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Newsletter Aus- und Weiterbildung 3/18

Guten Tag,

es sind Sommerferien! Die einen haben gerade ihre Abschlussprüfung geschafft, die anderen fangen bald eine Ausbildung an. Interessante Neuigkeiten aus der Aus- und Weiterbildung haben wir auch in dieser ruhigeren Zeit für Sie.

Die Kaufleute im Büromanagement stellen die ausbildungsstärkste Gruppe in Deutschland da. Mit 72.000 Verträgen sind sie in den unterschiedlichsten Unternehmen vertreten. Was hat sich seit der Neuordnung in 2014 getan? Welche Erfahrungen haben Betriebe, Ausbilder und Prüferinnen und Prüfer gemacht? Das Bundesinstitut für berufliche Bildung (BiBB) will sich mit einer Online-Umfrage einen umfassenden Eindruck verschaffen.

Vor den IT-Berufen machen Neuerungen ebenfalls nicht Halt: die vier IT-Berufe, IT-System-Elektroniker/-in,  Fachinformatiker/-in,IT-System-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau, sind in einer ersten Phase in Teilbereichen modernisiert worden. Diese tritt zum 1. August 2018 in Kraft.

Möchten Sie ein Jahr in den USA leben? Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) bietet auch im 36. Jahr Auszubildenden und jungen Berufstätigen die Möglichkeit, ein Jahr in den USA zu lernen bzw. zu arbeiten.

Hätten Sie's gewusst? Die besten Ausbildungsberufe gibt es in Lippe. In dem unkonventionellen Video-Projekt der Standortkampagne "Industrie- Zukunft in Lippe" stellen lippische Auszubildende auf lockere Weise ihre Berufsbilder vor. Die dynamische und innovative Vorstellung der Ausbildungsberufe begeistert nicht nur die Ausbildungsunternehmen.




 


Inhalte dieser Ausgabe:

Die Zukunft der Büromanagementausbildung - BIBB evaluiert Ausbildungsberuf
IT-Berufe: Erste Änderungen treten 2018 in Kraft
Das PPP: Mehr als eine Berufserfahrung in den USA
Azubis werben auf YouTube: Sind Sie auch dabei?

Die Zukunft der Büromanagementausbildung - BIBB evaluiert Ausbildungsberuf

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) prüft aktuell den Weiterentwicklungsbedarf des 2014 neu geschaffenen dreijährigen Ausbildungsberufs "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement". Der Beruf wird in den Wirtschaftsbereichen Industrie und Handel, Handwerk und öffentlicher Dienst ausgebildet und ist mit insgesamt rund 72.000 Auszubildenden derzeit der ausbildungsstärkste duale Ausbildungsberuf. Die BIBB-Evaluation soll Erkenntnisse darüber liefern, ob die zunächst zur Erprobung eingeführten Regelungen ab 2020 in Dauerrecht überführt werden können und welche Änderungen gegebenenfalls zuvor umgesetzt werden sollten. Um eine möglichst breite Beteiligung der Ausbildungs- und Prüfungspraxis zu gewährleisten, hat das BIBB eine Online-Befragung gestartet. Die Umfrage ist ab sofort im Internet unter https://uzbonn.de/KfBM abrufbar und endet am 31. August 2018.

Ziel der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) durchgeführten Evaluation ist es, vor allem die gestreckte Abschlussprüfung, die Ausbildungsinhalte sowie die damals neu geschaffenen Wahl- und Zusatzqualifikationen zu überprüfen. Die Online-Befragung richtet sich daher an Ausbildungsverantwortliche in Betrieben und Behörden, an Berufsschullehrerinnen und -lehrer, an Auszubildende, an verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kammern sowie an Prüfungsausschussmitglieder aus den Bereichen Industrie und Handel, Handwerk und Öffentlicher Dienst. Die breite Beteiligung soll gewährleisten, dass möglichst viele Erfahrungen und Hinweise aus der Ausbildungs- und Prüfungspraxis in die Evaluation einfließen. Mit einer Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse durch das BIBB ist zu Beginn des Jahres 2019 zu rechnen.

Die zum 1. August 2014 eingeführte neue und umfassend modernisierte Berufsausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Büromanagement fasste die drei damaligen Ausbildungsberufe Bürokaufmann/Bürokauffrau, Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation sowie Fachangestellte/-r für Bürokommunikation zusammen und stellte die Ausbildung im Büro auf eine gemeinsame Grundlage. Zu den seinerzeit neu eingeführten Elementen zählten unter anderem eine innovative Prüfungsstruktur sowie das Angebot besonderer Wahl- und Zusatzqualifikationen, das sich vor allem an leistungsstärkere Jugendliche richten sollte.
Knapp drei Viertel (74,4 Prozent) aller Verträge werden in diesem Ausbildungsberuf mit jungen Frauen abgeschlossen.

Mit der technischen Umsetzung der Befragung hat das BIBB das Umfragezentrum Bonn beauftragt. 

Quelle: www.bibb.de

 

 

Hier geht es zur Online-Umfrage

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IT-Berufe: Erste Änderungen treten 2018 in Kraft

Die vier IT-Berufe, IT-System-Elektroniker/-in,  Fachinformatiker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau, sind in einer ersten Phase in Teilbereichen modernisiert worden.
Die Änderungen betreffen im Wesentlichen notwendige Ergänzungen im Bereich der IT-Sicherheit sowie den sozialen und personalen Kompetenzen. In allen vier Berufen wurde unter anderem im Ausbildungsrahmenplan die gemeinsame Position 5.4 in „IT-Sicherheit, Datenschutz und Urheberrecht“ umbenannt und um entsprechende Inhalte zur IT-Sicherheit ergänzt.
Mit den Ergebnissen der ersten Phase hat man unter anderem auf Vorgaben aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik reagiert.
Der erste Teil der Modernisierung tritt zum 1. August 2018 in Kraft.
In einem zweiten Schritt sollen die Inhalte der Berufe grundlegend überprüft und den industriellen 4.0-Standards angepasst werden.


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Das PPP: Mehr als eine Berufserfahrung in den USA

Als vor über 300 Jahren die ersten deutschen Auswanderer über den Atlantik nach Nordamerika kamen, begann für beide Staaten ein neues Kapitel des internationalen Austauschs. Der 300. Jahrestag der Einwanderung war für den Deutschen Bundestag und den Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika daher 1983 auch ein willkommener Anlass, ein Programm ins Leben zu rufen, das diesen Austausch bereichert: das Parlamentarische Patenschafts-Programm – oder kurz PPP. Das Besondere: Mitglieder beider Parlamente übernehmen die Patenschaft über jeweils eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer. Um ein tiefes Verständnis der jeweiligen Gastkultur zu gewährleisten, legt das PPP überdies großen Wert auf eine vielfältige, „ganzheitliche“ Gestaltung des Programmablaufs. Seit seinem Beginn haben 25.000 junge Leute am PPP teilgenommen, darunter auch 5.000 junge Berufstätige.

Unter dem Link www.usappp.de finden Sie detaillierte Informationen zum Programm, den Teilnahmebedingungen und den finanziellen Zuschüssen, die vom Deutschen Bundestag und dem Amerikanischen Kongress geleistet werden. Unter dem genannten Link können die Interessenten mit Hilfe der Bewerbungskarte auch die Bewerbungsunterlagen bis zum 14.09.2018 bei uns anfordern.

Quelle: www.usappp.de


 

 

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Azubis werben auf YouTube: Sind Sie auch dabei?

Die besten Ausbildungsplätze der Welt befinden sich in Lippe. Da sind sich die Auszubildenden, die im Video-Projekt „Lippe – von A bis Zubi“ mitmachen, sicher. Ab Juni stellen sie in kurzen, witzigen Clips auf einem eigenen YouTube-Kanal ihren Ausbildungsberuf und -betrieb vor.

Zwölf Videos sind inzwischen fertig oder werden in Kürze abgeschlossen. Allesamt unkonventionell unterscheiden sie sich erheblich von durchgestylten Imagevideos.

Gestartet ist die erste Staffel am 25. Juni mit einem Trailer.

https://www.youtube.com/user/industrielippe

Jeden Montag wird bis Ende August ein neuer Film hochgeladen. Schauen Sie einfach mal rein!

Und - selbst mitmachen ist ganz einfach!

Auf Ihre Anfrage freut sich Sandra Lüttecken, IHK Lippe.

Telefon 05231-7601-52 

luettecken@detmold.ihk.de

 

 

 

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