Beliebt und erfolgreich: ZIM-Programm evaluiert

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) stärkt die Innovationskraft von Unternehmen nachhaltig. Das zeigt die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebene Evaluation des beliebten deutschen Förderprogramms. Die umfassende Analyse des ZIM zeichnet ein differenziertes Bild zur Wirkungsweise des größten deutschen Förderprogramms für innovative Mittelständler.
Die Evaluation untersucht unter anderem die Rolle des ZIM als Kooperations- und Transfer-Instrument.
  • Kernzielgruppe sind kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, darunter viele Erstfördernehmer.
  • Schätzungen zeigen, dass die geförderten Unternehmen ihre Forschungsintensität durch ZIM verdoppeln. 
  • Die geförderten Unternehmensprojekte liefern Impulse für den Technologielevel in der gesamten Wertschöpfungskette.
  • ZIM-Kooperationsprojekte von Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen stärken den Transfer deutlich und sorgen für Know-How-Flüsse in beiden Richtungen.
  • Die Administration des Programms ist effizient, der Verwaltungsaufwand für die Unternehmen geringer als z.B. in EFRE-Programmen.
  • Pluspunkt ist der klare, themenoffene Bottom-Up-Förderansatz.
  • Internationales Unikum ist die gelungene Verbindung von Netzwerk- und Projektförderung.
  • ZIM spricht vor allem bereits FuE-erfahrene Unternehmen an, obwohl das Programm überwiegend Unternehmen mit weniger ausgeprägter FuE-Neigung adressiert. Das liegt wahrscheinlich an der avisierten Innovationshöhe der beantragten Projekte und das erwartete Niveau der Unternehmensbeiträge.
  • Der Anteil junger Unternehmen, die das Programm nutzen, hat in den letzten Jahren abgenommen.
Angesichts der positiven Ergebnisse ist die wichtigste Handlungempfehlung der Evaluation, das ZIM unter Beibehaltung seiner Erfolgsfaktoren als breites, themenoffenes Programm weiter zu führen. Darüber hinaus empfehlen die Evaluatoren unter anderem die gezielte Stärkung des ZIM in Einzelbereichen wie die Ansprache junger und wenig forschungserfahrener Unternehmen.
(Quelle BMWi)