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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Kunststoff: verwerten statt verteufeln

Aktuelles aus OWL
Regionalvergleich: Stromnetzentgelte in Lippe gesunken
Bundessieger aus OWL: Energie-Scout-Team ganz vorne
Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken

Umwelt
IHK-Merkblatt: Aktueller Handlungsbedarf beim ElektroG
Verpackungsgesetz: Viele Unternehmen müssen sich bis 2019 registrieren
Abfalleinstufung: Leitfaden der EU-Kommission veröffentlicht
Förderaufruf zur Beschaffung von Elektroautos
DIHK Positionspapier: Luftqualität verbessern - Mobilität optimieren
Studie: E-Mobilität bedroht Arbeitsplätze in der Autobranche
REACH: Online-Befragungen zu Stoffen in Erzeugnissen
Recyclingfähigkeit von Verpackungen: Konsultation zu Mindeststandards
Klimaschutzbericht 2017: Große Minderungslücke bestätigt
BMU legt TEHG-Novelle vor
EU-Studie: Gewässer in Europa noch lange nicht im guten Zustand
LAI beantwortet Vollzugsfragen zur Umsetzung der Seveso-III-RL
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
DIHK-Faktenpapier Eigenerzeugung und Stromdirektlieferung aktualisiert
STEP up!: 6. Ausschreibungsrunde für Energieffizienzinvestitionen startet im September
Neu: DIHK-Faktenpapier Stromhandel und Strombeschaffung
BNetzA: Leitfaden zum Einspeisemanagement veröffentlicht
Redispatch: Kosten für die Abregelung von Erzeugungsanlagen deutlich gestiegen
Monitoring zur Energiewende: Deutschland hinkt eigenen Zielen hinterher
Einigung bei Erneuerbare-Energien-Richtlinie: Umsetzung bis 2021
Studie: Erneuerbare können bis 2050 auf 84 Prozent der deutschen Stromerzeugung wachsen
Fraunhofer IEE: Windenergie-Report Deutschland 2017 veröffentlicht
Bundesregierung legt EEG-Erfahrungsbericht vor
Energieeffizienz: EU-Gesetzgeber einigen sich auf neue EU-Regeln
Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht
Gute Nachbarschaft lohnt sich: Effizienzpotenziale in Gewerbegebieten
BINE-Info: Netzdienliche Gebäude und Quartiere

Arbeitsschutz
Arbeitsschutzmanagement: ISO 45001 liegt in deutscher Sprache vor
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Kunststoff: verwerten statt verteufeln

Die Plastikverschmutzung der Weltmeere hat endgültig die gesellschaftliche Wahrnehmung erreicht. Aufnahmen von schwimmenden Müllbergen oder asiatischen Stränden voller Plastik dringen in den medialen Fokus und verdeutlichen die Notwendigkeit schneller wie effektiver Gegenmaßnahmen.

Auch die Europäische Union hat das Problem erkannt. Im Januar 2018 legte die EU-Kommission daher eine sogenannte Plastikstrategie vor. Dieser Plan beinhaltet zunächst allgemeine Schritte und Richtwerte, um Kunststoffprodukte in der EU verstärkt der Kreislaufwirtschaft zuzuführen und Plastikabfälle deutlich zu reduzieren. Brüssel verfolgt damit im Allgemeinen das richtige Ziel.

Ein konkreter Schritt zur anschließenden Planumsetzung erfolgte im Mai dieses Jahres: Die EU-Kommission schlug eine Richtlinie vor, um die weltweite Meeresverschmutzung durch Plastikprodukte zu reduzieren. Neben gewissen Anreizen zu einer Kreislaufwirtschaft bilden darin jedoch vor allem Verbote das politische Mittel der Wahl. So verbannt der Gesetzesentwurf - würde er in seiner aktuellen Form umgesetzt - etwa Besteck, Teller, Trinkhalme, Watte- und Rührstäbchen oder Luftballonstäbe aus Einwegkunststoff vom europäischen Markt.

Die von den möglichen Verboten betroffenen Produkte werden jedoch nicht in der Richtlinie selbst benannt. Stattdessen nutzt die EU-Kommission dazu einen Anhang. Dieser Annex soll bei Bedarf bereits einige Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie überprüft werden. Was letztlich droht, ist eine Spirale immer weiterer Produktverbote - bis in den kleinsten Lebensbereich hinein. Was kommt als nächstes? Als Maßstab der Produktverbote dient der EU-Kommission offenbar die Frage, ob nachhaltigere Alternativen zum Einwegplastikprodukt auf dem Markt existieren. Betroffene Unternehmen geraten somit unter ein Damoklesschwert weiterer Beschränkungen und Verbote, welche im Einzelfall existenzgefährdende Auswirkungen haben können. Durch fortlaufende Produktverbote läuft die EU-Kommission im Übrigen Gefahr, die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft als Ziel aus dem Fokus zu verlieren. Wenn es der EU um Kreislaufwirtschaft und saubere Weltmeere geht, wäre etwa die Unterstützung Asiens im Umgang mit den dort entstandenen Abfällen das bessere Mittel.

Der Brüsseler Vorschlag führt neben den Produktverboten zusätzliche Maßnahmen auf. Etwa darin vorgesehene Zielwerte zur Verwendungsverringerung und zur getrennten Sammlung von Getränkeflaschen aus Einwegkunststoff oder Sensibilisierungsmaßnahmen der EU-Mitgliedstaaten können Umweltbelastungen durch Plastikabfälle verringern. Und dazu besteht dringender Handlungsbedarf. Doch die Problemadressierung sollte gemeinsam mit und nicht gegen die Wirtschaft erfolgen.

Dass die Vorschlagsbegründung von Kunststoffen als “wertvollen Materialen“ spricht, stimmt insofern für den nun folgenden Legislativprozess ein wenig hoffnungsvoller.

(Autor: Till Bullmann, DIHK)


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Aktuelles aus OWL

Regionalvergleich: Stromnetzentgelte in Lippe gesunken

Sechs Netzbetreiber in Lippe haben ihre Netzentgelte für Strom gegenüber dem Vorjahr gesenkt, der siebte hat sie nicht verändert. Das ist das erfreuliche Ergebnis des aktuellen Vergleichs der Stromnetzentgelte der IHK für verschiedene Abnahmefälle auf Niederspannungs- bzw. Mittelspannungsebene.

Auf der Niederspannungsebene sind die Blomberger Versorgungsbetriebe mit 5,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) in Lippe am günstigsten, auf der Mittelspannungsebene sind es die Stadtwerke Lemgo mit 3,50 Cent/kWh.

Im Vergleich mit umliegenden Netzgebieten sind die Stadtwerke Rinteln auf der Niederspannungsebene mit 4,97 Cent/kWh Spitze. Die Stadtwerke Hameln sind mit 8,23 Cent/kWh am teuersten. Eine ähnliche Spreizung zeigt sich auch bei der Mittelspannung.

(Quelle IHK Lippe)

Weitere Informationen
Bild: Regionalvergleich: Stromnetzentgelte in Lippe gesunken
(Grafik IHK Lippe)

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Bundessieger aus OWL: Energie-Scout-Team ganz vorne

Auch 2018 stellt OWL wieder ein Siegerteam bei der Bestenehrung beim DIHK in Berlin. Die Energie-Scouts des Logistikdienstleisters Kraftverkehr Nagel aus Borgholzhausen, OWL-Sieger in 2017, konnten die Bundesjury in der Kategorie "Große Unternehmen" überzeugen. Mit ihrem Projekt zur Neuorganisation der LKW-Beladung am Wochenende haben sie jährliche Einsparungen von knapp 30.000 Euro und 250 MWh erzielt.

Die diesjährige Preisverleihung des OWL-Wettbewerbs findet im November statt. Anfang 2019 startet die nächste Projektrunde in OWL. Unternehmen können schon jetzt bei der IHK ihr Interesse bekunden.

(Quelle: Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz)

Pressemeldung
Bild: Bundessieger aus OWL: Energie-Scout-Team ganz vorne
Die besten Energie-Scouts 2018 (Bild: Jens Schicke / DIHK)

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Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken

Photovoltaik in Unternehmen
Termin: 30. August 2018, 14:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

Energiespeicher - Einsatzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen
Termin: 24. September 2018, 14:00 Uhr
Ort: IHK Lippe zu Detmold

Bild: Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

IHK-Merkblatt: Aktueller Handlungsbedarf beim ElektroG

In 2018 kommt es im Rahmen der Übergangsregelungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) zu weitreichenden Veränderungen, die insbesondere Gerätehersteller bzw. deren Bevollmächtigte betreffen.

Zum einen werden aufgrund des "Offenen Anwendungsbereiches", der beinahe alle elektrischen und elektronischen Geräte umfasst, bei vielen Geräten erstmalig Registrierungen erforderlich. Zum anderen müssen durch eine grundlegende Änderung der Zuordnung zu den Gerätekategorien die bereits mit ihren Produkten registrierten Unternehmen prüfen, ob die automatischen Überführungen in die neuen Kategorien zutreffen und vollständig sind.

Die notwendigen Schritte und Termine hat die IHK in ihrem Merkblatt zum ElektroG ergänzt.

(Quelle: EAR, DIHK, BITKOM)

Weitere Informationen und wichtige Fristen
Bild: IHK-Merkblatt: Aktueller Handlungsbedarf beim ElektroG
(Bild: IHK Lippe)

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Verpackungsgesetz: Viele Unternehmen müssen sich bis 2019 registrieren

Ab 1. Januar 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Bis dahin müssen sich alle Hersteller und Importeure, die mit Ware befüllte Verpackungen, die beim privaten Endverbraucher anfallen ("systembeteiligungspflichtige Verpackungen"), erstmalig im öffentlichen Register der "Zentralen Stelle" registrieren. Die neue Pflicht trifft kleine und große Unternehmen, Hersteller, Internet-Händler und Importeure gleichermaßen.

Die Zentrale Stelle hat dazu Informationsblätter erstellt.

(Quelle Zentrale Stelle)

Weitere Informationen
Bild: Verpackungsgesetz: Viele Unternehmen müssen sich bis 2019 registrieren
(Bild: ap)

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Abfalleinstufung: Leitfaden der EU-Kommission veröffentlicht

Die EU-Kommission hat einen technischen Leitfaden zur Einstufung von Abfällen veröffentlicht. Der Leitfaden soll Behörden wie Unternehmen eine Hilfestellung zur korrekten Einstufung von Abfällen als "gefährlich" oder "nicht gefährlich" bieten.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Abfalleinstufung: Leitfaden der EU-Kommission veröffentlicht
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel.de)

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Förderaufruf zur Beschaffung von Elektroautos

Das Verkehrsministerium (BMVI) bezuschusst die Beschaffung von neuen Elektrofahrzeugen sowie der zugehörigen Ladeingfrastruktur. Antragsberechtigt sind auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, z.B. Lieferdienste, Handwerker, soziale Kranken- und Pflegedienste sowie das Taxi-Gewerbe.

Förderanträge sind bis 31. August einzureichen. Die Maßnahmen sollten von der Kommune als Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes bestätigt werden.

(Quelle BMVI)

Weitere Informationen
Bild: Förderaufruf zur Beschaffung von Elektroautos
(Bild: m-imagephotography / iStock)

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DIHK Positionspapier: Luftqualität verbessern - Mobilität optimieren

Um Fahrverbote zu vermeiden, setzt sich der DIHK für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Städten ein. Dazu sollte in erster Linie die Unterstützung intelligenter Mobilität und des nachhaltigen Wirtschaftsverkehrs forciert werden. Kurzfristig sollten zudem Dieselfahrzeuge nachgebessert werden. Bundesregierung und Fahrzeughersteller sollten sich auf eine Förderung der Nachrüstung bestimmter Diesel-Pkw verständigen.

(Quelle DIHK)

Positionspapier

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Studie: E-Mobilität bedroht Arbeitsplätze in der Autobranche

Von den 210.000 Beschäftigten in Deutschland, die an der Herstellung von Antriebssträngen beteiligt sind, könnten rund 75.000 Stellen wegfallen. Das gelte insbesondere für die Fertigung der Antriebstechnik bei PKW. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) müsse geholfen werden, um sich auf die zu erwartenden Entwicklungen vorbereiten zu können. Der Industriestandort Deutschland dürfe sich nicht vom Import relevanter Technologien und Produkte aus Fernost abhängig machen.

(Quelle Fraunhofer IAO)

Weitere Informationen
Bild: Studie: E-Mobilität bedroht Arbeitsplätze in der Autobranche

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REACH: Online-Befragungen zu Stoffen in Erzeugnissen

Das Umweltbundesamt koordiniert aktuell eine anonyme EU-weite Befragung von Verbrauchern, Mitarbeitern und Unternehmen zu problematischen Stoffen in Erzeugnissen. Ziele des "LIFE AskREACH"-Projektes sind die Sensibilisierung der Zielgruppen sowie die Unterstützung von Unternehmen bei der Ermittlung und Weitergabe von Informationen über problematische Stoffe in Erzeugnissen.

Die Umfrage für Unternehmen dauert 15 Minuten und läuft noch bis zum 30. September 2018.

(Quelle Umweltbundesamt)

Umfrage (UBA)

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Recyclingfähigkeit von Verpackungen: Konsultation zu Mindeststandards

Hersteller von mit Ware befüllten Verpackungen für den privaten Endverbraucher müssen sich an dualen Systemen beteiligen, damit die Verpackungen gesammelt, sortiert und verwertet werden. Ab Anfang 2019 sind die Entgelte hierfür auch danach zu bemessen, wie gut sich eine Verpackung recyceln lässt.

Bis zum 17. August 2018 können Betroffene zum Entwurf einer Orientierungshilfe zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen Stellung nehmen.

(Quelle Zentrale Stelle)

Weitere Informationen

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Klimaschutzbericht 2017: Große Minderungslücke bestätigt

Das Ziel, die Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 zu senken, wird voraussichtlich um 8 Prozent bzw. 100 Mio. Tonnen CO2 verfehlt. Gegenüber 2016 gingen die Emissionen in der Energiewirtschaft zurück. Verkehr und Haushalte emittierten mehr. Das geht aus dem „Klimaschutzbericht 2017" der Bundesregierung hervor, den das Bundeskabinett im Juni beschlossen hat.

(Quelle DIHK)

Auswertung der Ergebnisse und vollständiger Bericht
Bild: Klimaschutzbericht 2017: Große Minderungslücke bestätigt
(Bild: BMU)

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BMU legt TEHG-Novelle vor

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf eines Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) vorgelegt. Es soll die neue EU-Emissionshandelsrichtline in deutsches Recht umsetzen.

Das BMU strebt an, nicht alle Optionen der Richtlinie zur Entlastung kleinerer Emittenten umzusetzen. Der DIHK fordert hingegen eine 1:1-Umsetzung und deutliche Entlastungen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BMU legt TEHG-Novelle vor
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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EU-Studie: Gewässer in Europa noch lange nicht im guten Zustand

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert von den Mitgliedsstaaten, dass alle Gewässer bis 2015 im "guten Zustand" sein sollen. Unter Anwendung von Ausnahmeregelungen ist eine Verlängerung bis spätestens 2027 zulässig. Das Ziel wird bisher deutlich verfehlt, wie eine Studie der Europäischen Umweltagentur zeigt: Nur 40 Prozent der Oberflächengewässer in Europa sind im guten ökologischen Zustand bzw. Potenzial.

Allerdings erschweren die Bewertungskriterien für den guten Zustand von Gewässern selbst die Zielerreichung enorm, kritisiert die IHK Lippe. So führen "ubiquitäre" Stoffe wie Quecksilber, die als "Altlasten" überall in der Umwelt zu finden sind und nur schwer durch Maßnahmen reduziert werden können, in 97 Prozent der Fälle dazu, dass der chemische Zustand von Oberflächengewässern nicht als gut bewertet werden kann.

(Quelle Umweltbundesamt)

Weitere Informationen
Bild: EU-Studie: Gewässer in Europa noch lange nicht im guten Zustand
(Bild: European Environment Agency)

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LAI beantwortet Vollzugsfragen zur Umsetzung der Seveso-III-RL

Nach der Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie in Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) und Störfallverordnung (12. BImSchV) sind zahlreiche Fragen zur Auslegung von Begriffen und Verfahren offengeblieben. Viele dieser Fragen werden nun in einem unverbindlichen Katalog der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) geklärt. Er legt Begriffe wie störfallrelevante Änderung, erhebliche Gefahrenerhöhung und störfallspezifische Faktoren genauer aus und beantwortet Fragen zu Öffentlichkeitsbeteiligung, Anzeige- und Genehmigungsverfahren.

(Quelle DIHK)

Katalog Vollzugsfragen (LAI)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

DIHK-Faktenpapier Eigenerzeugung und Stromdirektlieferung aktualisiert

DIHK und BSW Solar haben das Faktenpapier auf den neusten Stand gebracht. Es bietet potenziellen Interessenten für Eigenerzeugung und Stromliefermodelle eine Entscheidungshilfe. Die Aussagen beziehen sich auf den Einsatz von PV, sind aber auch für alle anderen Technologien gültig.

(Quelle DIHK)

Faktenpapier
Bild: DIHK-Faktenpapier Eigenerzeugung und Stromdirektlieferung aktualisiert
(Bild: DIHK)

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STEP up!: 6. Ausschreibungsrunde für Energieffizienzinvestitionen startet im September

Die sechste Ausschreibungsrunde des Förderwettbewerbs "STEP up! – STromEffizienzPotentiale nutzen!" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie startet am 1. September und läuft bis zum 30. November 2018.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich wirtschaftlich tätiger kommunaler Betriebe, können bei STEP up! Projektanträge zur Durchführung von Strom- und Wärmeeffizienzmaßnamen stellen und bis zu 30 Prozent Förderung auf die Investitionsmehrkosten erhalten.

(Quelle BMWi, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH)

Weitere Informationen
Bild: STEP up!: 6. Ausschreibungsrunde für Energieffizienzinvestitionen startet im September
(Bild: BMWi)

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Neu: DIHK-Faktenpapier Stromhandel und Strombeschaffung

In den vergangenen Jahren sind die Strompreise für gewerbliche Abnehmer gestiegen. Steigende Strombezugskosten lenken den Blick wieder stärker auf die Strombeschaffung. Wie Unternehmen bei der Strombeschaffung am Markt agieren können, zeigt das neue Faktenpapier "Stromhandel und Strombeschaffung", das der DIHK gemeinsam mit dem Verband deutscher Energiehändler (EFET) erarbeitet hat.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Neu: DIHK-Faktenpapier Stromhandel und Strombeschaffung
(Bild: DIHK)

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BNetzA: Leitfaden zum Einspeisemanagement veröffentlicht

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat einen Leitfaden zum Einspeisemanagement veröffentlicht. Er widmet sich vor allem der Frage, wie die Entschädigungszahlungen für abgeregelte Anlagen zu berechnen sind. Der Leitfaden ist nicht rechtsverbindlich.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BNetzA: Leitfaden zum Einspeisemanagement veröffentlicht
(Bild: BNetzA)

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Redispatch: Kosten für die Abregelung von Erzeugungsanlagen deutlich gestiegen

Die Bundesnetzagentur hat ihren Bericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen für das vierte Quartal 2017 vorgelegt. Darin sind auch die vollständigen Redispatchzahlen für 2017 enthalten. Die Gesamtkosten für die Eingriffe in die Fahrpläne von Kraftwerken und die Abregelung erneuerbarer Energien lagen bei 1,4 Milliarden Euro. 2016 hatten sie bei rund 1 Mrd. gelegen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Redispatch: Kosten für die Abregelung von Erzeugungsanlagen deutlich gestiegen
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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Monitoring zur Energiewende: Deutschland hinkt eigenen Zielen hinterher

Ende Juni hat das Bundeskabinett den sechsten Monitoring-Bericht "Energie der Zukunft" verabschiedet. Trotz erheblicher Anstrengungen und Fortschritte werden wohl verschiedene, im Energiekonzept der Bundesregierung genannte Zielmarken im Jahr 2020 verfehlt.

Eine unabhängige Expertenkommission begleitet den Monitoring-Prozess. Sie bewertet die Zielerreichung zunehmend negativ: Von 21 Indikatoren stehen nur sieben auf "grün" (Zielerfüllung wahrscheinlich).

(Quelle DIHK)

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Bild: Monitoring zur Energiewende: Deutschland hinkt eigenen Zielen hinterher
(Bild: G.Light / Fotolia)

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Einigung bei Erneuerbare-Energien-Richtlinie: Umsetzung bis 2021

Rat und Parlament der Europäischen Union haben sich Mitte Juni auf die Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie geeinigt. Die Umsetzung in nationales Recht muss nach Angaben der Europäischen Kommission bis zum 1. Juni 2021 erfolgen.

Bis zum Jahr 2030 soll der EE-Anteil am Endenergieverbrauch auf 32 Prozent ansteigen. Der Anteil erneuerbarer Energien im Kälte- und Wärmesektor soll jährlich um 1,3 Prozent gesteigert werden. Für den Transportbereich wurde ein Unterziel von 14 Prozent festgelegt.

Der Verbrauch von Strom aus Eigenerzeugungsanlagen bis 30 kW Nennleistung darf nicht mit Abgaben und Gebühren belastet werden.

(Quelle DIHK)

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Bild: Einigung bei Erneuerbare-Energien-Richtlinie: Umsetzung bis 2021
(Bild: nyul / Fotolia)

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Studie: Erneuerbare können bis 2050 auf 84 Prozent der deutschen Stromerzeugung wachsen

Allein Wind- und Solarstrom könnten im Jahr 2050 einen Anteil von 74 Prozent zum deutschen Strommix erreichen. Weltweit könnte der Strom aus Erneuerbarer Energie dann 50 Prozent ausmachen. Es werden erhebliche Kostenreduktionen bei Wind-, Solar- und Batterietechnologien erwartet. Das zeigt der "New Energy Outlook 2050" von Bloomberg New Energy Finance (BNEF).

(Quelle DIHK)

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Bild: Studie: Erneuerbare können bis 2050 auf 84 Prozent der deutschen Stromerzeugung wachsen
(Bild: Bloomberg NEF)

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Fraunhofer IEE: Windenergie-Report Deutschland 2017 veröffentlicht

Der "Windenergie Report Deutschland 2017" des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) dokumentiert und veranschaulicht die Rolle der Windenergie im Mix der erneuerbaren Energien, ihre Entwicklung und die Herausforderungen der Netzintegration anhand von über 100 Abbildungen und zahlreichen Tabellen.

Neben Zahlen, Daten und Fakten liefert der Bericht sechs "Special Reports" zu aktuellen Forschungsthemen.

(Quelle Fraunhofer IEE)

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Bild: Fraunhofer IEE: Windenergie-Report Deutschland 2017 veröffentlicht
(Bild: Fraunhofer IEE)

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Bundesregierung legt EEG-Erfahrungsbericht vor

Die Bundesregierung hat ihren Erfahrungsbericht zum EEG veröffentlicht. Das Resümee fällt weitgehend positiv aus. So konnten 2017 durch erneuerbare Energien knapp 180 Mio. Tonnen CO2 und fossile Energieträger in Höhe von 2.182 Petajoule eingespart werden. Der gesamte Kraftwerkspark werde flexibler. Ausschreibungen hätten sich als Instrument bewährt.

(Quelle DIHK)

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Bild: Bundesregierung legt EEG-Erfahrungsbericht vor
(Bild: Langrock / BSW-Solar)

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Energieeffizienz: EU-Gesetzgeber einigen sich auf neue EU-Regeln

Die EU-Gesetzgeber haben sich im Juni auf die Reform der Energieeffizienzrichtlinie geeinigt. Das Energieeffizienzziel für die gesamte EU wird auf 32,5 Prozent bis 2030 hochgesetzt, bleibt aber unverbindlich.

Die „effektive“ jährliche Endenergieeinsparverpflichtung für die Mitgliedsstaaten beträgt 0,8 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs - inklusive des Verbrauchs des Verkehrssektors.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Energieeffizienz: EU-Gesetzgeber einigen sich auf neue EU-Regeln
(Bild: Hemera)

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Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht

Die reformierte Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2018/844) ist im Amtsblatt der EU erschienen und wird am 9. Juli 2018 in Kraft treten. Die Frist für die Umsetzung in nationales Recht läuft bis März 2020. Unter anderem müssen alle EU-Staaten eine Elektroladesäulen-Pflicht für bestimmte Nicht-Wohngebäude einführen.

(Quelle DIHK)

Richtlinientext
Bild: Energieeffizienz in Gebäuden: Richtlinie im Amtsblatt der EU veröffentlicht
(Bild: Stefan Rajewski / Fotolia)

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Gute Nachbarschaft lohnt sich: Effizienzpotenziale in Gewerbegebieten

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat eine Kurzanalyse zu Ressourceneffizienzpotenzialen von Gewerbegebieten veröffentlicht. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfahren, wie sie im Unternehmen selbst, in Kooperation mit anderen Betrieben sowie durch die Vernetzung mit umgebenden Wohngebieten ihre Effizienzpotenziale ausschöpfen können.

(Quelle VDI ZRE)

Weitere Informationen
Bild: Gute Nachbarschaft lohnt sich: Effizienzpotenziale in Gewerbegebieten
(Bild: VDI ZRE)

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BINE-Info: Netzdienliche Gebäude und Quartiere

Der Ausbau erneuerbarer Energien erfordert eine zunehmend flexibel reagierende, komplementäre Stromerzeugung ebenso wie eine Flexibilisierung der Stromnachfrage durch die Verbraucher. Neben klassischen Strom-zu-Strom-Speichern und flexiblen Kraftwerken können auch Gebäude eine wichtige Rolle bei der Verschiebung der Stromnachfrage übernehmen.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

BINE-Themeninfo I/2018
Bild: BINE-Info: Netzdienliche Gebäude und Quartiere
(Bild: FIZ Karlsruhe)

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Arbeitsschutz

Arbeitsschutzmanagement: ISO 45001 liegt in deutscher Sprache vor

Die deutsche Fassung der internationalen Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsysteme (DIN ISO 45001:2018) ist seit Juni beim Beuth-Verlag erhältlich. Die neue Norm enthält zahlreiche Änderungen gegenüber dem von vielen Unternehmen bisher angewandten britischen Standard OHSAS 18001, der zum 12. März 2021 durch die ISO 45001 abgelöst wird.

(Quellen KAN, TÜV)

Weitere Informationen
Bild: Arbeitsschutzmanagement: ISO 45001 liegt in deutscher Sprache vor
(Bild: iStockphoto / thinkstockphotos)

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im Juni 2018 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRGS 900 Arbeitsplatzgrenzwerte 
  • TRGS 903 Biologische Grenzwerte (BGW)
  • TRGS 910 Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen