IHK Detmold - Logo Ausgabe vom 13.11.2018
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Newsletter Umwelt, Energie und Arbeitsschutz

Guten Tag,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell aus folgenden Themenbereichen:

- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umwelt (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Energie und Rohstoffe (Politik, Recht, Studien, IHK-Positionen)
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!


Inhalte dieser Ausgabe:


Editorial
Diesel-Maßnahmenpaket zur Vermeidung von Fahrverboten: zurück in die Offensive?

Aktuelles aus OWL

IHK-Veranstaltungen
Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung
Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung
Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?
Klimaschutzaktionstag bei Weidmüller
Wegen großer Nachfrage: 2. Termin zum neuen Verpackungsgesetz

Umwelt
Ressource.NRW: Jetzt mit innovativen Investitionen in Ressourceneffizienz um Zuschüsse bewerben
REACH: ECHA veröffentlicht Informationen zur Aktualisierung von Registrierungsdossiers
EU-Klimastrategie: DIHK-Stellungnahme veröffentlicht
EU-Parlament fordert schärferes Klimaziel im Jahr 2030
Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union sind 2017 gestiegen
Zusätzliche Kosten: Deutschland verfehlt voraussichtlich nationales und EU-Klimaziel
Brennstoffzellen für die Autoindustrie: Leistungsfähiger und günstiger
IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

Energie und Rohstoffe
Starke Verschiebungen: EEG-Umlage runter, Offshore-Netzumlage rauf
Hintergründe zur EEG-Umlage 2019
Mittelfristprognosen zur EEG-Umlage für 2019 bis 2023 veröffentlicht
Erster Entwurf zur Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes
Strom- und Energiesteuer: Neuregelungen bei KWK-Anlagen geplant
EEG-Privilegierung von KWK-Anlagen und Weiterleitung von Strom: Wie geht's weiter?
Bundesnetzagentur: Ausschreibungen für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen läuft bis 3.12.2018
"Kohlekommission" legt Zwischenbericht vor
Solarkataster für NRW: Welches Potenzial bietet das eigene Dach?
Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen: Zuschläge bekannt gegeben
Studie: Marktverzerrungen durch unterschiedliche Rahmenbedingungen bei Erneuerbaren Energien
IEA legt Marktanalyse für erneuerbare Energien vor
dena-Analysen zur Effizienz von Nichtwohngebäuden: Branchenspezifische Lösungen erforderlich
Neues VDI-ZRE-Tool: Einsparpotenziale in der Produktionsinfrastruktur
BAFA aktualisiert Förderkompass zu Energieeffizienz und Erneuerbarer Wärme

Arbeitsschutz
Studie: Fach- und Führungskräfte auf den digitalen Wandel vorbereiten
Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
Editorial

Diesel-Maßnahmenpaket zur Vermeidung von Fahrverboten: zurück in die Offensive?

Am 1. Oktober hat sich die große Koalition auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Vermeidung von Fahrverboten in Kommunen mit überhöhten Stickoxidwerten verständigt. Unter dem Druck mehrerer Gerichtsurteile, die Fahrverbote auch in geringer belasteten Kommunen vorsehen, versucht die Bundesregierung die Initiative zurückzugewinnen. Am 24. Oktober folgte bereits der Kabinettsbeschluss und aktuell werden die ersten Gesetzentwürfe im Schweinsgalopp in die Verbändekonsultation gegeben. Dass angesichts des komplexen Paketes von Prämien, Nachrüstlösungen und Fahrverbotsverboten eine rechtlich saubere Lösung entsteht, bleibt nur zu hoffen.

Geplant ist, dass in allen Städten mit Stickoxidwerten jenseits der 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, noch bis Ende 2018 eine Förderung zur Umrüstung schwerer Kommunalfahrzeuge sowie von Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit einem SCR-System eingeführt wird. Gleichzeitig sollen in betroffenen Städten, die unter einer Belastung von 50 Mikrogramm je Kubikmeter Luft liegen, per Bundesimmissionsschutzgesetz Fahrverbote für unverhältnismäßig erklärt werden.

Problematisch ist vor diesem Hintergrund, dass bereits für solche Städte wie Frankfurt Fahrverbote gerichtlich bestätigt wurden. Daher hat die Bundesregierung die den 14 besonders belasteten Städten vorbehaltenen Umrüst- und Prämienlösungen bereits auf Kommunen mit gerichtlich angeordneten Fahrverboten erweitert. Vermutlich werden neben Frankfurt am Main und Berlin weitere hinzukommen. Wünschenswert ist, dass auch Unternehmen in den Genuss der Umtauschprämien und geplanten Umrüstlösungen der Hersteller kommen, um letztlich nicht doch mit Fahrverboten konfrontiert zu werden.

Aus Sicht der Wirtschaft ist bei diesem Paket zentral, dass Unternehmen weiter ihrer Geschäftstätigkeit nachgehen können und die Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Unternehmen möglichst gering gehalten werden. Wichtig ist daher, dass einerseits die Unverhältnismäßigkeitserklärung von Fahrverboten in Städten unter 50 Mikrogramm sowie das Umrüst-Förderprogramm zügig, aber auch rechtssicher, umgesetzt werden. Das bedeutet vor allem vor dem Hintergrund der notwendigen Notifizierung bei der EU-Kommission, Brüssel frühzeitig einzubeziehen. Das gründlichste Förderprogramm nützt wenig, wenn es bei dieser Hürde eine Hängepartie gibt oder sich bei einer nachträglichen Absage ein Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Regierung und EU-Kommission anschließt.

Zudem sollte die Regierung ihr Augenmerk weniger auf einen finanziellen Beitrag der Autohersteller richten, sondern vielmehr auf eine offene Ausgestaltung der Förderbedingungen. Dass Unternehmen mit Sitz in der betroffenen Stadt oder den umliegenden Kreisen einbezogen werden, ist klar. Darüber hinaus sollten Unternehmen, die einen Auftrag in der Kommune nachweisen können, förderberechtigt sein. Schwellenwerte für „nennenswerte Aufträge“ sind hier zu bürokratisch. Nicht zuletzt sollte auch eine Lösung für Betriebe gefunden werden, die sich in den betroffenen Städten auf eine Ausschreibung bewerben wollen, aber theoretisch ausgeschlossen wären. 

Die Initiative bei der Vermeidung von Fahrverboten hat die Bundesregierung teilweise zurückgewonnen. Jetzt geht es darum, das politische Paket mit solidem gesetzgeberischem Handwerk rechtssicher umzusetzen.

(Autor: Till Bullmann, DIHK)


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Aktuelles aus OWL
IHK-Veranstaltungen

Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung

Termin: 16. November 2018, 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Ostwestfalensaal, Elsa-Brändström-Str. 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen, Wirtschaftsjunioren in OWL
Anmeldung bis 9. November 2018 bei Benjamin Lowack, IHK Ostwestfalen

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die drei Siegerteams des Wettbewerbs Energie-Scouts Ostwestfalen-Lippe 2018. In Kurzvorträgen stellen die Auszubildenden die Ergebnisse ihrer Projekte vor.

Im Jahr 2018 haben insgesamt 24 Teams Wettbewerbsbeiträge zu den Themen Energieeffizienz, effiziente Mobilität und Ressourcenschonung eingereicht. In der Plakat-Ausstellung präsentieren alle Teams ihre Themen und Ergebnisse. Jedes Team erhält in der Veranstaltung eine Urkunde.

Alle Teams sowie Unternehmen, die mit eigenen Teams im nächsten Jahr dabei sein möchten und interessierte Energie- bzw. Umweltbeauftragte sind eingeladen mitzufeiern.

Anmeldung zur Preisverleihung Energie-Scouts OWL
Bild: Energiescouts OWL 2018: Vorstellung der Siegerprojekte und Preisverleihung
Die Sieger des letzten Jahres (Bild: IHK Lippe)

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Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung

Termin: 22. November 2018, 13:30 bis 16:00 Uhr
Ort: Kreis Lippe, Kreistagssitzungssaal, Raum 408, Felix-Fechenbach-Straße 5, Detmold
Veranstalter: Kreis Lippe
Anmeldung: bis 19. November 2018

Vor über einem Jahr ist die Gewerbeabfallverordnung in Kraft getreten. Über die Umsetzung der Verordnung gibt es viele Unsicherheiten. Für welche Abfälle gilt die Verordnung? Wie und wie umfangreich müssen Abfallerzeuger dokumentieren? Im Juni 2018 wurde nun der Entwurf der lang erwarteten LAGA-Mitteilung vorgelegt, die die Verordnung konkretisiert.

Programm und Anmeldung

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Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?

Termin: 26. November 2018, 16:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Stadtwerke Bielefeld GmbH - Neue Betriebsgastronomie, Brüggemannstraße Einfahrt Tor 3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen, Energie Impuls OWL e.V.
Anmeldung: online bis 19. November 2018

Wie schaffen wir eine erfolgreiche Energiewende? Was kann jeder Einzelne tun und wie werden notwendige Verhaltensänderungen selbstverständlich? Welchen Beitrag können Unternehmen leisten? Vor welche Herausforderungen sieht sich ein regionaler Energieversorger gestellt?

Diese Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Experten diskutieren. Im Anschluss können Sie bei einem Imbiss miteinander netzwerken.

Programm und Anmeldung
Bild: Energieforum OWL: Energiewende und Klimaschutz - Wie schaffen wir das?
(Bild: CC0 Pixabay)

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Klimaschutzaktionstag bei Weidmüller

Termin: 29. November 2018, 10:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Weidmüller Customer & Technology Center (CTC), Klingenbergstraße 26, Detmold
Veranstalter: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
Anmeldung: bis 22. November 2018

Wie kann Klimaschutz in Unternehmen praxisnah umgesetzt werden? Erleben Sie das neue Customer & Technology Center (CTC) mit eigenem Geothermie-Feld, die Photovoltaikanlage und die Kunststofffertigung. Verschiedene externe Vorträge geben Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten des Klimaschutzes in Unternehmen.

Die Veranstaltung ist Teil der Klimaschutzaktionswoche der Klimaschutz-Unternehmen e.V., einem Zusammenschluss aus Unternehmen unter dem Dach des DIHK, des Bundesumwelt- und des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Klimaschutz-Unternehmen verpflichten sich freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen Klimaschutz und Energieeffizienz.

Anmeldung und Programm

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Wegen großer Nachfrage: 2. Termin zum neuen Verpackungsgesetz

Das neue Verpackungsgesetz: Was kommt auf Sie zu?

Termin: 10. Dezember 2018, 9:00 bis 11:30 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Elsa-Brändström-Str. 1-3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung: bis 3. Dezember 2018

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Betroffen sind alle Hersteller und Vertreiber von mit Ware befüllten Verpackungen - vom kleinen Internethändler bis zum Großkonzern. Z.B. müssen sie sich erstmals zentral registrieren lassen. Informieren Sie sich über Fragen wie:

Was sind die Inhalte des neuen Gesetzes? Welche Pflichten gelten für welche Verpackungen? Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig? Wie funktioniert die Registrierung? Welche Angaben müssen im Rahmen der Registrierung gemacht werden?

Programm und Anmeldung
Bild: Wegen großer Nachfrage: 2. Termin zum neuen Verpackungsgesetz
(Bild: Bernhard Zerta / aboutpixel)

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Umwelt

Ressource.NRW: Jetzt mit innovativen Investitionen in Ressourceneffizienz um Zuschüsse bewerben

Das NRW-Umweltministerium hat Ende Oktober den Förderaufruf "Innovative ressourceneffiziente Investitionen" für kleine und mittlere produzierende Unternehmen gestartet. Im Wettbewerb können sie sich um 40- bis 60-prozentige Zuschüsse zur Umsetzung ihrer innovativen sowie ressourcen- bzw. energieeffizienten Investitionen bewerben.

(Quelle Effizienzagentur NRW)

Weitere Informationen
Bild: Ressource.NRW: Jetzt mit innovativen Investitionen in Ressourceneffizienz um Zuschüsse bewerben
(Bild: MULNV)

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REACH: ECHA veröffentlicht Informationen zur Aktualisierung von Registrierungsdossiers

In einem Registrierungsdossier müssen die aktuellen Erkenntnisse zur sicheren Verwendung eines Stoffes aufgeführt sein. In einer aktuellen Mitteilung erläutert die Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), in welchen Fällen ein Änderungsbedarf besteht.

(Quelle ECHA)

Weitere Informationen
Bild: REACH: ECHA veröffentlicht Informationen zur Aktualisierung von Registrierungsdossiers
(Bild: Monika Wisniewska / Fotolia)

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EU-Klimastrategie: DIHK-Stellungnahme veröffentlicht

Die Europäische Union debattiert aktuell über ihre langfristige Klimaschutzstrategie bis zum Jahr 2050. Dazu wird die Europäische Kommission eine Mitteilung mit ihren Vorstellungen veröffentlichen. Zur Vorbereitung dieses Dokuments hat die Kommission um Einschätzungen von Interessenträgern gebeten. Der DIHK hat dazu eine Stellungnahme eingereicht.

(Quelle DIHK)

DIHK-Stellungnahme

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EU-Parlament fordert schärferes Klimaziel im Jahr 2030

Die Europaabgeordneten haben sich Ende Oktober anlässlich der nächsten Weltklimakonferenz in Polen (COP24) für eine Anhebung des europäischen Ziels zur Reduktion der Treibhausgasemissionen für das Jahr 2030 von 40 auf 55 Prozent ausgesprochen.

(Quelle DIHK)

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Bild: EU-Parlament fordert schärferes Klimaziel im Jahr 2030
(Bild: Pixabay)

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Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union sind 2017 gestiegen

Ende Oktober hat die Europäische Umweltagentur den jährlichen Bericht „Trends und Prognosen“ in Europa veröffentlicht. Das 2020-Ziel werde voraussichtlich erreicht, das 2030-Ziel könnte wegen unzureichender Fortschritte in den Nationalstaaten jedoch verfehlt werden.

Nach vorläufigen Schätzungen stiegen die Treibhausgasemissionen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent. In 17 Ländern, darunter Deutschland, sind die Emissionen höher als im Vorjahr. Nur drei Länder konnten einen Rückgang verzeichnen.

(Quelle EU-Kommission, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union sind 2017 gestiegen
(Bild: Rainer Sturm / aboutpixel.de)

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Zusätzliche Kosten: Deutschland verfehlt voraussichtlich nationales und EU-Klimaziel

Deutschland muss vermutlich die Nichteinhaltung der Klimaziele im "Nicht-Emissionshandels-Sektor" durch Zukäufe von Zertifikaten aus anderen EU-Mitgliedsstaaten kompensieren. Deren Volumen und Kosten kann die Bundesregierung noch nicht genau abschätzen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor.

(Quelle DIHK)

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Bild: Zusätzliche Kosten: Deutschland verfehlt voraussichtlich nationales und EU-Klimaziel
(Bild: MarianVejcik / iStock)

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Brennstoffzellen für die Autoindustrie: Leistungsfähiger und günstiger

Mit Strom, den Brennstoffzellen aus Wasserstoff produzieren, fahren elektrisch angetriebene Automobile praktisch emissionsfrei. Die Fahrzeuge lassen sich schnell betanken und besitzen hohe Reichweiten.

Im Projekt HyMotion5 haben Wissenschaftler die Wettbewerbsfähigkeit der Technik gegenüber Verbrennungs- und Batterieantrieben verbessert. Sie konnten die Herstellungskosten von Brennstoffzellenstapeln und Systemkomponenten deutlich verringern. Dabei hatten sie die Eignung für die industrielle Serienfertigung und den mobilen Einsatz immer im Blick.

(Quelle FIZ Karlsruhe)

BINE Projektinfo 12/2018
Bild: Brennstoffzellen für die Autoindustrie: Leistungsfähiger und günstiger
(Bild: FIZ Karlsruhe)

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IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe

2017 suchten über 33.000 Unternehmen in der IHK-Recyclingbörse nach recyclingfähigem Material. In den derzeit 837 Inseraten werden alle gängigen Stoff- und Produktgruppen gehandelt. Die "Renner" sind Kunststoffe, Metalle, Verpackungen und Chemikalien.

(Quelle: DIHK)

Aktuelle Angebote und Nachfragen aus Lippe
Bild: IHK Recyclingbörse: Angebote und Nachfragen aus Lippe
(Bild: djama/Fotolia.de)

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Energie und Rohstoffe

Starke Verschiebungen: EEG-Umlage runter, Offshore-Netzumlage rauf

Im Oktober haben die Übertragungsnetzbetreiber auf ihrem Portal "netztransparenz.de" die verschiedenen Strompreisumlagen für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Positive Entwicklungen bei der EEG-Umlage werden durch die Anhebung der Offshore-Netzumlage aufgehoben.

(Quelle IHK Lippe, ÜNB)

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Hintergründe zur EEG-Umlage 2019

Auf ihrer Plattform "netztransparenz" informieren die Übertragungsnetzbetreiber über die Hintergründe der 2019 sinkenden EEG-Umlage. Dazu liefern sie umfangreiches Zahlenmaterial zu Erzeugungsmengen, Privilegierungen, Vermarktungserlösen etc..

(Quelle ÜNB, DIHK)

Weitere Informationen
Bild: Hintergründe zur EEG-Umlage 2019
Entwicklung von EEG-Umlage und Börsenstrompreis (Grafik: IHK Lippe)

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Mittelfristprognosen zur EEG-Umlage für 2019 bis 2023 veröffentlicht

Gemäß EEG 2017 sind die deutschen Übertragungsnetzbetreiber verpflichtet, eine kalenderjährliche Prognose zur Entwicklung der EEG-Umlage zu erstellen. Bis 2023 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber mit insgesamt stabilen Stromverbräuchen. Die installierte Leistung Erneuerbarer Energien Anlagen wird um etwa 15 Prozent steigen. Bei der EEG-Umlage rechnen die ÜNB insgesamt mit einem Anstieg der Umlagezahlungen von gut 23 Mrd. Euro im Jahr 2019 auf gut 25 Mrd. Euro im Jahr 2023.

(Quellen DIHK, netztransparenz.de)

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Erster Entwurf zur Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes

Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Referentenentwurf für eine Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) in die Ressortabstimmung gegeben. Die Initiative dient der Umsetzung des Aktionsplans des BMWi. Im weiteren Verfahren ist auch eine Verbändeanhörung vorgesehen.

(Quelle DIHK, BMWi)

Weitere Informationen
Bild: Erster Entwurf zur Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes
(Bild: Martin Schlecht / Fotolia)

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Strom- und Energiesteuer: Neuregelungen bei KWK-Anlagen geplant

Am 19. Oktober 2018 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) einen Referentenentwurf für ein "Gesetz zur Neuregelung von Stromsteuerbefreiungen sowie zur Änderung energiesteuerlicher Vorschriften" vorgelegt. Kern der Novelle sind eine Beschränkung der Stromsteuerbefreiung auf Erneuerbare- und hocheffiziente KWK-Anlagen nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 StromStG sowie Erleichterungen bei den Anzeige- und Erklärungspflichten.

Das neue Gesetz soll  frühestens zum 1. Juli 2019 in Kraft treten.

(Quelle DIHK, BMF)

Weitere Informationen
Bild: Strom- und Energiesteuer: Neuregelungen bei KWK-Anlagen geplant
(Bild: MH / Fotolia)

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EEG-Privilegierung von KWK-Anlagen und Weiterleitung von Strom: Wie geht's weiter?

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat erste Regelungsteile des Energiesammelgesetzes zur Konsultation gestellt. In dem Paket finden sich die dringend erwartete EEG-Privilegierung für KWK-Neuanlagen und Klarstellungen zur Weiterleitung von Strom nach EEG. Die Neuregelung könnte damit noch rechtzeitig im Jahr 2018 umgesetzt werden.

(Quelle DIHK, BMWi)

Weitere Informationen
Bild: EEG-Privilegierung von KWK-Anlagen und Weiterleitung von Strom: Wie geht's weiter?
Entwicklung der EEG-Umlage bei neuen KWK-Anlagen (Bild: DIHK)

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Bundesnetzagentur: Ausschreibungen für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen läuft bis 3.12.2018

Die Bundesnetzagentur hat die dritte Ausschreibung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und die zweite Ausschreibung für innovative KWK-Systeme für den Gebotstermin 3. Dezember 2018 eröffnet. In beiden Ausschreibungsverfahren erfolgt die Zuschlagserteilung nach dem Gebotspreisverfahren.

(Quelle DIHK, BNetzA)

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"Kohlekommission" legt Zwischenbericht vor

Ende Oktober 2018 hat die von der Bundesregierung einberufene Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" ("Kohlekommission") ihren Zwischenbericht verabschiedet. Darin spricht sie sich einhellig für einen proaktiv begleiteten Strukturwandel aus und stellt erste Ideen für eine positive Entwicklung der betroffenen Regionen vor. Maßnahmen und die Ausarbeitung bezüglich eines konkreten Kohleausstieg und der Erreichung der 2030er Klimaschutzziele werden erst im Abschlussbericht erörtert.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen
Bild: "Kohlekommission" legt Zwischenbericht vor
(Bild: michelangelus / iStockphoto)

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Solarkataster für NRW: Welches Potenzial bietet das eigene Dach?

Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh.

Das neue landesweite Solarkataster des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) informiert Immobilieneigentümer einfach und schnell über die Möglichkeiten der jeweiligen Photovoltaik- und Solarthermie-Nutzung. Die IHK Lippe hat den regionalen Link hinterlegt.

(Quelle MWIDE NRW)

Weitere Informationen
Bild: Solarkataster für NRW: Welches Potenzial bietet das eigene Dach?
(Bild: LANUV)

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Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen: Zuschläge bekannt gegeben

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der letzten Ausschreibung für Windenergie an Land sowie Photovoltaik (PV) bekannt gegeben. Die Windenergieausschreibung war unterzeichnet, die PV-Ausschreibung deutlich überzeichnet. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert bei Windenergie an Land beträgt 6,26 ct/kWh, bei PV 4,69 ct/kWh.

(Quelle DIHK, BNetzA)

Weitere Informationen
Bild: Ausschreibung für Solar- und Windenergieanlagen: Zuschläge bekannt gegeben
(Bild: nt / Fotolia)

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Studie: Marktverzerrungen durch unterschiedliche Rahmenbedingungen bei Erneuerbaren Energien

Bis 2030 sollen 50 Prozent des EU-Stroms aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wird grenzüberschreitende Kooperation immer wichtiger. Doch von Land zu Land unterscheiden sich die regulatorischen Rahmenbedingungen erheblich. Laut einer aktuellen Studie von Agora Energiewende führt dies zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen bei Erneuerbare-Energien-Auktionen.

(Quelle DIHK)

Weitere Informationen

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IEA legt Marktanalyse für erneuerbare Energien vor

Die Internationale Energieagentur (IEA) geht in ihrem Bericht "Renewables 2018" von einem hohen Wachstum aus: So soll der Anteil der EE am globalen Energiebedarf bis 2023 um 20 Prozent wachsen und einen Anteil von12,4 Prozent erreichen. Die Entwicklung in den Sektoren bleibt dabei unterschiedlich.

(Quelle DIHK, IEA)

Weitere informationen
Bild: IEA legt Marktanalyse für erneuerbare Energien vor
(Bild: IEA)

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dena-Analysen zur Effizienz von Nichtwohngebäuden: Branchenspezifische Lösungen erforderlich

In vier Analysen stellt die Deutsche Energieagentur dena den energetischen Status Quo in verschiedenen Nutzungstypen von Nichtwohngebäuden vor. Dazu hat sie die Erkenntnisse aus Studien, Modellprojekten, Beratungsreihen, Befragungen und Branchendialogen für Handels-, Hotel- und Büroimmobilien und kommunalen Gebäuden zusammengefasst. Die zentrale Botschaft: Das typische Nichtwohngebäude gibt es nicht. Branchenspezifische Lösungen sind erforderlich.

(Quelle dena)

Analysen
Bild: dena-Analysen zur Effizienz von Nichtwohngebäuden: Branchenspezifische Lösungen erforderlich
(Bild: dena)

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Neues VDI-ZRE-Tool: Einsparpotenziale in der Produktionsinfrastruktur

Bei der Steigerung der Ressourceneffizienz in einem Industriebetrieb spielen nicht nur die Produktionsprozesse, sondern auch die dazugehörige Infrastruktur eine entscheidende Rolle. Wo Material- und Energie-Einsparpotenziale in der Produktionsinfrastruktur zu finden sind, zeigt eine interaktive Informationsgrafik des VDI ZRE. Anhand des Querschnitts eines Fabrikgebäudes werden verschiedene Ansatzpunkte für Material- und Energieeffizienz gezeigt.

(Quelle VDI-ZRE)

Tool Produktionsinfrastruktur (VDI-ZRE)
Bild: Neues VDI-ZRE-Tool: Einsparpotenziale in der Produktionsinfrastruktur
(Bild: VDI-ZRE)

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BAFA aktualisiert Förderkompass zu Energieeffizienz und Erneuerbarer Wärme

Der Förderkompass fasst die Zuschussprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf einen Blick zusammen. Er umfasst u. a. Informationen zu den Programmen im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Wärme, Mobilität und Energieberatung, aber auch zur Besonderen Ausgleichsregelung.

(Quelle BAFA)

Förderkompass (BAFA)
Bild: BAFA aktualisiert Förderkompass zu Energieeffizienz und Erneuerbarer Wärme
(Bild: BAFA)

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Arbeitsschutz

Studie: Fach- und Führungskräfte auf den digitalen Wandel vorbereiten

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt weitreichend. Die Online-Studie "HR- und Gesundheitsmanagement in der Arbeit 4.0" kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen aller Größenordnungen handeln müssen. Befragt wurden 579 Geschäftsführer und Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland (vor allem USA, GB, EU). Die Studie gibt einen guten Überblick über die heutige und künftige Anwendung von Digitaltechnologien und ihre Auswirkungen auf die Personalentwickung und das Gesundheitsmanagement.

(Quelle Mega - Universität Heidelberg)

Weitere Informationen
Bild: Studie: Fach- und Führungskräfte auf den digitalen Wandel vorbereiten
(Bild: Universität Heidelberg)

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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im Oktober 2018 wurden folgende neu gefassten bzw. geänderten Arbeitsmedizinischen bzw. Technischen Regeln veröffentlicht:

  • TRBS 1122 Änderungen von Gasfüllanlagen, Lageranlagen, Füllstellen, Tankstellen und Flugfeldbetankungsanlagen
  • TRBS 1123 Prüfpflichtige Änderungen von Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen
  • TRBS 1201 Teil 2 Prüfungen und Kontrollen bei Gefährdungen durch Dampf und Druck
  • TRBS 2121 Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz
  • TRGS 460 Vorgehensweise zur Ermittlung des Standes der Technik 
  • TRGS 552 Krebserzeugende N-Nitrosamine der Kat 1A und 1B

(Quelle BAuA)

Weitere Informationen
Bild: Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

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Industrie- und Handelskammer
Lippe zu Detmold

Leonardo-da-Vinci-Weg 2
32760 Detmold

Telefon: 05231 7601-0
Telefax: 05231 7601-57

ihk@detmold.ihk.de
www.detmold.ihk.de
Präsident:
Volker Steinbach

Hauptgeschäftsführer:
Axel Martens

Aufsichtsbehörde:
Zuständige Aufsichtsbehörde ist gem. § 11 Abs. 1 IHKG in Verbindung mit § 2 Abs. 1 IHKG NW der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen