Coronavirus: Was ist bei Geschäftsreisen ins Ausland und zurück zu beachten?

Wichtige Hinweise zu Einreisebestimmungen


Ausnahmen für kurze Aufenthalte in Risikogebieten

Das Land NRW hat am 7. Oktober 2020 eine neue Coronaeinreiseverordnung erlassen. Jetzt sind kurze Aufenthalte in Risikogebieten (bis zu 24 Stunden) möglich, ohne dass dadurch eine Quarantänepflicht oder eine Meldepflicht bei den Gesundheitsämtern entsteht. Bei zwingend notwendigen, unaufschiebbar beruflich veranlassten Reisen in einem Risikogebiet darf der Aufenthalt sogar bis zu fünf Tage dauern, ohne dass eine Quarantänepflicht entsteht. Voraussetzung ist, dass keine Symptome vorliegen und dass die Reisen den Gesundheitsämtern gemeldet werden. Die Ausnahmeregelungen gelten umgekehrt auch für Personen, die aus einen Risikogebiet nach NRW kommen. Es wird dringend empfohlen, von den kostenlosen Testmöglichkeiten an Flughäfen, Bahnhöfen und Gesundheitsämtern Gebrauch zu machen und Vorsicht walten zu lassen.
Die Verordnung ist bis zum 31. Oktober 2020 gültig, sie kann aber auch schon früher durch neue Bestimmungen abgelöst werden.

Neue Regeln ab 08.11.2020

Bund und Länder haben sich auf neue Quarantäneregeln geeinigt, die ab 08.11.2020 gelten sollen. Danach können zukünftig Reisende aus ausländischen Risikogebieten erst frühestens am fünften Tag nach der Einreise einen Corona-Test ablegen, der sie aus der Quarantänepflicht befreit. Laut Musterverodnung sind weiterhin Ausnahmen für Geschäftsreisen vorgesehen. Für die Umsetzung in Landesrecht sind die Bundesländer zuständig.

Kontakt zu Gesundheitsämtern

Verbindliche Auskünfte zu konkreten Fallkonstellationen gibt es bei den Hotlines der lokal zuständigen Gesundheitsämter:

Situation im Ausland

Eine Liste der Risikogebiete finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts. Bei Auslandsreisen sind auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts zu beachten. Über die Einreisemöglichkeiten für Personen aus außereuropäischen Staaten informiert die Bundespolizei.

Entsenderegeln nicht vergessen

Unabhängig von der aktuellen Situation müssen Firmen weiterhin die Entsendevorschriften der einzelnen EU-Länder berücksichtigen. Diese beinhalten die Vorabmeldung von Entsendeeinsätzen, die Einhaltung lokaler Arbeitsbestimmungen und das Vorhalten von Unterlagen. Informationen hierzu finden Sie in unserem Merkblatt und auf der Internetseite der IHK Köln.
Quelle: IHK Köln