU-Ebene sind die ETS-Emissionen erstmals seit 7 Jahren wieder gestiegen.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Emissionshandel: CO2-Ausstoß in Deutschland im Jahr 2017 rückläufig
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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Besondere Ausgleichsregelung: BAFA veröffentlicht neues Hinweisblatt "Stromzähler"

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das neue Hinweisblatt "Stromzähler" für Unternehmen veröffentlicht, die die Besondere Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen möchten bzw. genommen haben.

Das Hinweisblatt steht allerdings unter dem rechtlichen Vorbehalt einer gesetzlichen Regelung zur Messung des Drittverbrauchs.

(Quelle BAFA)

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Bild: Besondere Ausgleichsregelung: BAFA veröffentlicht neues Hinweisblatt "Stromzähler"
(Bild: BAFA)

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EMS-Marktspiegel: Softwarelösungen für Energiecontrolling schnell finden

Software für Energiecontrolling und Energiemanagement hilft Unternehmen dabei, die Messdaten von Zählern zu sammeln, auszuwerten und zu visualisieren. Der Markt hält ein breites Angebot mit Software-Lösungen bereit.

Der EMS.Marktspiegel, ein Online-Tool der EnergieAgentur.NRW, ist grundlegend überarbeitet worden. Es hilft dem Anwender dabei, schnell eine Auswahl passender Software zu finden.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Pressemeldung
Bild: EMS-Marktspiegel: Softwarelösungen für Energiecontrolling schnell finden
Zeitgemäße Suchkriterien und eine anwenderfreundlichere Benutzerführung (Foto: EnergieAgentur.NRW)

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Mit Excel Verluste von Wärmeleitungen berechnen

Wo Wärmeleitungen Distanzen überwinden, gibt es immer gewisse Wärmeverluste. Die EnergieAgentur.NRW hat jetzt ein Excel-Tool zur Berechnung von Rohrwärmeverlusten ins Internet gestellt. Schon bei der Planung der Wärmeleitung müssen Parameter wie Rohrdurchmesser, Dämmung, Temperatur und Strecke sowie ihre Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Das neue Tool hilft dabei.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

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Leitfaden: Synergien durch betriebsübergreifende Effizienzmaßnahmen

Der neue Leitfaden "Effizienzmanagement in Gewerbegebieten" der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz zeigt anhand von erprobten Ansätzen und Technologien, wie Unternehmen Synergien bei Energieversorgung und -nutzung an einem Standort betriebsübergreifend nutzen können.

Der Leitfaden erweitert die Reihe bereits veröffentlicher Praxisleitfäden.

(Quelle: Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)

Leitfaden "Effizienzmanagement in Gewerbegebieten"
Bild: Leitfaden: Synergien durch betriebsübergreifende Effizienzmaßnahmen
(Bild: Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)

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Leitfaden Photovoltaik überarbeitet

Die EnergieAgentur.NRW hat den "Leitfaden Photovoltaik" grundlegend überarbeitet. Die Broschüre informiert über die Technik, Planung und Montage, Wirtschaftlichkeit, Förderbedingungen und Rechenmodelle sowie Steuern und Versicherung.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Leitfaden
Bild: Leitfaden Photovoltaik überarbeitet
(Bild: EnergieAgentur.NRW)

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Studien zu Erneuerbaren Gasen: Hohes CO2-Minderungsziel macht Power-to-Gas notwendig

Die Studie "Erneuerbare Gase – Ein Systemupdate der Energiewende" will ein vollständiges Bild eines kosteneffizienten, treibhausgasneutralen und sektorenübergreifenden Energiesystems der Zukunft im Jahr 2050 in Deutschland zeichnen. Ein Fokus liegt dabei auf der Bedeutung von erneuerbar erzeugten Gasen (Methan und Wasserstoff). Ergebnis: Die Nutzung der Power-to-Gas Technologie führt langfristig nicht nur zu volkswirtschaftlichen Effizienzgewinnen, sondern auch zu Flexibilisierungsvorteilen in der Einspeisung.

Eine Metastudie zeigt, dass ohne Power-to-Gas das Ziel von 95 Prozent CO2-Minderung nicht erreichbar ist.

(Quelle BWE, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Studien zu Erneuerbaren Gasen: Hohes CO2-Minderungsziel macht Power-to-Gas notwendig
(Bild: BWE)

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BINE-Projektinfo: Energieeffiziente Modellfabrik

Die ETA-Fabrik auf dem Campus der Technischen Universität Darmstadt ist Forschungsgegenstand, Großdemonstrator und Lernort zugleich. Sie vernetzt Gebäudehülle und industrielle Prozesskette technologie- und disziplinübergreifend in Einzel- und Verbundlösungen: Dadurch steigt die Energieeffizienz des Gesamtsystems. Gegenüber einer konventionellen Fabrik ergeben sich durch intergrale Betrachtung von Maschinen und Gebäude wirtschaftlich realisierbare Energieeinsparpotenziale von bis zu 40 Prozent.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

BINE-Projektinfo 3/2018
Bild: BINE-Projektinfo: Energieeffiziente Modellfabrik
Die ETA-Fabrik dient als Forschungs- und Demonstrationsanlage (Bild: Eibe Sönnecken, TU Darmstadt, PTW)

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BINE-Infodienst: Smart Grid zu günstigen Kosten

Die gleiche Technologie, mit der seit vielen Jahrzehnten abends die Straßenlaternen angeschaltet werden, kann Stromverbraucher und dezentrale Erzeuger zu systemdienlichem Verhalten motivieren. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat gemeinsam mit Projektpartnern untersucht, wie sich auf Basis der Rundsteuertechnik dynamische Stromtarife übermitteln lassen. Dabei werden Börsenstrompreise mittels Tarifschaltzeiten über das regionale Stromnetz gesendet.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

BINE-Infodienst
Bild: BINE-Infodienst: Smart Grid zu günstigen Kosten
Die intelligente Betriebsführung auf Basis flexibler Tarife wurde zunächst in einem ein Test-Aufbau erprobt (Bild: Fraunhofer ISE)

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Smarte Transformatoren für das Stromnetz der Zukunft

Beim schnellen Aufladen von Elektroautos wird kurzzeitig besonders viel Energie an Ladestationen benötigt. Solche Spitzenlasten führen zu Engpässen im Stromnetz und stellen eines der Probleme beim Ausbau der Elektromobilität dar. 

Ein Schlüsselelement dafür könnte der Smart Transformator sein, den Forscher aus Kiel entwickelt haben. Dank seines modularen Aufbaus ist er wartungsfreundlich und lässt sich einfach und kostengünstig für verschiedene Einsatzmöglichkeiten skalieren. So könnte er nicht nur für die bessere Integration von Ladestationen ins Stromnetz oder die Anbindung von Gleichstromnetzen sorgen, sondern den Energieverbrauch in Rechenzentren senken und die Sicherheit in Flugzeugen erhöhen.

(Quelle idw online)

Weitere Informationen
Bild: Smarte Transformatoren für das Stromnetz der Zukunft
Spitzenlasten beim Laden von Elektroautos führen zu Engpässen im Stromnetz (Bild: Pexels)

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Arbeitsschutz

Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im April und Mai 2018 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRGS 220 Nationale Aspekte beim Erstellen von Sicherheitsdatenblättern
  • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte
  • TRGS 905 Verzeichnis krebserzeugender, keimzellmutagener oder reproduktionstoxischer Stoffe
  • TRGS 910 Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen