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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Appell des DIHK: Mehr europäischen Strommarkt wagen!

Aktuelles aus OWL
Projekt FlexiEnergy: Energiesystem der Zukunft erfolgreich gestalten
Lemgo: Optimaler Netzbetrieb für Abwasser-Wärmepumpe
Partner für Modellregion Postfossile Mobilität OWL gesucht
Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet

IHK-Veranstaltungen
Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung
Das neue Verpackungsgesetz: Was kommt auf Sie zu?
Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?

Umwelt
Weltklimarat fordert sofortiges Handeln: Erderwärmung kann auf 1,5 °C begrenzt werden
CO2-Grenzwerte für Pkw: 30, 35 oder 40 Prozent Minderung bis 2030?
BDEW-Ladesäulenregister: Öffentliche Ladepunkte in Deutschland finden
NRW: Neue Förderbausteine zur Elektromobilität
Fortschrittsbericht: 1 Million Elektroautos bis 2022
Bundesregierung gründet Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität"
Neue Studie: Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie
Europäische Plastikstrategie: EU-Parlament regt weitere Schritte an
Bundesrat: Entschließung zur Vermeidung von Kunststoffverunreinigungen
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Energiewende-Barometer: Die Stimmung kippt
Terminsache in 2019: Erneutes Energieaudit nach DIN 16247-1
Neues Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
Bund und Länder einigen sich auf Beschleunigung des Netzausbaus
Szenario-Analyen: Schneller Kohleausstieg bringt höhere Strompreise
EU-Kommission veröffentlicht Genehmigung zur KWK-Eigenversorgung
EU-Strommarkt: Gemeinsame Empfehlungen des DIHK und BDI
Künstliche Intelligenz optimiert die Regelung von Heizungsanlagen

Arbeitsschutz
Betriebsbefragung: Nur gut 50 Prozent der Betriebe führen Gefährdungsbeurteilungen durch
baua: Aktuell 03/18 mit Schwerpunkt Produktsicherheit
Editorial

Appell des DIHK: Mehr europäischen Strommarkt wagen!

Die Verhandlungen zwischen den Regierungen und dem Europäischen Parlament über die Spielregeln des Strommarkts der Zukunft gehen in die heiße Phase. Ziel ist es, Anfang Dezember eine Einigung zur Reform des EU-Strombinnenmarkts zu erreichen.

Für deutsche Unternehmen steht viel auf dem Spiel. Denn die neuen EU-Regeln werden auch die Umsetzung der Energiewende entscheidend beeinflussen. Unsere Empfehlung an die Politik ist es, die Stärkung des europäischen Strommarkts ins Zentrum der Reform zu stellen. Viele Mitgliedsstaaten sind noch weit von einem funktionierenden, von Wettbewerb und freier Preisbildung geprägten Strommarkt entfernt. Auch die Bereitschaft, den eigenen Strommarkt für Lieferungen aus Nachbarstaaten zu öffnen, ist derzeit bei vielen EU-Mitgliedern gering. In einigen Ländern ist sogar eine Rolle rückwärts zu beobachten, indem nationale Instrumente eingeführt werden, um die Rentabilität konventioneller Kraftwerke im eigenen Land zu erhöhen. Die Kosten dieser "Kapazitätsmechanismen" werden auf die Verbraucher abgewälzt.

Solche Maßnahmen sollten nur als ultima ratio zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit genehmigungsfähig sein. Zuvor sollten die Staaten verpflichtet werden, einen detaillierten Maßnahmenplan zur Stärkung des Strommarkts umzusetzen. Bei der Bedarfsprüfung sollte auch der mögliche Beitrag ausländischer Kraftwerke zur nationalen Versorgungssicherheit berücksichtigt werden - bevor Stromkunden für den Neubau oder den Weiterbetrieb von Kraftwerken im eigenen Land zur Kasse gebeten werden. Ist die Einführung eines Kapazitätsmechanismus unumgänglich, so sollte er zeitlich begrenzt werden. Auch deshalb sollte das EU-Recht Reserven als bevorzugte Lösung festschreiben.

Eine entscheidende Weichenstellung treffen die EU-Gesetzgeber außerdem bezüglich der Nutzung grenzüberschreitender Stromleitungen für den Stromhandel. Diese wird aktuell aufgrund bestehender inländischer Netzengpässe beschränkt. Es ist deshalb richtig, schrittweise mehr Kapazität für den Handel zur Verfügung zu stellen. Hierzu muss vor allem der Netzausbau als effizienteste Lösung zügig vorangebracht werden. Die vorstehenden Empfehlungen haben wir mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie an Rat und Parlament gerichtet.

Europa hat in den nächsten Monaten die Chance, Regeln für den Strommarkt des nächsten Jahrzehnts festzulegen, die eine wirtschaftlich effiziente Energiewende nicht ausbremsen, sondern befördern. 

(Autor: Dr. Hermann Hüwels, Julian Schorpp, beide DIHK)


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Aktuelles aus OWL

Projekt FlexiEnergy: Energiesystem der Zukunft erfolgreich gestalten

Die Energiewende erfordert eine integrierte Betrachtung der Sektoren Strom, Gas, Wärme und Mobilität sowie ordnungspolitischer, wirtschaftlicher und technologischer Rahmenbedingungen. Die Anforderungen an die Planung werden dadurch deutlich komplexer.

In dem mit 2,4 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekt "FlexiEnergy" werden neun Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Leitung des Software Innovation Campus Paderborn ein Entscheidungsunterstützungssystem zur Gestaltung des zukünftigen Energiesystems entwickeln.

(Quelle Universität Paderborn)

Pressemitteilung
Bild: Projekt FlexiEnergy: Energiesystem der Zukunft erfolgreich gestalten
Die Projektpartner beim Kick-off in Paderborn (Bild: Dr. Thim Strothmann, SICP)

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Lemgo: Optimaler Netzbetrieb für Abwasser-Wärmepumpe

Die Stadtwerke Lemgo wollen gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und der Bergischen Universität Wuppertal durch einen  innovativen Automatisierungsansatz Leistung und Laufzeit der neuen Abwasser-Wärmepumpe sowie das umliegende Wärmenetz optimieren.

Ziel des Projekts "InSekt" ist, dass Strom- und Wärmeseite ökologisch und ökonomisch optimal zusammenspielen. Jährlich könnten dadurch etwa 3.200 t CO2 eingespart werden. "InSekt" gehört zu den Gewinnern im Klimaschutzwettbewerb EnergieSektorenkopplung.NRW und wird für drei Jahre mit knapp 700.000 Euro gefördert.

(Quelle: Stadtwerke Lemgo, idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Lemgo: Optimaler Netzbetrieb für Abwasser-Wärmepumpe
Gemeinsames Treffen in Lemgo (Foto: Stadtwerke Lemgo)

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Partner für Modellregion Postfossile Mobilität OWL gesucht

Mit der "Modellregion Postfossile Mobilität Ostwestfalen-Lippe" (MoPoMob OWL) soll eine in Europa einzigartige Technologieplattform zur Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von postfossilen, multi- und intermodalen Mobilitätslösungen entstehen. Zahlreiche namhafte Partner aus der Industrie haben ihr Interesse an der Zusammenarbeit bekundet. Die Plattform soll weit über die Grenzen von OWL hinaus wirken und die unternehmerische und wissenschaftliche Expertise in den Bereichen Mobilität, Kraftstoffe, Antriebe und Infrastruktur bündeln.

Die neue Plattform wird vom Institut für Energieforschung - Future Energy der Hochschule Ostwestfalen-Lippe organisiert. Das Leuchtturmprojekt benötigt ein Budget in Höhe von 14 Millionen Euro und ist offen für weitere Partner.

(Quelle: Future Energy)

Denise Hohenstein, Leiterin der Geschäftsstelle Future Energy

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Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet

Einer Forschungsgruppe der Universität Bielefeld ist es erstmals gelungen, eine Carbon Nanomembran (CNM) herzustellen, die für Wassermoleküle durchlässig, für andere Stoffe hingegen undurchlässig ist. Mit solchen Wasserreinigungsmembranen könnte künftig sauberes Trinkwasser einfacher bereitgestellt werden. Nanomembranen sind Millionstel-Millimeter dünne Blättchen aus Kohlenstoff. Sie können als ultrafeine Filter oder als Schutzschicht eingesetzt werden.

(Quelle Universität Bielefeld)

Pressemitteilung
Bild: Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet
Doktorandin Yang mit einer Messzelle zum Flüssigkeitstransport durch Nanomembranen (Foto: Universität Bielefeld)

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IHK-Veranstaltungen

Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung

Termin: 16. November 2018, 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Ostwestfalensaal, Elsa-Brändström-Str. 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen, Wirtschaftsjunioren in OWL
Anmeldung bis 9. November 2018 bei Benjamin Lowack, IHK Ostwestfalen

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die drei Siegerteams des Wettbewerbs Energie-Scouts Ostwestfalen-Lippe 2018. In Kurzvorträgen stellen die Auszubildenden die Ergebnisse ihrer Projekte vor.

Im Jahr 2018 haben insgesamt 24 Teams Wettbewerbsbeiträge zu den Themen Energieeffizienz, effiziente Mobilität und Ressourcenschonung eingereicht. In der Plakat-Ausstellung präsentieren alle Teams ihre Themen und Ergebnisse. Jedes Team erhält in der Veranstaltung eine Urkunde.

Alle Teams sowie Unternehmen, die mit eigenen Teams im nächsten Jahr dabei sein möchten und interessierte Energie- bzw. Umweltbeauftragte sind eingeladen mitzufeiern.

Anmeldung zur Preisverleihung Energie-Scouts OWL
Bild: Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung
Die Sieger des letzten Jahres (Bild: IHK Lippe)

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Das neue Verpackungsgesetz: Was kommt auf Sie zu?

Termin: 20. November 2018, 9:00 bis 11:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Str. 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 13. November 2018

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Betroffen sind alle Hersteller und Vertreiber von mit Ware befüllten Verpackungen - vom kleinen Internethändler bis zum Großkonzern. Z.B. müssen sie sich erstmals zentral registrieren lassen. Informieren Sie sich über Fragen wie:

Was sind die Inhalte des neuen Gesetzes? Welche Pflichten gelten für welche Verpackungen? Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig? Wie funktioniert die Registrierung? Welche Angaben müssen im Rahmen der Registrierung gemacht werden?

Programm und Anmeldung
Bild: Das neue Verpackungsgesetz: Was kommt auf Sie zu?
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel)

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Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?

Termin: 26. November 2018, 16:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Stadtwerke Bielefeld GmbH - Neue Betriebsgastronomie, Brüggemannstraße Einfahrt Tor 3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen, Energie Impuls OWL e.V.
Anmeldung: online bis 19. November 2018

Wie schaffen wir eine erfolgreiche Energiewende? Was kann jeder Einzelne tun und wie werden notwendige Verhaltensänderungen selbstverständlich? Welchen Beitrag können Unternehmen leisten? Vor welche Herausforderungen sieht sich ein regionaler Energieversorger gestellt?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Experten diskutieren. Im Anschluss können Sie bei einem Imbiss miteinander netzwerken.

Programm und Anmeldung
Bild: Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?
(Bild: CC0 Pixabay)

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Umwelt

Weltklimarat fordert sofortiges Handeln: Erderwärmung kann auf 1,5 °C begrenzt werden

Der Weltklimarat (IPCC) hat am 8. Oktober 2018 den IPCC-Sonderbericht über 1,5 °C globale Erwärmung (SR1.5) veröffentlicht. Darin fordert der IPCC zum sofortigen Handeln der Weltgemeinschaft auf. Noch sei es möglich, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen. Wenn dies nicht gelänge, wären die Folgen gravierend. Notwendig sei ein sehr anspruchsvoller Maßnamenkatalog zum Umbau der Weltwirtschaft und wesentliche Änderungen im globalen Konsum, insbesondere beim Ernährungsverhalten.

Für seine Analyse hat der IPCC die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Wirtschaft bei einer Erwärmung um 1,5 bzw. 2 °C Erderwärmung betrachtet. Aktuell liegt die globale Erwärmung bereits bei etwa 1 °C.

(Quelle DIHK, IPCC)

Weitere Informationen
Bild: Weltklimarat fordert sofortiges Handeln: Erderwärmung kann auf 1,5 °C begrenzt werden
(Bild: IPCC)

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CO2-Grenzwerte für Pkw: 30, 35 oder 40 Prozent Minderung bis 2030?

Das Europäische Parlament hat Anfang Oktober seine Position zum Verordnungsvorschlag für neue CO-Grenzwerte für Pkws und leichte Nutzfahrzeuge verabschiedet. Die Parlamentarier fordern die Messung der Fahrzeugemissionen im realen Fahrbetrieb und eine Verschärfung der Emissionsminderung auf 40 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2021. Die EU-Umweltminister haben sich nun auf eine Minderung um 35 Prozent geeinigt. Der initiale Vorschlag der Europäischen Kommission vom November 2017 sieht eine Minderung um 30 Prozent vor.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: CO2-Grenzwerte für Pkw: 30, 35 oder 40 Prozent Minderung bis 2030?
(Bild: CC0 Pixabay)

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BDEW-Ladesäulenregister: Öffentliche Ladepunkte in Deutschland finden

Aktuell sind im neuen BDEW-Ladesäulenregister rund 13.500 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte an rund 6.700 Ladesäulen für Deutschland erfasst - davon 13 Prozent Schnelllader. In die Erfassung eingeflossen sind Meldungen der Energieunternehmen und weiterer Marktakteure wie Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels.

Auf der tagesaktuellen, interaktiven Deutschlandkarte finden Fahrer von Elektroautos in ihrem Umkreis öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte mit allen relevanten Informationen für einen unkomplizierten Ladevorgang. Für Ladesäulenbetreiber stehen auf der Plattform zentrale Informationen zum technischen Aufbau, der Fördermittelvergabe und Meldepflichten bereit.

(Quelle BDEW)

BDEW-Ladesäulenregister
Bild: BDEW-Ladesäulenregister: Öffentliche Ladepunkte in Deutschland finden
(Bild: BDEW)

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NRW: Neue Förderbausteine zur Elektromobilität

Seit Oktober unterstützt das Land NRW Unternehmen mit zwei neuen Bausteinen im Programm "Emissionsarme Mobilität": Ab sofort gibt es Zuschüsse für die Anschaffung von Elektrolastenfahrrädern sowie für Umsetzungsberatungen und -konzepte, z.B. für die Elektromobilität bei Flottenbetreibern ab vier Fahrzeugen bzw. bei Arbeitgebern mit mehr als vier Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Mitarbeiter. Investitionen in die Ladeinfrastruktur werden weiterhin gefördert.

(Quelle ElektroMobilitätNRW)

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Bild: NRW: Neue Förderbausteine zur Elektromobilität
(Bild: B. Wylezich / Fotolia)

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Fortschrittsbericht: 1 Million Elektroautos bis 2022

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat ihren Fortschrittsbericht 2018 veröffentlicht. Das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 wird verfehlt, die NPE rechnet jedoch mit einer Zielerreichung in 2022. Dennoch sei das Ziel erreicht, Leitanbieter und Leitmarkt zu sein. Von Januar bis August 2018 sind rund 45.000 Elektroautos (BEV/PHEV) neu zugelassen worden. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent.

(Quelle DIHK)

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Bild: Fortschrittsbericht: 1 Million Elektroautos bis 2022
(Bild: m-imagephotography / iStock)

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Bundesregierung gründet Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität"

Die Bundesregierung hat die Nationale Plattform "Zukunft der Mobilität" (NPM) als neues Beratergremium gegündet. Die Plattform wird verkehrsträgerübergreifend Vorschläge für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. In den 6 AGs geht es u. a. um den Klimaschutz, Strukturwandel, Batteriezellen oder synthetische Kraftstoffe. Vorsitzender der AG 6 ist Roland Bent von Phoenix Contact.

(Quelle DIHK)

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Neue Studie: Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie

Die Wasserelektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff auf Basis von regenerativ erzeugtem Strom kann eine Kerntechnologie werden, wenn Deutschland bis 2050 seine Klimaziel sektorübergreifend erreichen will. Davon sind die Fraunhofer-Forscher überzeugt, die in einer Studie für das Bundesverkehrsministerium den technologischen Rahmen, Ausbaubedarfe und -pfade sowie Handlungsbedarfe untersucht haben.

Mit dem Aufbau von Erzeugungskapazitäten müsse jetzt begonnen werden, denn je nach abhängig von den Randbedingungen rechnen die Institute im Jahr 2050 mit einer installierten Elektrolysekapazität von mindestens 100 Gigawatt.

(Quelle idw online)

Studie "Industrialisierung der Wasserelektrolyse in Deutschland"
Bild: Neue Studie: Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
(Bild: NOW GmbH)

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acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie

Durch die Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid (CCU, CCS) aus Industrieprozessen könnte Deutschland einen wichtigen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) fordert dazu auf, das Für und Wider der Technologien zeitnah und breit zu diskutieren. Nur wenn jetzt notwendige Infrastrukturen entwickelt, geplant, genehmigt und errichtet würden, wären sie ab 2030 als wirksame Klimaschutzmaßnahmen einsatzfähig.

(Quelle acatech)

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Bild: acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie
(Bild: acatech)

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Europäische Plastikstrategie: EU-Parlament regt weitere Schritte an

Im September hat das Europäische Parlament zu weiteren Maßnahmen im Rahmen der europäischen Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft aufgefordert. Dazu gehören u. a. ein EU-weites Verbot von oxo-abbaubaren Kunststoffen sowie von Mikroplastik in Kosmetikartikeln.

(Quelle DIHK)

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Bild: Europäische Plastikstrategie: EU-Parlament regt weitere Schritte an
(Bild: Pixabay)

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Bundesrat: Entschließung zur Vermeidung von Kunststoffverunreinigungen

Wie können bei der Entsorgung verpackter Lebensmittel Verunreinigungen durch Kunststoffe in der Umwelt vermieden werden. Dazu hat der Bundesrat jetzt der Bundesregierung in einer Entschließung Maßnahmen vorgeschlagen.

(Quelle DIHK)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Energiewende-Barometer: Die Stimmung kippt

Steigende Energiekosten, rechtliche Unsicherheiten wie bei der Elektromobilität in Unternehmen oder der Eigenerzeugung, der schleppende Ausbau der Stromnetze - und eine nur langsam in Gang kommende Regierung. All das hat die Unzufriedenheit über den Status quo der Energiewende erhöht. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen des aktuellen IHK-Energiewende-Barometers 2018 wider.

Die Umfrage unter 2.200 Unternehmen zeigt vor allem, welche Relevanz Themen wie Energiekosten, Eigenerzeugung, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz oder Elektromobilität für Unternehmen aktuell haben und an welchen Stellen investiert wird.

(Quelle DIHK)

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Bild: Energiewende-Barometer: Die Stimmung kippt
Einfluss der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit, Indexwert (Bild: DIHK)

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Terminsache in 2019: Erneutes Energieaudit nach DIN 16247-1

Spätestens vier Jahre nach dem ersten Energieaudit müssen Nicht-KMU gemäß Energiedienstleistungsgesetz ein erneutes Audit nach DIN 16247-1 durchgeführt haben. Letzter Stichtag ist demnach der 5. Dezember 2019. Betroffene Unternehmen sollten rechtzeitig ihren externen Auditor ansprechen. Alternativ können sie das Audit mit eigenen Fachkräften durchführen.

Ausgenommen sind Nicht-KMU mit einem zertifizierten Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder einem validierten Umweltmanagementsystem nach EMAS III.

(Quelle DIHK, IHK Lippe, BAFA)

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Neues Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Im September 2018 hat das Bundeskabinett das 7. Energieforschungsprogramm verabschiedet. Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei, zukunftsweisende Technologien für die Energieversorgung und -verwendung von morgen zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen. Für die Jahre 2018 bis 2022 sieht die Bundesregierung für die Energieforschung einen Etat von 6,4 Mrd. Euro vor.

(Quelle BMWi)

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Bild: Neues Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
(Bild: BMWi)

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Bund und Länder einigen sich auf Beschleunigung des Netzausbaus

Bund und Länder haben sich beim Netzgipfel Mitte September auf ein Maßnahmenpaket zur Beschleunigung des Netzausbaus geeinigt. Kernpunkt ist eine Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes. Grundlage ist der "Aktionsplan Netze" des Bundeswirtschaftsministeriums.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Bund und Länder einigen sich auf Beschleunigung des Netzausbaus
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Szenario-Analyen: Schneller Kohleausstieg bringt höhere Strompreise

Laut einer Analyse des Informationsdienstes ICIS ist bei einem schnellen Abbau von Kohleverstromungskapazitäten mit deutlich höheren Strompreisen gegenüber dem Status quo zu rechnen. Bei einem schnellen Abbau könnte der Strompreis im Jahr 2030 um 11 Euro/MWh bzw. höher liegen als bei einem langsamen Ausstieg. Der Strompreis wäre damit 25 Prozent höher. 2023 würde eine Preisspitze erreicht. Danach würden die CO2-Preise wieder fallen.

(Quelle DIHK)

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Bild: Szenario-Analyen: Schneller Kohleausstieg bringt höhere Strompreise
(Bild: Volker Göllner / iStock)

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EU-Kommission veröffentlicht Genehmigung zur KWK-Eigenversorgung

Die EU-Kommission hat die beihilferechtliche Notifizierung der EEG-Umlageregelung bei der KWK-Eigenversorgung veröffentlicht. Demnach bleibt es für alle Anlagen unter 1 MW und über 10 MW bei einer EEG-Belastung von 40 Prozent. Gleiches gilt für Anlagen von Unternehmen, die sich auf Liste 1 im Anhang 4 des EEG befinden. Für Unternehmen der Liste 2 im Anhang 4 des EEG die gleichen Regelungen wie für alle anderen Unternehmen.

(Quelle DIHK)

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EU-Strommarkt: Gemeinsame Empfehlungen des DIHK und BDI

Für die laufenden Verhandlungen zwischen Rat und Europäischem Parlament über die Reform des europäischen Strommarkts, haben der DIHK und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gemeinsame Empfehlungen erarbeitet. Die Reform wird entscheidenden Einfluss auf die Energiewende in Deutschland haben. Das oberste Ziel der neuen EU-Regeln muss es nach Ansicht von DIHK und BDI sein, die marktwirtschaftlichen Strukturen des europäischen Strommarkts zu stärken.

(Quelle DIHK)

Gemeinsame Empfehlungen des DIHK und BDI

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Künstliche Intelligenz optimiert die Regelung von Heizungsanlagen

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat selbstlernende künstliche neuronale Netze für die Regelung solarthermischer Heizungssysteme entwickelt. Sie erfassen die individuelle thermische Dynamik des Gebäudes, die solare Einstrahlung und Ladezustände des Speichers in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen.

Das Fazit: Die Einsparpotenziale gegenüber einer optimierten konventionellen Regelung bei Bestandsgebäuden liegen bei mindestens 7 Prozent, gegenüber nicht optimierten Regelungen sogar bei 12 Prozent und mehr.

(Fraunhofer ISE)

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Bild: Künstliche Intelligenz optimiert die Regelung von Heizungsanlagen
Das geht intelligenter ... (Bild: Pixabay)

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Arbeitsschutz

Betriebsbefragung: Nur gut 50 Prozent der Betriebe führen Gefährdungsbeurteilungen durch

Beim Thema Gefährdungsbeurteilung gibt es dringenden Handlungsbedarf: Repräsentative Betriebsbefragungen im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zeigen, dass 2015 nur 52,4 Prozent der Betriebe in Deutschland Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt haben (2011: 50,9 Prozent). Dabei kennen die meisten Betriebe diese gesetzliche Pflicht.

Die Auswertung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gewichtet die Gründe der "Verweigerer". Sie zeigt aber auch, dass sich die Betriebe, die Gefährdungsbeurteilungen durchführen, nach wie vor auf die klassischen Gefährdungsarten konzentrieren.

(Quelle BAuA)

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Bild: Betriebsbefragung: Nur gut 50 Prozent der Betriebe führen Gefährdungsbeurteilungen durch
Gründe für die Nichtdurchführung von Gefährdungsbeurteilungen (2015) (Bild: BAuA)

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baua: Aktuell 03/18 mit Schwerpunkt Produktsicherheit

Die dritte Ausgabe der amtlichen Mitteilungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Jahr 2018 befasst sich in ihrem Schwerpunkt mit dem Thema Produktsicherheit. Dabei geht es nicht nur auf die hoheitlichen Aufgaben, die die BAuA im Rahmen des Produktsicherheitsgesetzes wahrnimmt, sondern vor allem um die Bedeutung sicherer Produkte für den Arbeitsschutz. Ein weiterer Fokus liegt auf den Herausforderungen für die Produktsicherheit durch neue Verfahren und Technologien.

(Quelle BAuA)

baua: Aktuell 03/18
Bild: baua: Aktuell 03/18 mit Schwerpunkt Produktsicherheit
(Bild: BAuA)

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen