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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Europas Fahrplan fürs Klima: Nur starke Unternehmen können es richten

Aktuelles aus OWL
EnergieInnovationsPreis.NRW2018: 1. Preis für die Ferrum Edelstahlhärterei in Augustdorf
Energiespeicher in Gewerbe und Industrie - Einsatzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen
Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken

Umwelt
Konsultation zum Verpackungsgesetz: Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig?
Verpackungsgesetz: Registrierung ab sofort möglich
Ökodesign: Produktions- und Importverbot für bestimmte Halogenlampen
Klimaziele 2030 im Verkehr: Studie zu Politikoptionen
Kunststoffe in der Umwelt: Umfang, Ursachen, Handlungsempfehlungen
Welche Potenziale bietet 3D-Druck für Umweltschutz und Ressourceneffizienz?
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energiemanagementnorm ISO 50001:2018 veröffentlicht: Verkürzte Übergangszeit
IHK NRW: "10 Fakten zu Energie und Klimaschutz in NRW"
Studie zum Kohleausstieg: Ein Kompromiss wäre möglich
EEG-Umlage 2019: Stagnation auf hohem Niveau erwartet
Rekordhalbjahr für erneuerbare Energien
Ausschreibungsergebnisse bei Wind ziehen weiter an
EnergieAgentur.NRW: Kurz.Energiecheck aktualisiert
VDI-ZRE-Studie: Effiziente Elektromotoren in der industriellen Produktion
BMWi-Aktionsplan: Wie der Netzausbau beschleunigt werden kann
EU-Kommission: Keine Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Hersteller mehr

Arbeitsschutz
IFA: Gefahrstoffliste 2018 veröffentlicht
Editorial

Europas Fahrplan fürs Klima: Nur starke Unternehmen können es richten

Nicht nur in Deutschland wird über die zukünftige Klimapolitik debattiert. Auch die Europäische Union (EU) arbeitet aktuell an einem neuen Fahrplan für die nächsten Jahrzehnte. Noch vor der nächsten Weltklimakonferenz in Polen will die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine neue EU-Klimastrategie bis zum Jahr 2050 vorlegen. Dieser Diskussionsbeitrag hat zwar keinerlei Bindungswirkung, kann jedoch, sofern das Europäische Parlament und die Regierungen im Rat diesem später zustimmen, eine Richtschnur für zukünftige klimapolitische Entscheidungen sein.

Grundsätzlich zielt die Brüsseler Initiative drauf ab, die aus dem Jahr 2011 stammende EU-Strategie im Lichte des Pariser Klimaschutzabkommens zu überarbeiten. Eine zentrale Frage ist für die Europäische Kommission, ob und wenn ja, welche Anpassungen notwendig sind, um einen ausreichenden Beitrag der Europäer zur Einhaltung der Ziele des internationalen Abkommens sicherzustellen. Paris sieht vor, dass alle Vertragsstaaten darauf hinarbeiten, den weltweiten Temperaturanstieg auf höchstens 2 °C und nach Möglichkeit 1,5 °C zu begrenzen. Zudem sollen sich in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Emissionen von Treibhausgasen und die Absorption von CO2, u. a. durch neue Technologien und Wälder, die Waage halten.

Bisher peilt die EU eine Senkung ihrer Treibhausgasemissionen bis 2050 von mindestens 80 Prozent an. Erwartet wird, dass die Europäische Kommission eine Anhebung des Zielniveaus vorschlägt, beispielsweise in Form der Zielformulierung "Treibhausgasneutralität bis 2050". Und wenn es nach dem Klimakommissar Miguel Arias Cañete ginge, so würde selbst das Ziel für das Jahr 2030 von aktuell 40 Prozent auf dann 45 Prozent angehoben werden - auch in der Hoffnung, der Welt vor der nächsten Klimakonferenz Europas Vorreiterrolle dadurch erneut zu beweisen. 

Aus dem Blick scheint zu geraten, dass die EU heute schon über ambitionierte Ziele verfügt und diese mit konkreten gesetzlichen Maßnahmen untermauert - ganz im Gegensatz zu vielen anderen Emittenten weltweit. Denn nicht zuletzt die schwierige Arbeit an den Umsetzungsregeln des Pariser Klimaschutzabkommens zeigt, dass viele Länder dem europäischen Weg bisher nicht folgen wollen. Im Zentrum der europäischen Strategie sollten deshalb nicht unilaterale Zielerhöhungen stehen, sondern eine Stärkung des Klimaschutzes weltweit. 

Hierzu muss die EU vor allem weiter den Beweis antreten, dass Klimaschutz, Wirtschaftswachstum und der Erhalt von Wertschöpfung und Beschäftigung in Europa Hand in Hand gehen können. Ein primäres Ziel der nationalen und europäischen Klimaschutzpolitik sollte stets der Erhalt und nach Möglichkeit die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Europäischen Union sein.

Erreicht werden kann dies durch eine Klimapolitik, die auf Technologieoffenheit, marktwirtschaftliche Lösungen und Energieträgerneutralität setzt, damit stets die wirtschaftlich effizientesten Maßnahmen umgesetzt werden. Auf Ebene der EU sollte weiterhin der europäische Emissionshandel ohne zusätzliche Preissteuerung das Leitinstrument bleiben.

Entscheidend sind auch Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen in allen Sektoren. Die Rahmenbedingen auf EU- und nationaler Ebene müssen so gestaltet sein, dass private F&E-Investitionen angereizt werden. Hiervon profitieren könnte die energieintensive Industrie, die vor besonderen Herausforderungen steht. Denn während moderne Anlagen ihre Effizienzsteigerungspotenziale oft voll ausgeschöpft haben, können immer strengere Vorgaben und/oder steigende CO2-Kosten zur Verlagerung von Standorten und Umlenkung von Investitionen ins außereuropäische Ausland führen. Der Schutz vor solch einem „Carbon Leakage“ bleibt wichtig, da energieintensive Unternehmen oft am Anfang langer Wertschöpfungsketten stehen. 

Wie die kurzfriste Erhöhung des Klimaziels für 2030 mit diesen Zielen in Einklang zu bringen ist, bleibt im Dunkeln. Dass die im Juni vereinbarten EU-Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien die fünf zusätzlichen Prozentpunkte Emissionsminderung quasi automatisch nach sich ziehen, kann ernsthaft bezweifelt werden. Denn der Ausbau erneuerbarer Energien im Stromsektor führt nicht zwangsläufig zu einem Rückgang des CO2-Ausstoßes.

Die EU und die Mitgliedsstaaten sollten ihr Augenmerk stattdessen auf die bereits bestehenden und im internationalen Vergleich schon heute ambitionierten Ziele legen. Deren Erreichung bedarf bereits eines Kraftakts, bei dem die Balance mit anderen Zielen wie der Wettbewerbsfähigkeit und der Versorgungssicherheit gefunden werden sollte. Denn nur, wenn deutsche und europäische Unternehmen weiter erfolgreich wirtschaften können, wird die Strategie der EU letztlich Vorbild sein und dadurch den Klimaschutz tatsächlich voranbringen.

(Autor: Julian Schorpp, DIHK)


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Aktuelles aus OWL

EnergieInnovationsPreis.NRW2018: 1. Preis für die Ferrum Edelstahlhärterei in Augustdorf

Fünf Unternehmen sind in Düsseldorf mit dem EnergieInnovationsPreis.NRW 2018 der EnergieAgentur.NRW ausgezeichnet worden. In der Kategorie "Energieeffizienz" hat sich die Ferrum Edelstahlhärterei GmbH aus Augustdorf durchgesetzt.

Das 50-Mann-Unternehmen hat im Rahmen des Forschungsprojektes "Happy Power Hour II" der Bergischen Universität Wuppertal die Flexibilisierung des Stromeinkaufs am Beispiel des Brünierprozesses untersucht. Durch ein am Börsenpreis orientiertes flexibles Vorwärmen der Brünierbecken können demnach bis zu 83 Prozent der Stromkosten eingespart werden.

Weitere Preise gingen an Unternehmen in Harsewinkel, Lindlar, Warendorf und Duisburg.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Pressemeldung
Bild: EnergieInnovationsPreis.NRW2018: 1. Preis für die Ferrum Edelstahlhärterei in Augustdorf
Staatssekretär Christoph Dammermann (li.) und Gertec-Geschäftsführer Prof. Jörg Probst (Mitte re.) übergaben den mit 10.000 Euro dotierten Preis an Daniel Müller, kaufmännischer Leiter (Mitte links) und David Schulz, Projektverantwortlicher der Ferrum Edelstahlhärterei (re.) (Bild: EnergieAgentur.NRW / Klaus Voit)

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Energiespeicher in Gewerbe und Industrie - Einsatzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen

Termin: 24. September 2018, 13:00 bis 16:00 Uhr
Ort:
IHK Lippe, Saal B, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter:
IHKs in OWL, Bundesverband Energiespeicher e.V.
Teilnahme:
kostenfrei

Eigenerzeugung, Versorgungssicherheit, schwankende Netzspannung, Notfallvorsorge. Es gibt für Unternehmen viele Gründe, sich mit dem Thema Energiespeicherung zu beschäftigen. In der Veranstaltung geht es um relevante Technologien und Geschäftsmodelle für Gewerbe und Industrie, Sicherheit, mittelstandstaugliche Konzepte, Wirtschaftlichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen.

Programm und Anmeldung
Bild: Energiespeicher in Gewerbe und Industrie - Einsatzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen
(Bild: cintersimone / Pixabay)

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Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken

Preisverleihung Energiescouts OWL 2018
Termin: 16. November 2018, 10:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Ostwestfalensaal

Energieforum Ostwestfalen-Lippe 2018
Termin:
26. November 2018, 16:00 Uhr
Ort:
Stadtwerke Bielefeld, Kantine

Bild: Terminankündigungen: Jetzt schon im Kalender vormerken
(Bild: bdStudios / iStock)

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Umwelt

Konsultation zum Verpackungsgesetz: Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig?

Bis 21. September 2018 können sich Unternehmen an einer Konsultation zur ersten Fassung eines Kataloges systembeteiligungspflichtiger Verpackungen beteiligen. Der Katalog soll künftig den Rahmen bei der Einstufung von Verpackungen setzen. Er besteht aus einem Leitfaden und dem eigentlichen Katalog in Gestalt von insgesamt 36 Produktgruppenblättern zu insgesamt 417 Produkten.

Für Hersteller und Importeure von verpackten Waren kann die Einstufung erhebliche Auswirkungen auf die Entsorgungskosten haben.

(Quelle Zentrale Stelle, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Konsultation zum Verpackungsgesetz: Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig?
(Bild: Hemera)

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Verpackungsgesetz: Registrierung ab sofort möglich

Das Verpackungsregister der Zentralen Stelle "LUCID" ist online gegangen. Alle gewerblich tätigen Unternehmen und Personen, die verpackte Ware für den privaten Endverbraucher und gleichgestellte Anfallstellen in Deutschland erstmalig in Verkehr bringen, müssen dort bis zum 1. Januar 2019 registriert sein. Die Registrierung ist ab sofort möglich.

Durch die Eintragung im neuen Register soll für jeden erkennbar sein, ob ein Hersteller seiner Produktverantwortung bei Verpackungen nachkommt. Inverkehrbringer, die nicht registriert sind, dürfen ihre verpackte Ware ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr verkaufen.

(Quelle BMU)

Weitere Informationen
Bild: Verpackungsgesetz: Registrierung ab sofort möglich

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Ökodesign: Produktions- und Importverbot für bestimmte Halogenlampen

Die EU schließt seit 1. September 2018 bestimmte Halogenlampen mit ungebündeltem Licht wegen ihres hohen Energieverbrauchs vom Markt aus. Innerhalb der EU greift deshalb für die betroffenen Halogenlampen ein Produktions- und Importverbot zur weiteren Vermarktung.

(Quelle DIHK, EU-Kommission)

 

 

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Bild: Ökodesign: Produktions- und Importverbot für bestimmte Halogenlampen
(Bild: EU-Kommission)

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Klimaziele 2030 im Verkehr: Studie zu Politikoptionen

Das Öko-Institut e.V. hat im Auftrag von Agora Verkehrswende in einer Studie untersucht, mit welchen politischen Optionen die Klimaziele 2030 im Verkehrsbereich erreicht werden können. EU-Effizienzstandards für neue Fahrzeuge genügen demnach nicht. Als zentraler Hebel werden Preisinstrumente wie Kraftstoff- oder Kfz-Besteuerung, eine Maut oder auch ein Tempolimit identifiziert. CO2-freie Kraftstoffe stehen dagegen bis 2030 nicht ausreichend zur Verfügung.

(Quelle DIHK)

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Bild: Klimaziele 2030 im Verkehr: Studie zu Politikoptionen
(Bild: Agora Verkehrswende)

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Kunststoffe in der Umwelt: Umfang, Ursachen, Handlungsempfehlungen

Das Fraunhofer-Institut (Fraunhofer UMSICHT) hat in der Studie "Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik" umfassend die Mengen, Quellen und Umweltauswirkungen des Kunststoffeintrages in die Umwelt untersucht. Darüber hinaus trifft die Studie eigene Empfehlungen zu möglichen Gegenmaßnahmen.

Laut Studie werden in Deutschland 3,1 Prozent des Kunststoffverbrauches (14,5 Mio. Tonnen) wieder in die Umwelt emittiert. Das entspricht einer jährlichen Pro-Kopf-Emission von 5,4 kg. Die Quellen sind dabei weit vielfältiger als in der Öffentlichkeit diskutiert.

(Quelle Fraunhofer UMSICHT, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Kunststoffe in der Umwelt: Umfang, Ursachen, Handlungsempfehlungen
(Bild: Fraunhofer UMSICHT)

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Welche Potenziale bietet 3D-Druck für Umweltschutz und Ressourceneffizienz?

Zahnbrücken, Autokarosserien, Bau- und Ersatzteile für Häuser, Flugzeuge und Maschinen: Mit dem 3D-Druckverfahren lässt sich so gut wie alles produzieren. Die Technologie erobert immer mehr Industriezweige. Doch was ist mit Rohstoffeffizienz, Treibhausgasen, Schadstoffen?

Adelphi und das Institut für Innovation und Technik haben für das Umweltbundesamt (UBA) die umweltbezogenen Chancen additiver Technologien und Herausforderungen identifiziert. Fazit: Die Ökobilanz 3D-gedruckter Objekte ist verfahrensabhängig und wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Auf der einen Seite sind erhebliche Ressourceneinsparungen möglich. Belastungen können durch Feinstaub, VOC, Toxizität, Nanopartikel oder zu hohen Energieverbrauch entstehen.

(Quelle Umweltbundesamt)

UBA-Studie "Die Zukunft im Blick: 3D-Druck"
Bild: Welche Potenziale bietet 3D-Druck für Umweltschutz und Ressourceneffizienz?
(Bild: Umweltbundesamt)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energiemanagementnorm ISO 50001:2018 veröffentlicht: Verkürzte Übergangszeit

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat die grundlegend überarbeitete neue internationale Energiemanagementnorm ISO 50001:2018 veröffentlicht. Sie ersetzt die bisherige Fassung ISO 50001:2011. Die neue ISO 50001:2018 orientiert sich an der "High Level Structure" aller neuen Managementsystemnormen. Sie konkretisiert und verschärft viele Anforderungen an die Organsiation und die betriebliche Energieeffizienz.

(Quelle QZ)

Weitere Informationen
Bild: Energiemanagementnorm ISO 50001:2018 veröffentlicht: Verkürzte Übergangszeit
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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IHK NRW: "10 Fakten zu Energie und Klimaschutz in NRW"

Von Versorgungssicherheit über Energieeffizienz bis zur EEG-Umlage. Die 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen, haben in einer Broschüre Fakten zu zehn zentralen Aspekten der Energiewende zusammengetragen. Sie sollen dabei helfen, den Überblick in einer immer komplexer werdenden Debatte um den richtigen Weg bei der Energiewende für Nordrhein-Westfalen zu behalten.

(Quelle IHK NRW)

Weitere Informationen
Bild: IHK NRW: "10 Fakten zu Energie und Klimaschutz in NRW"
(Bild: IHK NRW)

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Studie zum Kohleausstieg: Ein Kompromiss wäre möglich

Kohleausstieg: Ja oder nein? Schnell oder langsam. In der Debatte um "Klimaschutz oder Arbeitsplätze"“ scheint ein Kompromiss schwierig. Statt eine sachorientierte Lösung anzustreben, steht das Thema Ausstiegsdatum im Fokus. Am Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) wurden nun in einer Untersuchung Grundprinzipien für einen ökologisch und ökonomisch effizienten
Ausstieg aus der Kohleverstromung entwickelt. Ein Kompromiss könnte sich am Atomkonsens von 2002 in Verbindung mit dem europäischen Emissionshandel orientieren.

(Quelle idw online)

Kurzstudie (Energiewirtschaftliche Tagesfragen)
Bild: Studie zum Kohleausstieg: Ein Kompromiss wäre möglich
(Bild: Peter Saeckel / Fotolia)

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EEG-Umlage 2019: Stagnation auf hohem Niveau erwartet

Der Thinktank Agora Energiewende prognostiziert, dass die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2019 zwischen 6,7 bis 6,9 Cent pro Kilowattstunde liegen wird. Damit bliebe die EEG-Umlage das dritte Jahr in Folge stabil. Das hat Agora Energiewende mit dem EEG-Rechner ermittelt. Offiziell wird die EEG-Umlage für 2018 am 15. Oktober von den vier Betreibern der Stromübertragungsnetzte bekanntgegeben.

(Quelle: Agora Energiewende)

Weitere Informationen
Bild: EEG-Umlage 2019: Stagnation auf hohem Niveau erwartet
(Bild: Gina Sanders / Fotolia)

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Rekordhalbjahr für erneuerbare Energien

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte auch im ersten Halbjahr 2018 zu. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 117 Milliarden Kilowattstunden Strom (kWh) erzeugt und damit fast 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Plus von 10 Milliarden kWh. Das zeigen offizielle Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Die außergewöhnliche Entwicklung ist auf einen deutlichen Zubau der Windenergie sowie überdurchschnittliche Windbedingungen zurückzuführen.

(Quelle Umweltbundesamt)

Pressemitteilung (UBA)
Bild: Rekordhalbjahr für erneuerbare Energien
(Bild: Siemens)

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Ausschreibungsergebnisse bei Wind ziehen weiter an

Zum dritten Mal in Folge ist das Ausschreibungsergebnis für Wind an Land gestiegen. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 6,16 Cent/kWh bei einer Spannweite von 4,0 bis 6,3 Cent/kWh. Erstmals gingen auch Zuschläge an Anlagenbetreiber in Bayern und Baden-Württemberg.

(Quelle DIHK)

Ausschreibungsergebnis für Wind an Land
Bild: Ausschreibungsergebnisse bei Wind ziehen weiter an
(Bild: IHK Lippe)

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EnergieAgentur.NRW: Kurz.Energiecheck aktualisiert

Die EnergieAgentur.NRW hat den Online-Rechner "Kurz.Energiecheck" aktualisiert. Durch Eingabe der Branche und der wesentlichen Verbrauchswerte für Strom und Wärme erhalten Unternehmen grobe Verbrauchskennzahlen und eine Einstufung ihres Verbrauchs zum Branchendurchschnitt.

(Quelle EnergieAgentur.NRW)

Kurz.Energiecheck
Bild: EnergieAgentur.NRW: Kurz.Energiecheck aktualisiert
(Bild: EnergieAgentur.NRW)

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VDI-ZRE-Studie: Effiziente Elektromotoren in der industriellen Produktion

Neben der Auswahl der Effizienzklasse eines Motors gibt es viele weitere Möglichkeiten, um Verluste und Verbräuche elektromotorischer Systeme zu minimieren: zum Beispiel über eine intelligente Motorsteuerung bzw. -regelung, variable Lastprofile oder eine optimale Systemauslegung.

Die Studie "Ökologische und ökonomische Bewertung des Ressourcenaufwands - Effiziente Elektromotoren in der industriellen Produktion" des VDI ZRE zeigt, dass diese Effizienzpotenziale mithilfe einer Lebenswegbewertung sichtbar gemacht und erschlossen werden können.

(Quelle VDI ZRE)

VDI-ZRE-Studie
Bild: VDI-ZRE-Studie: Effiziente Elektromotoren in der industriellen Produktion
(Bild: VDI ZRE)

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BMWi-Aktionsplan: Wie der Netzausbau beschleunigt werden kann

Um dem weiter schleppend verlaufenden Netzausbau auf die Sprünge zu helfen, hat das Bundeswirtschaftsministerium einen "Aktionsplan Stromnetz" veröffentlicht. Dieser setzt zum einen auf technische Optimierungen sowie eine bessere Auslastung der bestehenden Netze und zum anderen auf eine Beschleunigung des Netzausbaus. Der DIHK begrüßt viele Maßnahmen, kritisiert aber, dass ein Zeitplan fehle und Maßnahmen zur Akzeptanzerhöhung ausgeblendet blieben.

(Quelle BMWi, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: BMWi-Aktionsplan: Wie der Netzausbau beschleunigt werden kann
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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EU-Kommission: Keine Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Hersteller mehr

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Module (PV) zu beenden. Von der Aufhebung der zusätzlichen Zölle seit 3. September 2018 erhofft sich die Kommisson einen weiteren Preisverfall und damit sinkende Kosten für Solarstrom.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Kommission: Keine Mindestimportpreise für chinesische Photovoltaik-Hersteller mehr
(Bild: Zoonar / thinkstock)

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Arbeitsschutz

IFA: Gefahrstoffliste 2018 veröffentlicht

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat in der Gefahrstoffliste 2018 die wichtigsten Regelungen für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie ergänzende Hinweise in einer Tabelle zusammengefasst.

Der IFA-Report enthält u.a. die vorgeschriebenen Einstufungen von Stoffen und Grenzwerte von Gefahrstoffen sowie Hinweise zu Messverfahren, Arbeitsmedizin und stoffbezogenen Regelungen.

(Quelle IFA)

Weitere Informationen
Bild: IFA: Gefahrstoffliste 2018 veröffentlicht
(Bild: DGUV)

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen