IHK Detmold - Logo Ausgabe vom 08.10.2018
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Newsletter Innovation

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Innovation" informieren wir einmal im Monat aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Aktuelles aus OWL
- Termine / Veranstaltungen in OWL
- Aus Wissenschaft und Forschung
- Studien
- Innovationspolitik und Technologierecht
- Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Unternehmensstrategie, Innovation und Produktentwicklung, Produktion) sowie an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Aktuelles aus OWL
Hochschule OWL: Neue Forschungsfabrik für die Digitalisierung der Lebensmittelproduktion
Lernendes Netzwerk gestartet: Von der Prozessoptimierung zu Industrie 4.0
Lemgo Digital: Parkplatzsensorik nächster Baustein im Reallabor
Hochschule OWL: Einheitliche Architektur zur Maschinenoptimierung durch Big Data
Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet

Termine und Veranstaltungen in OWL
Veranstaltungsreihe "solutions" läuft auf vollen Touren
solutions OWL: Internet of Things - Wie reale Dinge im Internet verfügbar werden
solutions OWL: Industrie 4.0 in der Lebensmitteltechnologie
solutions OWL: Künstliche Intelligenz in der Produktion - Hype oder Notwendigkeit?
Open Space Digitalisierung - neue Produkte, neue Geschäftsmodelle
solutions OWL: Crowdworking - Chancen und Risiken einer neuen Form der Arbeitsorganisation
solutions OWL: Medizin- und Gesundheitstechnologie
solutions OWL: 9. Fachtagung Innovativer Werkzeugbau
solutions OWL: Effizient und kreativ entwickeln: Geht das?
solutions OWL: Intelligente Sensorsysteme in der Produktion

Aus Wissenschaft und Forschung
Neuer Hybridwerkstoff aus Holz und Metall für den Leichtbau
Sensoren und Sonnenkollektoren einfach aufdrucken
Neuer Hochleistungskunststoff: Positive Ökobilanz
Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Übelkeit

Studien
Produktentwicklung: Zufriedener mit agilen und schlanken Methoden
VDI-Statusbericht: Künstliche Intelligenz als Assistenz begreifen
Unternehmen unterschätzen Risiken durch Industriespionage

Innovationspolitik und Technologierecht
acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie
Handeln erforderlich: Änderungen beim Schutz von Geschäftsgeheimnissen
Bundesregierung bringt Hightech-Strategie 2025 auf den Weg
Daten kostenfrei nutzen: Öffentliche Vergabeverfahren neu auf "Open.NRW"
Landesregierung gibt Startschuss für Kompetenznetzwerk Künstliche Intelligenz
Exzellenzstrategie: Sieben Universitäten aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich
Rekordhaushalt: Über neun Milliarden Euro für Wissenschaft und Kultur in NRW

Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen
RISE Professional 2019: Internationale Forschungspraktikanten für Ihr Unternehmen
6. IT-Sicherheitstag NRW
Neue Ausschreibungen
Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet
Aktuelles aus OWL

Hochschule OWL: Neue Forschungsfabrik für die Digitalisierung der Lebensmittelproduktion

Das Land NRW fördert den Aufbau einer interdisziplinären Forschungsfabrik für die Digitalisierung der Lebensmittelproduktion mit neun Millionen Euro. Im künftigen Forschungsbau auf dem Innovation Campus Lemgo werden Forscherinnen und Forscher aus der Lebensmittelherstellung, chemischen Analytik, Sensorik, Bild- und Datenverarbeitung, Sensortechnik, Mess- und Regeltechnik sowie Automation zusammenarbeiten.

Die Forschungsfabrik wird kleinen und mittleren Unternehmen mit eingeschränkter Forschungsinfrastruktur sowie Gründern neue Möglichkeiten bieten, um mit der Hochschule OWL kreative Lösungsansätze zu entwickeln und profitabel umzusetzen.

(Quelle Hochschule OWL)

Pressemeldung
Bild: Hochschule OWL: Neue Forschungsfabrik für die Digitalisierung der Lebensmittelproduktion
Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (2.v.r.) überreichte den Förderbescheid - von rechts: Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl, Professor Hans-Jürgen Danneel (Institut für Lebensmitteltechnologie.NRW), Josef Wegener (Bezirksregierung Detmold), Professor Thomas Gassenmeier (Dekan des Fachbereichs Life Science Technologies)

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Lernendes Netzwerk gestartet: Von der Prozessoptimierung zu Industrie 4.0

In den nächsten 24 Monaten machen sich acht mittelständische Unternehmen aus OWL im Lernenden Netzwerk "Von der Prozessoptimierung zu Industrie 4.0" gemeinsam mit Experten aus der Hochschule OWL auf den Weg zu Industrie 4.0.

Ein wichtiger Bestandteil des Lernenden Netzwerks sind Quick Checks zu den Themen Produktions- und Prozessoptimierung, Industrie 4.0, Controlling und Instandhaltung. Sie ermöglichen eine individuelle Standortbestimmung. Auf dieser Basis werden die weiteren Schritte und Maßnahmen zur Prozessoptimierung und Digitalisierung geplant.

Das Lernende Netzwerk ist ein Kooperationsprojekt der IHKs Lippe und Ostwestfalen mit der Hochschule OWL und der SmartFactoryOWL.

(Quelle Hochschule OWL, IHK Lippe)

Pressemitteilung
Bild: Lernendes Netzwerk gestartet: Von der Prozessoptimierung zu Industrie 4.0
Während einer "aktiven Pause" wurden in der Smart FactoryOWL Assistenzsystemen für die Montage vorgeführt (Bild: IHK)

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Lemgo Digital: Parkplatzsensorik nächster Baustein im Reallabor

Gemeinsam mit Vodafone, Smart City System und der Alten Hansestadt Lemgo hat das Fraunhofer IOSB-INA die ersten Parkplätze im Innenstadtbereich mit elektromagnetischen Sensoren ausgestattet, vernetzt und in das IoT-Softwaresystem integriert. Die Daten werden über eine offene Schnittstelle in Echtzeit mit Plattformanbietern geteilt.

Betreiber von Supermärkten, Kliniken oder städtischen Unternehmen könnten mit dem vernetzten Sensorsystem die Auslastung ihrer Stellplätze analysieren und ihren Kunden besondere Angebote machen. In Zukunft sollen Autofahrer über ihr Navigationssystem zu den Parkplätzen geleitet werden.

(Quelle Lemgo Digital)

Pressemeldung
Bild: Lemgo Digital: Parkplatzsensorik nächster Baustein im Reallabor
(Bild: Lemgo Digital)

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Hochschule OWL: Einheitliche Architektur zur Maschinenoptimierung durch Big Data

Ein Vision der Industrie 4.0 ist, dass Produktionsanlagen künftig selbständig Daten auswerten, Fehler erkennen, lernen und sich kontiuierlich optimieren. In der Realität scheitert die Integration geeigneter Lösungen in den Unternehmen jedoch oft. Die Umsetzung ist sehr komplex, der Aufwand hoch.

Im Projekt KOARCH arbeiten Forscher des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule OWL mit Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen an einer neuen Automatisierungstechnik, die mit künstlicher Intelligenz effizienter gestaltet werden soll. Das Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit 1,5 Million Euro.

(Quelle InIT)

Pressemeldung
Bild: Hochschule OWL: Einheitliche Architektur zur Maschinenoptimierung durch Big Data
Auftakt-Projekttreffen in der SmartFactory OWL (Bild: InIT)

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Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet

Einer Forschungsgruppe der Universität Bielefeld ist es erstmals gelungen, eine Carbon Nanomembran (CNM) herzustellen, die für Wassermoleküle durchlässig, für andere Stoffe hingegen undurchlässig ist. Mit solchen Wasserreinigungsmembranen könnte sauberes Trinkwasser künftig einfacher bereitgestellt werden.

Nanomembranen sind Millionstel-Millimeter dünne Blättchen aus Kohlenstoff. Sie können als ultrafeine Filter oder als Schutzschicht eingesetzt werden.

(Quelle Universität Bielefeld)

Pressemitteilung
Bild: Uni Bielefeld: Effiziente Nanomembran hergestellt und getestet
Doktorandin Yang mit einer Messzelle zum Flüssigkeitstransport durch Nanomembranen (Foto: Universität Bielefeld)

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Termine und Veranstaltungen in OWL

Veranstaltungsreihe "solutions" läuft auf vollen Touren

Wie sehen die Produkte der Zukunft aus? Wie verändern sich Fertigungsverfahren, Geschäftsmodelle und die Arbeitswelt?

In 36 Workshops, Kongressen und Messen geht es vom 27. August bis zum 12. Dezember um Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Smart Services, IT Sicherheit, Innovationen aus den Bereichen Bauen, Energie, Gesundheit, Lebensmittel und Mobilität sowie die Arbeitswelt der Zukunft.

Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft berichten über neue Ansätze und Technologien sowie die praktische Anwendung im Unternehmen.

(Quelle OWL GmbH)

Weitere Informationen
Bild: Veranstaltungsreihe "solutions" läuft auf vollen Touren
(Bild: OWL GmbH)

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solutions OWL: Internet of Things - Wie reale Dinge im Internet verfügbar werden

Termin: 29. Oktober 2018, 8:30 bis 17:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: Digital in NRW, Fraunhofer IOSB-INA, IHKs in OWL,
Teilnahme: kostenfrei

Eine Temperatur, ein Maschinenzustand, die Parkplatzbelegung oder eine offenstehende Tür – wie können diese physikalischen Situationen im Internet erfassbar gemacht werden? Welche technischen Komponenten werden benötigt und welche Anforderungen werden an Software-Entwickler gestellt? Wie funktionieren die einzelnen Elemente und welche Kosten entstehen? Lernen Sie die IoT-Praxis an einem konkreten Beispiel kennen.

Programm und Anmeldung

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solutions OWL: Industrie 4.0 in der Lebensmitteltechnologie

Termin: 5. November 2018, 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: InIT, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Die Anforderungen an Qualität, Genauigkeit, Hygiene usw. sind in der lebensmittelverarbeitenden Industrie so hoch wie in kaum einer anderen Branche.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, mit dem Fokus auf die Lebensmittelbranche Digitalisierungs- und Industrie 4.0-Technologien sowie ihre Einsatzmöglichkeiten  kennenzulernen und Rückschlüsse für den Transfer in die eigene Produktion zu treffen.

Weitere Informationen
Bild: solutions OWL: Industrie 4.0 in der Lebensmitteltechnologie
(Bild: Hochschule OWL)

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solutions OWL: Künstliche Intelligenz in der Produktion - Hype oder Notwendigkeit?

Termin: 13. November 2018, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: InIT, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Künstliche Intelligenz (KI) wird langsam aber sicher Teil unseres täglichen Lebens. Konsumerprodukte sind mit Algorithmen für die Sprach- und Bilderkennung ausgestattet und viele digitale Dienstleistungsmodelle basieren auf KI-Methoden.

Welche Ansätze können für die Fertigung und Produktion nutzbringend eingesetzt werden? Sind sie eine Alternative oder pure Notwendigkeit für zukünftige Geschäftsmodelle? Diese und andere Fragen sollen in diesem Workshop beantwortet werden.

Programm und Anmeldung
Bild: solutions OWL: Künstliche Intelligenz in der Produktion - Hype oder Notwendigkeit?
(Bild: Sebastian Kaulitzki / Fotolia)

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Open Space Digitalisierung - neue Produkte, neue Geschäftsmodelle

Termin: 16. November 2018, 13:30 bis 18:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: InIT, Fraunhofer IOSB-INA, Kompetenzzentrum Digital in NRW, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Die Arbeitswelt in einer digitalisierten Umgebung bietet viele Potenziale und Veränderungen. Diskutieren Sie im Open Space über die Möglichkeiten von neuen Produkten und Geschäftsmodellen, aber auch die Auswirkungen auf den Menschen im Mittelpunkt dieser Evolution.

Programm und Anmeldung

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solutions OWL: Crowdworking - Chancen und Risiken einer neuen Form der Arbeitsorganisation

Termin: 26. November 2018, 15:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Str. 1-3, Bielefeld
Veranstalter: Forschungsschwerpunkt Digitale Zukunft, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Crowdworking ist eine neue Form der Arbeitsorganisation: Über eine Online-Plattform werden Arbeitsaufgaben als offener Aufruf an eine heterogene Gruppe – die Crowd – vergeben. In der Veranstaltung geht es um

  • verschiedene Möglichkeiten des Crowdworkings,
  • Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung durch den Arbeitgeber und die Lebensgestaltung der Arbeitnehmer sowie
  • Gestaltungsmöglichkeiten digitalisierter Arbeitsprozesse.

Programm und Anmeldung
Bild: solutions OWL: Crowdworking - Chancen und Risiken einer neuen Form der Arbeitsorganisation
(Bild: chombosan / Adobe Stock)

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solutions OWL: Medizin- und Gesundheitstechnologie

Termin: 28. November 2018, 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: InIT, Centre for Applied Health, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Gesellschaftliche Veränderungen sorgen dafür, dass die Individualisierung in Pflege, Medizintechnik, Krankenhausorganisation, Versorgung im ländlichen Raum und bei Arzneimitteln sowie bei deren Überwachung einen immer größeren Stellenwert bekommen. Hierzu ist die Verschmelzung der physischen und digitalen Welt notwendig.

In dem Workshop werden die Herausforderungen und Möglichkeiten diskutiert.

Programm und Anmeldung

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solutions OWL: 9. Fachtagung Innovativer Werkzeugbau

Termin: 6. Dezember 2018, 12:00 bis 19:00 Uhr
Ort: IHK Lippe, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: OWL ViProSim e.V., Fraunhofer IPT, IHK Lippe
Teilnahme: kostenpflichtig

Werkzeughersteller müssen ihre technologischen und organisatorischen Prozesse ständig weiter optimieren. Dabei lohnt es sich, die Verfahren zu effizienten Prozessketten zu verknüpfen, um Kosten zu senken und kurze Durchlaufzeiten zu realisieren.

Die 9. Fachtagung "Innovativer Werkzeugbau" des Netzwerks OWL ViProSim e.V. und des Fraunhofer IPT aus Aachen gibt Einblicke in wettbewerbsfähige Prozesse, Organisationsstrukturen und Methoden.

Weitere Informationen und Anmeldung
Bild: solutions OWL: 9. Fachtagung Innovativer Werkzeugbau
(Bild: Fraunhofer IPT)

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solutions OWL: Effizient und kreativ entwickeln: Geht das?

Termin: 10. Dezember 2018, 15:00 bis 17:30 Uhr
Ort: IHK Lippe, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHK Lippe, Kudernatsch Consulting & Solutions
Teilnahme: kostenfrei

Klassische Ansätze des Lean Development zielen auf Schnelligkeit und Effizienz. Aber

  • fördert das Kreativität und Innovation?
  • reicht das aus, um wirklich innovativ zu sein?
  • bietet die Lösung den entscheidenden Kundennutzen?

Das "Lean Innovation and Problemsolving Modell“ verbindet Effizienz mit kreativitätsfördernden Methoden wie der Theorie der erfinderischen Problemlösung (TRIZ).

Programm und Anmeldung
Bild: solutions OWL: Effizient und kreativ entwickeln: Geht das?
(Bild: ALotOfPeople / iStock)

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solutions OWL: Intelligente Sensorsysteme in der Produktion

Termin: 12. Dezember 2018, 9:30 bis 16:00 Uhr
Ort: SmartFactoryOWL, Langenbruch 17, Lemgo
Veranstalter: Digital in NRW, Fraunhofer IOSB-INA, IHKs in OWL
Teilnahme: kostenfrei

Intelligente Sensorik ist ein Eckpfeiler von Industrie 4.0. Die theoretischen Grundlagen der Sensorik werden anhand praktischer Beispiele und einer "Exkursion" in die digitale Signalverarbeitung und Messtechnik verdeutlicht.

In der Praxis kommen Sensoren z.B. beim so genannten Industrie 4.0-Retrofitting von Bestandsmaschinen zum Einsatz. Hierzu trainieren die Teilnehmer am Beispiel des vom Fraunhofer IOSB-INA entwickelten INAsense - Production Sensing System, wie ein Retrofitting an einer exemplarischen Anlage der SmartFactoryOWL umgesetzt werden kann.

Programm und Anmeldung

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Aus Wissenschaft und Forschung

Neuer Hybridwerkstoff aus Holz und Metall für den Leichtbau

Holzschaum und Metallschwamm – passt das zusammen? Dieser Frage sind mehrere Fraunhofer-Institute im Projekt "HoMe-Schaum" nachgegangen. Das Ergebnis: Die gegensätzlichen Werkstoffe harmonieren perfekt. Der neuartige Materialmix zeichnet sich durch sehr gute wärmedämmende und schallisolierende Eigenschaften sowie eine hohe Biegefestigkeit aus. Damit bietet sich der Schaum als Kernwerkstoff in Sandwichkonstruktionen, als selbsttragendes Leichtbau-Halbzeug oder für akustisch dämmende Bauteile an.

(Quelle idw-online)

Weitere Informationen
Bild: Neuer Hybridwerkstoff aus Holz und Metall für den Leichtbau
Der Metallschwamm wird in einem Gießverfahren hergestellt (Bild: Fraunhofer IWU)

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Sensoren und Sonnenkollektoren einfach aufdrucken

Sprüht man in Wasser gelöste Stoffe auf eine Oberfläche und lässt sie trocknen, entsteht eine löchrige Schicht. Die Inhaltsstoffe wandern beim Trocknen regelmäßig an den Rand der Wassertröpfchen. Funktionale Oberflächenbeschichtungen waren daher auf diese Art bislang unmöglich.

Forschern von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es jetzt durch einen Trick gelungen, gleichmäßige Beschichtungen herzustellen. Die neue Technik erlaubt es, selbst senkrechte Oberflächen sehr gleichmäßig mit in Wasser gelösten Materialien zu beschichten. So konnten sie z.B. einen Nitratsensor gleichmäßig lückenlos und reproduzierbar mit hochempfindlichen Enzymen beschichten. Denbar wäre es nach Einschätzung der Forscher aber auch, Solarkollektoren praktisch direkt auf Dächer "aufzudrucken".

(Quelle idw-online)

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Neuer Hochleistungskunststoff: Positive Ökobilanz

Gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen haben Wissenschaftler der RWTH Aachen den Hochleistungskunststoff (HPT) entwickelt, der künftig in vielen Industrien zum Einsatz kommen könnte. HPT ist ein durch Spritzguss verarbeitbarer Kunststoff, der sehr stabil und hart sowie beständig gegen Hitze und viele Lösungsmittel ist. Der nächste Schritt im Forschungsprojekt ist jetzt die kontinuierliche Herstellung im großen Maßstab.

Ein Life Cycle Assessment (LCA) hat ergeben, dass bei der Produktion 20 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen entstehen als bei vergleichbaren Thermoplasten. Das geplante kontinuierliche Verfahren kommt zudem mit weniger Lösungsmitteln aus.

(Quelle idw-online)

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Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Übelkeit

Forscher des Fraunhofer FEP haben ein großflächiges, hochauflösendes OLED-Mikrodisplay mit hoher Bildwiederholungsrate und geringem Stromverbrauch entwickelt, mit dem VR-Brillen ergonomisch und leichtgewichtig gestaltet werden können. Überdies wird durch die erhöhte Bildrate die Anfälligkeit für Motion Sickness beim Anwender gemindert. Ein Industriepartner hat damit eine ultrakompakte Optik mit zwei Displays pro Auge arrangiert. Die Gesamtauflösung entspricht fast 5k.

(Quelle idw-online)

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Bild: Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Übelkeit
OLED Microdisplay mit hoher Auflösung (Bild: Fraunhofer FEP)

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Studien

Produktentwicklung: Zufriedener mit agilen und schlanken Methoden

Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit ("VUCA") prägen die aktuelle Praxis des Produktentstehungsprozesses (PEP). Etablierte Methoden und Prozesse werden zunehmend als zu starr, zu linear, zu wenig kreativ und zu langsam empfunden. Viele Unternehmen haben daher in den letzten Jahren agile Methoden wie Scrum oder Kanban bzw. Lean-Ansätze in den Produktentstehungsprozess integriert.

Die Studie "Status quo PEP" der Hochschule Koblenz beschäftigt sich mit der aktuellen Praxis, den Perspektiven und den Erfolgsfaktoren der PEP-Gestaltung. Anwender von agilen und schlanken Methoden sind z.B. in jeder Phase des PEP zufriedener. Das spiegelt sich auch im Erfolg der Unternehmen im Branchenvergleich wider, die agile Methoden anwenden.

(Quelle Hochschule Koblenz)

Studie "Status Quo PEP - Lean und Agil im Produktentstehungsprozess"

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VDI-Statusbericht: Künstliche Intelligenz als Assistenz begreifen

Künstliche Intelligenz (KI) ist nach Einschätzung des VDI neben Automation und Digitalisierung eine der drei Basistechnologien für autonome Systeme, die das Leben in den nächsten Jahren deutlich verändern werden. KI ermögliche neue Lösungen und bietet Potenzial für mehr Effizienz, Flexibilität und Lebensqualität. Damit verbunden sei ein erhebliches Wachstumspotenzial, das in Deutschland und Europa gehoben werden muss. 

Der VDI-Statusreport zum Thema KI zeigt die akuten Handlungsfelder in Deutschland: Ausbau von Forschung und Wissenschaft, Verfügbarkeit von Daten und digitaler Infrastruktur, Bildung sowie Unterstützung von KMU und Start-Ups.

(Quelle VDI)

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Unternehmen unterschätzen Risiken durch Industriespionage

Ein Großteil der Unternehmen des Verarbeitendes Gewerbe ergreift zu wenig Schutzmaßnahmen gegen Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung – obwohl Betriebe aller Branchen potenziell bedroht sind. Zu dieser Einschätzung kommt das Fraunhofer ISI in seiner neuen Mitteilung aus der Erhebung Modernisierung der Produktion.

(Quelle: Fraunhofer ISI)

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Bild: Unternehmen unterschätzen Risiken durch Industriespionage
(Bild: Sven Brentrup / aboutpixel.de)

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Innovationspolitik und Technologierecht

acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie

Durch die Nutzung und Speicherung von Kohlendioxid (CCU, CCS) aus Industrieprozessen könnte Deutschland einen wichtigen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) fordert dazu auf, das Für und Wider der Technologien zeitnah und breit zu diskutieren. Nur wenn jetzt notwendige Infrastrukturen entwickelt, geplant, genehmigt und errichtet würden, wären sie ab 2030 als wirksame Klimaschutzmaßnahmen einsatzfähig.

(Quelle acatech)

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Bild: acatech Position: CCU und CCS - Bausteine für den Klimaschutz in der Industrie
(Bild: acatech)

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Handeln erforderlich: Änderungen beim Schutz von Geschäftsgeheimnissen

Die Geheimnisschutz-Richtlinie (EU) 2016/943 sieht grundlegende Änderungen des Schutzes von Betriebsgeheimnissen und ihrer Durchsetzung vor. Sie musste bis Anfang Juni 2018 in deutsches Recht umgesetzt werden. Seit August liegt ein Regierungsentwurf zur Umsetzung der Richtlinie vor. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Unternehmen müssen sich mit weitreichenden Änderungen zum Schutz des betrieblichen Wissens auseinandersetzen. So müssen zum Schutz eines Geschäftsgeheimnisses angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen getroffen werden. Reverse Engineering stellt keine Rechtsverletzung mehr dar. Technische Schutzmaßnahmen werden also immer bedeutsamer.

(Quelle DIHK, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH)

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Bild: Handeln erforderlich: Änderungen beim Schutz von Geschäftsgeheimnissen
(Bild: Stefan Rajewski / Fotolia)

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Bundesregierung bringt Hightech-Strategie 2025 auf den Weg

Die Bundesregierung hat die Hightech-Strategie 2025 für Deutschland vorgestellt. Die Strategie formuliert ressortübergreifend Ziele, Schwerpunkte und Meilensteine der Forschungs- und Innovationspolitik der kommenden Jahre. Für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen besonders interessant sind die Aussagen zur Fortsetzung, Neu- und Weiterentwicklung von Initiativen und Fördermaßnahmen und ihren Zeitplänen. Gemeinsam mit der Wirtschaft und den Ländern will die Bundesregierung 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung investieren.

(Quelle: BMBF, DIHK)

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Bild: Bundesregierung bringt Hightech-Strategie 2025 auf den Weg
(Bild: BMBF)

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Daten kostenfrei nutzen: Öffentliche Vergabeverfahren neu auf "Open.NRW"

Das Landesportal "Open.NRW" stellt mittlerweile über 2.700 Daten kostenfrei im Internet zur Verfügung. Damit unterstützt das Land Verwaltungen, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen beim offenen Austausch und der Zusammenarbeit sowie bei der Entwicklung innovativer digitaler Dienste.

Als erstes Bundesland macht das Land nun auf dem Portal Bekanntmachungen zu seinen Vergabeverfahren der Öffentlichkeit zugänglich. Open.NRW informiert beispielsweise über Auftragsdetails, Fristen und die Auftraggeber.

(Quelle Open.NRW)

Weitere Informationen
Bild: Daten kostenfrei nutzen: Öffentliche Vergabeverfahren neu auf "Open.NRW"

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Landesregierung gibt Startschuss für Kompetenznetzwerk Künstliche Intelligenz

Die Landesregierung NRW will ein neues und schlagkräftiges Kompetenznetzwerk für Künstliche Intelligenz (KI) aufbauen. Das Ziel: Der Forschungs- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen soll im Zukunftsfeld Künstliche Intelligenz international eine Spitzenposition einnehmen. Der Ausbau der KI-Forschung und der schnelle Technologietransfer in die Wirtschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Zudem sollen Querschnittsthemen wie "Bildung und Motivation", "Data Sciences in Lehre und Weiterbildung", "Sicherheit" und "Rechtsrahmen" in den Blick genommen werden.

Das Kompetenznetzwerk für Künstliche Intelligenz wird vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt Augustin koordiniert.

(Quelle MKW NRW)

Pressemeldung

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Exzellenzstrategie: Sieben Universitäten aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich

In der Förderlinie Exzellenzcluster der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder waren sieben nordrhein-westfälische Universitäten mit 14 Exzellenzclustern erfolgreich. Ab Januar 2019 werden sie für zunächst sieben Jahre mit jeweils drei bis zehn Millionen Euro gefördert.

(Quelle MKW NRW)

Liste der Exzellenzcluster aus NRW

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Rekordhaushalt: Über neun Milliarden Euro für Wissenschaft und Kultur in NRW

Die Landesregierung sieht 2019 für das Kultur- und Wissenschaftsministerium in NRW einen Haushalt von 9,17 Milliarden Euro vor (+5,6 Prozent). Die Hochschulen sollen 2019 rund 5,5 Milliarden Euro (+326 Mio. Euro) erhalten. Allein 50 Millionen Euro sollen in die Digitalisierung fließen. Der Etat für die Hochschulmedizin steigt auf 1,3 Milliarden Euro (+89 Mio. Euro). In die Forschungsförderung fließen rund 35 Millionen Euro mehr.

(Quelle MKW NRW)

Pressemeldung
Bild: Rekordhaushalt: Über neun Milliarden Euro für Wissenschaft und Kultur in NRW
(Bild: B. Wylezich / Fotolia)

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Sonstige Veranstaltungen, Förderprogramme, Ausschreibungen, Veröffentlichungen

RISE Professional 2019: Internationale Forschungspraktikanten für Ihr Unternehmen

Mit dem Stipendienprogramm "RISE Professional" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) werden nordamerikanische, britische oder irische Masterstudierende und Doktoranden aus den Bereichen Biologie, Chemie, Informatik, Physik, Ingenieur- und Geowissenschafte in deutsche Unternehmen vermittelt. Während eines dreimonatigen Praktikumsaufenthalts im Sommer oder Herbst arbeiten sie in Unternehmensprojekten mit.

Interessierte Unternehmen können noch bis zum 31. Oktober 2018 Praktika anbieten. Vom Praktikumsgeber erhalten die Studierenden eine monatliche Vergütung von 500 Euro netto. RISE Professional wird aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert.

(Quelle DAAD)

RISE-Plattform (DAAD)
Bild: RISE Professional 2019: Internationale Forschungspraktikanten für Ihr Unternehmen
(Bild: DAAD)

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6. IT-Sicherheitstag NRW

Termin: 4. Dezember 2018, 9:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Historische Stadthalle, Johannisberg 40, Wuppertal
Veranstalter: IHK NRW e.V.
Kosten: 99 Euro p.P., inkl. MwSt.

Der Fachkongress zum Thema Daten-, Informations- und IT-Sicherheit bietet mit Impulsvorträgen, parallelen Basic- und Expertenforen sowie Seminaren und einer begleitenden Fachausstellung einen umfassenden Einblick in sicherheitsrelevante Themen für den Mittelstand. Die Teilnehmer können sich in einer "Hack-Academy" in die Lage eines Angreifers versetzen und so Sicherheitslücken direkt erkennen.

Programm und Anmeldung
Bild: 6. IT-Sicherheitstag NRW
(Bild: IHK NRW)

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Neue Ausschreibungen

Einmal pro Monat stellen wir im Internet eine Übersicht über aktuelle Ausschreibungen zuammen. Die Übersicht wird vom DIHK zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

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Neue Veröffentlichungen / Neu im Internet

Einmal pro Monat bieten wir im Internet eine Übersicht über neue Veröffentlichungen und interessante Internetseiten. Die Übersicht wird vom DIHK zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen