BNetzA: Bericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihren Bericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen für das 1. Quartal 2019 veröffentlicht.
Im ersten Quartal 2019 wurde eine Erzeugungsleistung von Windenergieanlagen auf See und an Land von rund 3,2 TWh abgeregelt. Damit wurde die bislang größte Menge an Abregelungen in einem Quartal erreicht. Wind stand für 99 Prozent der gesamten Abregelungsmenge. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 gab es eine Steigerung von rund zwei Drittel. Die Bundesnetzagentur führt dies auf das windreiche erste Quartal in diesem Jahr zurück.
Angeforderte Leistungsveränderungen von Kraftwerken (Redispatch) waren im großen Umfang notwendig. Sie lagen bei gut 5 TWh, wenn Reduzierungen und Erhöhungen addiert werden. Das sind 1,8 TWh mehr als im ersten Quartal 2018 aber rund 2 TWh weniger als 4. Quartal des vergangenen Jahres. Die Netzreserve steuerte 86 GWh bei.
Die Gesamtkosten für die Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen lagen um 120 Mio. Euro höher als im Vorjahresquartal und beliefen sich auf 473 Mio. Euro. Davon entfielen alleine 364 Mio. Euro auf die Abregelung von erneuerbaren Anlagen.
(Quelle DIHK, BNetzA)