Potentialberatung NRW

Mit der Potentialberatung sollen kleine und mittlere Unternehmen in NRW sowie ihre Beschäftigten dabei unterstützen werden, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zu sichern und auszubauen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen in NRW mit mindestens zehn Beschäftigten (auf Basis von Vollzeitäquivalenten). Zu den Beschäftigten zählen u. a. auch Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte.

Was wird gefördert?

Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten:
  • Arbeitsorganisation
    Dabei kann es gehen um die Gestaltung und Steuerung von Strukturen und Prozessen im Betrieb, den Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle, interner / externer Kommunikation und Kooperation, die Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden.
  • Kompetenzentwicklung
    Themen können sein: Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit, Innovationen durch kompetente Beschäftigte.
  • Demografischer Wandel
    Dazu gehören insbesondere Wissensmanagement, altersgerechte Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, damit (insbesondere ältere) Beschäftigte ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.
  • Digitalisierung
    Hier geht es insbesondere um die Gestaltung von Arbeit und Technik.
  • Gesundheit
    Dazu gehören beispielsweise die Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements und Work-Life-Balance.

Wie wird gefördert?

Notwendige Ausgaben für 1 bis 10 Beratungstage. Ausgaben für externe Beratungsleistungen werden zu 50 Prozent, jedoch höchstens 500 Euro pro Beratungstag, bezuschusst.

Wer darf beraten?

Die Unternehmen sind frei in der Auswahl der geeigneten Beratungseinrichtungen. Eine Zulassung oder Zertifizierung ist nicht erforderlich.