Aktuelles: Energie

IHK-Beratung vor Ort: Klimaschutz | Mobilität | Nachhaltigkeit © IHK Lippe
IHK-Beratung vor Ort: Klimaschutz | Mobilität | Nachhaltigkeit

CO2-Bilanz, Energie- und Ressourcen einsparen, Mobilitätsmanagement: Welche Maßnahmen und Fördermittel bieten sich für Ihr Unternehmen an? Wir kommen in Ihr Unternehmen! Interesse? Sprechen Sie uns an.

Energie- und Stromsteuer: Ermäßigungen schnell berechnen © MH / Fotolia
Energie- und Stromsteuer: Ermäßigungen schnell berechnen

Die IHK Lippe hat das Excel-Tool zur Berechnung der Energie- und Stromsteuer aktualisiert. Es enthält jetzt Tabellenblätter für das Jahr 2020 und 2021. Über die Möglichkeiten der Steuerbefreiung oder -ermäßigung für das produzierende Gewerbe informiert ein IHK-Merkblatt.
(IHK Lippe)

IHK-Rechner CO2-Preis © Christopher Meder - Fotolia
IHK-Rechner CO2-Preis

CO2-Emissionen im Verkehr und von Gebäuden werden seit 1. Januar 2021 bepreist. Im Gegenzug wird die EEG-Umlage schrittweise abgesenkt. Mit dem Excel-Tool der IHK Lippe können Unternehmen einfach und schnell berechnen, wie sich das finanziell auswirkt.

Kostenvergleich der IHK Lippe: Gasnetzentgelte gestiegen
Kostenvergleich der IHK Lippe: Gasnetzentgelte gestiegen

Im Schnitt müssen Unternehmen und Bürger in Lippe und Umgebung im Jahr 2021 mehr für die Nutzung des Gasnetzes zahlen als im Vorjahr. Die Preisunterschiede für Unternehmen und Bürger sind weiter gewachsen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gasnetzentgeltvergleichs der IHK Lippe für typische Verbrauchsklassen in Gewerbe und Industrie sowie für einen Musterhaushalt.

IHK vergleicht Stromnetzentgelte © IHK Lippe
IHK vergleicht Stromnetzentgelte

Im Durchschnitt sind die Netzentgelte der sieben lippischen Stromnetzbetreiber im Jahr 2021 gesunken. Das zeigt ein aktueller Vergleich der Entgelte für verschiedene Abnahmefälle auf Niederspannungs- bzw. Mittelspannungsebene in Lippe und benachbarten Verteilnetzgebieten.

Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz: Bis 28. Februar bewerben © MarianVejcik / iStock
Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz: Bis 28. Februar bewerben

Am 1. November 2021 ist der Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gestartet worden. Bis zum 28. Februar können in der aktuellen Wettbewerbsrunde in einem zweistufigen Verfahren Vorhaben für mehr Energie- und Ressourceneffizienz eingereicht werden. Die Förderung ist akteurs-, sektor- und technologieoffen und richtet sich an alle gewerblich tätigen Unternehmen in Deutschland. Eingehende Anträge nach dem Stichtag werden bei der folgenden Wettbewerbsrunde berücksichtigt.
(Quelle BMWK)

BesAR: EU-Kommission verabschiedet Beihilfeleitlinien (CEEAG) © roberto saporito / iStock
BesAR: EU-Kommission verabschiedet Beihilfeleitlinien (CEEAG)

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2021 die Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz und Energiebeihilfen (kurz CEEAG) gebilligt. Nach der formellen Annahme im Januar 2022 gelten die neuen Regeln für Beihilfen, die bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet werden. Zudem sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, bestehende Beihilfen innerhalb bestimmter Fristen an die neuen Vorgaben anzupassen.
(Quelle DIHK)

Konzessionsabgaben 2022: Grenzpreise Strom und Gas veröffentlicht

Das Bundesamt für Statistik (destatis) hat für 2022 den Grenzpreis bei Gas und Strom zur Berechnung der Konzessionsabgabe bekannt gegeben. Sondervertragskunden können von reduzierten Konzessionsabgaben profitieren.
(Quelle destatis)

Elektromobilität: Innovationsprämie bis Ende 2022 verlängert © Rainer Sturm / pixelio.de
Elektromobilität: Innovationsprämie bis Ende 2022 verlängert

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Verlängerung der Innovationsprämie bis 31. Dezember 2022 bekannt gegeben. Damit bezuschusst der Bund den Kauf oder das Leasing von Elektro- und Hybridfahrzeugen weiterhin mit bis zu 6.000 Euro. Ab 2023 soll ein neues Förderdesign greifen.
(Quelle BAFA, BMWi, KBA)

EU-Taxonomie: Berichtspflichten konkretisiert

Die delegierte Verordnung (EU) 2021/2178 konkretisiert die Angaben bzw. deren Darstellung, die nach Artikel 8 Absatz 1 der Taxonomie-Verordnung (EU) 2020/852 in der nicht finanziellen Erklärung von Finanzunternehmen und Nicht-Finanzunternehmen offengelegt werden müssen.
(Quelle DIHK)

EU-Taxonomie: Nachhaltigkeitskriterien für Gas- und Kernkraftwerke vorgelegt

Die Europäische Kommission hat am 31. Dezember 2021 den Entwurf einer zusätzlichen delegierten Verordnung zur Festlegung von Nachhaltigkeitskriterien für die Stromerzeugung in Gas- und Kernkraftwerken zur Konsultation an die 27 Mitgliedstaaten und eine Expertengruppe versandt. Bis Ende Januar soll der Rechtsakt final von der Kommission verabschiedet werden.
(Quelle DIHK)

Energieversorgungsstrategie NRW: Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen

Mit der Fortschreibung der Energieversorgungsstrategie NRW setzt sich die Landesregierung vor allem ambitioniertere Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und beschreibt Maßnahmen, um die Ziele zu erreichen. So soll bis 2030 die Leistung der Photovoltaik in NRW von rund 6 Gigawatt (GW) auf 18 bis 24 GW und die Leistung der Windenergie an Land von 6 GW auf 12 GW sowie der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf mehr als 55 Prozent erhöht werden.
(Quelle MWIDE NRW)

Klimabericht NRW 2021: Der Klimawandel und seine Folgen

Zum dritten Mal seit 2010 wertet das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW (LANUV) in seinem Klimabericht 2021 die aktuellsten Klimadaten für NRW aus. Erstmals fließen die Ergebnisse des Projektes „Klimafolgen- und Anpassungsmonitoring Nordrhein-Westfalen (KFAM NRW)“ ein. Dargestellt werden die aktuelle und prognostizierte klimabedingten Entwicklungen anhand von 79 Indikatoren.
(Quelle LANUV NRW)

UBA-Maßnahmenpaket: Klimaschutzziele im Verkehr erreichen

Eine funktionierende Mobilität ist unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens und Wirtschaftens. Der Verkehr ist aber auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Um dem Ziel des Bundes-Klimaschutzgesetzes für 2030 gerecht zu werden, muss der Verkehr in Deutschland seine Treibhausgasemissionen in den kommenden Jahren schnell und drastisch mindern. Das Umweltbundesamt (UBA) schlägt dazu einen umfassenden Katalog mit teilweise drastischen Maßnahmen vor.
(Quelle UBA)

BNetzA: Über 50.000 Ladepunkte gemeldet

Bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) sind zum 1. Dezember 2021 insgesamt 50.901 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge gemeldet. Das sind etwa 11.600 Ladepunkte mehr als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2019 waren es noch 28.671. Im Register und über eine Karte können die Ladepunkte eingesehen werden.
(Quelle BNetzA)

BNetzA und BKartA: Monitoringbericht 2021

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Bundeskartellamt (BKartA) haben im Dezember den Monitoringbericht 2021 über die Entwicklungen auf den deutschen Elektrizitäts- und Gasmärkten veröffentlicht. Die umfassenden Datenanalysen beziehen sich primär auf das vergangene Jahr 2020, bilden mit Blick auf die Preisentwicklung aber auch das erste Quartal 2021 sowie aktuellere Tendenzen ab. Die aktuelle Preisrallye ist aufgrund der Stichtagsregelung zum 1. April 2021 nicht berücksichtigt.
(Quelle BNetzA)

Neues Zuschussprogramm für Ladestationen im Gewerbe © MikesPhotos Pixabay
Neues Zuschussprogramm für Ladestationen im Gewerbe

Mit dem neuen Zuschussprogramm "Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen" unterstützen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Aufbau von Ladeinfrastruktur für gewerblich genutzte Elektrofahrzeuge (Flotten- und Carsharing-Fahrzeuge).
(Quelle KfW)

DIHK-Umfrage zu Strom- und Gaspreisen © DIHK
DIHK-Umfrage zu Strom- und Gaspreisen

Für viele Betriebe stehen massive Erhöhung der Strom- und Gaspreise ins Haus. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des DIHK. Knapp die Hälfte der befragten 600 Unternehmen fürchtet deswegen um die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Ein Drittel der Betriebe stellt Investitionen zurück.
(Quelle DIHK)

Koalitionsvertrag: Klimaschutz und Energiewende als zentrale Elemente

Klimaschutz und Energiewende sind zentrale Anliegen der neuen Bundesregierung. Das machen die zahlreichen im Koalitionsvertrag beschriebenen Ziele, Aussagen und Maßnahmen zu diesen Themen deutlich. Wo liefert die Koalition gute Ansätze? Wo lauern bürokratische Risiken? Der DIHK liefert eine Übersicht.
(Quelle DIHK)

Weltklimakonferenz: Einigung auf Umsetzungsregeln © nyul - Fotolia
Weltklimakonferenz: Einigung auf Umsetzungsregeln

Die auf der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow versammelten Vertreter von fast 200 Staaten haben sich sechs Jahre nach Abschluss des Pariser Klimaschutzabkommens auf die letzten zur Umsetzung notwendigen Regeln verständigt. Bereits im nächsten Jahr müssen sie prüfen, ob sie höhere Klimaschutzversprechungen bei den Vereinten Nationen einreichen können.
(Quelle DIHK)

Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU: DIHK bezieht Position

Mit ihrem Fit for 55-Gesetzgebungspaket hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die Erneuerbare-Energien-Richtlinie erneut zu überarbeiten. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hält eine Überarbeitung der Richtline für dringend erforderlich, um sicherzustellen, dass den Unternehmen große Mengen klimafreundliche Energieträger zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stehen.
(Quelle DIHK)

Reform des EU-Emissionshandels: DIHK nimmt Stellung

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat gegenüber der EU-Kommission eine Stellungnahme zur Reform des Europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) abgegeben. Darin plädiert der DIHK insbesondere für einen wirksamen Schutz vor Carbon Leakage. Der DIHK unterstützt zudem die Einführung eines zweiten EU-Emissionshandels für Verkehr und Gebäude, regt aber Änderungen an.
(Quelle DIHK)

BEHV: DIHK äußert sich zur Härtefallregelung

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat sich in einer Stellungnahme zur Änderung der Brennstoffemissionshandelsverordnung (Härtefallregelung) geäußert. Der DIHK kritisiert darin, dass die geplante Regelung zu komplex sei, um das Ziel einer unbürokratischen, umfassenden Kompensation zu erreichen.
(Quelle DIHK)

Studie zu Klimainvestitionen: Wie die Finanzierung der 2030-Ziele gelingt

Eine Analyse von Agora Energiewende und Forum New Economy zeigt, mit welchen fiskalpolitischen Instrumenten die erforderlichen Klimaschutzinvestitionen – rund 46 Milliarden Euro jährlich bis 2030 – unter Einhaltung der Schuldenbremse und ohne Steuererhöhungen finanzierbar sind.
(Quelle Agora Energiewende)

Fraunhofer ISE: Klimaschutzziele bis 2045 erreichbar, aber unterschiedlich teuer

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat seine Studie „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem“ – orientiert an den Klimaschutzzielen 2045 - komplett neu berechnet. In allen vier Szenarien sind die Reduktionsziele bis 2045 noch erreichbar, jedoch auf unterschiedlichen Pfaden und zu unterschiedlichen Kosten.
(Quelle Fraunhofer ISE)

Erster Bund-Länder Bericht: Wie läuft's beim Ausbau der Erneuerbaren?

Bund und Länder wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien besser miteinander abstimmen und enger zusammenarbeiten. Der neue Bund-Länder-Kooperationsausschuss hat seinen ersten Bericht zum Ausbaustand vorgelegt. Der Ausbau auch bei Windenergie an Land habe sich zwar erholt, er müsse aber deutlich gesteigert werden.
(Quelle BMWi)

Beschlossen: Neue Regeln zur Heizkostenabrechnung © CC0 Pixabay
Beschlossen: Neue Regeln zur Heizkostenabrechnung

Der Bundesrat hat Anfang November die Novelle der Heizkostenverordnung beschlossen. Sie setzt hinsichtlich der Fernablesbarkeit von Wärmezählern EU-Recht um und regelt die Anrechte von Mietern für unterjährige Rechnungen und Verbrauchsinformationen. Fernablesbare Zähler sollen zudem interoperabel sein. Die Auswirkungen der Neuregelungen sollen nach drei Jahren evaluiert werden.
(Quelle DIHK)

BECV: DEHST-Leitfaden zur Anerkennung beihilfeberechtigter Sektoren und zum Besonderen Einstufungsverfahren

Der Leitfaden der DEHSt erläutert die Voraussetzungen und Einzelheiten der Antragsverfahren zur nachträglichen Anerkennung von Sektoren und Teilsektoren sowie zur Anpassung des Kompensationsgrades von Teilsektoren für die Periode 2021 bis 2025 gemäß BECV.
(Quelle DEHSt)

BAFA: Zuschüsse für Ressourceneffizienz, CO2-Bilanzierung und Transformationskonzepte © B. Wylezich - Fotolia
BAFA: Zuschüsse für Ressourceneffizienz, CO2-Bilanzierung und Transformationskonzepte

Die „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) ist zum 1. November 2021 um neue Fördermöglichkeiten für Ressourceneffizienz und Transformationskonzepte ergänzt worden. Die maximale Fördersumme in den Modulen 2 bis 4 wurde von 10 Mio. Euro auf 15 Mio. Euro angehoben.
(Quelle BAFA)

IHK: Strompreis-Umlagenrechner aktualisiert
IHK: Strompreis-Umlagenrechner aktualisiert

Die IHK Lippe hat ihren Strompreis-Umlagen-Rechner im Internet auf den neuesten Stand gebracht. Privathaushalte und Unternehmen können damit selbst errechnen, was sie 2022 für Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, den Ausgleich für individuelle Netzentgelte und die Anbindung von Offshore-Windkraftanlagen sowie für abschaltbare Lasten ausgeben müssen, wenn sie keinen eigenen Strom erzeugen.
(Quelle DIHK)

EEG-Kontostand 2021: Mit über zehn Milliarden Euro im Plus © IHK Lippe
EEG-Kontostand 2021: Mit über zehn Milliarden Euro im Plus

Die Enwicklung auf dem EEG-Konto ist im Jahr 2021 geprägt von drei Finanzspritzen aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 10,8 Mrd Euro sowie zuletzt stark steigenden Erlösen an der Strombörse und im Vergleich zu den Vorjahren geringen Ausgaben. Deswegen weist das EEG-Konto zum Jahresende einen sehr hohen positiven Saldo von 10,6 Mrd. Euro auf.
(Quelle IHK Lippe, netztransparenz.de)

Bundeskabinett: Klimaschutzbericht 2021 verabschiedet

Das Bundeskabinett hat den Klimaschutzbericht 2021 verabschiedet. Er enthält den Umsetzungsstand der Klimaschutzprogramme von 2019 und 2014. Der Bericht wird ergänzt um Informationen zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen in den verschiedenen Sektoren bis 2020 sowie zur Projektion der zu erwartenden Treibhausgasminderungswirkung der bis Mitte 2020 beschlossenen Maßnahmen. Die Bundesregierung erfüllt damit eine Berichtspflicht aus dem Bundes-Klimaschutzgesetz.
(Quelle BMU)

MWIDE NRW: Carbon Management Strategie vorgestellt © MWIDE
MWIDE NRW: Carbon Management Strategie vorgestellt

Das Wirtschaftsministerium NRW (MWIDE) hat im Oktober die Carbon Management Strategie NRW veröffentlicht. Darin werden Ansätze und Leitplanken zum nachhaltigen Umgang mit Kohlenstoff in Nordrhein-Westfalen vorgestellt und Maßnahmen entwickelt, die den Weg in eine zukunftsfähige Kohlenstoffwirtschaft in NRW ebnen sollen.
(Quelle MWIDE NRW)

BDI: Studie Klimapfade 2.0 veröffentlicht

Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) hat im Oktober die Studie „Klimapfade 2.0“ veröffentlicht. Sie setzt voraus, dass Deutschland sein Klimaschutzziel Treibhausgasneutralität 2045 erreicht und beschreibt, wie der Weg dahin ausgestaltet werden könnte. Bis 2030 müssten demnach rund 860 Mrd. Euro investiert werden.
(Quelle BDI)

Redispatch 2.0: BNetzA akzeptiert Übergangsregelung

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat für den Vorschlag einer Übergangslösung zum Redispatch 2.0 grünes Licht von der Bundesnetzagentur (BNetzA) erhalten. Die Übergangsregelung gilt für Anlagen mit einer installierten Leistung von unter 10 MW, Erneuerbare Energien-Anlagen und KWK-Anlagen. Die neuen Regelungen zum Redispatch 2.0 sollten eigentlich zum 1. Oktober starten.
(Quelle DIHK, BDEW)

Seit 1. September 2021: Neue EU-Energieeffizienzlabel für Leuchtmittel © BMWi
Seit 1. September 2021: Neue EU-Energieeffizienzlabel für Leuchtmittel

Seit 1. September 2021 müssen neu in Verkehr gebrachte Leuchtmittel (Lampen) und Leuchten mit fest verbauten Leuchtmitteln mit dem neuen EU-Energieeffizienzlabel gekennzeichnet sein. Das verlangt die Delegierte Verordnung EU 2019/2015. Der Einzelhandel muss Bestände innerhalb von 18 Monaten neu kennzeichnen. Im Onlinehandel muss das neue Label innerhalb von 14 Tagen angebracht werden.
(Quellen: EU-Kommission, BMWi, DIHK)

IHK-Umfrage: Wirtschaft für Ausbau der Erneuerbaren Energien in Lippe © IHK Lippe
IHK-Umfrage: Wirtschaft für Ausbau der Erneuerbaren Energien in Lippe

Neun von zehn lippischen Unternehmen unterstützen die Umstellung auf eine weitgehend erneuerbare Stromerzeugung in Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der IHK Lippe. Höchste Priorität hat dabei die Versorgungssicherheit. Die Mehrheit der Unternehmen fordert einen Ausbau der Windenergie und Photovoltaik auch in Lippe. Die IHK Lippe hatte Mitte Juli knapp 3.500 Unternehmen aller Branchen befragt. 334 Unternehmen haben sich beteiligt.

Höhere Zuschüsse: Bund stockt Förderung für klimafreundliche Lkw auf © roberto saporito / iStock
Höhere Zuschüsse: Bund stockt Förderung für klimafreundliche Lkw auf

Mit dem Programm Klimaschonende Nutzfahrzeuge und Infrastruktur fördert der Bund den Kauf von Lkw der Klassen N1, N2 und N3 (Umbau N2 und N3) mit 80 Prozent der Investitionsmehrkosten gegenüber einem Diesel-Lkw. Bei der Errichtung damit verbundener Tank- und Ladeinfrastruktur beträgt die Förderquote 80 Prozent der gesamten Investitionskosten. Der erste Förderaufruf beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist am 27. September 2021 beendet worden. Geplant sind bis zu vier Förderaufrufe pro Kalenderjahr.
(Quellen DIHK, BAG, BMVI)

Förderprogramm "progres.nrw": Antragstellung weiterhin möglich

Anträge im Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ können nicht - wie ursprünglich geplant - nur bis zum 20. November, sondern in diesem Jahr ausnahmsweise weiterhin online bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.
(Quellen EnergieAgentur NRW, Bezirksregierung Arnsberg)

Windenergie in NRW: 1.000 Meter-Abstand wird zur Regel © IHK Lippe
Windenergie in NRW: 1.000 Meter-Abstand wird zur Regel

Das AGBauGB NRW ist am 15. Juli in Kraft getreten. Damit greifen für Windenergieanlagen (WEA) pauschale Mindestabstände von 1.000 Metern zu Wohngebäuden in bestimmten nach Baugesetzbuch (BauGB) festgelegten Bereichen. Das Land NRW schöpft damit den in § 249 BauGB festgesetzten maximalen Mindestabstand voll aus. Dies wird in vielen Bereichen des Landes den Ausbau der Windenergie an Land erschweren.
(Quellen Energieagentur.NRW, Städte- und Gemeindebund NRW)

BMWi erhöht Prognose für Bruttostromverbrauch 2030

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat eine neue Prognose zum Strombedarf in Deutschland für 2030 herausgegeben: Gegenüber heute soll der Verbrauch um fast 20 Prozent auf 655 Terrawattstunden ansteigen. Grund ist ein höherer Strombedarf für Industrie, Wärmepumpen und Elektroautos, um fossile Primärenergie zu ersetzen.
(Quelle DIHK)

Studie: Kosten für grünen Wasserstoff können deutlich sinken

Aurora Energy Research hat in Szenarien untersucht, welche Elektrolyseur-Geschäftsmodelle eine wettbewerbsfähige Herstellung von grünem Wasserstoff in Europa ermöglichen. Das Ergebnis: Die Produktionskosten für grünen Wasserstoff können in den nächsten zwei Jahrzehnten schnell sinken. Dazu müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen.
(Quelle Aurora Energy Research)

BECV: Einigung über Entlastung energieintensiver Betriebe beim CO2-Preis © Stefan Rajewski - Fotolia
BECV: Einigung über Entlastung energieintensiver Betriebe beim CO2-Preis

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Start des nationalen Emissionshandels auf Grundlage des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) hat der Bundestag die BEHG Carbon Leakage Verordnung (BECV) verabschiedet. Die beihilferechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission steht noch aus.
(Quelle DIHK)

BEHG: CO2-Preis für fossile Brenn- und Kraftstoffe © Christopher Meder - Fotolia
BEHG: CO2-Preis für fossile Brenn- und Kraftstoffe

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) hat mit dem Beginn des Jahres 2021 einen Jahr für Jahr steigenden CO2-Preis für Diesel, Heizöl, Benzin Erdgas und Flüssiggas eingeführt. 2021 beträgt der CO2-Preis 25 Euro/t und 2022 30 Euro/t. Im Gegenzug soll ein Teil der Zusatzeinnahmen zur Senkung der EEG-Umlage verwendet werden. Dazu wurde gleichzeitig die Erneuerbare Energien Verordnung (EEV) angepasst. Mit dem Excel-Tool der IHK Lippe können Sie einfach und schnell berechnen, wie sich das in Ihrem Unternehmen finanziell auswirkt.
(Quelle DIHK, IHK Lippe)