DIHK-Ausbildungsumfrage 2019

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Die Baby-Boomer-Generation nähert sich der Rente. Perspektivisch müssen daher viele erfahrene Mitarbeiter in den Betrieben ersetzt werden. Die Unternehmen suchen händeringend Nachwuchs. Für rund 60 Prozent der Betriebe stellt der Fachkräftemangel derzeit ein zentrales Geschäftsrisiko dar. Die Ausbildung junger Menschen im eigenen Betrieb ist das beste Mittel, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Die deutsche Wirtschaft investiert daher jedes Jahr in die Ausbildung ihres Nachwuchses rund 23 Milliarden Euro. Bereits seit einigen Jahren werden mehr Ausbildungsplätze angeboten als nachgefragt.
Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungserfahrungen befragt. In der Zeit vom 8. bis 31. Mai 2019 konnten sich Unternehmen online an der Befragung beteiligen.
Die Auswahl und Ansprache der Unternehmen erfolgte über die Industrie- und Handelskammern. Insgesamt beteiligten sich 12.467 Unternehmen an der Online-Umfrage.
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Die Antworten verteilen sich auf die Wirtschaftszweige wie folgt:
  • Industrie (ohne Bau) 26 Prozent,
  • Baugewerbe fünf Prozent,
  • IT sieben Prozent, Medien drei Prozent,
  • Handel 17 Prozent,
  • Gastgewerbe sechs Prozent,
  • Verkehr (Transport/Logistik) sechs Prozent,
  • Banken/Versicherungen sieben Prozent,
  • Unternehmensorientierte Dienste drei Prozent,
  • Gesundheit/Pflege drei Prozent,
  • Immobilien drei Prozent,
  • Sonstige Dienstleistungen 16 Prozent.
Nach Größenklassen zeigt sich folgende Verteilung:
  • Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten 13 Prozent,
  • Unternehmen mit zehn bis 19 Beschäftigten zwölf Prozent,
  • Unternehmen mit 20 bis 199 Beschäftigten 48 Prozent,
  • Unternehmen mit 200 bis 499 Beschäftigten 13 Prozent,
  • Unternehmen mit 500 bis 1.000 Beschäftigten sechs Prozent,
  • Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten acht Prozent.
Die Regionen wurden wie folgt aufgeteilt:
  • Dem Norden werden die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein,
  • dem Westen die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland,
  • dem Osten Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • sowie dem Süden die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern zugerechnet.

DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE

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